Helden und Visionäre – Inspiration für Changemakers und Social Entrepreneurs

Helden und Visionäre – Inspiration für Changemakers und Social Entrepreneurs

By Georg Staebner – Social Entrepreneur, verbindet Technologie und SozialesSociety & CultureBusinessCareers
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Helden und Visionäre – Inspiration für Changemakers und Social Entrepreneurs episodes

  • Erfolgreich Geschäftsführerin wechseln – Selina Byfield und Sally Ollech von querstadtein
    Erfolgreiche Übergabe der Geschäftsführung
    Selina Byfield und Sally Ollech von querstadtein

    Ein spannendes Thema: Sally Ollech hat querstadtein gemeinsam mit Katharina Kühn 2012 gegründet. Etwa fünf Jahre später haben die beiden die Geschäftsführung an Selina Byfield übergeben. Diese Übergabe an die nächste „Generation“ von Sozialunternehmer*innen ist vielfach gar nicht so einfach – auf der einen Seite geht es darum, loszulassen, auf der anderen darum, Dinge (neu) zu ergreifen. Im Gespräch mit Sally und Selina bin ich dem Thema auf den Grund gegangen und habe Folgendes daraus mitgenommen:

    Emotionale Ebene

    Sofern man sich wirklich zurückziehen möchte, sollte man das als Gründerin oder Gründer auch konsequent tun. Was logisch klingt, ist oft gar nicht so leicht. Aber nur, wenn du loslässt, hat die Nachfolgerin oder der Nachfolger genügend Freiraum und du gibst ihr oder ihm die Möglichkeit, die Sache zur Eigenen zu machen.

    Umgekehrt kann man als Gründer*in nur loslassen, wenn auch zugegriffen wird. Wenn man etwa von Externen weiterhin als Verantwortliche oder Verantwortlicher angesprochen wird, wo es eigentlich gar nicht mehr der Fall sein sollte, sollte man gegensteuern und das klar kommunizieren. Zu einem klaren Cut gehört auch, inhaltliche Weiterentwicklungen zu begrüßen. Es ist ganz natürlich, dass sich deine Gründung (hoffentlich!) immer weiterentwickeln wird – aber diese Entwicklung liegt dann nicht mehr in deiner Hand.

    Informative Ebene 

    In der Übergangsphase solltest du als Gründer*in natürlich noch als Ansprechpartner*in zur Verfügung stehen. Abläufe sollten idealerweise dokumentiert werden und ein Wissenstransfer an die nachfolgende Geschäftsleitung sichergestellt sein – bei querstadtein erfolgte die Übergabe zum einen durch die Gründerinnen selbst, aber auch durch das bestehende Team in der Geschäftsstelle.

    Es ist wichtig bei der Übergabe alle Beteiligten mit einzubeziehen. Das ist auch gerade für die Person wichtig, die die Leitung der Organisation übernimmt und die Dinge neu greifen will und soll. Sie kann nicht alles wissen – gerade am Anfang nicht. Daher ist es wichtig das Wissen der Teammitglieder, die bestimmte Arbeitsweisen und Prozesse schon kennen, einzubeziehen.

    Eine

    Übergabe ist immer auch eine Herausforderung. Aber ich habe aus diesem Gespräch
    mitgenommen: sie kann gelingen und alle Beteiligten ein Stück im Leben voranbringen,
    während die soziale Wirkung der Organisation erhalten bleibt.

    Was steckt hinter querstadtein ?

    Auf den Stadttouren des gemeinnützigen Vereins querstadtein ergreifen Menschen das Wort, über die sonst gerne und viel geredet wird: Ehemals obdachlose Stadtführer*innen berichten vom Leben ohne eigenem Dach über dem Kopf. Sie zeigen die Orte im öffentlichen Raum, an denen sie einmal gelebt haben. Neu-Berliner*innen und Neu-Dresdner*innen, die aus Ländern wie Syrien und dem Irak geflüchtet sind, teilen ihre Perspektiven auf ihre neuen Heimatstädte.

    Links
    • querstadtein

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    1 hr 9 min
  • Lass dich coachen! – Philipp von der Wippel von ProjectTogether
    Lass dich coachen!
    Philipp von der Wippel von ProjectTogether

    Die Welt geschieht nicht einfach. Jeder von uns hat die Möglichkeit diese zu beeinflussen. Durch unser Denken und unser Handeln. Eine Vision kann hier als eine Art Anker für unser Handeln dienen. Unser Handlungsspielraum mag zwar anfangs immer klein sein. Überschaubar. Aber es ist trotzdem der Punkt, an dem man anfangen kann etwas zu Starten.

    Priorisiere Deine Möglichkeiten und Aufgaben. Nimm Dir beispielsweise 3 Dinge pro Tag vor. Das ist nicht zu viel, um es nicht zu schaffen. Aber auch nicht zu wenig, um am Ende des Tages einen Fortschritt sehen zu können.

    Später, und das haben wir in viele vorherigen Podcasts schon gelernt, kann man ein Team aufbauen. Menschen, die an dieselbe Vision glauben.

    Mit Coaches ist es leichter

    Alleine ist immer schwieriger als mit Partnern an Bord. Das können auch Coaches sein. Menschen, die schon einiges an Erfahrung haben und diese gerne mit Dir teilen möchten. Menschen, die Dir einfach nur zuhören. Andere Sozialunternehmer, die schon einige Problemstellen umschifft haben. Wie du siehst: Es gibt verschiedene Möglichkeiten.

    Scheitern kann wichtig sein

    Scheitern ist ein schwieriges Thema in Deutschland. Doch wann ist Scheitern wirklich Scheitern? Man weiß doch gerade am Anfang oft noch gar nicht, was die richtige Lösung für ein Problem ist. Ist meine Geschäftsidee zur Lösung des ökologischen Problems das Richtige? Vielleicht klappt der Lösungsweg nicht. Ist das wirklich Scheitern? Eigentlich nicht. Denn die Erfahrung kann alle reicher machen. Zum einen die Menschen, die denselben Weg gehen möchten. Zum anderen ist aber auch für sich selbst diese Erfahrung wichtig. Vielleicht sieht man das Ganze eher als Tests. Tests, von dem am Ende alle profitieren können.

    Plattformen und Technologien sind eine große Chance. Diese bieten die Möglichkeit, dass jeder Teil von etwas Großem sein kann. Daten verbinden Menschen und zeigen Wege zur Problemlösung an. Die Technologie hingegen kann hier als Katalysator dienen. Man kann leichter zusammen die Welt voranbringen.

    Was steckt hinter ProjectTogether?

    ProjectTogether ist eine Social Acceleration Plattform für junge Visionär*innen. Auf der Die Plattform unterstützt junge Talente der nächsten Generation bei ihren Ideen und konkreten Lösungen im Spannungsfeld von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.

    Links
    • ProjectTogether

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    1 hr 10 min
  • Mit Spiritualität zur nachhaltigen Marke – Hassan Hakim von YOOL
    Mit Spiritualität zur nachhaltigen Marke
    Hassan Hakim von YOOL

    In dieser Folge spreche ich mit Hassan Hakim von YOOL. Wir sprechen über nachhaltige Markenbildung und wie die eigenen Spiritualität die Arbeit und Unternehmen positiv beeinflussen kann.

    Vielleicht bist du aktuell in einem Umbruch. Vielleicht verändert sich etwas bei Dir. Vielleicht möchtest Du aber auch einen Umbruch selbst starten. 

    Ein Umbruch ist eine Entscheidung und ein Schritt ins Leere. Ein Aufbruch ins Ungewisse.

    Das ist oft ein Auslöser von Widerständen – und auch Zweifel. Aber es kann sich lohnen so einen Umbruch zu starten. Geh in die Richtung, in der dich Dein Gefühl treibt.

    Ja, es wird Widerstände und Zweifel (und Zweifler) geben – aber davon darf man sich nicht abhalten lassen. Wenn du jeden Tag einen weiteren Schritt gehst, wird daraus eine Entscheidung. Und plötzlich entwickeln sich Dinge, die man sich vorher gar nicht vorstellen konnte.

    Bringe dein Sein und dein Handeln in Einklang. Entwickle eine gewisse Spiritualität. Das muss jetzt nicht durch Meditation geschehen. Bringe aber dein SEIN und HANDELN im Einklang mit sich und der Umwelt.

    Was ist Spiritualität?

    Denn das ist Spiritualität für Hassaan. HANDELN und SEIN im Einklang mit sich und der Umwelt. Mathematisch könnte man vielleicht diese Formel anwenden:

    Spiritualität = Handlung + Praxis 

    Eigentlich keine schwierige Formel. Am Beispiel eines Umbruchs: Die Entscheidung ist die Handlung. Diese Handlung immer wieder zu unterstreichen und weiter zu machen, ist dann die Praxis. Das löst innere Zweifel und Blockaden auf. Aber dadurch, dass du immer wieder weiter machst, wird das, bedingt durch die Auflösung, zu einer Kraftquelle. Dadurch geschehen Dinge, die du vorher nicht gesehen und erwartet hast. Wie ein kleiner Kreislauf.

    So eine Spiritualität kann ein großer Vorteil sein – gerade, wenn man sich Unternehmen vorstellt, wo es viele Reibereien und Auseinandersetzungen gibt.

    So können komplexe Dinge heruntergebrochen werden. Es geht hier auf eine Ebene der gemeinsamen Kultur. 

    Spiritualität als Alleinstellungsmerkmal

    Spiritualität als Alleinstellungsmerkmal für die Nachhaltigkeit? Geht das? Hassaan handhabt es so. Er nutzt das für die Markenentwicklung.

    Er möchte so den Produkten das gewisse Extra mitgeben. Emotionen und Gefühle. Das ist wichtig, denn so entwickeln die Kunden Gefühle zu einer Marke. Und so können wiederum Marken positiv Kunden beeinflussen.

    Das wir zwar schon immer in der Werbung gemacht – es ist aber ein Unterschied ob man nur ein Produkt verkaufen möchte – oder ob man mit dem Produkt auch etwas Nachhaltiges bewegen möchte. Etwa Gutes.

    Als schöne Zusammenfassungen lässt sich das wohl auch in einer Gleichung festhalten: Markenentwicklung => Spiritual Enlightenment 

    Was steckt hinter YOOL?

    YOOL macht Kommunikation „Below“ und „Above the Line“. Von der Beratung bis hin zur Entwicklung und Umsetzung komplexer Marketingmaßnahmen decken agiert das Unternehmen als Full-Service Agentur. Darüber hinaus entwickeln die Agentur kulturelle Strategien und inszenieren Marken im Spannungsfeld von Kunst und Gesellschaft. YOOL ist spezialisiert auf den ethischen Konsum und Handlungsbereich. Als Kunden kommen ausschließlich Unternehmen, Produkte und Marken in Frage, die in sozialen und nachhaltigen Geschäftsfeldern tätig sind oder tätig werden wollen.

    Links
    • www.yool.de

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    1 hr 15 min
  • Innen wachsen, für eine andere Zukunft – Christine Bleks von Tausche Bildung für Wohnen
    Innen wachsen, für eine andere Zukunft
    Christine Bleks von Tausche Bildung für Wohnen

    In diesem Gespräch mit Christine Bleks von Tausche Bildung für Wohnen bekommst du wieder sehr hilfreiche Tipps für deine soziale Unternehmung. Du weißt bereits, wenn man etwas bewegen will, muss man anfangen. Dinge einfach tun. Christine zeigt in unserem Gespräch, wenn man aber selber einen direkten Bezug zu dem eigentlichen Problem hat, ist das sehr hilfreich. Nur so kannst Du auch das ganze Problem überblicken.

    Erweitere Deine Horizonte. Nur so kannst du sicherstellen, dass du selber auch (über Dich hinaus) wachsen kannst. So hast du die Chance, dein Projekt zu erweitern und den größtmöglichen Nutzen zu generieren. Und so ein Problem zu lösen.

    Was macht einen Menschen aus?

    Was macht einen Menschen eigentlich aus? Bildung? Erfolg? Wohlstand? Nein, keines der Dinge. Die eigene Einstellung und Haltung ist das Kernelement, was Menschen ausmacht.

    Nicht alles ist vorgezeichnet, man hat auch die Chance selber etwas zu ändern. Im Prinzip eine eigene andere Zukunft sehen zu können. Diese Zukunft kannst du selber gestalten. Das hat die Chance dich selbstbewusst werden zu lassen. Arbeite an dir selber, dadurch hast du die Chance unerwartetes anzustoßen.

    Wenn du nur dein Ziel und das erreichen dieses Zieles siehst, aber nicht an dir selber arbeitest oder dich nicht weiter entwickelst, dann hast du auch nicht die Chance deine ganze Kraft nach außen zu tragen und zu nutzen.

    Was macht einen Sozialunternehmer aus?

    Als Sozialunternehmer*in ist genau das wichtig – nicht nur das Ziel zu sehen sondern auch sich selber. Man hat ja im Prinzip auch eine Vorbildfunktion.

    Wo wir auch wieder bei der inneren Einstellung sind. Ein Beispiel ist das Thema “Arm”. Bist du arm, nur weil du nicht viel Geld hast? Du kannst eher ein Vorbild sein, weil du mit wenig Mitteln viel erreichen kannst. Diese innere Einstellung, sofern sie nach außen sichtbar ist, inspiriert viele.

    Was steckt hinter Tausche Bildung für Wohnen?

    Tausche Bildung für Wohnen e.V., ein Stadtteilprojekt im sozialen Brennpunktviertel Duisburg-Marxloh, möchte zu einer Gesellschaft beitragen, in der Menschen einander achten, voneinander lernen und ein friedliches Umfeld und Miteinander gestalten. Hierzu ziehen Bildungspaten – junge Erwachsene im Bundesfreiwilligendienst, Studierende und Auszubildende – für mindestens ein Jahr in den Stadtteil und können dort mietfrei wohnen. So wird Immobilienleerstand entgegengewirkt und die soziale Durchmischung im Stadtteil gefördert. Im Gegenzug betreuen die Bildungspaten nach einer Qualifizierung benachteiligte Kinder des Stadtteils.

    Linktipp

    Du hast ein eigenes Impact Startup und möchtest ein Unternehmen von morgen werden? Die Impact -Factory ist eine Initiative verschiedener Partner die ein einzigartiges Gründerstipendium ins Leben gerufen haben. Hier kannst du Dich zu verschiedenen Programmen bewerben.

    Links
    • Tausche Bildung für Wohnen
    • Impact Factory

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    1 hr 10 min
  • Warum Fridays for Future die Welt bewegt
    Warum Fridays for Future die Welt bewegt

    Zum Start der zweiten Staffel steht auch gleich ein brandaktuelles Thema an: Fridays For Future. Georg Staebner von Helden und Visionäre war am 20. September 2019 auf der Klimademo in Düsseldorf und hat dort mit vielen Menschen gesprochen. Was verbindet sie mit Fridays for Future und warum machen sie mit?

    Was du von aus diesem Podcast lernen kannst

    Gemeinsam für eine Sache Demonstrieren ist ein super Weg Sichtbarkeit zu schaffen. Dabei braucht es nur manchmal jemanden, der den Mut aufbringt, zu beginnen. Jemand, der anfängt. Jemand, der ein kleiner Held ist.

    Deshalb frage auch du Dich: Was willst du bewegen? Dabei spielt es eigentlich keine Rolle ob das Vorhaben dann in ein Unternehmen, eine Bewegung oder eine kleineres Projekt mündet. Das haben auch schon viele Gesprächspartner gezeigt. Ein weiteres Paradebeispiel ist Greta Thunberg.

    Erst letztes Jahr war sie noch alleine mit Ihrem Klimastreik. Ein Jahr später haben sich schon Millionen Menschen angeschlossen. Heute weiß jeder was mit dem Spruch “Wir sind hier, wir sind laut, weil Ihr uns die Zukunft klaut” gemeint ist.

    Warum demonstrieren Fridays for Future?

    Die mittlerweile globale Fridays for Future Bewegung tritt in den sog. Klimastreik um möglichst umfassende, schnelle und effiziente Klimaschutz-Maßnahmen durchzusetzen. Ziel ist das beim Weltklimaabkommen 2015 in Paris gesteckte Ziel von den magischen 1,5 Grad durchschnittliche Temperaturerhöhung einzuhalten.

    Die Dringlichkeit des Themas ist mittlerweile vielen bewusst und angesichts der offensichtlichen Hilf- und Lustlosigkeit der Politik, gehen Bürger auf die Straße.

    Die Bewegung ist so groß geworden, dass sich einige Untergruppen wie die Artists for Future, Parents for Future, Scientists for Future oder auch die Entrepreneurs for Future gebildet haben.

    Genau diese Bewegung zeigt, wie aus etwas ganz kleinem, etwas riesiges wachsen kann. Hast du auch eine Idee oder etwas, wo du anpacken möchtest? Worauf wartest du also noch?

    Wie geht es weiter?

    Nach diesem etwas anderen Auftakt hält auch diese Staffel wieder viele verschiedene Gesprächspartner bereit, die unterschiedliche Themen beleuchten werden. So geht es um Sichtbarkeit und Unterstützung von Social Entrepreneurs. Was ist wenn die Führung eines Sozialunternehmen wechselt? Ab wann ist eigentlich ein Engagement soweit, dass es ein Unternehmen ist?

    Ansonsten, wie immer: Gibt es etwas, was ihr im Podcast vermisst habt? Habt Ihr Themen, über die wir uns austauschen sollen? Wir freuen uns jederzeit über Feedback.

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    13 min
  • Aus einer Kooperation kann neues entstehen

    Aus einer Kooperation kann neues entstehen
    Austausch zwischen Christian Deiters und Georg Staebner

    Nach 6 Folgen in Kooperation zwischen Christian Deiters von social-startups.de und Georg Staebner von HeldenUndVisionaere.de, steht nun eine kleine Sommerpause für unseren Podcast an.  Christian und Georg blicken in dieser Episode auf die letzten Wochen zurück, analysieren die politische Entwicklung von Social Entrepreneurship in Deutschland und erzählen die ersten Pläne für ein neues Format.

    Kooperationen benötigen Zeit und Offenheit

    Kooperationen starten nicht immer reibungslos. Da mindestens 2 Parteien involviert sind, gibt es auch immer verschiedene Erwartungshaltungen und Wünsche. Natürlich gibt es immer die Möglichkeit die Kooperation auf schnellem Wege zu beenden. Wer dies aber nicht tut und an der Kooperation arbeitet, hat die Möglichkeit etwas Tolles zu erschaffen. Das hat auch bei uns funktioniert.

    Mit SEND e.V. auf dem richtigen Weg

    In Deutschland tut sich einiges im Social Entrepreneurship Umfeld. Doch reicht das aus? Georg und Christian analysieren die aktuellen Umstände. Mit SEND e.V. hat sich ein Verein gebildet, der das Thema genau dort platzieren kann, wo die Unterstützung noch fehlt: In der Politik.

    Wie geht es weiter?

    Nach der Sommerpause geht es direkt mit neuen Folgen weiter. Wann genau werden wir demnächst ankündigen. Außerdem gehen wir schon in die Planung für ein neues Format, welches es so noch nicht für die deutschsprachige Social-Entrepreneurship-Welt gibt. Daran sieht man: Aus einer Kooperation können auch neue Dinge entstehen.

    Ansonsten: Gibt es etwas, was ihr im Podcast vermisst habt? Habt Ihr Themen, über die wir uns austauschen sollen? Wir freuen uns jederzeit über Feedback.

    Ressourcen
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    • Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND e.V.)
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        29 min
      5. Vom Produzent zum Blogger. Für mehr Impact! – Christoph Schulz von CareElite

        Vom Produzent zum Blogger. Für mehr Impact!
        Christoph Schulz von CareElite

        Manche Menschen haben viele Ideen und möchten am liebsten viele Dinge schnell “groß” machen. Doch manchmal klappt das nicht und man muss kleinere Brötchen backen und klein anfangen. So wie auch Christoph. Auch wenn man viele Ideen hat, ist es wichtig sich manchmal erst auf eine Sache zu konzentrieren. Nur das stellt sicher, dass man Ressourcen auch effektiv und gebündelt nutzen kann.

        Unbekannte Wege gehen, anstatt entmutigt zu stehen

        Doch was ist, wenn es Dinge gibt, die eine bei der Umsetzung mal nicht gefallen? Das darf kein Grund zur Entmutigung sein. Immer weiter machen! Man möchte zwar alles immer in der richtigen Reihenfolge machen. Davon muss man sich aber ein Stück weit verabschieden. Wichtig ist anzufangen, auch wenn manche Dinge noch nicht stimmen oder passen.

        Online mehr Menschen erreichen

        Nutze die Klaviatur des Online Marketing. So kann man schnell viele Menschen erreichen – egal ob in sozialen Netzwerken, auf Portalen oder in Google.

        Man muss nicht sofort etwas großes machen und leisten. Fange klein an und suche dir Partner, die schon ähnliches machen. Partner die Wissen in deinem Bereich haben. Wie kann ich mit Kooperationen für mich einen Mehrwert bieten? Das sollte eine zentrale Fragestellung sein. Mit dem richtigen Kooperationspartner wird vieles leichter.

        Der spannende Weg von Christoph vom Zahnbürstenhersteller zum Blogger zeigt klar, dass Wege nicht immer vorhersehbar sind und in geregelten Bahnen läuft. Wege können sich ändern. Lasse Dich drauf ein. Es lässt sich nicht alles planen. Schaue immer darauf wie die Umwelt auf dein Tun reagiert. Man sollte sich nicht zu sehr auf Dinge festlegen und immer die aktuellen Möglichkeiten begutachten. Nur so bleibt man auch für die Zukunft flexibel und wandlungsfähig.

        Anderen eine Stimme geben

        Ein weiteres Beispiel wie Christoph sich mit Partner verbindet, ist seine Kooperation mit dem Podcast Socialpreneur Podcast. Der Podcast wurde von Lennart Wittstock gestartet. Gemeinsam führen Christoph und Lennart in dem Podcast Gespräche mit Social Entrepreneurs.

        Was steckt hinter CareElite?

        CareElite wurde durch Christoph als Umweltschutzprojekt ins Leben gerufen. Ziel ist es, den Menschen zu zeigen welche Auswirkungen der Plastikmüll auf die Umwelt hat und wie man ihn vermeiden kann. Dabei setzt er auf seiner Webseite nicht nur auf einen Blog sondern bietet auch Kurse und einen Shop an, in dem man viele plastikfreie Produkte einkaufen kann.

        Ressourcen
        Links
        • CareElite
        • Socialpreneur Podcast
        • Goodjobs.eu
        • primal-state.de
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            54 min
          5. Frühzeitige Unterstützung zahlt sich langfristig aus – Julius Bertram von Librileo und Goodcast

            Frühzeitige Unterstützung zahlt sich langfristig aus
            Julius Bertram von Librileo und Goodcast

            Julius hat mit Librileo schon viel als Social Entrepreneur erlebt. Sein Tipp: Du kannst nicht alles selber machen. Dafür reicht Dir nicht die Zeit und Du bist nicht in allen Bereichen ein Experte. Setze dich von Beginn an auch mit den “lästigen” Themen, wie Rechtsberatung, Steuerberater oder Buchhaltung auseinander, doch lass dich dabei auch unterstützen. So hast bereits jemanden an der Hand und bist über Eventualitäten informieren. Dann arbeitest Du mit Menschen zusammen, die du schon länger kennst und bestenfalls auch vertraust. Sie unterstützen Dich von Beginn an können schlimmeres direkt verhindern.

            Innovation braucht Zeit

            Julius hat viele Ideen. Doch welche sind gut durchdacht? Ohne Zeit zum Reifen und ohne Fakten unterfüttert, kann das Ganze schnell nach hinten losgehen. Julius Tipp: Schlafe über Deine Idee 2 Nächte. Fühlt sich die Idee dann immer noch richtig an, dann solltest Du vor der Umsetzung anfangen das Ganze zu hintermauern. Spreche mit Anderen über die Idee.

            Zusammen arbeiten heißt vertrauen

            Julius, seine Familie und das Büro verschmelzen auf eine besondere Weise. Da ist es wichtig, dass diejenigen, die bei der Unternehmung mitwirken, Menschen sind, denen Du vertraust. Du verbringst viel Zeit mit ihnen, da sollte die Chemie stimmen.

            Was steckt hinter Librileo?

            Librileo wurde 2015 von Julius und seiner Frau gegründet. Alle drei Monate bekommen die Nutzer von Librileo eine Bücherkiste zugeschickt, abgeschnitten auf die Altersgruppe ihrer Kinder. In dieser Kiste ist ein Buch zum Vorlesen, ein Spiel für das Kind und ein Ratgeber für die Eltern enthalten. Für Familien, die Geld von Jobcentern bekommen, ist die Nutzung kostenlos. Zusätzlich zu den Bücherboxen organisiert Librileo Lesungen in Kitas oder Familiencentren, an denen die Nutzer ebenfalls teilnehmen können.

            Was ist Goodcast?

            Goodcast wurde von Julius als Podcast für Social Entrepreneurship gestartet. Er wird jetzt gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Stiftungen als Podcast zur Zukunft des Gebens weitergeführt. Julius Bertram empfängt gemeinsam mit wechselnden Kolleginnen aus dem Bundesverband spannende Gäste.

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            • Librileo
            • Goodcast
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                0 min
              5. Digitalisierung nutzen, Gesellschaft verbessern – Björn Lampe von betterplace.org

                Digitalisierung nutzen, Gesellschaft verbessern
                Björn Lampe von betterplace.org
                Was Du aus dem Gespräch mit Björn Lampe mitnehmen kannst

                Bestimmte Dinge auf dem persönlichen Weg werden immer vorgezeichnet sein. Alleine schon weil manche Prozesse festgeschrieben sind. Doch immer wieder wird es Momente geben, in denen man feststellen wird, dass Dinge nicht so laufen wie geplant. Man hat die Wahl, man kann aktiv einen anderen Weg einschlagen. Und dann stellen sich verschiedene Fragen: Wo liegen Interessen? Wofür möchte ich meine Zeit einsetzen? Was möchte ich erreichen? Wenn du eine Antwort auf diese Fragen weißt, kannst du – wie Björn – deine Zeit einsetzen, um etwas zu verändern.

                Wie du die Digitalisierung nutzen kannst

                Viele Berichte über das Thema Digitalisierung handelt meistens aus einer Seite: der Technischen. Digitalisierung verändert aber auch die Gesellschaft. Durch den Umgang mit den neuen Medien verändern wir uns als Menschen selbst ungemein. Solche Veränderungen kann man positiv nutzen. Wenn man sich dessen bewusst ist, kann man viele Dinge positiv verändern. Erweitere die Gedanken in Richtung Lokalität.

                Wie könnt ihr beispielsweise lokal mit Hilfe der Digitalisierung und des Internets Dinge verbessern oder euch weiterentwickeln? Wie verändern sich Beziehungen?

                Gemeinsam lernen & Ziele erreichen

                Wenn mal etwas nicht klappt, ist es für viele eine Niederlage. Dabei ist das falsches Denken. Es fehlt in Deutschland leider noch immer an einer ordentlichen Fehlerkultur – hier muss ein Umdenken stattfinden. Sucht euch Mitstreiter, die eure Ziele unterstützen und mit denen ihr auch gemeinsam Fehler durchstehen könnt.

                Und selbst wenn mal etwas schief geht: Sehe einen Fehler als gute Möglichkeiten persönlich und als Organisation zu wachsen. Fehler und Schwierigkeiten, die überwunden werden, stärken! Wie kann man das Wissen weitergeben um anderen den gleichen Fehler zu ersparen? Immerhin arbeitet man, gerade in der Social Entrepreneurship Szene, an gemeinsamen Zielen. Wie können wir gemeinsam lernen?

                Für all diese Fragen kann man die Digitalisierung hervorragend nutzen. Wie? Zum Beispiel durch Messdaten. So lässt sich das berühmte Bauchgefühl perfekt ergänzen. Man kann Ergebnisse digital nachvollziehen. Und nur durch Nachvollziehbarkeit, kann man eigene Ziele nachhaltig hinterfragen und anpassen.

                Was ist betterplace.org?

                betterplace.org ist eine der größten Spendenplattformen mit Sitz in Berlin. Seit 2007 können dort auf der Plattform soziale Projekte Unterstützer/innen für ihre Projekte finden. So sind seit der Gründung weit über 60 Millionen Euro an über 27.000 soziale Projekte gespendet worden. Mit betterplace.me starteten die Macher 2019 ein Portal für private Spendenaufrufe. Björn Lampe ist im Vorstand von betterplace.org.

                Links
                • betterplace.org
                • Björn Lampe (Twitter)
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                    1 hr
                  5. Viel kommunizieren! – Daniel Nowack von Yunus Social Business

                    Viel kommunizieren!
                    Daniel Nowack von Yunus Social Business

                    Dieser Podcast hat das Ziel Helden und Visionäre zu inspirieren, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Meine Gäste sind Menschen, die dir zeigen, wie du etwas sinnvolles starten kannst. In dieser Folge unterhalte ich mich mit Daniel Nowack von Yunus Social Business.

                    Systeme verändern

                    Wir alle sind in einer Welt sozialisiert, in der es feste Strukturen und feste Systeme gibt. Doch diese Strukturen und Systeme wurden einst von Menschen aufgestellt, also können sie auch von den Menschen geändert werden. Und das müssen sie auch, denn neue Werte erfordern andere Systeme. Im Social Business heißt das oft: anpacken und machen. Dafür müssen wir verstehen, was soziale und ökologische Herausforderungen sind und wie diese gemeistert werden können.

                    Zielgruppe kennenlernen

                    Außerdem sollte mit der Zielgruppe gesprochen werden und dabei gibt es eine Faustregel: zu viel Kommunikation gibt es nicht! Wichtig ist auch auf der einen Seite den Markt zu analysieren, um herauszufinden, was der Mehrwert für den Kunden ist. Auf der anderen Seite ist es wichtig, dass Du Dein Ziel kennst.

                    Starten kannst Du überall

                    Wenn Du weißt, was Du erreichen möchtest, kannst Du anpacken und machen. Und das geht auch in Deinem jetzigen Unternehmen. Vielleicht kannst Du dort Anregungen geben und etwas anstoßen. Vielleicht führen Dich Deine Ziele aber auch in ein neues Jobverhältnis oder vielleicht gründest Du Dein eigenes Social-Business.

                    Was ist Yunus Social Business?

                    Yunus Social Business ist ein Social Business, welches sich um die Förderung und Finanzierung von Social Business weltweit kümmert. Dabei konzentriert sich das Unternehmen hauptsächlich auf Entwicklungs- und Schwellenländer. Eine Zielsetzung ist dabei, verschiedene Fragen zu Kollaborationen, Wissensunits und Integration des Sozialunternehmertums in die eigene Nachhaltigkeit zu beantworten.. Gegründet wurde das Social Business von Professor Muhammad Yunus, der 2006 u.a. den Friedensnobelpreis für die Grameen Bank und der dahinter steckenden Arbeit erhielt.

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                    • Yunus Social Business
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                        Der Beitrag Viel kommunizieren! – Daniel Nowack von Yunus Social Business erschien zuerst auf Helden und Visionäre.

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