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In unserem heutigen Podcast unterhält sich Sonja Meiburg wieder mit dem phantastischen Roman Huber. Sie reden darüber, ob dein Hund wirklich andere Hunde braucht, um glücklich zu sein.
Kleine Hunde - die unterschätzten Wesen.
Von Impulskontrollübungen hast du bestimmt schon mal gehört.
Du denkst, dass dein Hund "Sitz" perfekt beherrscht? Ist das so?
Vor Kurzem Tages sprach die Regine: "Ich hab da was gehört. Das ist so abgefahren. Darüber müssen wir reden." Und das tun wir natürlich. Gerne.
Wir schreiben das Jahr 2024. Viele aktuelle und sogar schon ältere Studien zeigen, dass Training über Angst-, Schreck- oder Schmerzreize gefährlich sein kann, weil es die Wahrscheinlichkeit aggressiven Verhaltens erhöht. Aversives Training macht so oft nicht einmal Sinn. Der Hund versteht ganz oft nicht, warum er gestraft wird und es ist nicht selten, dass er die Strafen mit seiner Bezugsperson verbindet und entsprechend wehrhaft reagiert.
Warum holen sich Menschen einen Hund, der dafür gemacht wurde, Herden zu beschützen, auch wenn sie gar keine Herde zum Beschützen haben?
Eigentlich wollten wir über das vermaledeite "Blocken" sprechen und warum es Quatsch ist, dem Hund bestimmte Plätze, Räume, whatever, zuweisen zu wollen. Aber wenn drei Trainerinnen beieinander sitzen, kommt man schnell vom Hölzchen aufs Stöckchen. Schließlich hat jede von uns schon mal irgendeinen Blödsinn an Erziehungsmethoden gehört, jede Menge aversiv erzogener Hunde erlebt. Und wir kennen alle möglichen Begründungen, warum es irre wichtig ist, dem Hund doch mal zu erschrecken oder zu bedrohen. Egal, ob es um Leinenpöbelei geht, Trennungsstress, Angsthunde. Irgendwie kommt immer irgendjemand auf die Idee, dass man den Hund nur mal richtig einnorden müsse, damit er wieder funktioniert. Dabei wissen wir doch heutzutage, dass das nicht notwendig ist und dass es jede Menge andere Möglichkeiten gibt, einen Hund zu erziehen.
Wir Menschen sind ja irgendwie gut darin, Rechtfertigungen für unsere Handlungen zu finden.
Da sind wir wieder. Lachend, schluchzend und in Melancholie badend.
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