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Julian Sengelmann ist ein Multitalent: Schauspieler (u.a. „Türkisch für Anfänger“) und Musiker (u.a. Frontmann von „Feinkost“) und Autor (u.a. Spiegel-Bestseller „Ankerpunkte“) und evangelischer Pastor in Hamburg. Er möchte Räume schaffen, wo Menschen so sein können, wie sie sind, erzählt er im Podcast-Interview mit Christopher Hoffmann. Und möchte ihnen helfen, Ankerpunkte zu finden für stürmische Zeiten.
Links zur Folge:
Biographisches zu Julian Sengelmann in Wikipedia.
Seit 2024 leitet Julian Sengelmann das Projekt INNER CITY CHURCH: digitaloge.
Julian Sengelmanns Spiegel-Bestseller "Ankerpunkte" beim Verlag Droemer Knaur.
Julian-Sengelmann-Playlist bei Spotify.
Das Archiv mit allen Folgen von "himmelwärts und erdverbunden" gibt's hier.
Feedback gerne auch unter [email protected].
Er sei kein Politiker, betont Papst Leo XIV. Aber dennoch ist der Papst politisch, macht altfried rempe klar in der aktuellen Folge von “himmelwärts und erdverbunden – der Podcast aus dem Bistum Trier”. Zum Beispiel, wenn Leo über Krieg und Frieden spricht. US-Präsident Donald Trump hat das sehr wohl verstanden, doch der Papst lässt sich von Trumps Tiraden nicht beeindrucken. Könnten nicht auch die deutschen Bischöfe so wie Leo klarer Position beziehen - wenn es zum Beispiel um soziale Gerechtigkeit geht und die Schöpfung und Menschen auf der Flucht?
Links zur Folge:
Papst Leo XIV. ist kein Politiker, aber politisch - einige Beispiele aus jüngster Zeit: "Schluss mit Kriegen", Dialog statt Aufrüstung, die Schwächsten unterstützen, "inakzeptable Drohung gegen das iranische Volk".
Über den Streit zwischen Papst Leo XIV. und US-Präsident Donald Trump blogt der ZDF-Vatikanexperte Jürgen Erbacher.
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Alles fängt an mit einem mysteriösen Leichenfund: Um Ostern des Jahres 1287 wird bei Bacharach am Mittelrhein die übel zugerichtete Leiche eines männlichen Jugendlichen gefunden. Der Junge heiße Werner, verbreitet sich, und er sei von Juden in Oberwesel ermordet worden – wenige Kilometer rheinab von Bacharach. Es kommt zu blutigen Pogromen gegen jüdische Gemeinden im Rhein-Mosel-Raum – und zu einer jahrhundertelangen Verehrung des „heiligen Werner“ als Märtyrer, vor allem in Bacharach und Oberwesel. Erst in den 1960er Jahren wird Werner aus dem Heiligenkalender des Bistums Trier gestrichen, die letzte Wernerprozession zieht 1971 durch die Straßen von Oberwesel. Der Mittelrhein-Historiker Walter Karbach schildert im Gespräch mit Stefan Weinert die Ritualmordlüge und den Märtyrerkult um den „heiligen Werner von Oberwesel“.
KORREKTUR: Im Gespräch ist Walter Karbach ein Fehler unterlaufen: Der Pfarrer von Bacharach, der 1297 die Beisetzung der Leiche vorgenommen hat, heißt Heinrich von Krumbach (nicht Werner von Krumbach). Leider ist uns das erst nach Veröffentlichung der Folge aufgefallen.
Links zur Folge:
Kurzbiographie unseres Gesprächspartners Dr. Walter Karbach in der Rheinland-Pfälzischen Personendatenbank.
Verlagsankündigung von Walter Karbachs Buch „Werner von Oberwesel: Ritualmordlüge und Märtyrerkult“; es handelt sich um das Buch, auf das in der Folge hingewiesen wird.
Das Buch ist im Buchhandel z.T. nur noch schwierig erhältlich, bei Interesse ggf. per Mail beim Verlag nachfragen. Vorrätig ist es bei der Buch- und Schreibwarenhandlung Hermann in Oberwesel, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Bücher von Walter Karbach selbst und aus dem von ihm betriebenen Verlag auch online verfügbar zu machen; denn Karbachs Verlag unterhält keinen eigenen Internetauftritt. (Transparenzhinweis: Zwischen dem Autor der Podcastfolge und dem Inhaber der Buchhandlung bestehen verwandtschaftliche Beziehungen).
Über die Wernerkapelle in Bacharach hat der Bauverein Wernerkapelle e.V. einen Dokumentarfilm produzieren lassen: "Die Wernerkapelle in Bacharach - ein Denkmal bewegt zur Toleranz" (65 Minuten); es gibt auch eine zusätzliche Kurzfassung (13 Minuten) und eine englische Fassung.
Aus der französischen Werner-Tradition – Videoclip einer Werner-Prozession 1997 in Vuillafans (südlich von Besancon, nahe der Grenze zur Schweiz).
Zwei erschreckende Beispiele, dass die antisemitische Werner-Legende in manchen Kreisen auch heute noch völlig unkritisch wachgehalten wird: https://www.heiligen-legende.de/werner-von-oberwesel/ und https://marienshilfe.de/artikelen/tagesheiliger-19-april-der-heilige-werner.
In einer früheren Folge von "himmelwärts und erdverbunden" (November 2025) schildert Walter Karbach das Schicksal jüdischer Familien in Oberwesel am Rhein in der NS-Zeit.
Biographische Skizzen von Walter Karbach über Menschen vom Mittelrhein im Blog mittelrheingold (die Reihe wird fortgesetzt).
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Dr. med. Nana-Yaw Bimpong-Buta aka Doc Nana ist Kardiologe und Autor eines Spiegel-Bestsellers über Herzgesundheit; auf seinem Instagram-Kanal herzens_doc hat er über 120.000 Follower. Die will er motivieren, etwas für ihre Herz zu tun. Herzgesundheit hat für ihn neben der medizinischen aber auch eine spirituell-biblische Seite, und er ist überzeugt: medizinische Wissenschaft und Glaube kann man gar nicht trennen: „Ich finde Wissenschaft als Basis für die medizinische Behandlung essentiell wichtig - und Wissenschaft ist eben auch, dass wir nicht wissen, warum eigentlich das Herz schlägt.“
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Dr. med. Nana-Yaw Bimpong-Buta aka herzens_doc aka Doc Nana hat einen eigenen Podcast: "Leben auf Pump".
Sein Instagram-Profil herzens_doc.
Die Bücher von Dr. med. Nana-Yaw Bimpong-Buta beim Heyne-Verlag.
Hier arbeitet er als Oberarzt in der Kardiologie - das Evangelische Krankenhaus Hagen-Haspe.
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Das Leben stellt uns manchmal mehr Fragen, als wir beantworten können. In diesem Jahr geht die Junge Kirche Bad Kreuznach an den Kar- und Ostertagen diesen Fragen auf den Grund: „Wohin geht meine Reise?“, „Worauf höre ich?“ und „Wovon träume ich?“ sind nur einige Beispiele. In dieser Podcastfolge von Luisa Maurer erzählen Jugendliche von den gemeinsamen Kar- und Ostertage in Bad Kreuznach und von ihren Fragen - und vielleicht ist manchmal gar nicht entscheidend, alle Antworten sofort zu finden, sondern darauf zu vertrauen, dass Gott im Fragen mit uns ist.
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Die Junge Kirche Bad Kreuznach.
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Gibt’s langjährige Arbeitslose in eurem Freundeskreis? Wie oft unterhaltet ihr euch mit Wohnungslosen? Meistens bewegen wir uns unter Menschen, die einen ähnlichen Bildungsabschluss haben wie wir, einen ähnlichen Lifestyle, eine ähnliche Lebensrealität. Das Bistum Trier und die Caritas laden ein, die eigene Bubble zu verlassen: Das Programm 'Lebenswirklichkeiten' schafft Räume der Begegnung zwischen Verantwortlichen aus Politik, Kirche und Gesellschaft und Menschen in sozial benachteiligten Lebenssituationen. Zu denen, die sich darauf eingelassen haben, gehört der rheinland-pfälzische Landtagspräsident Hendrik Hering. Im Gespräch mit Julia Fröder erzählt er von seinen Erfahrungen als Mitarbeiter in einer Möbelbörse: „Man lernt, größeren Respekt zu haben vor der Leistung von Menschen, die dort arbeiten.“
Links zur Folge:
Das Programm 'Lebenswirklichkeiten' von Bistum Trier und Caritasverband für die Diözese Trier.
Der Gesprächspartner dieser Folge: der rheinland-pfälzische Landtagspräsident Hendrik Hering.
Das Programm 'Lebenswirklichkeiten' unterhält einen eigenen Podcast.
'Lebenswirklichkeiten' ist ein sogenanntes Exposure Programm: "Sich den Lebenswirklichkeiten von Menschen aussetzen (to expose), die in Armut oder in anderen belastenden Lebenssituationen leben und mit ihnen in einen echten Dialog treten - das ist der Kerngedanke von Exposure" (Quelle: Internetseite). Partner von Lebenswirklichkeiten ist der Verein 'Exposure- und Dialogprogramme', der solche Programme zunächst für die Entwicklungszusammenarbeit entwickelt hat.
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Wer heutzutage katholische Theologie studiert, muss damit rechnen, irgendwo zwischen verschroben und wunderlich einsortiert zu werden: „Was willst du denn damit?“ In Zeiten, in denen Glaube und Kirche an Bedeutung verlieren, gehen die Studierenzahlen an den katholischen Fakultäten rapide zurück; auch an der Theologischen Fakultät des Bistums Trier. Alexa Stephany, die dort gerade ihre Doktorarbeit schreibt, und Prof. Walter Euler, der Rektor der Fakultät, sind trotz alledem überzeugt: Ein Theologiestudium hat Zukunft, gerade in Trier. Warum, schildern sie im Gespräch mit Stefan Weinert (übrigens auch ein Theologe).
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Die Theologische Fakultät Trier und ein Imagefilm (2021).
Die Gäste dieser Folge: Prof. Walter Euler und Alexa Stephany.
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Einsamkeit – ein Problem, das im Alter drohen kann? Ja, aber nicht nur – auch junge Erwachsene sind oft überraschend allein. In dieser Folge erzählen Alicia Kranz und Anika Zentner im Gespräch mit Julia Fröder, warum sie „Let’s connect“ gegründet haben: ein offenes, kostenfreies Begegnungsangebot für 18- bis 35 Jährige in Koblenz, angedockt bei der Katholischen Familienbildungsstätte. Sie berichten, wie aus ersten Treffen eine lebendige Community wurde und warum schon kleine Schritte helfen können, Einsamkeit zu durchbrechen.
Mit dieser Folge beteiligt sich „himmelwärts und erdverbunden“ am Podcasthon 2026 – eine gemeinnützige Initiative, die Gutes hörbar macht.
Links zur Folge:
Der Kanal von Let's connect auf Instagram.
Kontakt auch per E-Mail an [email protected] oder telefonisch bei der Katholischen Familienbildungsstätte Koblenz unter 0261-35679.
Die Katholische Familienbildungsstätte Koblenz ist eine von 15 Familienbildungsstätten im Bistum Trier. Die FBSen sind selbständige Einrichtungen zum Teil in Trägerschaft eines jeweils eigenen eingetragenen gemeinnützigen Vereins mit einem ehrenamtlichen Vorstand und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie werden vom Bistum ideell und materiell unterstützt. Zusätzlich erhalten sie Fördermittel von Bund und Land und in einigen Fällen von den Kommunen. Viele Kurse werden kostenlos oder gegen eine geringe Teilnahmegebühr angeboten. Die Angebote erreichen etwa 90.000 Menschen. Für die Einrichtungen der Erwachsenen- und Familienbildung sind im Haushaltsplan 2026 des Bistums 5,1 Mio. Euro eingeplant; 3,4 Mio. Euro werden davon voraussichtlich Kirchensteuermittel sein.
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Eigentlich ist Altfried Rempe angesichts des Kriegs in Nahost sprach- und ratlos. Und eigentlich wollte er in dieser Folge von „himmelwärts und erdverbunden“ darüber nachdenken, jetzt in der Fastenzeit, ob er eigentlich nicht etwas ändern sollte in seinem Leben, auf der Suche nach dem eigentlichen Leben. Aber dann kamen die Nachrichten über den Krieg. Und machen ihn hilflos. Beten hilft? Eigentlich schon. Aber für wen? Für ein Ende der Angriffe, damit aber auch für eine Stabilisierung des Mullah-Regimes? Um genügend Zeit für einen Iran nach dem Krieg und dem erhofften Ende der Diktatur? Eigentlich sollten wir doch in der Lage sein zu einer Umkehr, zu einem Leben ohne Gewalt, mit tätiger Nächstenliebe. Eigentlich sind wir doch alle ganz anders – aber wir kommen so selten dazu …
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In dieser Folge geht's auch um die Jona-Geschichte in der Bibel - die könnt ihr hier nachlesen.
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"himmelwärts und erdverbunden” goes True Crime: Am Abend des 12. August 1977 wird aus der Kapelle im kleinen Ort Gehweiler im nördlichen Saarland eine wertvolle Madonnenfigur aus dem 15. Jahrhundert gestohlen. Da war Andreas Marmitt noch gar nicht geboren. Doch nachdem er 2024 zum Ortsvorsteher gewählt wird, erfährt er von dem ungelösten Fall. Und beginnt, in Archiven, Auktionskatalogen und im Internet nach der gestohlenen Madonna zu forschen. Unterstützung bekommt er von Matthias Paulke von der Denkmalpflege des Bistums Trier. Simone Bastreri lässt sich von den beiden erzählen, wie nahe sie einer Lösung dieses fast 50 Jahre alten Cold Case gekommen sind.
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