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*fremder hund kommt angerannt*
Erinnert ihr euch an den letzten Podcast mit Cordula von Manstein, in dem sie uns erzählt hat, dass Klein-Carlotta einziehen wird und dass sie Bedenken hat, wie Carlotta und Emilia zurechtkommen?
Sonja spontan als Solo-Talk. Wenn die Technik spinnt, müssen wir eben improvisieren.
Die Regine hat ja jetzt nen Dackel, ne? Und der Dackel buddelt. Buddelt und buddelt und buddelt. Er war dabei kaum ansprechbar. Da einen Fuß in die Tür zu kriegen und die Spaziergänge nach und nach zu normalisieren, ist richtig harte Arbeit. Natürlich könnte Regine jetzt einfach draufkloppen. Oder ihn an der Leine hinter sich herziehen. So ein Dackel ist ja klein und handlich. Aber wenn sie das tut, bestünde die faire Chance, dass der Hund keinen Bock mehr auf sie hat, dadurch das wunderbare Verhältnis miteinander leidet und das würde sich ganz sicher schwer bemerkbar machen in Sachen Aufmerksamkeit und Gehorsam. Daher geht Regine das natürlich anders an. Und jetzt zeigen sich die Erfolge. Außerdem kommt so ein Verhalten ja auch nicht von ungefähr, sondern hat immer Gründe, die es schwer machen, das Buddeln zu unterdrücken und den Hund zu hemmen.
Heute schwelgen Sonja und Almut in Erinnerungen. Wie war das früher? Welche Hunde haben uns begleitet? Und was durften wir von ihnen lernen?
Und was denkst du? Braucht dein Hund einen Kumpel oder eine Kumpeline, um ein glückliches Leben führen zu können?
Ein Auskotz-Podcast.
Wenn du einen Hund hast und dich gerne weiterbilden möchtest, kommst du an einer Hundeschule oder Seminaren nicht vorbei. Geworben wird nicht selten mit Kursen "ohne Leckerchen" oder Seminartiteln, die versprechen, dass du lernst, wie du deinen Hund sinnvoll bestrafst oder welches "häusliche Programm" du durchführen musst, um deinen Hund wieder ordentlich einzunorden. Du lernst, wie du deinen Hund "richtig führst".
Diese Situation dürfte dir vielleicht bekannt vorkommen: Du gehst mit deinem Hund spazieren und plötzlich schießt ein fremder Vierbeiner um die Ecke, der sich gerade in der Disziplin "Distanz-Gassi" übt, denn der dazugehörige Mensch ist weit und breit nicht zu sehen. Was tun? Ist der fremde Hund freundlich und dein eigener Hund neugierig, sollte alles passen.
"Ich hole mir einen Welpen, dann kann nichts schiefgehen. Den erziehe ich so, dass das genau der Hund wird, den ich mir so vorstelle."
Hunde leben in manchen Gegenden in schwierigen Verhältnissen. Einige kommen damit gut zurecht, andere nicht. Werden sie von einer Organisation aufgenommen, ist auch das Shelter nicht unbedingt ein Ort der Freude für den Vierbeiner. So ist es durchaus ein gutes Werk, für unser Leben hier in Deutschland geeignete Hunde zu uns zu bringen und sie hier zu vermitteln. Aber wie? Hunde auf Pflegestellen bleiben nicht selten auf den Pflegestellen und können nicht weiter vermittelt werden.
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