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„Man spürt immer eine traurige Stimmung“, erzählt Weihbischof Volodymyr Hrutsa über das Leben in der westukrainischen Stadt Lwiw (Lemberg). Und trotzdem: Die Menschen gehen zur Arbeit, zur Schule, zur Universität, „wir warten nicht den ganzen Tag, ob eine Rakete kommt“. Lwiw ist Sitz einer Erzdiözese der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine, der größten Kirche in der Westukraine. Im Gespräch mit Stefan Weinert erzählt Weihbischof Volodymyr vom Leben unter Kriegsbedingungen in der 700.000-Einwohner-Stadt; von Seelsorge für Familien, die Angehörige verloren haben; einem Begegnungscafé unter der Kathedrale; von einem überfüllten Soldatenfriedhof und Konzerten im Bischofsgarten.
Links zur Folge:
Informationen über und Interviews mit Weihbischof Volodymyr Hrutsa beim domradio.
Volodymyr Hrutsa ist Weihbischof in der Erzeparchie (Erzbistum) Lwiw - Informationen über die Erzeparchie in Wikipedia.
Informationen über die ukrainische griechisch-katholische Kirche insgesamt.
Informationen über die Stadt Lwiw (Lemberg) in Wikipedia.
Hilfe für die Menschen in der Ukraine: Diözesanstelle Weltkirche des Bistums Trier und Auslandsdienst der Malteser im Bistum Trier.
Das monatliche Friedensgebet im Trierer Dom für die Ukraine und für Menschen in anderen Kriegsgebieten.
Frühere Folgen von "himmelwärts und erdverbunden" zum Krieg in der Ukraine:
Langer Atem - die Ukrainehilfe der Malteser im Bistum Trier (25.01.2025)
Lwiw in der Ukraine: Kriegstrauma und Lebenslust (14.06.2025)
Das Archiv mit allen Folgen von "himmelwärts und erdverbunden" gibt's hier.
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Luisa Maurer ist Kerzen-Fan; gerade jetzt, wenn’s draußen noch recht früh dämmerig wird. Kerzen sorgen für gemütliche Stimmung; können aber auch ausdrücken: Ich mag dich und denke an dich! – nicht nur, wenn sie als sogenanntes Opferlicht in einer Kirche brennen. Am Valentinstag nimmt Luisa Maurer die Hörerinnen und Hörer mit in die Kerzenfabrik Pazen in Sankt Wendel, wo mit viel Geduld ganz unterschiedliche Kerzen entstehen. Im Gespräch mit Peter Pazen lässt sie sich erzählen, welche Bedeutung Kerzen für ihn haben.
Links zur Folge:
Die Kerzenfabrik Pazen in Sankt Wendel.
Ein Fernsehbeitrag "Aus christlicher Sicht" (Saarländischer Rundfunk, drei Minuten) über Kerzen und die Kerzenfabrik Pazen.
Alles über Kerzen gibt's auf www.kerzenserver.de.
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In dieser Folge besucht Christopher Hoffmann den Jesuiten Sebastian Ortner, einen Seelsorger, der geerdet, lebensfroh und spirituell junge Menschen auf ihrer Suche begleitet. Ortner leitet die „Zukunftswerkstatt“ in Frankfurt – einen Ort für junge Erwachsene auf Sinn- und Berufungssuche. Er erzählt, warum für ihn jede und jeder eine einzigartige Berufung hat und wie Menschen dort Raum finden, um Fragen an ihr Leben, ihre Beziehungen und ihren Glauben zu stellen; welche Hoffnungen und Sorgen junge Menschen heute mitbringen – und warum Gemeinschaft und Glaube dabei eine wichtige Rolle spielen können.
Links zur Folge:
Die Zukunftswerkstatt der Jesuiten in Frankfurt am Main.
Autobiographische Notizen unseres Gesprächspartners Pater Sebastian Ortner SJ aus seiner Ausbildungszeit und aktuell als Leiter der Zukunftswerkstatt.
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„Selig, die Frieden stiften“, „selig die Armen“, „sucht Gerechtigkeit, sucht Demut“ – Zitate aus den biblischen Lesungen für die katholischen Gottesdienste am Sonntag, den 1. Februar. Die Welt tickt allerdings gerade deutlich anders als diese biblischen Gedanken, stellt Altfried Rempe in dieser Folge fest. Gerade auch in Washington – auch wenn der 47. Präsident der Vereinigten Staaten sich von Gott besonders geschützt und wohl auch berufen fühlt und er zwischendurch schon mal Bibeln verkauft. Demut jedenfalls ist schon mal nicht sein Ding …
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Luisa Maurer bekennt: „Ich bin im Zirkusfieber!“ Warum das so ist, erzählt sie in dieser Folge. Im Herbst hat sie nämlich zusammen mit anderen ein Zirkusprojekt für Kinder organisiert in Bad Kreuznach, mit dem Circus Soluna. Bei so einem Zirkusprojekt lernen Kinder zum Beispiel jonglieren, Akrobatik am Vertikaltuch oder studieren eine Clown-Nummer ein. Und zum Schluss gibt’s eine große Vorstellung. So üben sie Teamfähigkeit und entwickeln Selbstbewusstsein. Deshalb bietet der Circus Soluna mit dem Zirkus der Sterne e.V. solche Zirkusprojekte auch in der Ukraine und Marokko an – und am liebsten noch in anderen Ländern.
Links zur Folge:
Ein kurzer Artikel und ein Fernsehbeitrag über die Zirkusfreizeit in Bad Kreuznach.
Der Circus Soluna bietet solche Zirkusprojekte für Kinder und Jugendliche an; mit dem Zirkus der Sterne e.V. auch in der Ukraine und Marokko (Spenden sind willkommen!).
Zirkuspädagogik ist eine anerkannte Methode der Sozialarbeit. Darüber informiert die Bundesarbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik, die mit dem Förderprogramm "Zirkus gestaltet Vielfalt" speziell Projekte für Kinder und Jugendliche unterstützt, die wenig Zugang zu kultureller Bildung haben.
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Im Jahr 2024 waren in Deutschland über eine Million Menschen wohnungslos, und über weit über 50.000 lebten wirklich auf der Straße – das sind die neuesten Zahlen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe. Wie es dazu kommen kann; welche Hilfen es für wohnungs- und obdachlose Menschen gibt – in ihrer akuten Situation und auf dem Weg zurück in eine eigene Wohnung; wie man sich gegenüber obdachlosen Menschen verhalten sollte – darüber spricht Stefan Schneider mit zwei Gästen: Martin Hinz vom Benedikt-Labre-Haus der Caritas in Trier, das Menschen ohne Wohnung verschiedene Hilfen anbietet; und Dr. Philipp Annen, der in der Wohnungslosenhilfe arbeitet und an der Uni Trier zum Thema forscht.
Links zur Folge:
Gesprächspartner Martin Hinz leitet das Benedikt-Labre-Haus der Caritas in Trier mit verschiedenen Angeboten für wohnungslose Menschen.
Die Spendenaktion, mit der der Umbau des Benedikt-Labre-Hauses unterstützt wird.
Gesprächspartner Dr. Philipp Annen von der Uni Trier.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe.
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Ignace kam mit 19 Jahren aus Ruanda nach Deutschland – eigentlich nur für ein Freiwilligenjahr im „Haus Wasserburg“ in Vallendar. Acht Jahre später lebt er immer noch in Vallendar, studiert Maschinenbau an der Hochschule Koblenz und engagiert sich für interkulturelle Freundschaft. Im Gespräch mit Julia Fröder erzählt er von Kulturschocks, überraschenden Gemeinsamkeiten und seinem Weg vom Jugendtreff bis zum Bürgerfest beim Bundespräsidenten. Und warum in Deutschland das völlige Chaos ausbricht, wenn mal eine Ampel ausfällt …
Links zur Folge:
Weitere Infos zum Verein "Inshuti" gibt es hier.
Die sozialen Friedensdienste im Ausland (SoFiA e.V.) werden personell und finanziell durch das Bistum Trier unterstützt und ermöglichen jungen Menschen einen Freiwilligendienst an verschiedenen Einsatzstellen. Bewerbungen für einen Freiwilligendienst mit SoFiA sind derzeit möglich. Einsatzorte sind Bolivien, Brasilien, Peru, Indien, Jordanien, Rumänien, Litauen, Frankreich, Burkina Faso, Malawi, Ruanda, Uganda und Nigeria. Die Einsatzorte der Freiwilligen sind dabei so vielfältig wie die Arbeit vor Ort in den Bereichen Jugend, Bildung, Menschen mit Behinderungen sowie anderen zivilgesellschaftlichen Projekten. Kontakt unter Tel. 0651-993796301, per E-Mail: [email protected] oder im Web.
Haus Wasserburg in Vallendar - hier hat Ignace seinen Freiwilligendienst geleistet.
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Wie geht es eigentlich nach Weihnachten weiter – gibt es so etwas wie „Nachfreude“? Weihbischof Jörg Peters lädt ein, innezuhalten: Weihnachtspost nachlesen, Geschenke würdigen, die Botschaft des Festes bewahren. Er spricht über Hoffnung, Frieden und warum die Tage „zwischen den Jahren“ eine Chance sind, neu nachzudenken. Dabei erinnert er daran, wie wichtig es ist, die Zusage der Weihnacht in den Alltag mitzunehmen – als Licht in dunklen Momenten und als Kraftquelle für das neue Jahr.
Links zur Folge:
Kurzinfos über Weihbischof Jörg Peters
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Manchmal dauert’s halt, und dann muss man warten. Beim U-Bahn-Bau in Rom zum Beispiel: 13 Jahre Bauzeit für zweieinhalb Minuten Fahrstrecke. Na ja (Achtung, flacher Witz!) – die ewige Stadt halt … Oder (Achtung, steile Kurze!) die Christinnen und Christen, die seit 2.000 Jahren darauf warten, dass der Messias Jesus wiederkommt. Auch darum geht’s ja im Advent. Die ersten Christinnen und Christen glaubten noch, die Wiederkunft Christi und das Reich Gottes stünden kurz bevor. Aber es kam anders. Um so mehr, sagt altfried rempe in dieser Folge, um so mehr gilt der Auftrag: Arbeitet mit daran, dass Gottes neue Welt entsteht!
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Eine Berufungsgeschichte sei immer auch eine Liebesgeschichte mit Gott – so hat es jedenfalls Schwester Hildegard Hoiß erlebt. Sie leitet das Kloster der Schwestern vom gemeinsamen Leben in Spabrücken bei Bad Kreuznach. Im Gespräch mit Luisa Maurer erzählt sie in dieser Folge des Podcast “himmelwärts und erdverbunden”, wie sich ihre Liebesgeschichte entwickelt hat; und wie Klosterleben heute aussieht, vor allem im Kontakt mit Gästen – denn das Kloster in Spabrücken hat sich zu einem geistlichen Zentrum entwickelt für viele, die eine kürzere oder längere Auszeit nehmen möchten. Und was wünscht sich Schwester Hildegard für die Zukunft ihrer Gemeinschaft?
Links zur Folge:
Das Kloster Spabrücken der Schwestern vom gemeinsamen Leben.
Artikel in der Trierer Bistumszeitung "Paulinus" über Kloster Spabrücken.
Artikel auf Wikipedia über die Schwestern vom gemeinsamen Leben.
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