Helden und Visionäre – Inspiration für Changemakers und Social Entrepreneurs

Helden und Visionäre – Inspiration für Changemakers und Social Entrepreneurs

By Georg Staebner – Social Entrepreneur, verbindet Technologie und SozialesSociety & CultureBusinessCareers
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Helden und Visionäre – Inspiration für Changemakers und Social Entrepreneurs episodes

  • Das Unausgesprochene sichtbar und besprechbar machen – Manuela Richter-Werling von Irrsinnig Menschlich
    Das Unausgesprochene sichtbar und besprechbar machen
    Manuela Richter-Werling von Irrsinnig Menschlich

    Bei psychischen Erkrankungen ist es oft wichtig, sich anzuschauen, wo der Schmerz ist – aber dann hier nicht aufzuhören, sondern noch tiefer zu graben und zu schauen: Was ist die Ursache? Wo kommt er her?

    Diese Ursache kann dann systematisch angegangen und auch für Prävention genutzt werden. Diesem Thema, widmet sich Manuela Richter-Werling und Irrsinnig Menschlich. Dafür wurde sie von Ashoka ausgezeichnet.

    Sozialunternehmer*innen dürfte das Schema bekannt vorkommen, denn auch hier setzt man mit unternehmerischen Lösungen direkt an der Wurzel an.

    Das Unausgesprochene sichtbar machen

    Es gibt viele Themen, über die wir eigentlich nicht sprechen. Ein Beispiel wäre hier die psychische Gesundheit. Gerade solche Themen, die in der Gesellschaft oft wenig thematisiert werden, sind nicht selten der Startschuss für sozialunternehmerische Gründungen. Es gibt also viel Potential. Wenn du dir negative Auswirkungen in unserer Gesellschaft anschaust und dann überlegst, über welche Teile wir dort nicht sprechen, dann hast du vielleicht sogar schon die Idee für Dein Sozialunternehmen.

    Persönliche Ebene ist wichtig

    Dieser Podcast zeigt deutlich, wie wichtig die persönliche Ebene ist. Das kennst du vielleicht auch durch die Corona-Pandemie. Unser täglicher Austausch ist oft auf einer oberflächlichen Ebene. Wenn wir es aber schaffen, tiefer und damit auf die persönliche Ebene zu wechseln, dann kommunizieren wir intensiver und effektiver. Dann können wir Probleme in unserer Gesellschaft auf eine andere Weise angehen, weil die Kommunikation schon besser läuft.

    Mehr ist mehr

    Manuela zeigt, dass es kein Nachteil ist, in unterschiedlichen Systemen gelebt und aufgewachsen zu sein. Ganz im Gegenteil, es ist sogar ein Vorteil. Denn durch die unterschiedlichen Einblicke kann man ganz andere Perspektiven und Erfahrungen einbringen. Nutze das!

    Lebenserfahrungen sind wertvoll. Auch für unsere Psyche. Und das bringt uns auch wieder zu der Intention dieses Podcasts. Mach was und bewege was. Denn so sammelst du am besten Lebenserfahrung.

    Über Irrsinnig Menschlich

    Psychische Erkrankungen beginnen oft schon im Jugendalter. Doch häufig vergehen mehrere Jahre, bis Betroffene Hilfe suchen. Die größte Hürde für sie ist die Angst, stigmatisiert zu werden. Irrsinnig Menschlich e.V. verkürzt mit seiner Präventionsarbeit in Schule, Studium und Unternehmen diese Zeitspanne. Gemeinsam mit unseren krisenerfahrenen Expert*innen helfen wir Menschen, ihre Not früher zu erkennen, sich nicht zu verstecken und Unterstützung anzunehmen.

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    1 hr 43 min
  • Werte und Vision, eine gute Grundlage für ein Social Enterprise – Nico Tucher von WEtell
    Werte und Vision, eine gute Grundlage für ein Social Enterprise
    Nico Tucher von WEtell

    Spannende Ausgangslage: Mit Nico hat Georg diesmal mit einem Gesprächspartner, über die er vorher gar nicht so viel wusste. Es existierte nur ein kurzes Vorgespräch, was schon eher untypisch ist.  Auch startete Georg diesmal eher spontan in das Gespräch. Die Erwartungen waren diesmal also, ehrlicherweise, nicht so hoch. 

    Und daraus ist eine großartige Folge geworden. Georg konnte viel mitnehmen – du auch?

    Gründen ohne Idee

    Viele Menschen möchten erst Gründen, wenn sie eine passende Idee haben. Der zündende Einfall. The next Unicorn. Okay, in unserem Fall eher Zebra. Bei Nico war der Prozess aber anders. Er suchte Gleichgesinnte, die ebenfalls gründen wollen und gemeinsam entwickelte man dann die Idee. WEtell war geboren. Und zwar als wertebasiertes Unternehmen. Der Ansatz: Erst die Werte, dann das Produkt. Der Ansatz ist nicht oft zu finden – und umso spannender. 

    Vision hilft bei Finanzierung

    Crowdfunding ist für viele Gründer*innen eine Möglichkeit zur Finanzierung. Und wir wissen ja: Für ein gutes Crowdfunding braucht man auch eine entsprechende Community. Doch wie baut man diese auf?

    Die Vision muss natürlich kommuniziert werden. Im Falle von WEtell war es deutlich leichter hier bei möglichen Kooperationspartner anzufangen. Doch wie findet man diese? Naja, orientiere dich an deinen Vorbildern. Dadurch verbindest du dich auch automatisch mit den richtigen Partnern. Der Vorteil einer solchen Kooperation ist, dass das aufgebaute Vertrauen auch durch den Kooperationspartnern ausgestrahlt wird. Sie wirken also wie ein Katalysator für die eigene Community.

    Wirkungsgrenzen müssen nicht schlecht sein

    Wie bei allem im Leben, gibt es auch bei der Wirkung gewisse Grenzen. Im Falle von WEtell gibt es zum Beispiel nur 3 Netzanbieter. Man kann also nicht alles ändern – aber Dinge anders machen und so zu einem Vorbild für die anderen werden. Im besten Falle, ziehen so Mitbewerber nach. Das ist nicht garantiert, aber eine Chance dazu existiert. Wenn du also über die Wirkung deiner Idee nachdenkst, schaue auch auf Mitbewerber, die du vielleicht animieren könntest.

    Hörer*innen unseres Podcasts wissen, dass es zwischen Vereine, NGO, gemeinnützigen Unternehmen und klassischen Unternehmen noch weitere Möglichkeiten gibt. WEtell bedient zwei weitere Möglichkeiten. Das Unternehmen bietet ein klares Angebot (in Form eines Produktes) welches ermöglicht, eine Kaufentscheidung zu Treffen und so Menschen in Verbindung zu dem Unternehmen setzt. Man kann damit mehr als nur mit Spenden bewirken. Durch eine Gemeinwohl-Zertifizierung sowie durch Purpose schaffst du Vertrauen. Und du wirst so zu einem Gemeinwohl-Unternehmen sowie einem Purpose-Unternehmen. So wie es auch Nico mit WEtell gemacht hat.

    Bitte beachte: In Deutschland gibt es noch keine rechtliche Grundlage für den Unternehmenstyp “Purpose” (generell für Sozialunternehmen). Doch mit der Purpose-Stiftung kannst du dich hier schon gut informieren. Informationen gibt es unter purpose-economy.org

    Als Unternehmen beschränkt man dadurch zwar sein Handlungsspielraum, zeigt aber damit klar die eigenen Werte. Und das ist ein Vorteil.

    Vielleicht startest du so wie Nico?

    Lust auch ein Unternehmen mit Impact zu gründen? Vielleicht machst du es dann wie Nico und suchst nicht weiter nach der Idee, sondern fängst direkt an. Geh zu Veranstaltungen von Impact Hubs und Social Impact Labs in deiner Nähe, melde dich bei dem Refleca.network an oder besuche die Konferenz SensAbility. 

    Oder: Besuche Impact and Friends, die dieses Jahr am 26. August 2022 stattfindet. Und vielleicht sieht man sich da. Bis dann!

    Über WEtell

    WEtell macht Mobilfunk – nur eben nachhaltig. Wertebasiert statt Profitmaximiert durch Klimaschutz, Datenschutz und Fairness & Transparenz. Die Vision: Mobilfunk zu einer rundum nachhaltige Dienstleistung machen.

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    1 hr 29 min
  • Social Entrepreneurship - Hinter den Kulissen – Gast: Markus Sauerhammer
    Social Entrepreneurship – Hinter den Kulissen
    Ein Austausch zwischen Markus Sauerhammer, Christian Deiters und Georg Staebner

    Eine absolute Pflicht-Folge. Anders lässt sich das hier schwer beschreiben. Gast ist diesmal Markus Sauerhammer, ehemals Vorstand beim Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND), der sich nach seinem Hamsterrad eine kleine Auszeit gönnt. Gemeinsam mit Georg und Christian spricht er über Soziales Unternehmertum und aktuelle Entwicklungen der Szene.

    Was kannst du aus diesem Podcast mitnehmen?

    Textlich versuchen wir ja auch immer die Learning für Gründer*innen hervorzuheben. Aber ich bin ehrlich: Je länger ich versuche, hier einen Text zustande zu bekommen, um so verzweifelter werde ich.

    Selten war eine Folge so vollgepackt mit Hintergrundinformationen, Entwicklungen und Visionen, dass eine textliche Zusammenfassung einfach wenig Sinn macht. 

    Wer selbst als Held*in unternehmerisch etwas verändern möchte, braucht diese Folge für einen spannenden Überblick über Soziales Unternehmertum und systemische Veränderungen. Dadurch kannst du die Szene, aktuelle Entwicklungen und vor uns stehende Herausforderungen für deine Unternehmung besser einordnen.

    Als Bonus gibt es von Markus seine persönliche Entwicklung, Glaubenssätze und eine Familienstory oben drauf.

    Heute noch nichts vor? Dann höre jetzt in den Podcast rein, lass dich inspirieren, starte deine eigene Unternehmung und arbeite so an einer enkelfähigen Zukunft.

    Über Markus Sauerhammer

    Markus Sauerhammer in wenigen Worten zu beschreiben ist schwierig. Er war Landwirt, Unternehmer, Gründungsberater und u.a. verantwortlich für Kooperationen bei Startnext, der größten Crowdfunding-Plattform in Deutschland. Markus war außerdem maßgeblich an der Organisation des #WirVsVirus-Hackathons als Reaktion auf COVID-19 beteiligt

    Als Vorsitzender des Social Entrepreneurship Netzwerks Deutschland (SEND e.V.) arbeitete er an besseren Rahmenbedingungen für die Gestaltung einer enkeltauglichen Zukunft. Nun gönnt er sich eine kleine Auszeit, bevor die nächsten Projekte starten.

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    1 hr 16 min
  • Vom Produkt ausgehend die Veränderung denken – Nicolas Barthelmé von "Du bist hier der Chef"
    Vom Produkt ausgehend die Veränderung denken
    Nicolas Barthelmé von „Du bist hier der Chef“

    In dieser Folge ist Nicolas Barthelmé von “Du bist hier der Chef” zu Gast. “Du bist hier der Chef” schafft mehr Transparenz, persönliche Beziehung zu Produzenten und somit mehr Wertschätzung für Produkte.

    Das Ding mit der Transparenz

    Konsum ist zunehmend unpersönlich und Wertschätzung geht verloren. Wir leben in einer Gesellschaft, in der vieles (leider) nicht transparent ist. Dadurch ist der Preis für uns oft das ausschlaggebende Kriterium für Entscheidungen. Wir haben auch keine anderen Informationen zur Verfügung.

    Gleichzeitig ist aber für Manche der richtige Preis, sofern man ihn findet, der Schlüssel zum Erfolg. Dann können alle davon profitieren. Das hat auch gleich weitere Einflüsse, die daraus resultieren.

    Der richtige Preis hat Vorteile

    Wenn daraus sich aus diesem Preis-Kreislauf eine faire Bezahlung ergibt, ist jeder der Beteiligten bereit, noch mal etwas weiter zu schauen und neue Dinge auszuprobieren. Und das kann wider Innovationen fördern. Denn Innovationen entsteht, wenn die innere Kraft vorhanden ist. Das geschieht eben dadurch, wenn die Bezahlung gut genug ist und man Zeit für die richtigen Entscheidungen hat. Und die Bezahlung wird eben durch den Preis bestimmt. Spannender Zusammenhang.

    Trotzdem bleibt die Frage nach Transparenz. Mehrere Partner an einen Tisch zu bringen, kann Transparenz schaffen. Ist das vielleicht so ein Zeitgeist, der immer mehr kommt? Wir leben in einer immer komplexer werdenden Welt und da brauchen wir dringend den Kontakt zu anderen Menschen. Allein durch das effiziente Denken in Systemen gehen Dinge und Informationen verloren. Wenn man aber unterschiedliche Gruppen an einen Tisch bringt und jeder gehört wird, so bekommt man den notwendigen Gedankenaustausch. Zuhören ist hier wichtig. Sowohl auf Partner- als auch auf Kundenseite. 

    Die Community integrieren

    Bei “Du bist hier der Chef” entsteht aus einer Community auch Produkte. Die Beteiligten haben alle das Gefühl, dass sich nicht nur ausgetauscht wurde, sondern hier etwas tatsächlich entsteht, was sie auch kaufen und konsumieren können. Die Konsumenten haben somit einen direkten Einfluss. Sie sind eben Chefs. Und zwar im gesamten Prozess. 

    Im Falle von “Du bist hier der Chef” wurde vielen Milchbauer-Betrieben zugehört, Verbraucher in die Preisfindung mit einbezogen, mit Endkunden gesprochen und am Ende wurde das Produkt abgenommen und vermarktet.

    Nicht alle Menschen wollen sich in die ganzen Produkte hineindenken – aber jeder hat die Möglichkeit dazu. Es ist wie eine Demokratie. Dadurch hat “Du bist hier der Chef” eine andere Herangehensweise an Konsum und Produktion. Ist das ein Teil eines neuen Wirtschaftsmodells? Kann die Wirtschaft demokratischer werden? Ist das Modell vielleicht auf etwas für deine Unternehmung? Spannende Fragen.

    Über Du bist hier der Chef

    „Du bist hier der Chef!“ ist Teil einer internationalen Bewegung, die viele Verbraucher in Europa (und sogar noch ein bisschen weiter weg) anspricht. Egal in welchem Land wir leben und einkaufen, teilen wir alle dieselben Werte und wollen sowohl die transparente Mitgestaltung von Produkten durch uns Verbraucher erreichen als auch die faire und gerechte Vergütung von regionalen landwirtschaftlichen Erzeugern fördern.

    Der Name ist Programm. „Du bist hier der Chef“, heißt die neue Frischmilch-Marke, die in immer mehr Supermärkten in Deutschland zu kaufen ist. Das Besondere: Verbraucherinnen und Verbraucher haben über Qualität, Tierwohl, Preis, Herkunft und Verpackung mitentschieden.

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    1 hr 14 min
  • Als Social Entrepreneur persönlich wachsen, viel mitwirken, viel bewirken – Dannie Quilitzsch von GROME
    Als Social Entrepreneur persönlich wachsen, viel mitwirken, viel bewirken
    Dannie Quilitzsch von GROME

    Bild (c) Andrea Mühleck 

    Wenn du dir diesen Podcast anhörst, solltest du dir dabei eine Frage stellen: “Gehe ich hier in Resonanz oder spüre ich hier keine Verbindung zu mir?” Was bedeutet es für dich in Bezug zu anderen Menschen?

    Wir wagen den Wechsel unseres Blickwinkels

    Auch dieser Podcast bietet wieder eine ganze Menge an spannenden Eindrücken und Erfahrungen. Diesmal geht es zwar nicht um den Aufbau von Etwas, bei dem der Gesprächspartner oder die Gesprächspartnerin mitwächst, sondern um den Wachstums- und Entwicklungsprozess selbst. Dannie hat bei der Gründung mehrerer Sozialunternehmen mitgewirkt aktuell hat sie GROME mitgegründet. Die daraus entstandene Erfahrung teilt sie in diesem Podcast.

    Wenn Dannie in einem Unternehmen anfängt, stellt sie sich selbst einige Fragen:

    • Was bringe ich mit?
    • Was kann ich einbringen? 
    • Was kann ich selbst lernen? 
    • Wie kann ich wachsen?
    • Das sind Fragestellungen, die im Übrigen auch dir selbst einen Einstieg in einem Unternehmen erleichtern können. Dannie geht aber noch einen Schritt weiter und versucht sich auch vorzustellen, was kommt, wenn sie das Unternehmen wieder verlässt. Sie denkt also das “Ende” mit.

      Vom Verlassen der Komfortzone

      Wenn Dannie sich irgendwo einbringt, fragt sie sich auch, ob dies ein Stück außerhalb von dem ist, was sie sich zutraut. Stichwort: Kompfortzone.

      Sich intrinsisch aus der Komfortzone herauszuholen ist dabei eine gute Idee. So hat man die Zügel selbst in der Hand, anstatt Stress von externen Einflüssen ausgesetzt zu sein. Georg spürte genau diesen Twist – beim Wechsel vom Angestelltenverhältnis zum Unternehmer.

      Während dieser Podcast-Folge wird immer zwischen zwei Bereiche hin und her gewechselt. In dem einen Bereich geht es viel um Struktur und Dinge einsortieren. Also eher kognitiv (Was bringe ich ein?). Und dann gab es noch die Intention, Dinge erspüren und zulassen. Also hier eher spiritual (Wie bin ich?). Welcher Teil ist bei dir im Moment stärker?

      Selbstsicherheit liegt auch in deiner Hand

      Spannend war auch das Thema Sicherheit. Dannie bekommt Sicherheit durch Machen und Lernen. Viele Menschen haben oft das Bedürfnis nach mehr Selbstsicherheit. Dannies Tipp: Vertraue auf den Weg.

      Okay, dass klingt jetzt sehr kryptisch. Aber was meint sie damit? Dannie macht viel und am Ende passiert dadurch noch mehr, als sie erwartet. Der Weg durch die Unsicherheit führt zu mehr Sicherheit – solange man sich außerhalb der Komfortzone befindet. Du setzt dich einfach mit neuen Dingen auseinander und kannst dir deine Sicherheit ein Stück weit erarbeiten. Die Unsicherheit wird sich also nie komplett verabschieden, denn sie gehört irgendwie mit zur Sicherheit.

      Die Herausforderung der Selbsteinschätzung

      Wichtig ist es auch, sich selbst richtig einschätzen zu können. Was kann man und was nicht? Nicht jeder Mensch kann sich jetzt richtig einschätzen oder ist sich diesbezüglich zumindest unsicher. Da kann ein Coach helfen, der bei der Selbsteinschätzung unterstützen kann und einem einen Spiegel vorhält. Mal ist das angenehm und mal weniger, aber es kann dich weiterbringen.

      Wir hoffen, dass dir die Änderung der Sichtweise in diesem Podcast weiterhilft. Daher die abschließende Frage für Dich: Bist du in Resonanz gegangen?

      Über GROME

      GROME bietet Teambuilding, gesunde Ernährung, sinnstiftende Pausenkultur, Naturerlebnis und Workshops. An einem GROME Nachmittag erleben die Teilnehmende spielerisch die Grundlagen der Nachhaltigkeit, lernen neue Fähigkeiten zur erfolgreichen Zusammenarbeit und entspannen beim gemeinsamen Abendessen.  Das Angebot vereint Impulse zu mentalem, körperlichem und sozialem Wohlbefinden.

      Weitere Informationen zum Wirken von Dannie Quilitzsch findest du auf ihrer Seite: http://danniequilitzsch.com

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      1 hr 28 min
    • Ein Sozialunternehmen beginnt mit einer Idee – Frank Hoffman von discovering hands
      Ein Sozialunternehmen beginnt mit einer Idee
      Frank Hoffman von discovering hands

      Heute wird alles anders! Normalerweise spreche ich mit Menschen die etwas in unsere Gesellschaft bewegen. Da jedoch ein Gespräch kurzfristig umgeplant werden musste, greifen wir auf eine Wiederholung zurück. Das ändert aber nichts an ihrem Mehrwert! Ganz im Gegenteil: Vielleicht wirst du in dieser Folge Dinge hören, die discovering hands mittlerweile umgesetzt hat oder anders macht.

      In der Dusche kommen die besten Ideen

      Aber unabhängig von den Veränderungen bei discovering hands: Frank hat viel spannendes Wissen vermittelt.

      Geht es dir manchmal auch so, dass du in den verrücktesten Momenten eine großartige Idee hast und sie sofort aufschreiben musst? Oder vielleicht noch Dinge die auf den Einkaufszettel müssen. Genauso einen ähnlichen Moment hatte Frank – nur dass es hier um kein Päckchen Butter ging – sondern die fantastische Idee zu discovering hands. Und diese Idee hat er umgesetzt, Schritt für Schritt. Machen ist hier wieder das Zauberwort.

      Einfachheit siegt

      Eine einfache Vision ist wichtig für den Erfolg deines Projektes oder Startups. Durch eine einfache Vision wird die Idee verständlich und du kannst Menschen und Partner gewinnen, die dich unterstützen. Viele Gründer*innen laufen hier immer Gefahr sich zu verzetteln und die Vision unnötig aufzublähen, weil man “immer mehr” machen könnte. Nach innen gerichtet mag das noch okay sein, da man Visionen ja auch unternehmerisch abbilden muss. Kommuniziere aber zumindest nach außen so einfach wie möglich. Umso mehr Menschen es verstehen, umso besser.

      Wenn du aber noch nicht soweit bist, ist das nicht schlimm. Setze deine Idee weiter um und suche nach dem Fokus deiner Vision!

      Über discovering hands

      Brustkrebs ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung und eine der häufigsten Todesursachen von Frauen. discovering hands bildet blinde und sehbehinderte Frauen zu Medizinisch-Taktilen Untersucherinnen (MTUs) aus, die im Rahmen der Brustkrebs­früherkennung eingesetzt werden und diese durch ihre besonderen Tastfähigkeiten nachhaltig verbessern. Die Taktilographie hat viele wissenschaftlich belegte Erfolge vorzuweisen: MTUs ertasten circa 30 Prozent mehr Gewebe­veränderungen als Ärzte.

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      44 min
    • Impact mit Unternehmensengagement als Service – Leoni Rossberg von Groundbreaker
      Impact mit Unternehmensengagement als Service
      Leoni Rossberg von Groundbreaker

      In dieser Folge gibt Leoni (Leo) Rossberg von Groundbreaker einen Einblick wie sie Engagement von Unternehmen als Service anbietet. Sie nennen es „Foundation as a Service“. Dabei sprechen wir auch über das wichtige Thema, was es bedeutet Privilegien zu nutzen und aus diesen heraus etwas Größeres anzustoßen.

      Privilegien sorgen für Reibung

      Sich seiner Privilegien bewusst zu sein und nichts damit zu machen, ist heute nicht mehr zeitgemäß. Jedoch kann das Aufzeigen von Privilegien im ersten Moment als unangenehm empfunden und als Kritik verstanden werden. Jedoch sollten diese neu gewonnenen Sichtweisen eher zu innovativen Lösungen führen und uns noch mehr ins Handeln bringen. Wir alle lernen stetig dazu – nehme neue Impulse an und lasse dich durch andere Sichtweisen inspirieren.

      Das Hauptthema von Groundbreaker ist die Hilfe im globalen Süden. Nach außen wirkt das wie ein einfaches Thema. Ein Thema bei dem man zum Beispiel relativ leicht Geld für Projekte sammeln kann. Das ist aber zu kurz gedacht, denn genauso wie dieses Thema “einfach” ist, bekommt man auch gleichzeitig entsprechend Kritik. 

      Emotionen und Schubladen

      Spenden ist eine emotionale Angelegenheit, die durch Bildsprache im Fundraising zu problematischen Narrativen führen kann. Daher eine spannende Frage, die sich auch Groundbreaker stellt: An welchen Stellen können wir genau diesen Umstand ändern? Wie können wir Emotionen kommunizieren, ohne die typischen Bilder zu nutzen? Das ist insofern besonders spannend, da Emotionen uns Menschen aktivieren und Reaktionen hervorrufen. Eine reine Verlagerung von der Emotionsebene auf die Informationsebene ist daher nicht möglich. Das ist auch ein wichtiges Learning aus diesem Podcast: Mache dir darüber Gedanken, wie du welche Emotionen vermitteln möchtest.

      Groundbreaker geht zum Teil mit einer anderen Sichtweise an Dinge heran und kann dadurch anders agieren. Normalerweise gibt es da die “Hilfe für die Sache” und das klassische Fundraising. Groundbreaker geht hier aber anders an die Sache heran und versucht Elemente aus dem Start-Up und Non-Profit Bereich zu vereinen. Der Fokus wird auf einen Service-Gedanken gelegt. Was bedeutet es, einen Service für einen Geldgeber zu bieten? Was ist der Service für die Empfänger der Hilfe? Durch diese geänderte Sichtweise ergibt sich eine völlig neue Basis. Dabei stehen die Menschen immer im Vordergrund.

      Warum Wirkungsmessung so wichtig ist

      Wirkungsmessung ist immer ein spannendes Thema. Wie das halt so ist, wenn man etwas misst, gibt es dort Zahlen, die natürlich helfen, Entscheidungen zu analysieren. Gleichzeitig wird dort aber nicht immer der einzelne Mensch gesehen. Trotzdem ist die Wirkungsmessung wichtig.

      Drehen wir die Sichtweise mal um: Wenn Unternehmen die Schnelligkeit, Agilität und Innovationskraft verlieren, reagiert der Markt und die Kundschaft darauf und verliert das Interesse an dem Unternehmen und deren Produkte oder Dienstleistungen. Hier entsteht großer Veränderungsdruck.

      Das gibt es so in dem NGO Bereich nicht. Hier gibt es zwar auch immer mehr einen Druck, neue Wege zu gehen, Agiler zu arbeiten oder die neuesten digitalen Tools zu nutzen und dadurch auch Innovation zuzulassen. Das ist jedoch noch nicht so ausgeprägt wie in der freien Wirtschaft. Trotzdem kann dieser vorhandene Druck genutzt werden, neue Geldgeber in den NGO-Bereich zu bringen. Denn Geldgeber werden sich immer mehr fragen, wie etwas gemacht wird und nicht nur was.

      Gutes tun bedeutet nicht viel zu bewirken

      Ein Gedanke kommt dabei immer mehr in die Unternehmen und Investoren rein: Gutes tun bedeutet noch nicht viel zu bewirken. Aber genau der Wunsch, viel bewirken zu wollen, wächst immer mehr. Das bringt uns zum letzten spannenden Punkt: Dem Unternehmensengagement. Ein Thema, in dem noch richtig viel Potenzial steckt. Denn so, wie sich Unternehmen wandeln, wird sich ihr Engagement verändern. Hier kann durch neue finanzielle Mittel auch erheblicher Impact realisiert werden. Wir müssen nur noch herausfinden, wie wir die Kommunikation zwischen NGO und Unternehmen verbessern können. Groundbreaker hat sie für sich mit dem Service-Gedanken bereits gefunden. Ist das vielleicht auch für dich ein Ansatzpunkt?

      Über Groundbreaker

      A world where people and the planet thrive – das ist die Vision von Groundbreaker. Dabei agiert Groundbreaker als Bindeglied zwischen Spendern und lokalen Initiativen im globalen Süden. Dafür unterstützen sie soziale und ökologische Projekte und tragen so zu einem gerechteren und wohlhabenderen Planeten bei, in dem Chancengleichheit ganz oben steht.

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      1 hr 24 min
    • Unternehmerisch zur besseren Luft – Peter Sänger von Green City Solutions
      Unternehmerisch zur besseren Luft
      Peter Sänger von Green City Solutions

      Diesmal haben wir mit Peter Sänger den Gründer von Green City Solutions zu Gast. Die erste spannende Frage die Peter und Georg diskutieren ist: Wie baut man ein Unternehmen auf? Klar ist auf jeden Fall, man muss unfertige Prozessen handhaben können und viele Entscheidungen treffen. Und das, ohne zu wissen, ob die getroffene Entscheidung jetzt “gut” oder “schlecht” ist. Man lernt aber damit umzugehen. 

      Spannend ist auch die Tatsache, dass man öfter in eine Richtung gehen will, die eigentlich so noch nicht möglich ist. Zum Beispiel aufgrund technischer Hürden. Dabei entsteht jedoch ein GAP zwischen den Zielen/Visionen und der eigentlichen Realität. Jeder hat seine eigene Art damit umzugehen. Peter hat sich für das “machen” entschieden. Übrigens ein Weg, für den sich viele Visionär*innen dieses Podcasts entschieden haben – oder entscheiden würden. Wichtig ist dabei Kritik anzunehmen aber emotional nicht an sich ranzulassen.

       Die Organisation und ihr Organismus

      Jede Organisation braucht ihre eigene Umgebung. Jede Organisation hat unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Herausforderungen. Und die kann man im Prinzip zu einem Organismus zusammenfassen. Und jeder Organismus muss herausfinden, welche Art des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens das richtige ist. So gibt es Menschen, die auf Sicherheit bauen und Menschen, bei denen genau das nicht der Antriebsfaktor ist.

      Das mag unglaublich kryptisch klingen, ist aber ein enorm wichtiger Punkt. New Work, Agil oder Top-Down sind nicht nur Buzzwords, sondern wichtige Mechaniken. Am besten wird das aber klar, wenn du die Geschichte von Georg dazu hörst.

       Vom Spannungsfeld zwischen Ökologie und Ökonomie

      Green City Solution zeigt ein Spannungsfeld zwischen ökologischem und ökonomischem Impact. Das ökonomische ist die Basis, darauf aufbauend kann immer mehr Impact erzeugt werden. Der Weg dorthin muss ökonomisch tragbar sein. Um den Impact zu erhöhen, muss man immer wieder neu denken: Neue Produkte, Orte oder Märkte. Genau diese Gedanken müssen ökonomisch und ökologisch (Impact) verbunden werden.

      Und wenn man Ökonomie und Ökologie miteinander im Einklang verbunden bekommt, dann profitiert man sowohl bei Mitarbeitern, den Investoren oder Kunden. Der Zuspruch ist einfach deutlich höher. Das ist also für Impact orientierte Unternehmen die richtige Stellschraube.  

      Du kannst etwas bewegen

      Es gibt so viele Herausforderungen. Egal ob persönlicher Natur oder die Situation deines Unternehmens. Wir müssen uns etwas anderes vorstellen und täglich daran arbeiten. Nur so können wir Visionen umsetzen, mehr Menschen inspirieren und so mehr Veränderung bekommen.

      Und Veränderungen ist das, was wir heute mehr denn je brauchen können.

      Über Green City Solutions

      Green City Solutions wurde 2014 gegründet und ist als GreenTech-Unternehmen mehrfach ausgezeichnet. Die Vision: Eine Welt, in der Menschen in Städten gesund leben können. Deshalb möchte Green City Solutions Lebensbedingungen schaffen, die es allen Menschen weltweit ermöglichen, dauerhaft saubere Luft zu atmen. Dafür wurde von den Gründern die einmalige Idee in die Realität umgesetzt, luftfilternde Pflanzen (Moose) mit modernster IoT-Technologie zu kombinieren und so einen Bio-Luftfilter zu schaffen, den CityTree, der seine Umweltleistungsfähigkeit quantitativ nachweisen kann.

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      1 hr 14 min
    • Podcast und Social Entrepreneurship – Hanna Steingräber von Podcastliebe
      Podcast und Social Entrepreneurship
      Austausch: Hanna Steingräber (Podcastliebe) und Georg Staebner

      Besonderer Gast, besondere Folge, besondere Fragestellungen. So oder so ähnlich könnte man diese Folge zusammenfassen. Hanna Steingräber von Podcastliebe und Georg tauschen sich über das Thema Podcasts aus. Warum sind beispielsweise Podcasts für Social Entrepreneurs eine tolle Geschichte?

      Warum einen eigenen Podcast starten?

      Mit einem Podcast kann man sehr viel Impact erzeugen. Wichtig also für Sozialunternehmer*innen. Podcasts sind auch ein spannendes Format für Wissensvermittlung oder zum Teilen der eigenen Erfahrungen. Außerdem hilft es dir der Podcast bei deinem Personal-Branding oder dem Marketing deines Unternehmens. Alles gute Gründe für einen eigenen Podcast, oder?

      Warte nicht zu lange mit deinem eigenen Podcast

      Wenn auch du einen Podcast starten möchtest, dann gibt es hier einen guten Tipp: Mach es einfach.

      Der Aufwand, der hinter einer Podcast-Folge steckt, ist vielleicht einer der Gründe, warum Menschen manchmal sehr lange mit dem Beginn einer Podcasts-Produktion warten. Wenn du die Möglichkeit hast, dann nutze diese und starte einen eigenen Podcast. Man verliert sonst wichtige Zeit, da diese Formate in der Langfristigkeit wirken. Je länger ein Podcast läuft, umso größer die Hörerschaft. Und da sollte man sich schon einmal in Summe ein Jahr geben. In vier bis sechs Wochen kann man also ein Podcast-Konzept erstellen und die erste Episode produzieren. Also los geht’s, oder?

      Und um vielleicht Angst vor einer „blöden“ Folge nehmen zu können: Am Anfang bekommt es vermutlich kaum jemand mit. Man startet mit einer nicht vorhandenen Hörerschaft und muss sich diese erst erarbeiten.

      Die Professionalisierung kann hinten rauskommen. Du könntest beispielsweise mit einem Einzelpodcast starten, also nur mit Dir. Das macht es vielleicht auch leichter.

      Aber auch wenn du einfach „aus der Hüfte“ starten solltest, vergiss nicht die Tonqualität. Oder wie findest du Tonaufnahmen von dem Smartphone? Ein Podcast ist ein Audioerlebnis, vergiss das nicht.

      Podcasts brauchen Vorbereitung

      Mit der Zeit wirst du merken, dass Podcasts ein Format sind, die nicht selten größere Vorbereitungszeit brauchen – je nachdem wie professionell du das Ganze betreiben möchtest. Mit einem Redaktionsplan und einer Mind-Map kannst du deine Folge gut vorbereiten. Versuche mittels Keyword-Recherche auch die benötigten Keywords zu finden – SEO ist ein sehr wichtiges Thema. Die Recherche kann, wenn man es richtig machen möchte, schon mal länger dauern. Letzten Endes kommt das aber immer darauf an, wie du auch deinen Podcast strukturieren möchtest. Sehr genau vorbereiten oder doch eher etwas offener in das Gespräch gehen? Möchtest du viel absprechen vorher mit dem Gast?

      Und natürlich ganz wichtig: Für wen produzierst du eigentlich? Wer ist deine Zielgruppe? Definiere deine Personas, um dich in deine Zielgruppe hineinzuversetzen. Was sind die Ängste dieser Person? Was macht diese Person aus? Zukunftsvorstellungen? So kannst du auch dein Angebot definieren. Das können Wege sein, die Zielgruppe zu definieren.

      Hanna gibt in einem Typeform hilfreiche Tipps für die Zielgruppendefinition.

      Der Zielgruppe nah

      Um mit deiner Zielgruppe aber auch in Kontakt zu treten, solltest du immer andere Medien mit bedienen. Das könnten Newsletter oder auch Social-Media-Kanäle sein. Oder auch Live-Formate, um dich mit der Zielgruppe zu treffen. Frage doch auch mal in einer Folge nach Feedback oder tritt mit deinen Hörer*innen in Kontakt. Binde sie mit ein.

      Du hast jetzt Lust bekommen, aber weißt nicht, wie du wirklich mit dem Thema Podcasts warm werden solltest?

      Georg hat einfach ein paar Menschen gefragt, ob sie nicht Gast in seinem geplanten Podcast werden möchten. Hanna ist um den See gelaufen und hat ihre Erfahrungen in das Smartphone gequatscht. Hilfreich ist aber folgender Tipp: Versuche doch mal, selbst in einem Podcast Gast zu werden. Dann kannst du schon mal die andere Seite kennen lernen und dich mit de, Prozess und Gefühl vertraut machen. Man weiß daher dann schon, wie es den Gästen geht. Und das hilft dir vielleicht auch mit dem Thema zu starten.

      Eine Flut an Tipps

      Wer noch weitere Wertvolle Tipps bekommen möchte, wie zum Beispiel auch die erste folge aussehen oder wie man den Podcast generell aufbauen könnte oder wie das Marketing aussehen könnte, sollte jetzt reinhören!

      Übrigens: Hanna wie auch Georg blicken während der Folge auf ihre ersten jemals produzierten Podcast-Episoden zurück. Nostalgie pur!

      Über Podcastliebe

      Podcastliebe ist eine Podcast-Agentur im DACH-Raum mit Fokus auf Impact Podcasting. Hanna bietet mit Podcastliebe Coaching für Strategie & Marketing sowie Podcast Postproduktion an. Ihr Ziel ist es, die wichtigen Stimmen hörbar zu machen, um damit die nötige gesellschaftliche Veränderung zu bewirken.

      Der Beitrag Podcast und Social Entrepreneurship – Hanna Steingräber von Podcastliebe erschien zuerst auf Helden und Visionäre.

      1 hr 4 min
    • Vertrauen ist ein Türöffner – Benjamin Adrion von Viva con Agua
      Vertrauen ist ein Türöffner
      Benjamin Adrion von Viva con Agua

      Wir trauen uns oft zu wenig! Das wir ersichtlich in meinem Gespräch mit Benjamin Adrion. Wenn wir uns dann aber Dinge trauen, ja dann entsteht auch oft etwas Neues daraus. Sofern wir am Ball bleiben. Benjamin ist bei Viva con Agua am Ball geblieben, hat es immer mit weiterentwickelt.

      Dadurch ist etwas sehr Wertvolles entstanden: Vertrauen. Und genau das ist der Schlüssel für die großen Türen. Für Viva con Agua wurden dadurch Kontakte zu prominenten Personen ermöglicht, die das Projekt mit dem Hinaustragen ihrer Botschaft unterstützen. Weitere Kooperationspartner kamen hinzu. Dieses Vertrauen hat zu einer Gemeinschaft geführt. Wichtig war aber, dass dem Vertrauen auch Taten folgten und Dinge umgesetzt werden. Der perfekte partnerschaftliche Kreis. 

      Vertrauen muss aufgebaut werden

      Vertrauen kommt natürlich nicht “einfach so”. Vertrauen kann dadurch aufgebaut werden, wenn man eine Gruppe von Menschen, die sich engagiert und Dinge umsetzt, etwas verändert. Dadurch erreicht man Sichtbarkeit. Und so kann man letztlich Unterstützung bekommen. Macht euch immer für euer eigenes Projekt darüber Gedanke, wie ihr Vertrauen aufbauen könnt.

      Bei Viva con Agua war der Schlüssel die Kultur. Es ging von Anfang an darum, Freund und Gemeinschaft zu entwickeln und zu fühlen. Viva con Agua hat nicht einen existierenden Mangel nach vorne gestellt, sondern eine Gemeinschaft mit einer positiven Einstellung. Anstatt „Fingerpointing“ wurde klar gezeigt, was die Gemeinschaft bewegen kann. Diese Kultur verbindet dann Menschen, egal ob Mitarbeiter, Promis oder Investoren.

      Wer oder was steckt hinter Viva con Agua?

      Was ist oder steckt hinter Viva con Agua? Ist es vielleicht das Wasser? Oder vielleicht der Verein und die Menschen dahinter? Nein, halt! Natürlich die Promis. Die Antwort: alles das zusammen ist Viva con Agua. Benjamins Rolle ist im Prinzip der Netzwerker, der Verbinder. Er spricht mit Personen und bringt sie zusammen. Spannende Eindrücke, die Benjamin vermittelt. 

      Benjamins Rolle bedeute aber auch loslassen. Das ist ein Thema, welches auch schon öfter in diesem Podcast behandelt wurde. Loslassen. Schreibt sich schnell, ist aber schwierig umzusetzen. In Benjamins Fall bezieht sich loslassen auf die Kontakte, die er verknüpft hat. Nach der Kommunikation und dem Verknüpfen von Kontakten zieht er sich meistens wieder zurück, denn seine “Aufgabe” in diesem einzelnen Prozess ist abgeschlossen. Der große Antrieb ist für ihn ist es Menschen zu verbinden, daher kommuniziert er unheimlich gerne.

      Und dann ist es zwar die Organisation wie Viva con Agua, die alles zusammenhält. Aber eigentlich geht es nicht um die Organisation, sondern um die Menschen.

      Spannend: Viva con Agua war mit Michael Fritz bereits zu Gast. Mit zwei Personen hat Georg sich über das Grundthema unterhalten – die Geschichten sind aber so unterschiedlich. Wenn du also etwas gründest, welche Geschichten möchtest du ermöglichen, die dann weitererzählt werden?

      Über Viva con Agua

      Viva con Agua de St. Pauli e.V. ist eine 2006 gegründete Non-Profit-Organisation. Das internationale Netzwerk von Menschen und Organisationen setzt sich für einen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung ein. Dabei setzt Viva con Agua auf jede Menge positiven Aktivismus und nutzt die universellen Sprachen Musik, Sport und Kunst bei der Arbeit und Projekten im In- und Ausland.

      Der Beitrag Vertrauen ist ein Türöffner – Benjamin Adrion von Viva con Agua erschien zuerst auf Helden und Visionäre.

      59 min

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