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Klimaneutralität bis 2050: Dieses Ziel hat sich Deutschland vorgenommen. Was den Energiebedarf unserer Gebäude betrifft, muss bis dahin noch viel getan werden. Wie Alt- und Neubauten klimaneutral(er) werden können, wie ganze Quartiere für einen Ausgleich zwischen Energieverbrauch und Energieerzeugung fit gemacht werden können, daran forscht Prof. Anja Willmann. Das Thema „Nachhaltigkeit“ hat sie bereits während ihres Studiums der Architektur interessiert. Die gelernte Raumausstatterin ist an der Jade Hochschule Professorin für Konstruieren, Energie- und Gebäudetechnik. Am Beispiel des Campus der Bauhaus Universität Weimar hat sie durchexerziert, ob und wie eine Klimaneutralität für dieses Areal erreicht werden kann. Die Antwort darauf und viele weitere spannende Infos zu Herausforderungen und Lösungen aus Sicht der Architektur in Zeiten des Klimawandels hört ihr in dieser Folge!
Zu seinem Job als Chirurg am Pius-Hospital in Oldenburg gehören komplizierte Bauchoperationen – Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse und Dickdarm. Zu seiner Leidenschaft als Forscher sind moderne Technologien im OP-Saal geworden – VR-Brille, „Augmented Reality“, „HoloLens“ und „Shared Experience“. Verbunden werden beide vom Thema Patient:innen-Sicherheit.
Im Podcast erzählt er über seinen größten Fail als junger Assistenzarzt (unsere lustigste Geschichte bisher!) und schwärmt anschließend über die vielen Möglichkeiten, die moderne Technologien im OP eröffnen. Weyhe, der an der Universität Oldenburg eine Professur für Viszeralchirurgie inne hat, führt Tools für das Simulieren und Trainieren für Operationen ein, entwickelt einen virtuellen Anatomie-Atlas für Studierende und strebt insgesamt eine noch stärker individualisierte chirurgische Behandlung an.
Dabei fühlt er sich manchmal wie beim „Star Trek“ - vor allem, wenn er ein Hologramm der Patientenleber über den OP-Tisch schweben lässt oder einen auswärtigen Experten als Avatar in den OP-Saal einlädt.
Insgesamt sorgt unser Gast für ein gutes Bauchgefühl – bei Patient*innen und Chirurg*innen.
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Warum Reparieren glücklicher macht als Konsumieren und Wegwerfen, was genau Obsoleszenz ist, wie ein Repaircafe funktioniert und weshalb geflüchtete Jugendliche in Sprachlernklassen durch das Reparieren über sich hinauswachsen und damit motivierende, reale Lernerfolge erfahren: Das alles ist Thema in dieser Podcastfolge mit Dr. Katharina Dutz. Sie ist Nachhaltigkeitspädagogin und Mitarbeiterin in der Technischen Bildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und setzt sich für die Wiederbelebung der Reparaturkultur ein, um so der Klimakatastrophe entgegenzuwirken.
Nepal und der Buthan haben es Prof. Dr. Beate Illg angetan. Die Kommunikationswissenschaftlerin an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven hat beide Länder schon mehrfach bereist. In einem längeren Aufenthalt erforschte sie das Selbstverständnis der dortigen Journalist*innen. Deren Arbeit ist mitunter mit hohem Risiko behaftet – etwa, wenn es um die Recherche zu Organhandel geht. Trotzdem erlebte sie sehr viel Engagement. Stellung beziehen - auch wenn es für die eigene Person schwierig wird – ist auch in Deutschland unter Journalist*innen in Zeiten von zunehmender Aggressivität wieder ein Thema. Was wir von beiden Ländern lernen können und was es mit dem "Brutto-National-Glück" auf sich hat, erfahrt ihr in dieser Folge!
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Wer wissen möchte, warum populäre Musik von Bedeutung ist, was die Songs von Woody Guthrie von Popmusik unterscheidet und wie Science-Fiction-Filme unsere Zukunft entwerfen, kann dies in diesem Podcast erfahren.
Gast ist Martin Butler, er ist Professor für Amerikanistik: Literatur und Kultur und Vizedirektor des Wissenschaftlichen Zentrums „Genealogie der Gegenwart“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Er forscht zu populären Kulturen im nord- und interamerikanischen Kontext, dabei vor allem zu populärer Musik, zu Figuren, Formen und Medien kultureller Mobilität und stellt sich im Interview Fragen zu seinem Werdegang und seiner aktuellen Forschung.
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Von Ausgrabungen, Flammenwerfern und der „Müll-Wissenschaft“: Dr. Ursula Warnke ist Archäologin und seit 2018 Direktorin des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg. Nicht zuletzt wegen Hollywood-Helden wie Indiana Jones denkt man bei Archäologie an Abenteuer und längst vergessene Schätze. Stimmt das eigentlich? Dr. Bianca Brüggen und Jens-Steffen Scherer sprechen mit ihr über ihren wechselhaften Werdegang innerhalb der Archäologie, über ihre Erfahrungen bei Ausgrabungen, ihre bisherigen Stationen wie das Deutsche Schifffahrtsmuseum und über die Arbeit im Landesmuseum. Dort ist sie für eine vielfältige Sammlung verantwortlich und bringt eines der ältesten Museen Norddeutschlands in die digitale Zukunft. Auch aktuelle Diskussionen über die Rückgabe von im Kolonialismus gestohlenen Kulturgütern sind Teil des Gesprächs.
Welche Herausforderungen es beim Leiten eines Landesmuseums gibt, welche Rolle Presslufthämmer in ihrer Laufbahn spielen und was eine „Fundvergesellschaftung“ ist, erfahrt ihr in dieser Folge.
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Er wollte immer gerne Lehrer werden, hatte eine tolle Zeit im Referendariat und doch entschied er sich stattdessen spontan, eine halbe Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter anzunehmen. Heute ist Prof. Dr. Dirk Loerwald Professor für und Wissenschaftlicher Leiter des An-Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Zu Gast bei Dr. Bianca Brüggen und Jens-Steffen Scherer erläutert er in dieser Episode u. a. wie die Vermittlung von ökonomischen Kompetenzen aus der Allgemeinbildung Menschen dabei unterstützt, eigenverantwortlich Entscheidungen in ökonomisch geprägten Situationen zu treffen. Bestenfalls ohne dabei die als gesamtgesellschaftlich wünschenswert erachteten Ziele aus dem Blick zu verlieren.
Wer wissen möchte, wieso die Worte „Tausch“ und „Täuschung“ so nah beieinanderliegen oder warum beim Gebrauchtwagenkauf immer vorne gegen das Rad getreten wird, hört unbedingt in den Podcast mit Prof. Dr. Dirk Loerwald rein!
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Ihr müsst beide Ohren spitzen, um unserem Podcast in der Straßenbahn überhaupt folgen zu können? Kein Wunder - in lauter Umgebung fällt es uns häufig schwer, das für uns gerade Wesentliche zu verstehen. Und außerdem kämpfen ohnehin 16 Prozent aller Erwachsenen mit einer verminderten Hörfähigkeit - häufig ohne sich dessen bewusst zu sein. Aber ab wann gilt man eigentlich als schwerhörig und wie wird das gemessen? Diese und weitere Fragen klären Bianca und Steffen in Folge 7 mit Prof. Dr. Inga Holube. Die Physikerin hat an der Jade Hochschule in Oldenburg den Studiengang Hörtechnik und Audiologie mit aufgebaut. Sie entwickelt Messmethoden um das Hörvermögen möglichst präzise zu erfassen - auch im "Störgeräusch", also wenn wir uns in lauter Umgebung befinden. Mit einer dadurch optimierten Hörgeräte-Versorgung kann man dann unseren Podcast auch weiterhin genießen. :-)
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Warum er nach seinem Studium zunächst CEO eines Industrieunternehmens wird und wie ihn diese Arbeit heute als Meeresphysiker in der Wissenschaft stärkt, erzählt Professor Dr. Oliver Zielinski in der sechsten Folge des Wissenschaftspodcasts „Hirn gehört: Oldenburger Wissensschnack“. In dem Interview kehrt Zielinski mit den Zuhörenden zu seinem ersten Vortrag vor großem Fachpublikum zurück, der nicht so gelingt wie geplant. Er nimmt sie mit auf Forschungsfahrt nach Grönland, erzählt von der Faszination der Eisberge und berichtet vom Alltag an Bord.
Als Meereswissenschaftler forscht und lehrt Zielinski aber vor allem an Land. Seine Stärken: Neue Strukturen schaffen und eine Brücke zwischen Umweltforschung und innovativen Technologien bauen. Als Professor für Marine Sensorsysteme an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg gründet er das Zentrum für Marine Sensorik am Institut für Chemie und Biologie des Meeres in Wilhelmshaven. Kurz darauf übernimmt er im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) die Leitung des Forschungsbereiches Marine Perception und gründet das Kompetenzzentrum „DFKI4planet“ – Künstliche Intelligenz für Umwelt und Nachhaltigkeit.
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„Mein bester Schritt war an die Uni Oldenburg zu kommen“
In der fünften Folge des Wissenschaftspodcast „Hirn gehört: Oldenburger Wissensschnack“ ist Prof. Dr. Anja U. Bräuer, Professorin für Anatomie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zu Gast. Dabei erzählt sie, wie sie als studierte Biotechnologin zu einer Promotion in der Anatomie kam und auf diese Weise ihre akademische Karriere startete. Bevor sie schließlich Direktorin der Anatomie und Prodekanin der Medizinischen Fakultät der Universität Oldenburg wurde, war sie zunächst Juniorprofessorin für Molekulare Neurobiologie an der Charité in Berlin und Professorin für Anatomie an der Universität Rostock.
Anja Bräuer ist ein gutes Beispiel dafür, dass eine akademische Karriere sich nur bedingt planen lässt. Dank Neugier und Aufgeschlossenheit hat sie sich während ihrer Berufslaufbahn auf neue Aufgaben eingelassen und gestaltet nun kreativ die Entwicklung der Universitätsmedizin Oldenburg mit.
Nach der Aufnahme waren sich alle an der Produktion Beteiligten einig – diese Podcast-Folge fühlt sich wirklich wie ein authentischer Oldenburger Schnack an und macht in der Verbindung mit dem Forschungsfeld von Anja Bräuer unserem Namen alle Ehre: „Hirn gehört – Oldenburger Wissensschnack“.
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Forschung: 20:56
Outro: 31:43
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