Hörbar Rust

Hörbar Rust

By radioeins (rbb)MusicMusic Interviews
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Hörbar Rust episodes

  • Sebastian Schub
    "Sing Like Madonna" heißt die aktuelle Erfolgssingle unseres heutigen Gastes. Wir für unseren Teil sind vor allem froh, dass Sebastian Schub wie Sebastian Schub singt – verfügt der Singer-Songwriter doch über eine überaus angenehme Baritonstimme sowie auch sonst beachtliches Talent. Und zu erzählen hat er sicher auch einiges. Aufgewachsen bei seiner Mutter in Hamburg, zog er bereits als Teenager nach London – der Musik wegen. Kaum hatte er einige seiner Lieblings-Songs auf der Gitarre gelernt, nutzte er die Plätze seiner Wahlheimat wie auch die Dublins als Bühnen und machte sich rasch einen Namen als Straßenmusiker. Doch er hatte mehr im Sinn: einen Gig in der Spiritual Bar in Camden, einer berühmten Open-Mic-Bühne. Einziger Haken: Dort darf man nur auftreten, wenn man eigene Songs vorträgt. Und, so erzählt er, nahm dort Sebastian Schubs Karriere als nicht nur Singer sondern auch Songwriter ihren Anfang: "Ich erinnere mich, wie ich fünf Minuten vor meinem Auftritt noch ein Lied schreiben musste, weil ich sonst nicht genug Material für das geforderte halbstündige Set hatte. Die Bar war die perfekte Schule für mich, denn es gab immer eine direkte, unmittelbare Reaktion des Publikums. Oft eine brutale." Durch diese harte Lehre gegangen, weiß Sebastian Schub mittlerweile natürlich ganz genau, wie man selbst ein anspruchsvolles Publikum begeistern kann. Zu erleben heute im studioeins, wo er für Interview & Live-Darbietung unser Gast ist – und vielleicht auch ein bisschen davon erzählt, warum er ausgerechnet wie Madonna singen möchte.
    28 min
  • Dim Fumes
    Nostalgische Zukunftsmusik – so könnte man den Sound von Dim Fumes beschreiben. Das in Berlin lebende Trio verbindet fragile, ätherische Melodien mit melancholischen Synthie-Flächen und schroffen, pulsierenden Beats. Morgen Abend spielen sie im Acud macht NEU die Album-Release-Show zu ihrem Debüt "Liminal Clouds", heute sind sie zu Besuch im studioeins, um darauf einzustimmen. Entstanden sind Dim Fumes vor gerade mal einem Jahr, als sich der Produzent, Filmscore-Komponist und Sänger Lukas Zepf alias No Bloom Now mit den zuvor unter dem Namen Thrived als Duo agierenden Luca Christakopoulus und Marc Landendinger zusammentat. Alle drei sind "inspiriert von der Kulturszene Berlins um 2010, als Mauern durch die Verschmelzung von Indie, R&B und Clubmusik eingerissen wurden." Dieser setzen sie mit "Liminal Clouds" ein Denkmal und lassen sie zugleich in ihrem Sound weiterleben. Über ihre Faszination für die Hauptstadt von vor anderthalb Dekaden, die große Bedeutung, die Verletzlichkeit in ihren Texten spielt, und darüber, was morgen Abend beim Konzert zu erwarten ist, sprechen wir heute mit Dim Fumes. Natürlich werden die drei auch eine kleine Live-Demonstration abliefern!
    32 min
  • Kantereit
    Man muss sich Severin Kantereit wohl als einen glücklichen Menschen vorstellen: Nicht nur schiebt er als Schlagzeuger seine Band AnnenMayKantereit an und hält sie mit seinen Grooves am Rollen, sondern obendrein hat er auch noch die Zeit gefunden, sich in einem Soloprojekt als Electronica-Soundtüftler zu verwirklichen. In letzterer Sache ist er heute zu Gast im studioeins.
    30 min
  • Amilli
    Mit dem sommerlich-luftigen Disco-Pop ihrer aktuellen Single "Dance At The Function" vertreibt Amilli den Winter-Blues im Nu und lädt zum Durchtanzen der Nacht ein. Am Vorabend ihres Berlin-Konzerts besucht uns die aus Bochum stammende Künstlerin im studioeins. Aufmerksame radioeins-Hörer:innen haben Amilli bereits seit einer Weile auf dem Schirm; war doch ihre Single "Warning Signs" einer der 300 meistgespielten Songs des Jahres 2023 auf unserer Welle. Zu Recht – schließlich bewies die Newcomerin damit nicht zum ersten Mal, dass elektronisch angehauchte, tanzbare Pop-Musik von internationalem Niveau durchaus auch aus Deutschland kommen kann. Eine andere Facette zeigte sie bald darauf mit der melancholischen Ballade "Four Days", und mit "Dance At The Function" besingt sie nun "das Gefühl des Verliebtseins und die elektrisierende Atmosphäre einer durchtanzten Nacht, als wenn der Sommer niemals endet. Ihre aktuelle Tournee hingegen, die sie seit Anfang des Monats unter anderem nach München, Leipzig und Hamburg geführt hat, endet morgen. Sie wird also sicherlich einiges erlebt und zu erzählen haben. Vor dem Abschlusskonzert in der Kantine am Berghain plaudern wir mit Amilli darüber und über das, was wir in Zukunft sonst noch von ihr erwarten können. Und ein paar live vorgetragene Songs wird es natürlich auch zu hören geben.
    17 min
  • Harry Dean Lewis
    Im Oktober ist das neue Album "Three Sides to a Coin" von Harry Dean Lewis erschienen, bei radioeins läuft sein Song "Caesar" in der Playlist. Am Mittwoch spielt der gebürtige Australier ein Konzert in der Junction Bar und kommt auf dem Weg nochmal für ein Interview bei uns vorbei.
    14 min
  • Armin Mueller-Stahl

    In Kuba aß er mit Che Guevara und den Castro-Brüdern zu Abend, in Südafrika traf er Nelson Mandela, in Indien Indira Gandhi. Jack Lemmon zeichnete ihn, dafür zeichnete er Jack Lemmon. Billy Wilder war ein Weggefährte, Kirk Douglas versuchte erfolglos, ihm eine Rolle abzuluchsen, Tom Hanks findet ihn super, Robin Williams schwärmte von ihm als Kollegen und Mensch. Die Aufzählung ließe sich fortsetzen, denn der 1930 im damals ostpreußischen Tilsit geborene Armin Mueller-Stahl traf in mehr als neun Lebensjahrzehnten zahllose interessante Menschen. Bei der Zuordnung seiner Berufsbezeichnung stoßen wir schon auf die nächste Aufzählung: Weltbekannt wurde er als Schauspieler, erst in der DDR, später auch in der Bundesrepublik und noch ein bisschen später dann in den USA, was, wir wissen es, alles andere als selbstverständlich ist. Mueller-Stahl spielte, er schrieb und schon immer liebte er die Musik, neben seiner Frau Gabi die mutmaßlich zweite große Liebe seines Lebens. Auch wenn die Malerei jetzt ein wenig neidisch um die Ecke schaut, denn auch der frönt Armin Mueller-Stahl, lange schon, regelmäßig und mit anhaltendem Erfolg. So scheint es, als würden alle Begegnungen, Situationen und Talente um die Zeit im Leben dieses Menschen konkurrieren und umso schöner, dass wir uns nun auch ein bisschen davon nehmen dürfen.

    Playlist:

    Dresdner Kreuzchor - Der Mond ist aufgegangen
    Louis Armstrong - Wonderful World
    Buena Vista Social Club - Chan Chan
    Rundfunk Jugendchor Wernigerode - Es waren zwei Königskinder
    Yves Montand - A Paris
    Wolf Biermann - Warte nicht auf bessere Zeiten
    Barbra Streisand - Somewhere
    Dmitrij Schostakovitsch - Tea for Two

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 23 min
  • Morea
    Die Berlinerin Morea trauert im Titelsong ihrer neuen EP "Year By Year" dem vergangenen Sommer nach – und lässt ihn doch in den luftig-melancholischen Melodien ihrer verspielten Pop-Songs weiterleben. Dabei behandeln diese trotz aller klanglichen Leichtigkeit durchaus auch Themen mit einer gewissen emotionalen Schwere. So singt die in Friedrichshain-Kreuzberg aufgewachsene Musikerin in "Lonely Men" von den Schwierigkeiten männlicher Mitmenschen, ihre Gefühle zu zeigen, und den mitunter katastrophalen Konsequenzen, die sich daraus ergeben. In Losing It Again" wiederum geht sie den eigenen Lebensbewältigungsproblemen auf den Grund, und die kleine Meerjungfrau aus dem Märchen von H. C. Andersen inspirierte sie schließlich zu "Cautious Violence", einem Stück über Missverständnisse und das gegenseitige Ignorieren. All das verpackt in unaufdringliche, aber dennoch fesselnde Songs zwischen Pop, Folk und Soul, in die sich mitunter sogar ein wenig Jazz schleicht. Kein Wunder, dass solch unterschiedliche Künstler:innen wie Olli Schulz, Nena und Ayo Morea baten, sie auf Tour zu begleiten – womit sie quasi den gesamten Herbst verbracht und sicher neue Fans gewonnen hat. Das wird ihr gewiss auch heute Abend gelingen, wenn sie im studioeins für ein Interview zu Gast ist und natürlich auch den ein oder anderen Song live vortragen wird.
    27 min
  • Luis Schwamm
    Die Songs des Kölners Luis Schwamm mögen sanft daherkommen und dank seiner sonoren Baritonstimme geradezu ohrenschmeichelnd klingen – doch wie bei seinem Vorbild Elliott Smith geht es in den Texten des Öfteren dahin, wo es wehtut. Nicht zu Unrecht werden deshalb die zehn Lieder seines just auf Kassette (!) und digital erschienenen Solo-Debütalbums "Alte Möbel und junge Nervositäten" als "bittersüße Biopsien der eigenen Irrungen und Wirrungen" beschrieben, "bei denen man nicht weiß, ob man lachen, weinen oder mitsummen will."
    23 min

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Jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr lädt Bettina Rust einen prominenten Gast in die Hörbar Rust ein. Dieser stellt sich in der Sendung vor und die Musik, die in seinem Leben von Bedeutung war und erzählt dazu die passenden Geschichten zum Soundtrack seines Lebens - alte Mixtapes werden rausgekramt - die erste Platte - intime Töne oder peinliche Songs mit persönlichen Erinnerungen des jeweiligen Gastes. Zwei Stunden voller Musik und toller Geschichten - Promis privat in der Hörbar Rust - immer sonntags von 14.00 - 16.00 Uhr. Die Highlights der jeweiligen Sendung können Sie hier downloaden.