Ein Feature mit konkreten Strategien für alle, die das Gefühl kennen: Ich wollte doch nur ganz kurz auf Instagram gucken.
Kurz die Vorlesung hinter sich bringen, dann ab auf die Wiese, Kaffee in der Hand, einmal durchatmen. Schon greift die Hand fast von allein zum Handy. Ein Reel, ein Post, noch einer und schon ist die Pause vorbei, bevor sie richtig angefangen hat. Neun Stunden Bildschirmzeit, bei manchen elf: Auf dem Campus der Uni Potsdam sind solche Zahlen keine Ausnahme.
Social Media ist beides. Es verbindet, gibt uns Memes, Popkultur und das Gefühl, dazuzugehören. Zugleich es zieht uns rein, bringt uns dazu, unsere Leben mit denen zu vergleichen, die scheinbar besser laufen, und macht aus Verbindung schnell Verpflichtung. Wie kommen wir aus dem Autopiloten raus, ohne gleich alles zu löschen? Was hilft wirklich und was ist nur gut gemeint? Wir haben uns auf dem Campus umgehört und außerdem mit der Psychologin Natalie Hartig, dem Poetry-Slammer Rainer Holl, dem Content Creator Robin Solf und mit Jule Seiffert gesprochen, die an der Uni Potsdam den Feelgood Campus leitet. In dieser Folge gibt es konkrete Strategien für alle, die das Gefühl kennen: Ich wollte doch nur ganz kurz auf Instagram gucken.
Auf dem Content Hub „How it works“ findet ihr jede Menge Artikel rund um mentale Gesundheit. Und weitere Live-Talks, in denen Redakteur*innen von ZEIT Campus mit spannenden Persönlichkeiten und Expert*innen sprechen, findet ihr hier.
Redaktionsleitung: Mae Becker
Projektleitung: Anna Matt
Redaktion: Azadê Peşmen