himmelwärts und erdverbunden - der Podcast aus dem Bistum Trier

himmelwärts und erdverbunden - der Podcast aus dem Bistum Trier

By Simone Bastreri; Julia Fröder; Christopher Hoffmann; Inge Hülpes; Luisa Maurer; Altfried G. Rempe; Stefan Schneider; Stefan WeinertSociety & CultureReligion & SpiritualityChristianity
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himmelwärts und erdverbunden - der Podcast aus dem Bistum Trier episodes

  • Die Welt zu Gast zu Hause
    Familie Morgenstern nimmt junge Freiwillige aus dem Ausland bei sich auf

    Familie Morgenstern in Mayen in der Eifel - das sind Vater und Mutter, drei Kinder und zwei Katzen. Da ist die Bude eigentlich gut voll, sollte man meinen. Nun lebt bei der Familie aber auch noch für zehn Monate eine junge Frau aus Ruanda, die einen Freiwilligendienst bei der Caritas in der Eifel leistet; sie ist schon die vierte Freiwillige, die Morgensterns in den letzten sechs Jahren bei sich aufgenommen haben. Wie es dazu kam; wie das Zusammenleben abläuft; und wie vor allem die Kinder (aber auch die Katzen) davon profitieren, davon erzählt David Morgenstern in dieser Folge von “himmelwärts und erdverbunden”.

    Links zur Folge:

    Der Freiwilligendienst wird vermittelt vom Verein "Soziale Friedensdienste im Ausland" im Bistum Trier; Infos für potentielle Gastfamilien gibt's hier.

    Und SoFiA vermittelt natürlich auch Freiwilligendienste für junge Leute aus Deutschland im Ausland.

    Und hier noch ein bisschen was über unseren Gesprächspartner David Morgenstern.

    Das Archiv mit allen Folgen von "himmelwärts und erdverbunden" gibt's hier.

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    11 min
  • Weniger fromm: Einfach nur Mensch sein und bleiben
    Das Reich Gottes da entdecken, wo man es eher nicht vermutet

    Als der römische Reiteroffizier Martinus seinen Mantel mit einem Bettler teilt, will er einfach nur dem armen Kerl helfen; Jesus und das Reich Gottes hat er nicht im Sinn, das kommt erst danach. Und auch, als Jesus im Matthäus-Evangelium aufzählt, auf was es ankommt, sind das ganz menschlich-weltliche Handlungen: denen, die hungern, etwas zu essen geben; Kranke besuchen; Fremde aufnehmen. Wenig Frommes dabei. Und doch steckt in solchen ganz alltäglichen menschlichen weltlichen Erlebnissen und guten Taten schon das Reich Gottes, schildert Altfried Rempe in dieser Folge von „himmelwärts und erdverbunden“ .

    Links zur Folge:

    Sankt Martin - der heilige Martin - Martin von Tours: alles über den populären Heiligen auf "seiner" eigenen Internetseite, auf katholisch.de, auf Wikipedia und ganz kompakt beim domradio.

    Die in der Folge erwähnte Bibelstelle vom 'Weltgericht' ("Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben …") in Kapitel 25 des Evangeliums nach Matthäus.

    Das Buch "Was wäre, wenn wir mutig sind?" von Luisa Neubauer spielt eine Rolle sowie ein Adventskalender mit Bildern der Malerin Gabriele Münter.

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    11 min
  • " ... und haben die Thora-Rollen aus dem Fenster geworfen ..."
    Die Reichspogromnacht am 9. November 1938 in Oberwesel

    In der Reichspogromnacht vom 9. zum 10. November 1938 wüteten in ganz Deutschland Nazi-Schläger mit Gewalt und Mord gegen Jüdinnen und Juden; zerstörten Synagogen, Wohnungen und Geschäfte. Der Lokalhistoriker Dr. Walter Karbach hat für seine Heimatstadt Oberwesel am Rhein nach den konkreten Schicksalen hinter den Daten geforscht. Er erzählt in dieser Folge detailliert und ausführlich, wie Oberweseler Jüdinnen und Juden in der NS-Zeit ausgegrenzt, verfolgt, deportiert und ermordet wurden – und was nach Kriegsende geschah.

    Links zur Folge:

    Das Buch "Die Thorafetzen zusammensetzen - Auf den Spuren der Oberweseler Juden" von Walter Karbach und Doris Spormann.

    Transparenzhinweis: Der Verlag Josef Karbach Oberwesel Nachf. unterhält keine eigene Internetseite; deshalb verlinken wir hier auf die Buchhandlung Hermann in Oberwesel, die das Buch ausführlich vorstellt; zwischen dem Inhaber der Buchhandlung und dem Autor dieser Podcastfolge bestehen verwandtschaftliche Beziehungen. Natürlich kann das Buch auch über jede andere Buchhandlung bezogen werden.

    Video mit Walter Karbach über sein Buch.(knapp fünf Minuten).

    Mehr von und über Walter Karbach im Blog mittelrheingold.

    Artikel zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Oberwesel in Wikipedia.

    Internetauftritt der Stadt Oberwesel.

    Allgemeine Informationen zur Reichspogromnacht am 9./10. November 1938 bei der Gedenkstätte Yad Vashem, beim Jüdischen Museum Berlin und beim Bundesarchiv,

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    56 min
  • Seelsorge in der Bücherei
    Katholische Öffentliche Büchereien: moderne Medien, persönliche Beratung, Begegnungen

    In der neuen Folge des Podcasts „himmelwärts und erdverbunden“ besuchen wir die Katholischen Öffentlichen Büchereien (KÖB). Warum sind sie mehr als „nur“ Orte zum Ausleihen verschiedener Medien? Julia Fröder spricht mit Katharina Holz, die die Bücherei in Darscheid in der Eifel leitet – eine von 150 im Bistum Trier; und mit Guido Schröer vom Borromäusverein, der KÖBs in ganz Deutschland unterstützt. Es geht um aktuelle Bestseller, digitale Angebote, persönliche Beratung und darum, wie Büchereien auch Orte von Kirche sind: Orte der Begegnung und der Seelsorge – gerade in Zeiten von Online-Shopping und Streaming.

    Links zur Folge:

    Büchereiarbeit im Bistum Trier.

    Die Katholische Öffentliche Bücherei in Darscheid (Eifel).

    Der Borromäusverein unterstützt KÖBs und fördert das Lesen.

    Die Buchtipps unserer Podcast-Gäste:

    Katharina Holz (KÖB Darscheid) empfiehlt Bonnie Garmus: Eine Frage der Chemie, Piper-Verlag 2022.

    Guido Schröers (Borromäusverein) Tipps: Meja Mwangi: Warten auf Tusker, Peter Hammer Verlag 2017; und Djaimilia Pereira de Almeida: Seebeben, Unionsverlag 2023.

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    19 min
  • Leben retten aus der Luft
    Warum SWISS-Pilot Pascal Stadelmann in seiner Freizeit über dem Mittelmeer kreist

    +++KORREKTUR+++ In der Folge (und ursprünglich auch in den Shownotes) wird mehrfach erwähnt, Pascal Stadelmann sei beruflich Pilot bei der Fluggesellschaft Swiss Air; das ist aber eine Verwechslung. Die Swiss Air, damals die nationale Fluggesellschaft der Schweiz, stellte infolge wirtschaftlicher Probleme den Flugbetrieb 2002 ein. Im selben Jahr wurde die bisherige Regionalfluggesellschaft Crossair umbenannt in Swiss International Airlines, kurz SWISS, und übernahm die Aufgaben einer nationalen schweizerischen Fluggesellschaft. Und bei der SWISS ist auch Pascal Stadelmann als Pilot angestellt. Wir bitten um Entschuldigung für diesen Fehler!

    Pascal Stadelmann fliegt als Berufspilot große Verkehrsflugzeuge der Fluggesellschaft SWISS. Und in seiner Freizeit kreist er mit kleinen Maschinen wie der Seabird 3 über dem Mittelmeer und hält Ausschau nach Flüchtlingsbooten. „Wenn so ein Schlauchboot überladen unterwegs ist und es dann anfängt, sich mit Wasser zu füllen, dann geht’s um Minuten und nicht um Stunden,“ schildert er im Gespräch mit Christopher Hoffmann. Um mitzuhelfen, Leben zu retten, hat er sogar seine Stelle bei der SWISS um 20 Prozent reduziert. „Ich habe die Welt privilegiert angetroffen und wenn ich mal von der Welt gehe, will ich sagen können: Ich habe etwas zurückgegeben, und sie ist jetzt vielleicht ein kleines Stück besser geworden.“

    Links zur Folge:

    Artikel über und Interviews mit Pascal Stadelmann beim Online-Magazin der Fluggesellschaft SWISS, beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF, bei der Katholischen Kirche Stadt Luzern und der Humanitarian Pilots Initiative HPI.

    Die Humanitarian Pilots Initiative HPI, für die Pascal Stadelmann über dem Mittelmeer fliegt.

    Zivile Seenotrettung im Mittelmeer: Hintergründe und Pro-und-Contra-Argumente - bei der Hilfsorganisation united4rescue, bei der Deutschen Welle, bei AWO international und bei tagesschau.de.

    Engagement im Bistum Trier für die zivile Seenotrettung im Mittelmeer - 2021 und 2024.

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    7 min
  • Unruhe um die letzte Ruhe?
    Was bedeutet das neue Bestattungsgesetz für unseren letzten Abschied?

    Seit Ende September erlaubt das neue rheinland-pfälzische Bestattungsgesetz zusätzliche Formen der Bestattung: Zum Beispiel kann die Asche Verstorbener jetzt anonym verstreut werden oder Angehörige können sie zu Hause aufbewahren. „Endlich!“ kommentieren viele diese neuen Möglichkeiten. Skeptischer äußern sich unter anderem die Kirchen. Wie können Abschied und letzte Ruhe würdevoll gestaltet werden? Wessen Wünsche, wessen Bedürfnisse spielen eine Rolle? Im Podcast „himmelwärts und erdverbunden“ spricht Luisa Maurer darüber mit Stefan Nober vom Bistum Trier und dem Bestatter Frederik Trösch aus Hermeskeil.

    Links zur Folge:

    Das neue Bestattungsgesetz in Rheinland-Pfalz: Informationen der Landesregierung einschließlich Gesetzestext; Berichterstattung von SWR und dpa.

    Informationen über Bestattungen aus Sicht des Bistums Trier, speziell auch zum neuen Bestattungsgesetz in Rheinland-Pfalz.

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    32 min
  • Ist unsere Demokratie noch zu retten?
    Demokratieförderung: Entscheider tauchen in die Lebenswirklichkeiten anderer ein

    „Wir sehen, dass unsere Gesellschaft in Lager zerfällt“, warnt Politikwissenschaftler Prof. Wolfgang Merkel in dieser Folge von „himmelwärts und erdverbunden“. Der Grund: Wir wissen zu wenig über „die anderen“. Doch Demokratie braucht Zusammenhalt und Kompromisse, so Merkel im Gespräch mit Julia Fröder – sonst droht eine illiberale Entwicklung. Das Exposure-Programm „Lebenswirklichkeiten“ im Bistum Trier will dem entgegenwirken: Politiker*innen erleben für einen Tag andere Lebenswelten, etwa in Flüchtlingsunterkünften oder Arbeitslosenprojekten.

    Das Programm „Lebenswirklichkeiten“ findet in Zusammenarbeit mit dem Diözesan-Caritasverband Trier, dem Bistum Trier und dem Exposure- und Dialogprogramm (AGIAMONDO) statt. Mit dem Exposure-Programm möchten die Caritas und das Bistum die Möglichkeit schaffen, sich anderen Lebenswirklichkeiten auszusetzen (to expose = aussetzen). Entscheidungsträger*innen aus Politik, Kirche, Verwaltung, Justiz, Wirtschaft und Gesellschaft können als Gäste auf unterschiedliche Menschen treffen, denen sie sonst im Alltag nicht begegnen würden. Das Programm Lebenswirklichkeiten ist markenrechtlich geschützt und wird gefördert aus Mitteln der Aktion Mensch.

    Links zur Folge:

    Das Programm "Lebenswirklichkeiten" - getragen vom Caritasverband für die Diözese Trier und dem Bistum Trier.

    Das Programm "Lebenswirklichkeiten" hat einen eigenen Podcast: "Alles wirkliche Leben ist Begegnung". In jeder Folge trifft der Journalist Carsten Tesch Menschen in einer Einrichtung, die an "Lebenswirklichkeiten" teilnimmt.

    Wikipedia-Artikel über den Gast dieser Folge, den Politikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Merkel.

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    16 min
  • Deutsche Einheit! Einheit der Kirchen?
    Eine Kirche statt ökumenischer Vielfalt?

    Drei Tage lang, vom 2. bis zum 4. Oktober, wird in Saarbrücken gefeiert – 35 Jahre deutsche Einheit. Die Kirchen machen mit, unter anderem mit einem ökumenischen Gottesdienst. Alles prima? Deutsche Einheit – aber die Kirchen, also Mehrzahl? Wann endlich kann die eine Kirche einen Gottesdienst feiern; nicht ökumenisch, sondern einfach christlich? - fragt sich Altfried Rempe in dieser Folge von „himmelwärts und erdverbunden“. Zumal viele Menschen mit Distanz zum Glauben sowieso nur noch eine Kirche wahrnehmen, im Guten wie im Schlechten.

    Links zur Folge:

    Die Internetseite zum "Tag der deutschen Einheit" vom 2. bis 4. Oktober 2025 in Saarbrücken

    Informationen zum ökumenischen Gottesdienst und anderen kirchlichen Angeboten beim Tag der deutschen Einheit in Saarbrücken.

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    12 min
  • Schulden erlassen!
    Wege aus der Schuldenkrise des Globalen Südens

    Da hat sich die Familie ein Häuschen gebaut, doch plötzlich gehen die Hypothekenzinsen in die Höhe und sprengen das Familienbudget. Urlaub gestrichen, selbst bei neuen Klamotten und sogar am Essen muss gespart werden – ziemlicher Horror. So geht es manchen Entwicklungsländern, die in der Schuldenfalle stecken: Durch die Kosten für Auslandskredite fehlt das Geld für Bildung, Gesundheit und Unterstützung der Armen. Wie es dazu gekommen ist; was die Folgen sind; wie die Schuldenkrise gelöst werden könnte; wer sich dafür einsetzt; und was das mit dem Heiligen Jahr 2025 zu tun hat, erläutert Klaus Schilder vom katholischen Hilfswerk Misereor in dieser Folge von „himmelwärts und erdverbunden“.

    Die Kampagne Erlassjahr2025 und ihre Unterschriftenkampagne.

    Das dauerhafte Bündnis erlassjahr.de.

    Das katholische Hilfswerk Misereor - Mitglied bei Erlassjahr2025 und erlassjahr.de und Arbeitgeber unseres Gesprächspartners Klaus Schilder.

    Links zur Folge:

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    19 min
  • Über Gott, Gastarbeiter und Gnade
    Der Schauspiler Stipe Erceg und der Glaube seiner Oma

    Schauspieler Stipe Erceg (u.a. „Die fetten Jahre sind vorbei“, „Helen Dorn“, „Love sucks“) kam als Kind von Gastarbeitern in den siebziger Jahren aus dem damaligen Jugoslawien nach Deutschland. Im Gepäck hatte er auch die Frömmigkeit seiner Großmutter: „Sie hat immer gebetet.“ Gott ist eine feste Größe in Stipe Ercegs Leben, als „Gottsucher“ bewegt er sich durch Berlin - „Pilgern im Alltag“ nennt er das: „Einfach aufmerksam durch die Welt zu gehen, und wenn man Leid sieht, das in sein Herz hineinzulassen, daran wächst du als Mensch, das macht dich demütig,“ erzählt er in dieser Folge von „himmelwärts und erdverbunden“.

    Links zur Folge:

    Artikel über Stipe Erceg auf Wikipedia und welt.de.

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    7 min

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Von Autor*innen aus dem Bistum Trier. Mal mehr politisch, mal mehr fromm. Mal mehr erzählend, mal mehr kommentierend. Mal solo, mal im Dialog. Immer wöchentlich.