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Du kennst das bestimmt: Eigentlich hast du gerade jetzt keine Zeit für deinen Hund. Du musst noch kurz dringend eine Email schreiben, aber dein Hund pocht schon nachdrücklich auf den nächsten Spaziergang. Es kommt Besuch und du möchtest dich gerne um deine Leute kümmern, aber dein Hund dreht so auf, dass dein Besuch kaum zur Tür rein kommt. Du möchtest dein Kind wickeln, aber dein Hund hat Hunger und randaliert schon am Fressnapf.
„Hilfe, mein Hund kann nicht alleinebleiben!“ Gehört dein Hund auch zu denen, die schon nervös werden, wenn du von der Couch aufstehst? Die dir hinterherlaufen, sobald du durch die Tür gehst? Nein, er versucht nicht, dich zu kontrollieren. Er hat einfach Angst, dass er alleinebleiben muss.
"Der muss ja nun wirklich permanent ausgelastet werden!"
Weißt du, was eine „rückgerichtete Aggression“ ist? Das hat sich als Begriff etabliert für eine Aggression, deren Ziel sich von „nach vorne“ nach „zurück“ verschiebt. Sprich: Wollte dein Hund eigentlich den Nachbarshund anbrüllen und du fasst ihn (also deinen Hund, nicht den Nachbarshund) unvermittelt an, um ihn zum Beispiel wegzuziehen, dann schnappt dein Hund nach dir statt nach dem Nachbarshund.
Haben wir Hundemenschen es verlernt, Hunden ihre hündische Kommunikation zu lassen und auch mal Dinge unter sich ausmachen zu lassen? Kann es sein, dass wir zu viel regulieren wollen?
"Der hat nichts zu entscheiden! Ich bin der Boss!" Kennste, ne? Aber ist das wirklich so? Könnte es nicht so sein, dass es sowohl unseren Hunden als auch uns hilft, wenn sie so viel wie möglich entscheiden können? Und könnte es nicht sein, dass wir einfach Angst davor haben, die Kontrolle über unseren Hund zu verlieren, wenn wir ihn etwas entscheiden lassen?
Almut ist umgezogen! Mit allem, was dazu gehört. Neue Räumlichkeiten, neue Farben, neuer Garten, neue Nachbarn.
Dir ist doch ganz bestimmt schon mal ein Hund mit Maulkorb untergekommen. Oder du hast selbst einen Hund, der einen Maulkorb tragen muss/soll. Dann kennst du bestimmt auch die Fragen:
Stell dir vor, du sitzt mit deiner Familie am Sonntags-Kaffeetisch, am Zaun läuft ein fremder Hund vorbei und dein Vierbeiner rastet mal gepflegt aus. Und sogleich kommen die Sprüche:
Mittlerweile hat es sich wohl rumgesprochen, dass es sehr wichtig ist, seinen Hund im Auge zu behalten, um rechtzeitig zu erkennen, ob er Schmerzen hat. Wir reden ja im Podcast und auch in unseren Videos oft genug darüber. Auch wenn es euch vielleicht schon zu den Ohren rauskommt: Hey, das Thema kann man gar nicht oft genug ansprechen. Heute ist Edi Vasic zu Gast bei Sonja. Edi ist Physiotherapeutin und Hundetraininerin. Ihr kennt sie zum Beispiel aus unserem Video "Steh am Baum", in dem sie euch eine kleine, aber sehr hilfreiche, physiotherapeutische Übung zeigt.
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