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Wer Konzepte bloß blind übernimmt, läuft weit am Ziel vorbei.
Wenn wir heute in der Praxis auf gut funktionierende Modelle, pädagogische Konzepte oder didaktische Methoden blicken, wirken diese erstaunlich einfach und fast schon selbstverständlich. Doch diese Klarheit ist niemals der Ausgangspunkt, sondern das Ergebnis eines langen, anspruchsvollen Reifeprozesses.
Was braucht es also, bevor ein neues Modell überhaupt entstehen kann? Es braucht vor allem eine Haltung, die Lernen nicht als statischen Zustand, sondern als kontinuierliche Bewegung begreift. Es verlangt ... Mehr dazu im Beitrag.
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Was bedeutet das, und wie lässt es sich erklären?
Warum scheitern so viele Neujahrsvorsätze? Warum scrollen wir nachts weiter durch Social Media, obwohl der Wecker wenige Stunden später klingelt? Und warum ist ein Stück Schokolade jetzt oft verlockender als ein langfristiges Gesundheitsziel?
Ein wichtiger Erklärungsansatz der Verhaltensökonomie ist die hyperbolische Diskontierung. Damit ist gemeint, dass wir zukünftige Belohnungen nicht gleichmäßig abwerten. Besonders stark fällt der subjektive Wert einer Belohnung dann, wenn wir auf sie nur kurz warten müssten. Liegt dieselbe Entscheidung weiter in der Zukunft, erscheint uns eine zusätzliche Verzögerung häufig weniger bedeutsam.
Ein Beispiel macht das deutlich … Mehr dazu im Beitrag. Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Webseite.
Erinnern als Grundlage für ein gutes Morgen
Das Gestern ist selten einfach vorbei. Es verschwindet nicht, nur weil es hinter uns liegt. Es wirkt weiter. Manchmal deutlich, manchmal leise. Oft fließt es in unsere Gegenwart ein, ohne dass wir es im ersten Moment bemerken. Es ist in unseren Reaktionen, in unseren Gewohnheiten, in unserem Körper, in den Räumen, durch die wir gehen, und in der Sprache, die wir täglich verwenden.
Wie eng Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbunden sind, zeigt sich im Alltag besonders auf vier Ebenen. Die erste Ebene liegt in unseren inneren… Mehr dazu im Beitrag.
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Bildung zwischen Aufklärung und Formierung
In der Tradition der österreichischen Erwachsenenbildung gilt Bildung als Instrument der Emanzipation, der Aufklärung und der Demokratisierung. Sie soll Menschen befähigen, gesellschaftliche Verhältnisse kritisch zu reflektieren, sich ein eigenes Urteil zu bilden und an demokratischen Prozessen teilzunehmen. Gerade deshalb ist es bildungswissenschaftlich relevant, dass auch rechte und neurechte Akteure in Österreich den Bildungsbegriff für sich nutzen.
Dabei geht es nicht um Bildung im Sinne von Freiheit, Mündigkeit oder pluralistischer Urteilskraft. Vielmehr wird Bildung als Werkzeug der ideologischen Formierung eingesetzt. Sie dient der Stabilisierung geschlossener Weltbilder, der Ausbildung … Mehr dazu im Beitrag und hier der Lesebeitrag dazu.
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„Lernen muss Spaß machen.“
Dieser Satz klingt freundlich. Fast unangreifbar. Wer widerspricht, wirkt schnell wie jemand, der Bildung wieder grau, streng und freudlos machen will. Aber genau das ist die Falle. Der Satz klingt menschenfreundlich, ist aber pädagogisch ziemlich schlampig. Denn natürlich soll Lernen nicht demütigen. Natürlich soll Weiterbildung nicht quälen. Natürlich braucht niemand Bildungsmaßnahmen, in denen Folien wie Betonplatten auf müde Gesichter fallen. Aber daraus folgt noch lange nicht, dass Lernen Spaß machen muss.
Gerade in der Erwachsenenbildung ist diese Formel besonders schräg. Erwachsene kommen nicht in Weiterbildung, weil … Mehr dazu im Beitrag und hier der Lesebeitrag dazu.
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Ein Streifzug durch das Methodenshopping der Erwachsenenbildung.
Wer heute Erwachsenenbildung plant, Seminare gestaltet oder Lernprozesse begleitet, arbeitet fast nie nur mit klassischer Didaktik. Längst gehören auch Konzepte und Verfahren dazu, die ursprünglich aus der Psychologie oder sogar aus der Psychotherapie stammen. Das ist kein Randthema, sondern seit Jahren Teil des pädagogischen Alltags. Dazu gehören zum Beispiel personzentrierte Gesprächsführung, aktives Zuhören, Ressourcenorientierung, Verhaltenssteuerung, selbstreguliertes Lernen, Perspektivwechsel, zirkuläre Fragen, Lösungsorientierung, motivierende Gesprächsführung, Achtsamkeit und Resilienz. Solche Begriffe wirken oft wie … Mehr dazu im Beitrag und hier der Lesebeitrag dazu.
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Musik in der Bildung.
Musik ist weit mehr als reine Unterhaltung. Sie hat das Potenzial zu berühren, zu irritieren, zu erinnern, zu trösten oder zu provozieren, wodurch sie einen besonderen Wert für Bildungsprozesse erhält. Musik erreicht Menschen nicht nur auf der Sachebene, sondern auch über Stimmungen, Erfahrungen, Erinnerungen und Haltungen Beim Hören von Musik entsteht ein Erfahrungsraum, der für die seminaristische Arbeit hochinteressant ist. Wo Resonanz entsteht, bilden sich Fragen, Deutungen und Gesprächsanlässe, dort beginnt Bildung. Musik kann als Ausgangspunkt dienen, um sensible Themen zu erschließen … Mehr dazu im Beitrag.
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Vom mündigen Subjekt zum betreuungsbedürftigen Konsumwesen
Es gehört zu den bequemsten Lebenslügen der Gegenwart, Erwachsene seien im 21. Jahrhundert freier, aufgeklärter und lernfähiger geworden. Diese Geschichte wird mit großer Ausdauer erzählt, in Ministerien, in Leitbildern der Weiterbildung, auf Branchentagungen und in den Selbstdarstellungen eines Betriebs, der sich gern als modern, flexibel und zukunftsfit verkauft. Nur hat diese Erzählung mit der Wirklichkeit immer weniger zu tun. Der erwachsene Mensch in Österreich ist in den letzten zwanzig Jahren nicht einfach … Mehr dazu im Beitrag.
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Ist das nicht lustig?
Humor ist gut, aber wenn alles nur mehr witzig ist, steckt in der Regel mehr dahinter. Wenn in einem Team fast alles mit einem Scherz gebrochen wird, wenn ernste Punkte sofort ironisiert, veralbert oder ins Lächerliche gezogen werden, dann wirkt das nach außen locker. Vielleicht sogar sympathisch. Man könnte meinen, die Leute seien einfach humorvoll und würden die Dinge nicht zu schwer nehmen. Aber oft ist genau das nicht die eigentliche Erklärung. Denn dieses ständige "Verwitzeln" ist in vielen Fällen kein Ausdruck von Leichtigkeit … Mehr dazu im Beitrag.
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Warum hohle Vermarktungsphrasen keine Zukunft haben und worauf es in der Erwachsenenbildung ankommt
Wir leben in einer Zeit, in der die Erwachsenenbildung und die betriebliche Weiterbildung in Österreich an einem Wendepunkt stehen. Wer heute die Portale von Bildungsanbietern besucht oder Programme der Personalentwicklung liest, stößt überall auf dieselben Schlagworte. Alles ist agil, transformativ, ganzheitlich und nachhaltig. Das Problem ist nur: Hinter vielen dieser Begriffe steckt erstaunlich wenig Substanz … Mehr dazu im Beitrag.
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Wissen An- und Nachhören - Bildung komprimiert und auf den Punkt gebracht.
Die Themen: ”Lernen, Lehren, Pädagogik, Psychologie, Erfolg, Entwicklung, Wissen und Leben”. Stand 09/2025