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„In meiner Nachbarschaft gibt’s Geiger und Klavierspieler. Das habe ich vorher nie gehört.“ Der Corona-Alltag bringt Umstellungen und Herausforderungen für uns alle. Wie hält man aber Abstand, wenn man gar nicht sieht, wie weit der andere weg ist? Nina Odenius berichtet von ihrer Journalistenausbildung in Krisenzeiten. Außerdem: Welche Vorteile hat Radiogottesdienst?
Südkorea gilt vielen als Vorbild im Umgang mit Corona. Das funktioniert aber nur, weil die Gesellschaft ganz anders tickt als in Deutschland, sagt Mi-Hwa Kong. Die Pfarrerin der evangelischen Gemeinde Seoul erklärt warum, und wie sich seit Corona das Gemeindeleben verändert hat.
Ein völlig neues Miteinander entwickelt sich in der Corona-Zeit. Menschen sind für einander da, gehen einkaufen, leben die Nächstenliebe. Das müssen wir uns auch nach der Krise erhalten, findet der Erzbischof von Bamberg. Außerdem: Warum er für das ganze Bischofshaus einkaufen geht.
Ungewöhnlicher geht es nicht: Ein lateinischer Choral hat am Osterwochenende die iTunes-Charts angeführt. Die Botschaft hinter dem überraschenden Hit „Victoriam“ von Sinfoglesia heißt: Hoffnung. Für Produzent Christoph Siemons das wichtigste Wort seines Lebens, erst recht nach einer lebensbedrohlichen Erkrankung.
Das Musikvideo: https://www.youtube.com/watch?v=YErzQQWF5L4
Seit einem Monat lebt Deutschland in Isolation. Die Benediktiner tun das seit Jahrhunderten. Der Abt vom Kloster Kornelimünster gibt Rat gegen den Lagerkoller. Außerdem: Warum die Mönche ihre Gottesdienste so simpel wie möglich und "ohne Inszinierung" ins Internet streamen.
Jerusalem steckt eigentlich immer im Ausnahmezustand, jetzt aber umso mehr. Kein Land hat striktere Maßnahmen gegen das Corona-Virus ergriffen. Simon Hammerer ist seit letztem Sommer als Freiwilliger in der Stadt. Inzwischen ist er einer der letzten vor Ort und hat sehr ungewöhnliche Ostertage erlebt.
Der Link zur Facebook-Seite vom Österreichischem Hospiz, wo auch die Gottesdienste gestreamt werden: https://www.facebook.com/Austrian.Hospice
New York ist Epizentrum der Corona-Pandemie in Amerika. Der freie Journalist Christian Fahrenbach (Krautreporter, etc) lebt seit sechs Jahren in der Stadt und sieht dort neben der in einigen Vierteln sehr angespannten Situation mit vielen Toten auch Zeichen der Hoffnung. „Die Stadt hat schon ganz anderes durchgestanden.“ Außerdem: Wie gehen die Religionsgemeinschaften in den USA mit Gottesdienst- und Kontaktverboten um?
Christians USA-Newsletter: http://bit.ly/wthamerica
Schon lange ist es bei uns nicht mehr selbstverständlich, dass Menschen jeden Sonntag die Messe feiern können. „Das wollten wir nur nicht wahrhaben“, sagt der Bischof von Essen, der in der Krise auch Chancen für eine neue Spiritualität sieht. Außerdem: Tipps für die Arbeit im Homeoffice, direkt aus dem Essener Bischofshaus!
https://www.facebook.com/franzjosef.overbeck.3
Die Gesellschaft hat sich die letzten Wochen radikal verändert, aber auch zum positiven. Berlins Erzbischof spricht über seine eigene Verunsicherung, aber auch über Zeichen der österlichen Hoffnung, die er überall sieht.
https://www.facebook.com/ErzbischofKoch/
"Das wird ein ganz spannendes Ostern", sagt die junge Ordensschwester, die im früheren Leben Juristin war und jetzt ein Jugendcafé in Hannover leitet. Sie findet: Wir sollten auch den Jugendlichen mal Danke sagen!
https://www.facebook.com/birgit.stollhoffcj
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