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Unternehmen wie Microsoft, Take Two oder Sony gaben seit Jahresbeginn Übernahmeversuche in Milliardenhöhe für Spieleentwicklerstudios bekannt (Holtermann/Postinett, 2022). Dabei verfolgen die kaufenden Unternehmen meist die Absicht, in weitere zukunftsträchtige Teilsegmente des Games-Marktes vorzudringen. Beispiele sind das derzeit stark wachsende MobileSegment, bei dem Smartphones und Tablets herkömmliche Konsolen ersetzen (game, 2021). In jüngster Vergangenheit hat sich ein bislang eher unbekanntes Marktsegment so genannter Play-to-Earn-Games aufgetan. Dabei klingt es fast nach einer Utopie: Menschen spielen in ihrer Freizeit und verdienen dabei noch Geld. Manche Menschen aus Schwellen- und Entwicklungsländern wie beispielsweise den Philippinen bestreiten damit schon heute ihren Lebensunterhalt (SZ, 2021). Im Folgenden wird beantwortet, inwieweit dieses System überhaupt zukunftsfähig und auch für Menschen in Europa relevant ist. Funktionsweise von Play-to-Earn-Games Generell existieren schon seit vielen Jahren Onlinespiele, in denen Spieler virtuelle Gegenstände oder ganze Accounts untereinander austauschen können. Dieser Austausch erfolgt dabei meist informell über Plattformen wie eBay, was einen hohen Grad an Unsicherheit mit sich bringt. Aus Käufersicht ist meist unklar, ob der Verkäufer nach Zahlungseingang den korrekten oder überhaupt einen Gegenstand übergibt oder ob es sich um eine Fälschung handelt. Aus Verkäufersicht existiert eine Abhängigkeit vom Spielebetreiber, weil dieser dem Spieler theoretisch jederzeit die Gegenstände wegnehmen oder ihn generell aus dem Spiel entfernen kann. Play-to-Earn-Games profitieren von modernen Technologien wie der Blockchain-Technologie, die diese Sicherheitsbedenken abmildern können. Auf deren Basis wird ein dezentrales System aufgebaut, in dem Spieler fälschungssichere und nachvollziehbare Transaktionen durchführen können, sodass sie die virtuellen Gegenstände auch tatsächlich „besitzen“. Über das Internet ist es zudem möglich, mit Spielern aus der ganzen Welt zu interagieren.
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Eine Steuergutschrift wäre ein weiterer Schritt, die steuerliche Behandlung von Alleinerziehenden zu verbessern. Im Jahr 2015 wurde der Entlastungsbetrag – ein zusätzlicher Freibetrag für Alleinerziehende – bei einem Kind zunächst von 1.308 Euro auf 1.908 Euro angehoben. Für jedes weitere Kind werden seitdem zusätzlich 240 Euro gewährt. In der Corona-Krise wurde der Freibetrag zunächst für die Jahre 2020 und 2021 von 1.908 Euro auf 4.008 Euro mehr als verdoppelt. Je nach Einkommen führt die Erhöhung zu einem Nettoeffekt von rund 300 bis 900 Euro pro Jahr, sofern der Freibetrag vollständig genutzt werden kann. Der erhöhte Freibetrag soll die vergleichsweise große Belastung von Alleinerziehenden ausgleichen (Blömer/Peichl, 2020). Mit dem Jahressteuergesetz 2020 wurde diese Regelung dauerhaft verankert (BMF, 2020), nachdem der Finanzausschuss die Entfristung als Ergänzung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung empfohlen hatte (Deutscher Bundestag, 2020b). Die Mindereinnahmen des Staates aufgrund des erhöhten AlleinerziehendenEntlastungsbetrags belaufen sich auf knapp 500 Millionen Euro pro Jahr.
Mit steigendem Einkommen würde der Splittingeffekt stärker wirken als die Steuergutschrift. Der Fiskus müsste bei einer Steuergutschrift in der Größenordnung auf Einnahmen von schätzungsweise 1 Milliarde Euro pro Jahr verzichten.
Vor allem in Südeuropa hat sich die Staatsverschuldung von den Vorgaben des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts weit entfernt, sodass die Tragfähigkeit der Staatsfinanzen mitunter angezweifelt wird. Dieser Beitrag untersucht die mögliche weitere Entwicklung der Staatsschuldenquoten in Frankreich und den vier südeuropäischen EU-Mitgliedstaaten Griechenland, Italien, Portugal und Spanien. Hierbei werden drei Szenarien für die kommenden 20 Jahre entwickelt. Ein Szenario schreibt die vom Internationalen Währungsfonds für das Jahr 2026 prognostizierten Werte fort. Zwei weitere Szenarien greifen die Entwicklung in den vier sowie acht Jahren vor der Corona-Pandemie auf. Die Ergebnisse zeigen, dass nur für Portugal und Griechenland eine Rückführung der Schuldenquoten in den kommenden beiden Dekaden realistisch erscheint. Beide EU-Mitgliedstaaten weisen bemerkenswerte Primärsalden auf. In Portugal zeigt sich zudem eine gute wirtschaftliche Entwicklung und Griechenland profitiert von relativ niedrigen Zinsen. Eine Rückführung der Verschuldung auf 60 Prozent des BIP, wie es der Stabilitäts- und Wachstumspakt vorsieht, ist indes selbst für Portugal außer Reichweite. Für Frankreich, Italien und Spanien ist von einem weiteren Anstieg der Schuldenquoten auszugehen. Während in Frankreich und Spanien nicht zuletzt die schwachen Primärsalden ursächlich sind, leidet Italien weiterhin unter einer schwachen wirtschaftlichen Entwicklung. Damit bleibt die Tragfähigkeit der Staatshaushalte eine säkulare politische und ökonomische Herausforderung – vor allem mit Blick auf die demografischen Anpassungslasten.
Das Internet nimmt Ungewöhnliche Geschwindigkeiten ein und die Unternehmen Rüsten nach
Der Weltklimarat IPCC hat in seinem jüngsten Sachstandsbericht die Dringlichkeit von weltweiten Klimaschutzmaßnahmen verdeutlicht. In den Jahren 2020 und 2021 wurden zudem nicht nur in Europa verschärfte Klimaziele verkündet, sondern auch von wesentlichen Emittenten wie den USA, China, Japan und Südkorea. Auch dort sind entsprechende Verschärfungen der klimapolitischen Regulierung zu erwarten. Darum ist mit einer steigenden Nachfrage nach entsprechenden klimafreundlichen Produkten zu rechnen. Damit auch deutsche Hersteller davon profitieren können, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, Innovationsförderung und Technologieoffenheit.
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