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Ein Erdbeben hat das Kölner Missbrauchsgutachten letzte Woche ausgelöst. Für die Aufklärung ist es aber bei weitem nicht ausreichend, findet der Jesuit Hans Zollner, der den Papst in Kinderschutzfragen berät. Missbrauch ist für ihn ein Grundproblem der Menschheit. Er kämpft seit Jahren dafür, dass dagegen besser vorgegangen wird.
Christinnen und Christen machen aus Problemen Chancen und aus Hindernissen Absprungbretter. Das ist nämlich eine Kernkompetenz von ihnen in der Pandemie, sagt Matthias Sellmann. Er gibt den Tipp, spirituell selbstständig zu werden. Gleichzeitig wünscht er sich eine neue Glaubwürdigkeit von kirchlichem Leben und findet es besonders auffällig, dass wir den Synodalen Weg und die Corona-Pandemie gleichzeitig absolvieren müssen.
Mit wem kann man besser zusammenarbeiten, mit Angela Merkel oder Papst Franziskus? Annette Schavan kann das beantworten, sie hat als Bundesministerin und Vatikanbotschafterin gearbeitet. Für die Kirche wünscht sie sich mehr Hoffnung und Zuversicht. Und: Für den Skandal rund um ihre Doktorarbeit 2013 ist sie heute sogar dankbar.
Das Reisen ist durch die Corona-Pandemie so eingeschränkt wie wir es nicht gewohnt sind. Das trifft auch das Jugendwerk Brebbia des Bistums Mainz in Italien: Die Gäste und die Gemeinschaft fehlen, wo sonst Glaube gelebt wird und ein Urlaubsgefühl aufkommt. Eigentlich ein lebendiger Ort, der für den Jugendbildungsreferenten Martin Göbel ein guter Ort ist, um Ostern zu feiern.
Paradiesische Zustande? In Israel ist fast das halbe Volk geimpft. Trotzdem kommen im Moment alte Spannungen an die Oberfläche. Wie ist die Lage in Jerusalem? Und wie wird Ostern im Heiligen Land? Ein deutscher Priester berichtet.
Mit Schwester Katharina nehmen wir am Aschermittwoch die Parallele zwischen dem Synodalen Weg und der Fastenzeit in den Blick: Erstmal müssen wir die Blockaden beiseite räumen! Als Vorsitzende der Deutschen Ordensobernkonferenz weiß sie, wie es den Ordensbrüdern und -schwestern in den Klöstern und Ordensgemeinschaften während der Corona-Pandemie geht.
Die Kirche muss sich ändern nach dem Missbrauchsskandal, deshalb gibt es den Reformprozess "Synodaler Weg". Eine von 230 Synodalen ist Katharina Norpoth, die realistisch einschätzt, was beim Prozess rauskommen kann und muss.
Kira Beer studiert als junge Frau katholische Theologie und spricht öffentlich, vor allem in den sozialen Medien wie Instagram und Facebook, über ihren Glauben und Gott. Die Kirche, die sie sich wünscht, in der alle Menschen gleich sind, nennt sie eine Utopie. Baut aber weiter daran mit, damit wir uns irgendwann darauf konzentrieren könnten, gemeinsam Gott zu suchen, das Leben zu feiern und Trauer zu teilen.
Fast 25 Jahre war er immer dabei, hat sich aber nie in den Vordergrund gedrängt. Der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz blickt auf die Arbeit mit Kardinal Lehmann, Begegnungen mit drei Päpsten und den schwierigen Umgang mit dem Missbrauchsskandal.
Für schwierige ethische Entscheidungen, die die Corona-Pandemie mit sich bringt, sucht der Wiener Medizinethiker und Priester in Ethikkommissionen Lösungen. Die weltweite Verteilung des Impfstoffs beispielsweise kann nicht gerecht sein, sagt er. Und zweifelt und appelliert gleichzeitig an unsere menschliche Vernunft. Baut aber hoffnungsvoll auf seinen naturwissenschaftlich geprägten Glauben.
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