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Hildegard von Bingen glaubte an sich, als Frauen kaum eine Stimme hatten. Sie setzte sich für Menschen ein, heilte, mahnte die Mächtigen und hinterließ Spuren, die bis heute sichtbar sind. Sie war ihrer Zeit weit voraus – und vielleicht gerade deshalb heute aktueller denn je. Luisa Maurer ist in dieser Folge Hildegard von Bingen auf der Spur und wie diese Heilige heute noch mit ihrem Wirken inspiriert. Sie spricht mit Iris Prencipe und Katja Hilt, die in Bad Kreuznach zu Ehren von Hildegard von Bingen ein Festival organisiert haben. Ein anrührendes Statement zweier Frauen, die in einer ihrer Meinung nach zu wenig beachteten Heiligen ein Vorbild an Innovation, Stärke und Spiritualität finden.
Links zur Folge:
"himmelwärts und erdverbunden" - was wollt ihr von uns hören? Sagt es uns in unserer kurzen Umfrage.
Feedback gerne auch unter [email protected].
“Wann ist es denn bei euch so weit?” Mit dieser Frage werden kinderlose junge Paare immer wieder konfrontiert. Was oft harmlos von Bekannten, Kolleg*innen oder von Onkel Manfred auf der Familienfeier gemeint ist, kann schmerzhaft sein, wenn sich der sehnlichste Wunsch nach einem eigenen Kind nicht zu erfüllen scheint. Wie Paare, aber auch Einzelpersonen, Unterstützung in dieser Zeit bekommen können, wie man Onkel Manfred beim Verwandtschaftstreffen Paroli bieten kann - über diese und ähnliche Themen spricht Julia Fröder mit der Expertin Nicole Stockschlaeder von der Lebensberatung in Mayen.
"himmelwärts und erdverbunden" - was wollt ihr von uns hören? Sagt es uns in unserer kurzen Umfrage!
Links zur Folge:
Die Kinderwunschberatung bei der Lebensberatungsstelle in Mayen (geleitet von Nicole Stockschlaeder) - und ihr Flyer (PDF) zum Thema.
Die Lebensberatung im Bistum Trier - ein Überblick.
Die Deutsche Gesellschaft für Kinderwunschberatung (BKiD).
Das Archiv mit allen Folgen von "himmelwärts und erdverbunden" gibt's hier.
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Wer darf in der Messe das Evangelium auslegen – und warum eigentlich nicht auch Menschen, die mitten im Leben stehen? Altfried G. Rempe nimmt eine aktuelle Entscheidung aus Rom zum Anlass, über Predigten und die Vielfalt von Glaubenserfahrungen nachzudenken. Mit persönlichen Erfahrungen, klaren Positionen und einem Blick auf die Realität vieler Gemeinden fragt er, ob gute Verkündigung wirklich an die Weihe gebunden ist.
Links zur Folge:
Berichterstattung, Stellungnahmen und Kommentare zum römischen Verbot der Laienpredigt in der Messe:
"Vatikan: Keine Laienpredigt in Eucharistiefeier" (Vatican News, deutsche Ausgabe)
"Vatikan weist Gesuch der deutschen Bischöfe nach Laienpredigt zurück" (CNA)
"Vatikan: Keine Erlaubnis für Laienpredigt in Eucharistiefeiern" (Kirche+Leben/KNA)
"Rom lehnt Antrag der deutschen Bischöfe ab: Keine Laienpredigt in der Messe" (Die Tagespost)
"Wie ist die Absage zu verstehen?" (domradio.de)
"Dürftige Argumente aus Rom zur Laienpredigt sind eine Chance (Kommentar)" (katholisch.de)
"Pastoralreferent: Darum will ich nicht in der Messe predigen" (katholisch.de)
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Ein Mord unter Brüdern; ein Massenmord an Kleinkindern, befohlen von einem rücksichtslosen Herrscher; die Hinrichtung eines politischen Gefangenen: drei Mordfälle aus der Bibel. In dieser Folge sprechen wir mit dem Bibelwissenschaftler Prof. Hans-Georg Gradl von der Theologischen Fakultät Trier über Mord und Totschlag in der Bibel. Und ob diese drei Verbrechen wirklich passiert sind – und warum diese Geschichten überhaupt in der Bibel stehen. Außerdem geht‘s darum, warum Gradl, Priester und Theologe, vor dem Einschlafen ausgerechnet blutige Krimis liest.
Links zur Folge:
Informationen zu unserem Gesprächspartner Prof. Hans-Georg Gradl auf Wikipedia; und der Webauftritt der Theologischen Fakultät Trier, wo er den Lehrstuhl für Exegese des Neuen Testaments innehat.
Um diese biblischen Mordfälle geht es in dieser Folge:
Kain und Abel - der Brudermord (Buch Genesis/1. Buch Mose, Kapitel 4, Verse 1 bis 16)
der Kindermord von Betlehem (Evangelium nach Matthäus, Kapitel 2, Verse 1 bis 18);
die Enthauptung Johannes des Täufers (Evangelium nach Markus, Kapitel 6, Verse 14 bis 29).
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Wenn die Gemeinde im katholischen Gottesdienst gemeinsam die Fürbitten betet, dann betet sie für andere; für die kleine Welt der Leute ringsum und die große Welt und ihre vielen Nöte. Sozusagen mit der Bibel in der einen und der Zeitung in der anderen Hand, meint Altfried Rempe in dieser Folge Denn vieles aus Zeitung und Nachrichten und Online-Medien beschäftigt ja die Menschen, die das in der Kirche versammelt sind. Solche Fürbitten will auch der Fürbitten-Newsletter des Bistums anbieten, den über 3.000 Leute abonniert haben.
Links zur Folge:
Den erwähnten Fürbitten-Newsletter gibt's hier.
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"himmelwärts und erdverbunden” macht sich auf die Socken auf den Pilgerwegen Europas; zusammen mit Pater Andreas Müller aus Trier vom Orden der Vinzentiner. Der ist seit über 20 Jahren immer im Sommerurlaub auf den europäischen Pilgerwegen unterwegs, immer allein; Ende Juni bricht er wieder auf. Er hat einsame Etappen erlebt und Schlafsäle voll schnarchender Mitpilger, hat an „durchbeteten“ Orten Halt gemacht und unterwegs viel nachgedacht. Seit einigen Jahren verbindet er mit seinen Pilgertouren Spendenaktionen für soziale Einrichtungen in Trier – „solidarisch pilgern“ nennt er das. Über all das erzählt er im Gespräch mit Stefan Weinert – und Tipps für Pilger-Neulinge gibt’s auch.
Links zur Folge:
Pater Andreas Müller und der Vinzentinerorden (Webauftritt der Trierer Ordensniederlassung mit allgemeinen Informationen über den Orden).
Pater Andreas' Instagram-Account "solidarisch pilgern".
Sein Pilgerweg in diesem Jahr: der Chemin d'Amadour (französische Seite); eine deutschsprachige Seite gibt's bei Gironde Tourismus.
Das Spendenprojekt für dieses Jahr: die Beratungsstelle des Kinderschutzbund Trier.
Im Juni 2023 war Pater Andreas schon einmal zu Gast bei "himmelwärts und erdverbunden". In der Folge "631 Kilometer Benefiz-Pilgern" erzählt er von seinen Planungen für die damals erste "solidarisch-pilgern"-Tour auf dem Ignatiusweg in Spanien, zu Gunsten der "Villa Kunterbunt" in Trier.
Weitere Folgen von "himmelwärts und erdverbunden" zum Thema Pilgern:
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Die Musikfestspiele Saar laden dazu ein, innezuhalten: zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Gewissheit und Zweifel. In der neuen Folge von “himmelwärts und erdverbunden” spricht Luisa Maurer mit Intendant Bernhard Leonardy über Musik als Resonanzraum für das, was uns bewegt – kulturell, gesellschaftlich und im Glauben. Eine Einladung, mit offenen Ohren und offenem Herzen neue Dimensionen zu entdecken.
Links zur Folge:
Die Musikfestspiele Saar
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Zwischen Klischee und Realität: Wie leben Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland – und wie verändert sich der Blick auf sie? In dieser Folge von “himmelwärts und erdverbunden” spricht Julia Fröder mit Gregor Bell vom Migrationsdienst der Caritas Koblenz über politische Rahmenbedingungen, persönliche Schicksale und den langen Weg der Integration. Es geht um Hoffnungen und Hürden, um Willkommenskultur – und was davon übriggeblieben ist.
Links zur Folge:
Die Caritas Koblenz und ihr Migrationsdienst.
Migrationsberatung der Caritas an anderen Orten - Infos beim Caritasverband für die Diözese Trier und beim Deutschen Caritasverband.
Flüchtlingshilfe der katholischen Kirche - Infos der Deutschen Bischofskonferenz.
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In dieser Folge spricht Christopher Hoffmann mit Jenny Jung über Trauer, Trost und die Kraft des Glaubens. Die Lehrerin, Mutter und ehrenamtliche Trauerbegleiterin erzählt, wie sie Kinder, Jugendliche und Familien in schweren Zeiten unterstützt – mit Ritualen, Kreativität und Zuhören. Sie macht deutlich, warum verdrängte Trauer wiederkehrt und wie neuer Halt wachsen kann. Dabei wird auch spürbar: Glaube trägt – selbst im Zweifel – und kann Mut schenken, füreinander da zu sein.
Links zur Folge:
Der Hospizverein in Neuwied, bei dem Jenny Jung als Trauerbegleiterin mitarbeitet.
Der Bundesverband Trauerbegleitung e.V. versteht sich als Fachverband für Trauerbegleitung.
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In dieser Folge sprechen wir mit Johanna, zweifacher Mutter – eine Frau, die gelernt hat, sich selbst nicht zu verlieren. Johanna erzählt, warum sie sich bewusst Auszeiten ohne Kinder und Mann nimmt: zum Schwimmen, zum Musikmachen, für ihren Glauben oder einfach, um neue Kraft zu tanken. Sie berichtet ehrlich von Momenten, in denen selbst der Einkauf zur Herausforderung wird, wenn ein Kind krank ist – und von Tagen, an denen sie sich Zeit lassen kann und alles im Fluss ist.
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