Honigraum

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By Markus HabermehlScienceLeisureHobbiesNature
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Honigraum episodes

  • 019 Bienen füttern im Spätsommer: was, wann und wie viel Winterfutter

    In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um die Auffütterung im Spätsommer und warum sie neben der Varroa-Behandlung über eine gute Überwinterung entscheidet. Markus Habermehl erklärt Timing, Futterarten, Mengen und die typischen Fehler.

    Das richtige Timing Der Zeitpunkt ist entscheidend, damit die Winterbienen geschont werden. Zu spätes Füttern belastet sie, zu frühes verkleinert unnötig das Brutnest. Gefüttert wird nach der Ernte und abgestimmt auf die Varroa-Behandlung, damit das Volk mit vollen Vorräten in den Winter geht.

    Die Futterarten im Vergleich • Fertigsirup: bequem und gleichmäßig. • Selbst angerührtes Zuckerwasser: günstiger, aber aufwendiger. • Futterteig: die Lösung für spätere Notgaben.

    Wie viel Futter? Als grobe Orientierung nennt Markus 15 bis 20 Kilo pro Wintervolk, betont aber: Volksstärke, Beutensystem und Standort zählen. Wichtiger als feste Tabellen ist die Gewichtskontrolle der Beuten, regelmäßig wiegen und nachkontrollieren.

    Markus aus eigener Erfahrung Markus schildert offen, dass er im Winter zu leichte Völker hatte und später Futterteig direkt auf die Rähmchen legen musste. Seine Lehre daraus: wiegen, wiegen, wiegen.

    Die häufigsten Fehler Zu spät füttern, zu wenig füttern, zu dünnes Winterfutter und offenes Füttern, das Räuberei auslöst. Sein Fazit: rechtzeitige, passende und kontrollierte Auffütterung ist die Grundlage für einen guten Start ins Frühjahr.

    19 min
  • 018 Wachsschmelzer im Vergleich: Sonnen- oder Dampfwachsschmelzer, was lohnt sich wirklich?

    In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um den Wachsschmelzer und die Frage, wann sich ein Sonnen- oder ein Dampfwachsschmelzer lohnt. Markus Habermehl vergleicht beide aus seiner Praxis und ordnet ein, welches System zu welcher Betriebsgröße passt.

    Der Sonnenwachsschmelzer Eine einfache Kiste mit Glasdeckel, die das Wachs in der Sonne schmilzt. Vorteile: geringer Aufwand, kein Strom, schonende Verarbeitung, besonders für helles Entdeckelungswachs. Nachteile: abhängig vom Wetter, kleine Mengen und schwächere Ausbeute bei dunklen Altwaben.

    Der Dampfwachsschmelzer Arbeitet mit Wasserdampf, eignet sich für größere Mengen und auch für dunkles Wabenmaterial. Er ist schneller, wetterunabhängig und liefert eine bessere Ausbeute, braucht aber eine Dampfquelle und mehr Handling. Für Markus die praktischere Lösung ab mehr Völkern.

    Selbstbau Einen Sonnenwachsschmelzer baust du mit Isolierkiste, Glasdeckel, Blech und Auffangwanne relativ einfach selbst. Auch Dampfwachsschmelzer lassen sich aus Edelstahlteilen, Zargen und einfachen Dampfquellen zusammensetzen. Markus nennt dazu mehrere Varianten aus seiner Werkstatt.

    Die häufigsten Fehler Markus warnt: Wachs nicht überhitzen, keine offenen Flammen, keine ungeeigneten Gefäße aus Eisen oder Kupfer, und helles und dunkles Wachs getrennt halten. Wachs sollte mehrfach geklärt werden, am besten mit Regenwasser oder destilliertem Wasser. Seinen eigenen Fehlversuch mit einem zu heißen Gasofen beschreibt er offen als Warnung.

    16 min
  • 017 Wespen und Räuberei im August: warum dein Volk jetzt in Gefahr ist

    In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um eine typische Spätsommergefahr am Bienenstand: Wespen und Räuberei. Markus Habermehl erklärt, warum im August die nachlassende Tracht und die geringere Volksstärke vor allem schwache Völker, Ableger und Begattungskästchen gefährden.

    Das Flugloch verkleinern Der wichtigste Hebel ist ein kleiner Eingang. Markus nennt Fluglochkeile, Fluglochschieber und Schaumstoffstreifen. Ein enges Flugloch lässt sich von den Wächterbienen leichter verteidigen. Spätestens wenn die Tracht nachlässt oder erster Wespendruck auftritt, sollte das Flugloch enger werden.

    Räuberei früh erkennen Räuberei durch fremde Bienen kann ein schwaches Volk in kurzer Zeit vernichten und auf weitere Völker übergreifen. Anzeichen laut Markus: hektisches Treiben am Flugloch, Kämpfe, suchendes Anfliegen, Eindringen an Ritzen, tote Bienen vor der Beute und ungewöhnlich reger Betrieb.

    Schutz am Stand Am Stand darf kein Futter und keine Honigwabe offen stehen, das lockt Wespen und Räuber an. Schwache Einheiten sollten nicht lange schwach bleiben: vereinigen oder verstärken hilft.

    Markus' Bienentunnel Zum Schluss stellt Markus einen selbst entwickelten Flugloch-Tunnel vor, der in die Beute eingeschoben wird und den Zugang enger macht. Die Idee: Ein enger Zugang ist leichter zu verteidigen als ein breites Flugloch.

    10 min
  • 016 Schwarmkontrolle: Lektionen aus meiner ersten Saison

    In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um Schwarmkontrolle: wie du verhinderst, dass ein Volk überhaupt erst in Schwarmstimmung kommt. Markus Habermehl erklärt das Schwärmen als natürliche Vermehrung (eine neue Königin entsteht, die alte zieht mit einem Teil des Volkes aus) und teilt die Lektionen aus seiner ersten Saison.

    Wann der Schwarmtrieb auftritt Schwarmstimmung tritt meist von Frühjahr bis Spätsommer auf, häufig ab Ende April oder Mai. Auslöser sind starke Völker, Enge im Brutnest, viele junge Bienen, eine ältere Königin und der Futtersaftstau.

    Schwarmzellen richtig erkennen Schwarmzellen sitzen typischerweise am unteren Wabenrand. Ab ihrer Verdeckelung ist mit dem Abgang der alten Königin zu rechnen. Wichtig: Schwarmzellen nicht mit Nachschaffungs- oder Drohnenzellen verwechseln.

    Markus' drei Kern-Lektionen 1. In der Schwarmzeit spätestens alle sieben Tage kontrollieren. 2. Schwarmzellen sauber von Nachschaffungs- und Drohnenzellen unterscheiden. 3. Nur Zellen zu brechen reicht nicht, die Ursachen müssen mit behoben werden.

    Maßnahmen gegen den Schwarmtrieb Markus nennt: Schröpfen, Ablegerbildung, Kunstschwärme, Zwischenableger, Königinnenentnahme, Raum geben und rechtzeitige Erweiterung. Auch das Einhängen von Mittelwänden oder Drohnenrahmen schafft Beschäftigung und Platz. Das reine Brechen von Schwarmzellen ist dagegen nicht dauerhaft ausreichend.

    Zum Schluss: Ein Volk kann trotz Kontrolle schwärmen. Als zusätzliche Hilfe nennt Markus Stockwaagen mit Alarmfunktion, die Gewichtsverluste erkennen.

    20 min
  • 015 Honig vom Imker — wie ich verkaufe und was Kunden wirklich wollen

    In dieser Folge geht es um den Verkauf von Honig und um die Frage, wie Imker mit Preisen, Vertrieb und Kundenkontakt umgehen. Markus sagt, dass über Geld in der Imkerei oft zu wenig offen gesprochen werde, und möchte das Thema deshalb nüchtern ansprechen. Er betont, dass er selbst 2025 erst mit dem Verkauf begonnen habe und noch keine große Verkaufsgeschichte erzähle. Themen dieser Folge: - Welche Verkaufswege für Honig es gibt - Warum Direktverkauf oft besser funktioniert als Versand - Was Kunden beim Imker wirklich suchen - Wie sich ein Imker vom Honig anderer unterscheiden kann - Wie Stammkunden gebunden werden können Ein Schwerpunkt liegt auf den Verkaufswegen: genannt werden der Verkauf ab Hof, über lokale Läden, auf dem Wochenmarkt und online. Ab Hof sei wegen des direkten Kontakts und der höheren Marge besonders attraktiv, während Wochenmarkt und Online-Verkauf mehr Reichweite bringen, aber auch Zeit, Gebühren, Versandkosten und rechtliche Fragen mit sich bringen. Für kleine und Nebenerwerbsimker sei der lokale Direktverkauf meist rentabler als der Versand. Ein weiterer Punkt ist die Kundenperspektive. Nach Aussage von Markus kaufen Kunden nicht nur Honig, sondern auch Echtheit, Regionalität, Geschichte und ein persönliches Gegenüber. Er empfiehlt, die Herkunft des Honigs klar zu erzählen und das Produkt mit Informationen über Ort, Arbeitsweise und Kristallisation zu verbinden. Auch ein ehrliches Etikett könne wichtiger sein als ein standardisiertes Glas. Zum Schluss geht es um Stammkunden und Preisgestaltung. Stammkunden seien wirtschaftlich wertvoll, weil sie wiederkommen und weiterempfehlen. Vertrauen, Qualität, Erreichbarkeit und kleine Gesten könnten dabei helfen. Der Sprecher sagt außerdem, dass er nicht über den Preis konkurrieren wolle, sondern über Geschichte und Vertrauen.

    14 min
  • 014 Ameisensäure gegen Varroa: Anwendung Schritt für Schritt, Verdunster und die häufigsten Fehler

    In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um die Ameisensäure als klassische Sommerbehandlung gegen die Varroa und um genau die Behandlung, bei der am meisten schiefgeht. Markus Habermehl erklärt den entscheidenden Vorteil der Ameisensäure, die richtige Anwendung Schritt für Schritt, die gängigen Verdunster und die typischen Fehler.

    Der entscheidende Vorteil Ameisensäure wird im Stock verdunstet, die Dämpfe verteilen sich und töten die Milben. Ihr großer Vorteil: Sie ist das einzige gängige Mittel, das auch in die verdeckelte Brut wirkt. Die Dämpfe dringen durch den Zelldeckel und erwischen die Milben, die sich in der Brut verstecken. Oxalsäure und Milchsäure können das nicht. Deshalb ist Ameisensäure die Sommerbehandlung der Wahl, solange das Volk noch in der Brut steht.

    Der kritische Punkt: die Temperatur Ameisensäure ist stark temperaturabhängig. Zu kühl, und sie verdunstet zu wenig, die Behandlung wirkt nicht. Zu heiß, und es kommt zur Sturzverdunstung: zu viel Säure auf einmal, mit Schäden an Brut, Bienen und im schlimmsten Fall der Königin. Dann steht das Volk weisellos da. Markus' Rat: die Temperatur vor, während und nach der Behandlung im Blick behalten und sich an die empfohlenen Bereiche des jeweiligen Verdunsters halten, statt nach Gefühl zu dosieren.

    Die Verdunster-Modelle • Schwammtuchmethode: billig und einfach, aber stärker temperaturabhängig und weniger gleichmäßig. • Nassenheider-Verdunster: etabliert, mit Docht, gibt über eine große Fläche ab (horizontal oder vertikal). Markus' Bedenken: Er tropft temperaturunabhängig weiter, sodass sich bei kühlen Nächten eine Pfütze bilden kann, die am nächsten warmen Tag zur Sturzverdunstung führt. • Liebig-Dispenser: zieht die Säure über das Docht-System aktiv aus der Flasche, nur so viel wie verdunstet. Markus bevorzugt ihn (rund 6 Euro pro Stück), weil im Zweifel eher Säure in der Flasche übrig bleibt, statt dass die Bienen Schaden nehmen. Er bezieht sich dabei auf ein Argument von Dr. Pia Aumeier.

    Wichtiger als das Modell ist: ein System für den ganzen Betrieb wählen, sich an Gebrauchsanweisung und Temperaturvorgaben halten, nicht nach Bauchgefühl arbeiten.

    Markus' eigene Einschätzung 2025 hat Markus die Sommerbehandlung nicht mit Ameisensäure gemacht, sondern mit Oxalsäurestreifen, als Anfänger einfacher und temperaturunabhängiger. Alle drei Völker kamen super fit aus dem Winter. Dieses Jahr ist er noch zwiegespalten, ob er Ameisensäure einsetzt oder wieder die teureren Streifen kauft. Er freut sich über Erfahrungsaustausch (Facebook: Markus Habermehl, oder LinkedIn).

    21 min
  • 013 Oxalsäure bei Bienen — Verdampfung vs. Träufeln

    In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um Oxalsäure bei Bienen als Winterbehandlung gegen die Varroa-Milbe. Markus Habermehl erklärt, warum die Restentmilbung vor allem in der brutfreien Phase sinnvoll ist, wie sich Träufeln und Verdampfen unterscheiden und worauf bei Rechtslage, Sicherheit und Erfolgskontrolle zu achten ist.

    Warum Oxalsäure nur in der brutfreien Phase wirkt Oxalsäure wirkt nur auf Milben, die offen auf den Bienen sitzen. In die verdeckelte Brut dringt sie nicht ein. Deshalb ist die Behandlung im Winter nach dem Brutstopp deutlich wirksamer als im Sommer, wenn ein großer Teil der Varroa-Milben geschützt in der Brut sitzt. Markus betont, dass das Timing über den Erfolg der Restentmilbung entscheidet: Behandelt wird nicht nach Kalender, sondern nach tatsächlicher Brutfreiheit.

    Träufeln: einfach, günstig und gut für kleine Bestände Das Träufeln beschreibt Markus als einfache und kostengünstige Methode, die sich besonders für kleine Bestände eignet. Wichtig sind dabei: • die richtige Dosierung • kühles Wetter, damit die Bienen eng sitzen • zügiges Arbeiten ohne unnötige Störung des Volkes

    Verdampfen: effizient, aber riskanter für den Anwender Das Verdampfen ist effizient und für größere Bestände geeignet, aber deutlich gefährlicher für den Imker. Markus weist klar auf die Risiken durch das Einatmen des Dampfes hin und nennt den nötigen Schutz: Atemmaske, Schutzbrille und Handschuhe. Außerdem sind Windrichtung, Abstand und der sichere Umgang mit dem heißen Gerät zu beachten.

    Rechtslage in Deutschland, Österreich und der Schweiz Ein eigener Schwerpunkt ist die Rechtslage. Verwendet werden dürfen nur zugelassene Bienenarzneimittel in der jeweils erlaubten Anwendungsform. Die konkrete Zulassung kann sich je nach Land und Zeitpunkt unterscheiden und sollte vor der Anwendung geprüft werden.

    Erfolgskontrolle und sichere Lagerung Den Behandlungserfolg kontrolliert Markus über die Bodenwindel und beobachtet den Milbenfall. Zum Schluss fasst er zusammen: Oxalsäure sicher lagern, nur zugelassene Präparate verwenden und nach tatsächlicher Brutfreiheit statt nach Kalender behandeln.

    42 min
  • 012 Honigernte — die zwei häufigsten Fehler

    In dieser Folge geht es um die Honigernte und die zwei größten Fehler dabei: zu früh ernten und den Honig falsch lagern. Markus erklärt, warum der richtige Erntezeitpunkt wichtig ist, welche Wassergehalte als Richtwerte gelten und wie Refraktometer, Spritzprobe und das Fließverhalten beim Schleudern zur Kontrolle genutzt werden können. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Lagerung: Honig soll luftdicht, kühl, trocken und dunkel aufbewahrt werden, damit er keine Feuchtigkeit zieht und nicht nachgärt. Zum Schluss berichtet Markus aus seinen eigenen ersten Ernten und betont, dass Geduld, Messung und passende Lagerung über die Qualität der Honigernte entscheiden.

    14 min
  • 011 Imker-Grundausstattung: was du wirklich brauchst (und was nicht)

    In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um die Grundausstattung beim Imkern und um die Frage, welche Anschaffungen am Anfang wirklich nötig sind. Markus Habermehl beschreibt, dass Imkerkataloge viele teure Artikel anbieten, von denen man als Einsteiger das meiste nicht braucht.

    Was für den Start reicht Markus nennt die echte Grundausstattung: Beute, Smoker, Stockmeißel, Schutzkleidung, Abkehrbesen, Mittelwände, Futter und Behandlungsmittel. Mehr braucht es am Anfang nicht.

    Wo Qualität zählt Bei Beuten, Absperrgittern und Schutzkleidung solltest du nicht sparen. Schlechte Qualität führt laut Markus später zu Problemen, etwa mit schlecht passenden Absperrgittern und Wildbau. Sein Tipp: möglichst ein einheitliches System und denselben Hersteller nutzen.

    Was sich erst später lohnt Eine eigene Honigschleuder lohnt sich erst bei mehr Völkern oder wenn dir Unabhängigkeit von Terminen wichtig ist. Markus berichtet offen von eigenen Fehlkäufen, vor allem bei Königinnenzucht-Material und Spezialzubehör, das am Ende ungenutzt blieb.

    Sinnvolle Anschaffungen Als wirklich sinnvoll nennt Markus ein gutes Refraktometer, vernünftige Schutzkleidung und bei Bedarf selbst gebautes oder gedrucktes Zubehör. Seine zentrale Empfehlung: Ausrüstung erst dann kaufen, wenn das Problem tatsächlich da ist.

    25 min
  • 010 Geschwächtes Bienenvolk erkennen: 5 Symptome, die du nicht ignorieren darfst

    In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um fünf Frühwarnzeichen, an denen du ein geschwächtes oder krankes Bienenvolk erkennst. Markus Habermehl erklärt: Ein Volk stirbt selten plötzlich, sondern zeigt vorher kleine Signale, die sich oft schon am Flugloch beobachten lassen. Beobachten ohne die Beute zu öffnen Ein Schwerpunkt ist das Lesen am Flugloch. Markus beschreibt, woran du ein gesundes Volk erkennst und welche Abweichungen Warnsignale sind: wenig oder unruhiger Flugverkehr, kein Pollen, fauliger Geruch, tote oder verkrüppelte Bienen vor dem Flugloch und ein Volk, das deutlich hinter den anderen zurückbleibt.

    Brutbild, Gewicht und Königin Ein geschlossenes, gleichmäßiges Brutnest ist ein gutes Zeichen. Löchrige Muster, eingesunkene Zelldeckel oder nur noch Drohnenbrut in Arbeiterzellen deutet Markus als ernstes Problem. Auch Gewicht und Entwicklung über die Zeit sind wichtig, besonders bei Futterknappheit im Winter oder in Trachtlücken.

    Handeln oder beobachten Markus unterscheidet zwischen Situationen, in denen du sofort eingreifen musst, und solchen, die du zunächst weiter beobachtest. Sein Rat: das Flugloch gezielt lesen, statt jede Beute vorschnell zu öffnen. Als ergänzende Lektüre empfiehlt er das Buch "Am Flugloch" von H. Storch.

    16 min

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Honigraum — Bienen, Fragen, Antworten. Der ehrliche Imker-Podcast für Hobbyimker, die mehr wissen wollen als das, was im Imkerverein erzählt wird. Echte Praxis aus Markus Habermehls Imkerei seit 2025.