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Die Berliner Singer-Songwriterin Læn lässt ihre 20er Revue passieren. Auf ihrem Debütalbum "Woman in the Room" reflektiert sie unter anderem die letzten Jahre und ihr eigenes Älterwerden. Das knarzende Bodengeräusch, wenn sie jemand durch die Wohnung bewegt. Dann setzt die Stimme von Læn ein und sie davon singt, wie die Zeit vergeht, wie sie auch in ihrer Umgebung die Vergänglichkeit beobachten kann. Im Kern, so singt sie weiter, geht es darum das eigene Tempo zu kennen und sich dem entsprechend durch’s Leben zu bewegen. Bevor sie 2019 Teil von BODIES, Kat Frankies Vokalensemble, wurde, machte Læn unter anderem mit einem Duett mit der Musikerin CATT schon im Jahr zuvor auf sich aufmerksam. Ein paar weitere Jahre mussten nun vergehen, bis sie in diesem Jahr endlich ihr erstes Solo-Album veröffentlicht. Persönlich und sensibel muten die insgesamt zehn Songs auf "Woman in the Room" an; entstanden während der Pandemie, hätte Læn damals Trost und Ermutigung an ihrem Klavier gefunden. "'Woman In The Room' spiegelt den inneren Raum wider, den ich erschaffen wollte – einen Ort, an dem alle Teile von mir, selbst die Widersprüche, in Einklang existieren können," sagt sie selbst über ihre Stücke, und von welchen uns Læn einen Teil heute im studioeins näherbringt!
Es gibt ja diese Menschen, mit denen man durch Wälder oder sogar durch die Stadt geht und plötzlich sagen sie: "Oh, ein Buchfink. Toll." oder "hier muss irgendwo ein Fuchs wohnen". Wenn Sie in der Lage sind, eine Meise von einer Amsel und einen Steinpilz von einer Marone unterscheiden zu können: Glückwunsch, immerhin etwas. Aber Hand auf’s Herz: die wenigsten Menschen kennen sich in der Natur noch aus. Dabei ist das Leben mit einer direkten Verbindung zur Natur so viel schöner, selbst und gerade für Städter. Der 1978 in Berlin Pankow zur Welt gekommene Paul Wernicke ist angetreten, um Kindern und Erwachsenen genau das zu vermitteln. Der Wildnispädagoge ist selbst Vater von sechs Kindern und er kennt sich aus mit den Vögeln, den Füchsen und Wölfen, Käfern und Schlangen, den Bäumen und Pflanzen. Und noch schafft er es, Tiktok-Besessenheit und Online-Overkills durch echte Abenteuer zu ersetzen. Wie sowas gelingen kann und überhaupt, wie sein Leben bislang so verlief, das erzählt Paul Wernicke in der Hörbar Rust.
Playlist:
Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
(00:00) INTRO: Barbara Massing zur Intendantin der Deutschen Welle gewählt | (02:52) IRAN: Der Kampf um die Deutungshoheit im Nahostkonflikt - Kai Ludwig | (07:30) USA: Kahlschlag beim Öffentlichen Rundfunk und Staatsfunk (VoA, RFE/RL, Alhurra) - Jeff Gedmin | (19:28) Ergänzungen - Kai Ludwig | (25:10) NAHOST: Deutsche Medien und ihr Dilemma mit der Objektivität - Nadia Zaboura | (44:29) BONUS: SERBIEN: Der Krieg und die Medien - Klaus Below (1999) | (57:00) BONUS: IRAN: Radio Farda (Stationsporträt, 2005) | (1:04:21) BONUS: Doku-Tipp “Töte zuerst” (2013) || Jörg Wagner
Techno-Blues, Elektro-Chansons, Punk-House. Es scheint als gäbe es nichts, was Friedrich Greiling nicht kann. Lang ist auch die Liste seiner Kollaborationen: An diversen Theatern textet und performt er als Singer-Songwriter; schreibt und produziert Stücke er mit und für andere Musiker*innen. Samstag ist Friedrich Greiling bei der Fête de la Musique mit einem Konzert dabei. "Es ist normal" – heißt es auf der neuen EP von Mittekill, einem der zahlreichen Projekte von Friedrich Greiling aka FreeDaRich und auf dem seine Intentionen und Anliegen deutlich zu spüren sind. Der Titel dieses Mini-Albums "with / and / for" steht nämlich für genau diese: Musik mit und für Menschen zu machen. Dazu kollaboriert Greiling natürlich mit anderen Musiker*innen – wie regelmäßig Henning Sedlmeir; tut sich aber auch mit weniger bekannten zusammen, zum Beispiel Mystery Girl, die ihre alltäglichen Erfahrungen im ostdeutschen Dorf als Bewohnerin einer Flüchtlingsunterkunft eben im Song "Es is normal" besingt. Und so unterschiedlich wie diejenigen, mit denen Greiling zusammenarbeitet, ist auch sein musikalischer Style.
Bei seinem Auftritt auf der Fête de la Musique am Wochenende für die Berliner Obdachlosenhilfe erwartet die Zuschauenden ein Soli-Solo-Gig, bei dem Friedrich Greiling den Fokus eher auf das Politische legt und worüber er vorab auch bei uns im Programm – als radioeins Lokalmatador – spricht.
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