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Er ist ein Berliner und kam im West-Teil der Stadt zur Welt, 1972 war das, zu einer Zeit also, als es ziemlich politisch zuging auf den Straßen und in den Kneipen der Stadt, die damals noch nicht wieder Hauptstadt war. Aber dafür der Ort, in dem am meisten los war, was Kreativität und Nonkonformismus anging. Benno Fürmann wuchs in Kreuzberg auf, früh verlor er seine Mutter, mit 15, also ebenfalls viel zu früh, auch seinen Vater. Eine Weile spielt er mutmaßlich mit seinem Leben und verliert es dann fast, beim S-Bahnsurfen. Er geht aufs Internat, macht Jobs, nimmt Schauspielunterricht. Offenbar passt jetzt alles: erste Rollen in Serien und Filmen, New York, wieder Deutschland, eine Rolle im "Schicksalsspiel" 1994, eine feste Serienrolle als "Günni" in einer erfolgreichen RTL-Serie. Das war der Anfang, zahlreiche Produktionen folgten, bis heute. Serien wie "Babylon Berlin" oder "Der Palast" oder auch mal eine ganz besondere Dokumentation über die Ostsee.
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Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Die Sängerin und Songwriterin fiora schafft mit ihrer Musik eine sanfte Mischung aus Indie- und Bedroom-Pop zu kreieren, sehr ehrlich und nostalgisch in ihren Texten.
Wie viele zeitgenössische Malerinnen sind Ihnen namentlich bekannt? Denken Sie mal kurz nach. Bekommen Sie Fünf zusammen? Drei vielleicht? Und wenn wir weiter zurückgehen in der Zeit? Auch nicht viel besser? Ja, das ist schon bitter. Frau Manet, Frau Monet und Frau Magritte mögen ihren Männern mal Modell gesessen oder den Pinsel gehalten haben, vielleicht - und das ist gar nicht unwahrscheinlich - haben sie auch selbst gemalt, möglicherweise sogar sehr gut, aber so richtig bekannt konnten Frauen in der Kunst nicht werden. In den deutschen Kunstakademien beispielsweise waren Studentinnen im Allgemeinen erst ab 1919 überhaupt zugelassen. Wer dann noch Kinder zur Welt bringen wollte oder musste, flog schnell wieder aus der Kunst-Kurve. Und heute? Wird der Kunstmarkt unverändert von männlichen Künstlern dominiert, aber es gibt Amazonen, die das Bild der Künstlerinnen in der Öffentlichkeit verschieben. Volane ist so eine Person, geboren 1986 in Hanau, Mutter von vier Kindern, Malerin. Auf Instagram zeigt sie auch mal, wie ihre großen, manche sagen provokativen Werke entstehen, sie erzählt, sie erklärt, sie setzt sich auseinander. Mit wem? Mit Hass-Kommentatoren, beispielsweise, mit Leuten, die Volanes Kunst als anstößig empfinden. Humorvoll, freundlich und sehr lässig kontert Volane dann und schiebt sich eine ihrer wahnsinnig großen Brillen zurück auf die Nase. Dafür wird sie von einer Viertelmillion Follower gefeiert. Wir feiern sie auch und wir feiern es, dass sie es heute endlich mal zu uns nach Berlin geschafft hat.
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Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
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