himmelwärts und erdverbunden - der Podcast aus dem Bistum Trier

himmelwärts und erdverbunden - der Podcast aus dem Bistum Trier

By Simone Bastreri; Julia Fröder; Christopher Hoffmann; Inge Hülpes; Luisa Maurer; Altfried G. Rempe; Stefan Schneider; Stefan WeinertSociety & CultureReligion & SpiritualityChristianity
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himmelwärts und erdverbunden - der Podcast aus dem Bistum Trier episodes

  • Zehn Tage mit Franz von Assisi
    Die Franziskuswoche in Hermeskeil (Hochwald)

    Der 4. Oktober vor genau 800 Jahren gilt als Todestag des heiligen Franz von Assisi. Was er getan und gesagt hat, wie er gelebt hat, beeindruckt und inspiriert Menschen bis heute. Zum Beispiel in der Pfarrei St. Franziskus in Hermeskeil (Hochwald). Zehn Tage wird in Hermeskeil in diesen Tagen der Namenspatron der Pfarrei gefeiert, mit Streichelzoo und Bibel Escape Room und eucharistischer Anbetung – und mehr. Sandra Cäsar hat die Tage mit vorbereitet und erzählt, dass das Organisationsteam die geplante Franziskus-Woche auf zehn Tage ausdehnen musste – so viele interessante Angebote kamen zusammen. Luisa Maurer spricht mit ihr darüber, was den heiligen Franziskus bis heute so faszinierend macht.

    Links zur Folge:

    Die Pfarrei St. Franziskus im Hochwald (Hermeskeil) und ihre Franziskuswoche.

    Artikel über den heiligen Franziskus im Ökumenischen Heiligenlexikon und auf Wikipedia.

    Das Archiv mit allen Folgen von "himmelwärts und erdverbunden" gibt's hier.

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    9 min
  • Franz von Assisi: Schöpfung – Armut – und was noch?
    Was vom heiligen Franziskus 800 Jahre nach seinem Tod noch aktuell ist

    Er ist definitiv einer der prominentesten Heiligen: Franz von Assisi, der heilige Franziskus. Vor 800 Jahren ist er gestorben, deshalb wird dieses Jahr als Franziskus-Jahr begangen. Aber – warum ist er eigentlich noch so bekannt? Klar, er gilt als Freund der Tiere und sozusagen als Schutzpatron der Schöpfung, der Umwelt; und seine bewusste Entscheidung für die Armut beeindruckt viele. Und was noch? Darüber spricht Julia Fröder mit einer Frau, die der heilige Franziskus noch stärker beeindruckt hat als viele andere – mit Schwester Evamaria Durchholz von den Waldbreitbacher Franziskanerinnen; und die schildert, warum der heilige Franziskus gut gealtert ist, oder besser gesagt: In mancher Hinsicht noch richtig aktuell ist.

    Links zur Folge:

    Artikel über den heiligen Franziskus im Ökumenischen Heiligenlexikon und auf Wikipedia.

    Die Waldbreitbacher Franziskanerinnen, der Orden unserer Gesprächspartnerin Schw. Evamaria Durchholz - und die Gedanken der Schwestern zur franziskanischen Spiritualität.

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    15 min
  • Ökumenische Schöpfungszeit im September
    "Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?"

    Jetzt, im Herbst, im Wald Hirsche röhren hören; oder bei einer Wanderung mehr über Pilze lernen: Die christlichen Kirchen laden im September zur Schöpfungszeit ein, mit vielen Veranstaltungen unter der Überschrift „Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“ Der Mensch hat die Weite der Erde zwar exakt vermessen, meint Altfried Rempe in dieser Folge. Aber Gottes Auftrag, die Erde zu bebauen und zu bewahren, werden die Menschheit nicht wirklich gerecht. Dabei wäre angesichts der Weite der Erde Demut angebracht, die die Grenzen des Wachtsums und der Machbarkeit akzeptiert.

    Links zur Folge:

    Die Schöpfungszeit - international, in Deutschland und im Bistum Trier.

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    11 min
  • Unauslöschlich eingebrannt? Was 9/11 in den Seelen angerichtet hat
    Über den Umgang mit den seelischen Folgen der Anschläge des 11. September oder der Amokfahrt in Trier

    Jeder von uns, der alt genug ist, um sich zu erinnern, weiß noch, wie er, wie sie davon erfahren hat: von 9/11, von den Terroranschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon am 11. September 2001, vor 25 Jahren. Viele von uns haben die Livebilder im Fernsehen gesehen und haben sich gefragt, was da gerade passiert. Und das hat sich in die Köpfe und in die Seelen eingebrannt und bei manchen zu tiefen Wunden geführt; nicht nur bei Menschen, die diesen Tag vor Ort erleben musste. Im Gespräch mit Stefan Weinert schildert der Pädagoge und Berater Dr. Bernd Steinmetz aus Trier, was Ereignisse wie der 11. September oder die Amokfahrt in Trier am 1. Dezember 2020 in uns anrichten; berichtet von seiner langjährigen Arbeit mit Betroffenen der Trierer Amokfahrt; und erläutert, was helfen kann, dass solche Wunden sich wieder schließen.

    Links zur Folge:

    Ein kurzes Porträt aus dem Jahr 2022 über unseren Gesprächspartner Dr. Bernd Steinmetz in der Trierer Bistumszeitung "Paulinus" sowie ein älterer (2011), sehr persönlicher Text aus der regionalen Tageszeitung "Trierischer Volksfreund" (Bezahlschranke).

    Artikel zu den Terroranschlägen des 11. September 2001 gibt es in großer Zahl - deshalb hier nur der Verweis auf "Wikipedia".

    Die Amokfahrt in Trier am 1. Dezember 2020 - Schilderungen der Tat und der Folgen im "Trierischen Volksfreund" und in "Wikipedia".

    Wenn ihr eine Krise oder eine schwierige Lebenssituation erlebt und Hilfe sucht, könnt ihr euch jederzeit an die Telefonseelsorge wenden - telefonisch unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, oder im Internet unter www.telefonseelsorge.de. Geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für euch da - sieben Tage die Woche rund um die Uhr, kostenlos und anonym: "Wir klären mit Ihnen die Situation, wir ermutigen Sie und halten mit Ihnen aus, was in Ihrem Leben gerade schwer, traurig, entmutigend oder unerträglich scheint."

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    32 min
  • In schweren Zeiten: Wir sind begleitet
    Wie Barbara Pachl-Eberhart gelernt hat, mit ihrer Trauer umzugehen und jetzt andere Trauernde begleitet

    Durch einen Unfall verlor sie aus dem Nichts ihren Mann und ihre beiden Kinder: Das ist die wahre Geschichte von Barbara Pachl-Eberhart. Sie durchlebte Schmerz, Trauer, Depressionen, Zusammenbrüche. Die heute 52-jährige hat sich aber auch neu verlieben können und ist für viele Menschen zu einer Anlaufstelle in Trauerfragen geworden, hat darüber auch ein Buch geschrieben, bietet Schreibseminare und Trauerkurse an. Was hat ihr geholfen, nach der Katastrophe weiterzuleben? Was gibt ihr bis heute Kraft? Und welche Rolle spielt für Sie der Glaube an Gott? Davon hat sie Christopher Hoffmann erzählt.

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    Links zur Folge:

    Die Internetseite von Barbara Pachl-Eberhart, ihr Account auf Facebook und ein kurzer Artikel über sie auf Wikipedia.

    Ein längeres Porträt über Barbara Pachl-Eberhart im Online-Magazin "News" vom März 2026, anlässlich des Films "Vier minus drei" über ihr Leben.

    "Wie ich mein Glück wiederfand" - Fernsehbeitrag (45 Minuten) über Barbara Pachl-Eberhart aus der Reihe "Menschen hautnah" (WDR, 2019).

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    8 min
  • Gemeinschaft, die trägt: Kolping
    Warum das Kolpingwerk fünf Jahre nach der Flutkatastrophe ein Fest an der Ahr feiert

    Fünf Jahre ist die Flutkatastrophe in der Eifel her. Luisa Maurer hat sie selbst erlebt in Prüm. Wobei es dort noch glimpflich ablief im Vergleich zum Ahrtal, wo 135 Menschen ums Leben kamen. Aber was Luisa beeindruckt hat: Überall haben in den Tagen danach Nachbarn und Fremde geholfen, haben angepackt und getröstet. Auch innerhalb der Kolpingsfamilie. Das feiert das Kolpingwerk am 30. August mit einem Begegnungs- und Dankfest in Dernau an der Ahr. Luisa Maurer, selbst Kolpingmitglied, spricht mit Kolpinggeschwistern – so nennen sich die Mitglieder untereinander – über Gemeinschaft und Solidarität innerhalb der Kolpingsfamilie und darüber hinaus, über gesellschaftliches Engagement und Demokratiebildung.

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    Links zur Folge:

    Das Kolpingwerk Deutschland und der Diözesanverband Trier, der am 30. August an der Ahr ein Begegungs- und Dankfest feiert.

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    13 min
  • Hexenverfolgungen – auch 2026 noch!
    Schwester Lorena Jenal und ihr Einsatz für die Opfer von Hexenverfolgungen auf Papua-Neuguinea

    Eine Szene wie aus einem B-Movie: Einer Frau wird vorgeworfen, einen wohlhabenden Mann durch Hexerei getötet zu haben. Ein aufgebrachter Mob fängt sie, foltert sie - und tötet sie. Das Internationale Katholische Hilfswerk missio zählt aktuell 47 Länder, in denen es zur Diskriminierung und Verfolgung von Menschen kommt, denen man Hexerei vorwirft; darunter auch Papua-Neuguinea. Als Schwester Lorena Jenal 1979 nach Papua-Neuguinea kommt, ist das dort noch kein Thema. 2012 wird sie zum ersten Mal mit Hexenverfolgung konfrontiert. Seitdem konnten sie und ihr Team 420 Menschen retten und zum Teil längerfristig begleiten. Darüber erzählt sie im Gespräch mit Stefan Weinert.

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    Links zur Folge:

    Der Internetauftritt von Schwester Lorena Jenal.

    Das Internationale Katholische Hilfswerk missio (Aachen) unterstützt die Arbeit von Schwester Lorena. Dort gibt es umfangreiche Infos; unter anderem ein kurzes Video, das sich gut als Einstieg eignet. missio hat den 10. August als Internationalen Tag gegen Hexenwahn ins Leben gerufen und die Vereinten Nationen gebeten, einen entsprechenden offiziellen Gedenk- und Aktionstag einzurichten. Über Spenden an missio könnt ihr die Arbeit von Schwester Lorena unterstützen.

    Die Kolleg*innen von missio München (Schwesterorganisation von missio Aachen) beschäftigen sich in ihrem Podcast "Reisewarnung" in zwei Folgen im August 2026 ebenfalls mit dem Thema Hexenverfolgung, mit dem Schwerpunkt Afrika.

    Noch bis 10. September 2026 könnt ihr in Trier eine Fotoausstellung über die Arbeit von Schwester Lorena sehen.

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    39 min
  • Immer wieder: sonntags
    Löst Sonntagsarbeit irgendwelche Probleme?

    Was passiert, wenn der Sonntag als gemeinsamer Ruhetag immer weiter unter Druck gerät? Zum Beispiel, weil wegen des Niedrigwassers im Rhein und anderen Flüssen das Sonntagsfahrverbot für LKW vorübergehend aufgehoben wird und Wirtschaftsverbände nachkarten – könnte man doch auch ganz aufheben, das Sonntagsfahrverbot! Und die Ladenöffnung am Sonntag wurde ja auch gerade wieder gefordert. Altfried Rempe erinnert in dieser Folge daran, dass die Ruhe am siebten Tag laut Bibel die Schöpfung vollendet – also die Krone der Schöpfung ist, sozusagen. Dabei spannt er den Bogen von Klimakrise und Wirtschaftswachstum bis zur Verantwortung jedes Einzelnen für die Schöpfung. Wie können Menschen und Welt wieder ein wenig zu Atem kommen?

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    Die "Allianz für den freien Sonntag" - bundesweit und in Rheinland-Pfalz.

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    12 min
  • Mutig, visionär, inspirierend: Auf den Spuren der Heiligen Hildegard
    Eine Frau, die ihrer Zeit voraus war

    Hildegard von Bingen glaubte an sich, als Frauen kaum eine Stimme hatten. Sie setzte sich für Menschen ein, heilte, mahnte die Mächtigen und hinterließ Spuren, die bis heute sichtbar sind. Sie war ihrer Zeit weit voraus – und vielleicht gerade deshalb heute aktueller denn je. Luisa Maurer ist in dieser Folge Hildegard von Bingen auf der Spur und wie diese Heilige heute noch mit ihrem Wirken inspiriert. Sie spricht mit Iris Prencipe und Katja Hilt, die in Bad Kreuznach zu Ehren von Hildegard von Bingen ein Festival organisiert haben. Ein anrührendes Statement zweier Frauen, die in einer ihrer Meinung nach zu wenig beachteten Heiligen ein Vorbild an Innovation, Stärke und Spiritualität finden.

    Links zur Folge:

    Mehr Infos zum Hildegardfestival in Bad Kreuznach findet ihr hier.

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    19 min
  • Kinderwunsch: Abschied von Plan A
    Wenn der Kinderwunsch ein Wunsch bleibt: was tun?

    “Wann ist es denn bei euch so weit?” Mit dieser Frage werden kinderlose junge Paare immer wieder konfrontiert. Was oft harmlos von Bekannten, Kolleg*innen oder von Onkel Manfred auf der Familienfeier gemeint ist, kann schmerzhaft sein, wenn sich der sehnlichste Wunsch nach einem eigenen Kind nicht zu erfüllen scheint. Wie Paare, aber auch Einzelpersonen, Unterstützung in dieser Zeit bekommen können, wie man Onkel Manfred beim Verwandtschaftstreffen Paroli bieten kann - über diese und ähnliche Themen spricht Julia Fröder mit der Expertin Nicole Stockschlaeder von der Lebensberatung in Mayen.

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    Links zur Folge:

    Die Kinderwunschberatung bei der Lebensberatungsstelle in Mayen (geleitet von Nicole Stockschlaeder) - und ihr Flyer (PDF) zum Thema.

    Die Lebensberatung im Bistum Trier - ein Überblick.

    Die Deutsche Gesellschaft für Kinderwunschberatung (BKiD).

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    20 min

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Von Autor*innen aus dem Bistum Trier. Mal mehr politisch, mal mehr fromm. Mal mehr erzählend, mal mehr kommentierend. Mal solo, mal im Dialog. Immer wöchentlich.