HörSpielHaus - Der Podcast aus dem SchauSpielhaus

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By Deutsches SchauSpielHaus HamburgArts
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HörSpielHaus - Der Podcast aus dem SchauSpielhaus episodes

  • Audio Einführung zu "Anybody Home" im Jungen SchauSpielHaus
    Alma weiß nicht, wie das alles angefangen hat. Der Zerfall ihrer Familie. Eben waren sie noch kleine Kinder, die glücklich in die Grundschule hüpften. Aber irgendwann fing alles an, sich zu verändern. Wie Billardkugeln in einer zu großen, sich permanent ausdehnenden Spiralgalaxie, verloren sie sich im unendlichen Raum und erreichten sich nicht mehr. Die Algorithmen hatten unmerklich Besitz von ihnen ergriffen und sie gingen sich verloren. Wie ihr Haus Feuer gefangen hat? Sie weiß es nicht genau. Es war ein sehr heißer Sommer, als ihre Zwillingsschwester Seraphin und sie 18 Jahre alt wurden ...
    „Anybody Home“ entwirft das eindringliche Porträt einer auseinanderdriftenden Familie im Strudel der Gegenwart. Stanislava Jević und Klaus Schumacher zeichnen Figuren, die stellvertretend für die Zuschauenden die Widersprüche und Spannungen einer durch soziale Medien und das Internet überforderten Gesellschaft erleben. Aller Überforderung zum Trotz ringen die Familienmitglieder umeinander, um ihre Verbundenheit und darum, der scheinbaren Sinnlosigkeit einer taumelnden Welt einen Sinn entgegenzusetzen.
    Katrin Plötzky erschafft für diese Uraufführung eine Bühne, die zum Sinnbild des brüchigen Zuhauses wird: ein sich drehendes, zweistöckiges, halb abgebranntes Haus, das in der dynamischen Regie von Klaus Schumacher und begleitet von Live-Musiker Jan S. Beyer zu einem schmerzlichen und zugleich utopischen Schauplatz unserer Gegenwart wird.
    Weitere Infos: https://junges.schauspielhaus.de/stuecke/anybody-home
    14 min
  • Schauspieler Matti Krause im Gespräch
    Schauspieler und Ensemble-Mitglied Matti Krause im Gespräch mit ByteFM-Moderator Götz Bühler über seinen Werdegang und seine Arbeit im SchauSpielHaus Hamburg.
    In Kooperation mit ByteFM
    Alle Infos zu Matti Krause:
    https://schauspielhaus.de/ensemble/matti-krause
    36 min
  • Schauspielerin Alberta von Poelnitz im Gespräch
    Schauspielerin und Ensemble-Mitglied Alberta von Poelnitz im Gespräch mit ByteFM-Moderatorin Christa Herdering über ihren Werdegang und ihre Arbeit im SchauSpielHaus Hamburg.
    In Kooperation mit ByteFM
    Alle Infos zu Alberta von Poelnitz:
    https://schauspielhaus.de/ensemble/alberta-von-poelnitz
    31 min
  • Audio Einführung zu "Aus dem Nichts" im Jungen SchauSpielHaus
    Bei einem brutalen Nagelbombenanschlag in Hamburg kommen Katja Şekercis Ehemann und ihr achtjähriges Kind ums Leben. Staatsanwaltschaft, Polizei und Presse vermuten, dass es sich um eine islamistisch motivierte Tat oder um einen Racheakt innerhalb der türkischen, kurdischen oder albanischen Mafia handelt. Die deutsche Familie mit türkischkurdischen Wurzeln, Opfer eines brutalen Gewaltaktes, wird zum Sündenbock. Die Brutalität und Unmenschlichkeit der Tat und das rassistische Vorgehen der staatlichen Apparate lassen Katja verzweifeln und die Wut in ihr wachsen. Doch Katjas bester Freund und Anwalt lässt nicht locker und vermutet hinter dem Ganzen einen Terrorakt von Nazis. Kann es Gerechtigkeit geben in einer Gesellschaft, die Menschen nach ihrer Herkunft unterteilt und beurteilt und sie aufgrund ihrer Wurzeln diskriminiert und ihnen mit Hass begegnet? Und wird Rache zu einer Option, wenn der Rechtsstaat versagt?
    Der Hamburger Filmemacher Fatih Akin, dessen Filme international gefeiert werden, hat mit „Aus dem Nichts“ 2018 den Golden Globe gewonnen. Sein Film beleuchtet den zwar fiktiven Fall eines Nazi-Terroranschlags, nimmt dabei aber sehr deutlich Bezug auf die NSU-Morde. Angesichts gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen – europaweiter und internationaler Rechtsruck, Erstarken rechtsextremer Parteien auch in Deutschland, Pläne zur Deportation von Menschen mit migrantischen Wurzeln – möchte das Junge SchauSpielHaus diesen politischen Stoff in einer eigenen Fassung für ein junges Publikum für die Bühne adaptieren. Klaus Schumacher wird mit dem gleichen künstlerischen Team, das auch bei „Making of Sophie Scholl“ dabei war, diese Geschichte visuell und akustisch eindringlich inszenieren.
    Empfohlen für die Klassenstufen 9-13
    Wir möchten darauf hinweisen, dass das Stück Rassismus, rechte Gewalt, Diskriminierung, Ableismus, Antisemitismus, Suizid und Gewalt thematisiert.
    Foto: Sinje Hasheider
    21 min
  • Audio Einführung zu "Im Spiegelsaal" im Jungen SchauSpielHaus
    Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? Diese Frage treibt nicht nur böse Königinnen in alten Märchen um, sie durchzieht die Gesellschaft auch heute auf allen Ebenen. Aus digitalen Bildwelten auf Instagram, den Blicken an der Bushaltestelle oder unserem eigenen Spiegelbild springt sie uns entgegen. Wir selbst stellen aus dem Bedürfnis nach Liebe und in unserem Begehren immer wieder die Frage: Wer oder was ist eigentlich schön? Und wie kommt es überhaupt dazu, dass es vermeintlich allgemeingültige und sich doch ständig wandelnde Schönheitsideale gibt, gerade wenn sie oft auch Gefühle von Minderwertigkeit und Wut produzieren? Zur Debatte versammelt die schwedische Comiczeichnerin Liv Strömquist in ihrer Graphic Novel nicht nur Theorien einer jahrhundertealten Kulturgeschichte der Schönheit, auch Ikonen aus Kunst und Internetkultur treten darin auf. In einem rasant komischen Gedankentrip entspinnen sich Verbindungen von Kylie Jenners Lippen auf Social Media zu den Augen Leas im alten Testament, von Kim Kardashians Selfie zu unserem eigenen Selbstbild. Der Spiegelsaal wird zum multiperspektivischen Reflexionsraum über Prägung und Patriarchat, Egozentrik und Empowerment.
    Die Comics der Autorin und Politikwissenschaftlerin Liv Strömquist begeistern durch ihren Mix aus Philosophie und Popkultur. Als SchauSpielRaum-Produktion mit Spieler*innen zwischen 14 und 21 Jahren bringt das künstlerische Team um Regisseurin Meera Theunert diese Gedankenwelt für junge Menschen auf die Große Bühne, um dem Publikum hier, im wahrsten Sinne des Wortes, den Spiegel vorzuhalten.
    Ermöglicht durch die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS
    Foto: Sinje Hasheider
    8 min
  • Schauspielerin Sandra Gerling im Gespräch
    Schauspielerin und Ensemble-Mitglied Sandra Gerling im Gespräch mit ByteFM-Moderator Götz Bühler über ihren Werdegang und ihre Arbeit an "Die Maschine oder: Über allen Gipfeln ist Ruh".
    In Kooperation mit ByteFM
    Alle Infos zu Sandra Gerling:
    https://schauspielhaus.de/ensemble/sandra-gerling
    Alle Infos zu "Die Maschine oder: Über allen Gipfeln ist Ruh":
    https://schauspielhaus.de/stuecke/die-maschine-oder-ueber-allen-gipfeln-ist-ruh
    31 min
  • Produktionsleiter Martin Györffy im Gespräch
    Martin Györffy - Dramaturg und Produktionsleiter im MalerSaal - im Gespräch mit ByteFM-Moderatorin Christa Herdering über seine Arbeit in der "Realnische 0" im SchauSpielHaus.
    In Kooperation mit ByteFM.
    Alle Infos zu Martin Györffy:
    https://schauspielhaus.de/ensemble/martin-gyoerffy
    Alle Infos zum MalerSaal und der "Realnische 0" im SchauSpielHaus:
    https://schauspielhaus.de/malersaal-24-25
    28 min
  • Audio Einführung zu "Krabat" im Jungen SchauSpielHaus
    Krieg, Kälte und Hunger treiben den Jungen Krabat und eine Gruppe anderer Waisenkinder bettelnd von Dorf zu Dorf. Doch plötzlich suchen Krabat wilde Träume heim und eine Stimme, die tief aus seinem Innersten zu kommen scheint, ruft ihn an, sich zu einer Schwarzen Mühle zu begeben. In der Hoffnung auf ein leichteres Leben beginnt Krabat dort eine Lehre zum Müller und findet in den anderen Lehrlingen neue Weggefährten. Allerdings stellt sich schnell heraus, dass der Meister der Mühle die Jungen nicht nur das Müllern lehrt, sondern sie vielmehr in der schwarzen Magie unterweist, die ihnen auf faszinierende Art und Weise Macht über Mensch, Natur und Gesellschaft verleiht. Doch bald muss Krabat erkennen, welch hohen Preis diese Macht mit sich bringt. Und eine andere innere Stimme wird in ihm laut: die Stimme des Widerstands, die sich nach Freundschaft, Freiheit und Liebe sehnt. Otfried Preußler veröffentlichte 1971 sein längst zum Klassiker avanciertes Jugendbuch, das auf der alten, sorbischen Krabat-Sage basiert. Das Bild der unerbittlich mahlenden und todbringenden Zaubermühle hat etwas Archaisch-Mythisches und Märchenhaft-Zeitloses – und lässt sich zugleich als politische Parabel lesen.
    Otfried Preußler wurde 1923 geboren, war als Soldat im zweiten Weltkrieg und mehrere Jahre in sowjetischer Gefangenschaft. Diese gewaltvollen Erfahrungen mit diktatorischen Systemen sind in „Krabat“ eingeflossen. 2024, hundert Jahre nach Preußlers Geburt, sehen wir uns in Europa und weltweit mit dem (Wieder-)Erstarken autoritärer Regime konfrontiert. Es lohnt sich, gerade mit jungem Publikum ins Gespräch darüber zu kommen, wie wichtig der Widerstand gegen autoritäre Kräfte ist, und wehrhaft für unsere Demokratie und Verfassung einzustehen.
    Empfohlen ab 12 Jahren.
    Foto: Sinje Hasheider
    14 min

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