Hörbar Rust

Hörbar Rust

By radioeins (rbb)MusicMusic Interviews
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Hörbar Rust episodes

  • Nieve Ella
    Der britische Rolling Stone sieht sie "auf dem Weg, eine der definierenden Stimmen der Generation Z zu werden", während der NME Nieve Ella den baldigen "Sprung von der Kult-Heldin zum echten Star" prophezeit. Auch hierzulande konnte die 21-jährige Engländerin im Vorprogramm von Girl In Red oder Inhaler mit ihren eingängigen Gitarren-Rock-Songs bereits überzeugen – ebenso wie mit ihrer unlängst veröffentlichten neuen EP "Watch It Ache And Bleed".
    28 min
  • Liv Andersson
    "Folk Noir" – so nennt Liv Andersson ihre Musik, die sich mit dem auseinandersetzt, "was unter der Oberfläche verborgen liegt." Kürzlich hat die in Hamburg lebende Singer-Songwriterin ihre Debüt-EP "Paper Boat" veröffentlicht, die sich durch filigrane Klanglandschaften zwischen Hoffnung und Schwermut auszeichnet; heute stellt sie diese (und sich selbst) im studioeins vor. ielleicht erfahren wir dabei auch, was es mit Anderssons Faszination für das Thema Wasser auf sich hat. So fallen nämlich multiple maritime Metaphern beim Erstkontakt mit den fünf Songs von "Paper Boat" direkt ins Auge – angefangen beim Titel der EP beziehungsweise dem gleichnamigen Stück, in dem sie singt; "Lost in the ocean / The current pushes and pulls / But I’m still here, I’m still rowing / Here in my paper boat / All I know is there’s water and above me the sky." Auch ein "Sailor", also ein Seemann, bekommt ein eigenes Lied, ebenso wie "Snow" ja im Grunde ebenfalls Wasser ist, wenn auch in einem anderen Aggregatzustand. Neben dem lebensspendenden Nass sind für Andersson, die bereits als Teenagerin literarische Texte mit ihrer Gitarre und Stimme vertonte, Künstler:innen wie Laura Marling, Fiona Apple und Portishead wichtige Inspirationsquellen. Am Donnerstag spielt Liv Andersson ein Konzert im Art Stalker in Charlottenburg, einen kleinen Eindruck von ihren Live-Qualitäten gibt sie heute schon auf der kleinen Bühne im studioeins. Zuvor erzählt sie im Interview von sich.
    27 min
  • Petra Schmidt-Schaller

    Es wäre durchaus möglich, zahllose Artikel zu zitieren, die hymnisch und begeistert klingen. Es wäre auch möglich, den Schriftsteller Martin Walser zu zitieren, der nach Worten rang, als er diese Schauspielerin in einer seiner Buchverfilmungen sah: "Was für eine großartige Frau mit welch einer wunderbaren Ausstrahlung. Nichts muss sie mehr machen, weil sie alles hat." Dann könnte man sagen: die muss ja richtig gut sein, wenn sie sich rauswagt in einem Genre, in dem ihr Vater ne ganz große Nummer war. All das könnte man sagen und all das würde stimmen, und doch würde es nur einen kleinen Part von Petra Schmidt-Schaller beschreiben, einer Schauspielerin, deren Arbeit heraussticht. In dem Punkt ist man sich einig. 1980 kam sie in Magdeburg zur Welt, in einer Schauspielerfamilie, Eltern, Brüder, alle zogs auf die Bühne. Sie studiert in Leipzig, spielt große Rollen im Theater, qualifiziert sich per Casting für den erstklassig besetzten Film "Ein fliehendes Pferd", erhält, niemanden wundert es, den Bayerischen Filmpreis und galoppiert seitdem durch die spannendsten Kino- und Fernseh-Produktionen. Schon lange steht sie auf unserer Gäste-Wunschliste, jetzt endlich hat es mal geklappt.

    Playlist:

    Frank Schöbel - He du - Weihnachtsmann
    Sinead O’Connor - Nothing compares to you
    Marusha - Somewhere over the Rainbow
    Guano Apes - Open your Eyes
    Silly - Paradiesvögel
    Camille - Ta Douleur
    Betti Kruse - Wie der Wind

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 32 min
  • Rechnungshof kritisiert rbb | ARD Reformagenda | Verlage und KI
    rbb-Verwaltungs-, Produktions- und Betriebsdirektorin Prof. Dr. Nicole Küchler-Stahn zur Kritik des Rechnungshofes am rbb | ARD: Reformagenda wird intensiv fortgesetzt – Popwellen und Landeswellen arbeiten ab Januar 2025 noch enger zusammen | KI: Wie Verlage mit Apps wie ChatGPT umgehen | November-Tipps zum Thema Wahlkampf und Soziale Medien
    34 min
  • Kasi
    Kasi ist bekannt für emotionale Momentaufnahmen, die er in mal tanzbar-treibende, mal verträumt-nachdenklich dahingleitende Deutsch-Pop-Songs verpackt. Jetzt hat der gebürtige Frankfurter seine Festplatte aufgeräumt: Unter dem Titel "harddrive2024" präsentiert er das, was sich in den letzten zwei Jahren musikalisch so bei ihm angesammelt hat. Erstmals auch in Vinylform tummeln sich hier bekannte Streaming-Hits und Live-Favoriten in trauter Eintracht mit bisher unveröffentlichten Demos und Skizzen, bieten Kasi und sein treuer Sidekick Antonius feierbare Momente genauso an wie intime Einblicke. Gerade zurück von einer erfolgreichen Club-Tour und schon in freudiger Erwartung der nächsten Konzertreise, die unter dem Motto "Kleine Tour, großer Abriss" am 7. Februar auch im Berliner Astra gastieren wird, besucht uns Kasi heute Abend im studioeins – und bringt natürlich auch seine "bessere Hälfte" Antonius sowie dessen Gitarre mit, um ein paar Songs live zu performen.
    21 min
  • Riah Knight
    Riah Knight ist eine echte "Renaissance-Frau": Sie spielt Theater, veröffentlicht Gedichte, moderiert Radiosendungen – und macht Musik. In letzterer Angelegenheit ist die Romani-Britin heute Abend zu Gast im studioeins, denn sie hat vor Kurzem eine neue EP herausgebracht. "Wicked Laughter" heißt diese, und wartet mit fünf spannenden Songs zwischen Trip-Hop, R'n'B und Performance-Poetry auf. Produktionstechnisch unterstützt von Shaban (Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi) wirft die 28-Jährige mit ihrem neuen musikalischen Werk "ein spekulatives Licht auf die dunkleren Seiten der Weiblichkeit, indem es das Zusammenspiel von Liebe und Lust, Wut und Verletzlichkeit beleuchtet und sich vom Leben berüchtigter ungehorsamer und 'böser' Frauen* inspirieren lässt." Dabei ist es fast ein bisschen überraschend, dass die in Berlin lebende Knight überhaupt die Zeit dafür gefunden hat – schließlich steckt sie gerade mitten in den Proben für eine kritische "Carmen"-Adaption, die Ende Januar im Maxim Gorki Theater Premiere feiern soll, und war früher im Jahr als Teil des feministischen Kollektivs Glossy Pain mit der Produktion "Lie With Me" beim Einburgh Fringe Festival zu Gast. Vermuten wir also mal, dass die Musik für sie einfach auch eine (weitere) unverzichtbare Herzensangelegenheit ist, die ihren Platz im Leben fordert … und freuen uns, dass Riah Knight heute Abend für ein Interview zu uns kommt, und natürlich anschließend ein paar Songs live performt.
    30 min
  • Tutti Bounce
    "Schwere Beats und heavy Bässe" sind die Mittel der Wahl, mit denen unsere heutigen Lokalmatadore "eine akustische Dramaturgie (erzeugen), die den Menschen als ganzheitlich wellenfühlendes Wesen wahrnimmt." Und tatsächlich bleibt bei dieser Mischung aus Dub, Hip Hop, karibischen und afroamerikanischen Beats kein Tanzbein ungeschwungen und keine Kiste ungeschüttelt.
    Dazu muss man wissen, dass Tutti Bounce mit Based und Tchamp zur Hälfte aus Mitgliedern der Seeed-Rhythmussektion bestehen. Diese stellten am Ende der letzten Albumproduktion ihrer Stammband fest, dass einige Instrumentaltracks zwar unbetextet geblieben, aber definitiv zu gut für die Tonne waren. Stattdessen wurden jene also die Ausgangsbasis einer quasi "wortlosen" Ablegerkombo, die mittlerweile durch die nicht weniger versierten Groove-Experten Mo’Leen O’Swald (Bass) und Dirk Berger (Gitarre) komplettiert wird. Tanzbarer, mal locker-luftiger, mal bassschwererer Sound – nicht allzu weit vom klanglichen Claim der "Music Monks" angeseeedelt, aber doch eigenständig und originell. Eine EP, diverse Singles und sowohl begeistert aufgenommene Support-Einsätze für Peter Fox und die Beatsteaks als auch abgefeierte eigene Club-Shows können sie bereits vorweisen.
    Momentan schrauben Tutti Bounce in einem Berliner Studio an neuen Tracks, am 5.12. starten sie eine kleine Wintertour im Cassiopeia - und sind schon heute zu Gast in Potsdam-Babelsberg, um uns darauf einzustimmen.
    14 min
  • Elias
    Nicht weniger als "die assoziative Übersetzung großer Gefühle in Musik" möchte Elias vollbringen. Dafür bedient sich der Mittzwanziger der unterschiedlichsten Stile, mixt hier Bedroom-Pop mit Hip-Hop-Elementen, um dort Balladen nach Liedermacherart mit Synthies zusammenzuführen – und an der nächsten Biegung schon wieder mit ganz neuen Ideenkombis aufzuwarten. Ab Freitag geht es auf große Deutschland-Tour, heute ist Elias zu Gast im studioeins. Sein Privatleben hält der in Köln geborene und inzwischen in Berlin lebende Sänger, Rapper und Produzent gerne bedeckt – doch in seinen Songs legt er die "Karussel-fahrenden Gedanken und Gefühle des selbstzweifelnden, unglücklich verliebten Protagonisten" Elias recht schonungslos offen. "Ich dreh schon wieder Runden, verlauf mich in mir", heißt es etwa an einer Stelle, an anderer klagt er: "Ich hab so viel gelernt und nichts davon bleibt mir".
    Im Sommer hat Elias sein Debüt "Verlieren/Gefunden" veröffentlicht, das ihm monatliche Hörer:innenzahlen im sechsstelligen Bereich beschert hat, gerade legt er sukzessive drei Singles nach, die dann Ende Dezember als "dinge die ich nur mit worten nicht sagen kann_demo“-EP zusammengefasst erscheinen werden.
    17 min
  • Johanna Amelie
    Mit den Songs ihrer neuen EP "Horizon" spricht Johanna Amelie Herz und Hirn gleichermaßen an: Auf Basis von dezenten elektronischen Beats errichtet die Multiinstrumentalistin Schicht um Schicht faszinierende Klanglandschaften, in die sie ihre Texte über Romantik, Trauer und Umweltverschmutzung einbettet. Im Laufe der letzten zehn Jahre hat die in Berlin lebende Musikerin drei Alben und diverse EPs veröffentlicht, Konzerte in Island, Ghana, den USA und Neuseeland gegeben sowie sich als Support Bühnen mit Seeed oder Die Höchste Eisenbahn geteilt. Mit deren Moritz Krämer hat sie dann auch im Studio genauso zusammengearbeitet, wie mit Tristan Brusch. Dieser Tage bringt sie ihre künstlerische Karriere mit dem Dasein als Mutter in Einklang, schrieb die Songs der neuen EP während einer künstlerischen Residenz in Paris, um sie dann – erweitert um das Cover eines Christine & The Queens-Stücks – in Berlin aufzunehmen. Heute Abend stellt Johanna Amelie "Horizons" live auf der kleinen Bühne des studioeins im Bikini vor, zuvor nimmt sie auf dem Interviewsessel Platz, um die ein oder andere Frage zu beantworten.
    15 min
  • Franz Ferdinand
    Zuverlässig hat uns Franz Ferdinand stetig das Indie-Gefühl der 2000er geliefert und damit gezeigt, dass Musik die Zeiten überdauern kann. "The Human Fear" heißt nun das Album Nummer sechs der Formation um Alex Kapranos, die sich 2001 in Glasgow gegründet hat und seither immer wieder in ihrer Besetzung erweitert und verändert hat. "Hör nicht auf kühn zu sein" heißt es in der ersten Single des anstehenden Albums "Audacious", und welche die Intention des Albums spiegelt: alle zu ermutigen Risiken einzugehen! Wir sprachen mit Alex Kapranos und Julian Corrie darüber im radioeins-Studio.
    7 min

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Jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr lädt Bettina Rust einen prominenten Gast in die Hörbar Rust ein. Dieser stellt sich in der Sendung vor und die Musik, die in seinem Leben von Bedeutung war und erzählt dazu die passenden Geschichten zum Soundtrack seines Lebens - alte Mixtapes werden rausgekramt - die erste Platte - intime Töne oder peinliche Songs mit persönlichen Erinnerungen des jeweiligen Gastes. Zwei Stunden voller Musik und toller Geschichten - Promis privat in der Hörbar Rust - immer sonntags von 14.00 - 16.00 Uhr. Die Highlights der jeweiligen Sendung können Sie hier downloaden.