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Wenn Bildung in Bewegung kommt
Wenn wir an Bildung denken, haben wir meistens ein vertrautes Bild vor Augen. Menschen sitzen in einem Seminarraum, hören zu, diskutieren miteinander oder arbeiten an gemeinsamen Aufgaben. Vorne steht jemand, der durch das Thema führt. Die Umgebung bleibt weitgehend gleich, während sich die Gedanken bewegen sollen.
Doch was geschieht, wenn wir diesen gewohnten Rahmen verlassen? Wenn wir das Lernen dorthin verlegen, wo gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar werden, wo Menschen ihren Alltag gestalten und wo sich viele Fragen unmittelbar an unserer Umgebung stellen lassen?
Genau an diesem Gedanken ... Mehr dazu im Beitrag oder dem passenden Buch dazu.
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Wie aus einer antiken Erzählung eine moderne Form der Begleitung wurde.
Die Wurzeln des Mentorings reichen weit in die Vergangenheit zurück, lange bevor es organisierte Personalentwicklung und moderne Mentoringprogramme gab. Sie führt fast 2.800 Jahre zurück, auf eine griechische Insel, zu einem jungen Mann, der ohne seinen Vater aufwächst und lernen muss, sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen.
Sein Name ist Telemachos. Er ist der Sohn des Odysseus, des Königs von Ithaka, dessen abenteuerliche Heimreise Homer in seiner Odyssee erzählt. Seit vielen Jahren ist Odysseus fort, zunächst im Trojanischen Krieg und anschließend auf seiner langen Irrfahrt über das Mittelmeer. Zu Hause gerät währenddessen die vertraute Ordnung aus den Fugen. Fremde Männer bedrängen seine Frau Penelope, beanspruchen den Königspalast und verzehren den Besitz ... Mehr dazu im Beitrag oder dem passenden Buch dazu.
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Warum die Seminarbranche ihre Probleme offenbar selbst braucht.
In den sozialen Medien entsteht durch zahlreiche Beiträge aus der Seminar- und Trainingsbranche ein Bild des Berufsalltags, das auffallend stark von Konflikten, Widerständen und pädagogischen Ausnahmezuständen geprägt ist. Weshalb wird ausgerechnet eine Tätigkeit, die in der Jugend- und Erwachsenenbildung überwiegend ohne größere Schwierigkeiten verläuft, öffentlich derart häufig über problematische Situationen vermittelt?
Wer regelmäßig Beiträge aus der Seminar- und Trainingsbranche in den sozialen Medien liest, gewinnt mitunter ein eigenartiges Bild der Jugend- und Erwachsenenbildung. Schwierige Teilnehmende gefährden ... Mehr dazu im Beitrag.
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Warum Deeskalation keine Fernbedienung ist.
Wenn ein Konflikt in einer Weiterbildung, einem Training oder einer Lehrveranstaltung in körperliche Übergriffigkeit kippt, setzt im Anschluss häufig ein zweites Drama ein: die Suche nach Versäumnissen bei der Leitung und die schnelle Frage nach Schuld.
Fragen wie: „Hätte man das nicht kommen sehen müssen?“ oder: „Warum hat die Deeskalation nicht gegriffen?“ klingen zunächst nach Aufarbeitung. Sie transportieren aber bereits eine Schuldannahme: dass die Situation bei richtiger Leitung vollständig beherrschbar gewesen wäre.
Um solche Vorfälle professionell aufzuarbeiten, lohnt es sich, drei hartnäckige Fehlannahmen über Aggression in Gruppen genauer zu betrachten ... Mehr dazu im Beitrag.
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Wenn große Worte die pädagogische Substanz verdecken.
Die Jugend- und Erwachsenenbildung ist reich an Begriffen, die Entwicklung, Innovation und Qualität versprechen. Doch was steckt tatsächlich dahinter? Wenn einfache Methoden zu komplexen Konzepten erklärt, wissenschaftliche Erkenntnisse als unanfechtbare Wahrheiten präsentiert und strukturelle Probleme zur Eigenverantwortung der Lernenden umgedeutet werden, gerät die fachliche Glaubwürdigkeit unter Druck.
Wo endet professionelle Bildungsarbeit und wo beginnt die bloße Inszenierung? Warum braucht echter Dialog auch Widerspruch, Toleranz klare Grenzen und wissenschaftliche Fundierung den kritischen Zweifel?
Ein Plädoyer für sprachliche Redlichkeit, methodische Sorgfalt und eine Jugend- und Erwachsenenbildung, die mehr zu bieten hat als eindrucksvolle Begriffe. Mehr dazu im Beitrag sowie in unserem passenden Buchbeitrag.
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Wer Konzepte bloß blind übernimmt, läuft weit am Ziel vorbei.
Wenn wir heute in der Praxis auf gut funktionierende Modelle, pädagogische Konzepte oder didaktische Methoden blicken, wirken diese erstaunlich einfach und fast schon selbstverständlich. Doch diese Klarheit ist niemals der Ausgangspunkt, sondern das Ergebnis eines langen, anspruchsvollen Reifeprozesses.
Was braucht es also, bevor ein neues Modell überhaupt entstehen kann? Es braucht vor allem eine Haltung, die Lernen nicht als statischen Zustand, sondern als kontinuierliche Bewegung begreift. Es verlangt ... Mehr dazu im Beitrag.
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Was bedeutet das, und wie lässt es sich erklären?
Warum scheitern so viele Neujahrsvorsätze? Warum scrollen wir nachts weiter durch Social Media, obwohl der Wecker wenige Stunden später klingelt? Und warum ist ein Stück Schokolade jetzt oft verlockender als ein langfristiges Gesundheitsziel?
Ein wichtiger Erklärungsansatz der Verhaltensökonomie ist die hyperbolische Diskontierung. Damit ist gemeint, dass wir zukünftige Belohnungen nicht gleichmäßig abwerten. Besonders stark fällt der subjektive Wert einer Belohnung dann, wenn wir auf sie nur kurz warten müssten. Liegt dieselbe Entscheidung weiter in der Zukunft, erscheint uns eine zusätzliche Verzögerung häufig weniger bedeutsam.
Ein Beispiel macht das deutlich … Mehr dazu im Beitrag. Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Webseite.
Erinnern als Grundlage für ein gutes Morgen
Das Gestern ist selten einfach vorbei. Es verschwindet nicht, nur weil es hinter uns liegt. Es wirkt weiter. Manchmal deutlich, manchmal leise. Oft fließt es in unsere Gegenwart ein, ohne dass wir es im ersten Moment bemerken. Es ist in unseren Reaktionen, in unseren Gewohnheiten, in unserem Körper, in den Räumen, durch die wir gehen, und in der Sprache, die wir täglich verwenden.
Wie eng Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbunden sind, zeigt sich im Alltag besonders auf vier Ebenen. Die erste Ebene liegt in unseren inneren… Mehr dazu im Beitrag.
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Bildung zwischen Aufklärung und Formierung
In der Tradition der österreichischen Erwachsenenbildung gilt Bildung als Instrument der Emanzipation, der Aufklärung und der Demokratisierung. Sie soll Menschen befähigen, gesellschaftliche Verhältnisse kritisch zu reflektieren, sich ein eigenes Urteil zu bilden und an demokratischen Prozessen teilzunehmen. Gerade deshalb ist es bildungswissenschaftlich relevant, dass auch rechte und neurechte Akteure in Österreich den Bildungsbegriff für sich nutzen.
Dabei geht es nicht um Bildung im Sinne von Freiheit, Mündigkeit oder pluralistischer Urteilskraft. Vielmehr wird Bildung als Werkzeug der ideologischen Formierung eingesetzt. Sie dient der Stabilisierung geschlossener Weltbilder, der Ausbildung … Mehr dazu im Beitrag und hier der Lesebeitrag dazu.
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„Lernen muss Spaß machen.“
Dieser Satz klingt freundlich. Fast unangreifbar. Wer widerspricht, wirkt schnell wie jemand, der Bildung wieder grau, streng und freudlos machen will. Aber genau das ist die Falle. Der Satz klingt menschenfreundlich, ist aber pädagogisch ziemlich schlampig. Denn natürlich soll Lernen nicht demütigen. Natürlich soll Weiterbildung nicht quälen. Natürlich braucht niemand Bildungsmaßnahmen, in denen Folien wie Betonplatten auf müde Gesichter fallen. Aber daraus folgt noch lange nicht, dass Lernen Spaß machen muss.
Gerade in der Erwachsenenbildung ist diese Formel besonders schräg. Erwachsene kommen nicht in Weiterbildung, weil … Mehr dazu im Beitrag und hier der Lesebeitrag dazu.
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Wissen An- und Nachhören - Bildung komprimiert und auf den Punkt gebracht.
Die Themen: ”Lernen, Lehren, Pädagogik, Psychologie, Erfolg, Entwicklung, Wissen und Leben”. Stand 09/2025