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Schicksalstag für die USA: Das Land wählt heute seinen Präsidenten. Das in einer Situation so angespannt, wie seit Jahrzehnten nicht. Wie viel kommt davon im Alltag an? Und was ist für die Wahlnacht zu erwarten? Außerdem: Wie Seelsorge für die Polizei funktioniert, die im Moment wegen Rassengewalt kritisiert wird.
In einem Spannungsfeld zwischen Besorgnis, Bedrückung und Weihnachtsbotschaft ermutigt die Amtsleiterin des Augsburger Bischofs, als Christen die Herausforderung anzunehmen, unseren Mitmenschen "anders" nah zu sein und das Glaubensleben kreativ und vielfältig zu gestalten.
Mit Konflikten kennt er sich aus. Lange hat Marc Frings das Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah im Westjordanland geleitet. Jetzt ist er Generalsekretär der großen katholischen Laienbewegung, und kann sich aus Nahost einiges mitnehmen, was Konfliktlösung angeht.
Sein täglicher politischer Elan kommt von dem Wunsch nach Normalität, als Jude in Deutschland zu leben. Er hofft, dass wir dieses Umdenken schaffen: "Juden sind genauso wie Christen, wie Atheisten, wie Muslime ganz normale Menschen und ein ganz normaler Teil unserer Gesellschaft." Einen schrecklichen nächsten Angriff aus antisemitischer Haltung heraus hat er vor den jüdischen hohen Feiertagen erwartet.
Auch der Bundestag arbeitet seit einem halben Jahr im Corona-Modus. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen fragt sich: Warum einigen wir uns auf Corona-Regeln, aber nicht bei Klimaschutz oder Flüchtlingshilfe? Außerdem: Warum sie unter der Dusche "Großer Gott, wir loben dich" singt.
Er muss sich wie wir alle zur Hoffnung entscheiden, jeden Morgen aufs Neue. Während der Pandemie verändert sich Seelsorge: Für andere da zu sein, eine Hand zu halten, jemanden in den Arm zu nehmen, ist eine ganz andere Nähe, um Trost zu spenden, die jetzt fehlt.
Nirgendwo gibt es so wenige religiöse Menschen, wie in den neuen Bundesländern. Kirche muss trotzdem ins Gespräch kommen, ohne direkt den Glauben aufzuzwingen, findet der Direktor der kath. Akademie in Dresden, und wirbt für einen respektvollen Diskurs innerhalb und außerhalb der Kirche. Außerdem: Was er als Mitglied des Synodalen Weges über Reformen in der Kirche denkt.
Die einen wünschen sich radikale Veränderungen in der katholischen Kirche, die anderen wollen genau das Gegenteil beim Synodalen Weg – Generalvikar Pfeffer macht große Sorge, dass die Gräben vielleicht kaum zu überbrücken sein werden. Wir müssen offen miteinander sprechen, damit überhaupt Entwicklung in Gang kommen kann.
Die Pandemie trifft jeden von uns, trotzdem sterben auf dem Mittelmeer immer noch Flüchtlinge. Die EKD hat deshalb ein Rettungsboot losgeschickt. Darüber, aber auch über Ökumene und seine Freundschaft mit Kardinal Marx spricht Deutschlands Chef-Protestant.
Er ist einer der bekanntesten Ordensmänner in Deutschland und gibt Hoffnung, auch und gerade in der Zeit, die von der Corona-Pandemie geprägt ist. Für sich selbst hofft er darauf, dass er unter dem Segen Gottes steht und sieht statt Angst die Einladung, bewusst im Augenblick zu leben.
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