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Für die Master-Studierenden an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Passau ist die Orientierungswoche gerade vorbei und das Sommersemester beginnt. Die Fachschaftssprecherinnen Angie und Charlie berichten über die Onboarding-Aktivitäten der Fakultät: Ankommen in Passau, andere Studierende kennen lernen und bald auch selbst die O-Woche, die Nacht der Bibliotheken und die Bootspartys im Sommersemester mitgestalten.
Thea Kakavand und Florian Niederhuber arbeiten gemeinsam mit der Gründungsförderung der Uni Passau an ihrem Start-up "Lesson Organizer". Christiane Walther, Mitarbeiterin bei Passau – The Entrepreneurial Campus (PATEC), spricht mit den beiden Gründer:innen über ihre Gründungsidee, über die Arbeitsbelastung während ihrer Gründungsreise und über Tipps für andere Start-ups. Außerdem sprechen die drei darüber, welche Unterstützungsangebote die Universität Passau für Gründer:innen bereithält und wie sie ihre Überzeugung für das eigene Projekt aufrechterhalten und so die Idee weiter ausarbeiten können.
Die Sorgen um die Energiekrise waren zu Beginn des Semesters groß: mit dicken Decken in den Hörsälen, erfrorenen Fingern in der Bib und möglicherweise sogar Universitätsschließungen. Inzwischen hat sich die Universität Passau auf das Energiesparen eingestellt. Kanzler Dr. Achim Dilling erklärt im Interview mit Carola Jungwirth, wie die Universität auf einen möglichen Stromausfall vorbereitet ist, welche Maßnahmen zum Energiesparen ergriffen wurden und welche Auswirkungen die Mehrkosten für Energie auf den Haushalt haben. Ein zweites Thema ist der Medizin-Campus: Kanzler Dilling erläutert das Projekt und seinen Stand. Dabei wird die Komplexität des Projekts deutlich, die durch verschiedene Akteure und unterschiedliche Interessen erhöht wird. Insgesamt sieht der Kanzler das Projekt als Chance für die Universität und die Studierenden.
In Anbetracht des Fachkräftemangels stellt sich die Frage: Mache ich noch einen Master? Wie sieht es dann eigentlich mit der Arbeit aus? Gibt es überhaupt noch so etwas wie freie Zeit? Patrick Vybiral, Master-Absolvent der Universität Passau, und Ina Kaibach gehen diesen Fragen nach. Patrick Vybiral ist davon überzeugt, dass er richtig entschieden hat. Er würde noch einmal sogar seine zwei Masterabschlüsse machen. Er erzählt von der Umstellung, nach dem Studium in eine Wirtschaftskarriere zu wechseln. Er berichtet auch von der Herausforderung, abends abzuschalten und sein Sportprogramm weiterzuführen. Seinen ehemaligen Kommiliton:innen rät er, sich weiterzuqualifizieren und dies auch zu dokumentieren. Er bereut heute, dass er im Master nicht im Auslandssemester war. Das würde er heute anders machen.
Im THE Ranking Subject Ranking unter den Top 250 weltweit: Das ist ein großer Erfolg für die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Passau. Carola Jungwirth und Ernst Spateneder erläutern das THE Subject Ranking selbst, diskutieren einige Kriterien wie "Industry Income" oder "Zitationen" - ein Kriterium, bei dem die Fakultät besonders erfolgreich ist. Und sie diskutieren die Bedeutung von Hochschulrankings für die Studienplatzwahl. Beide raten: Ja, schauen Sie auch auf Rankings, denn sie bilden eine Dimension der Qualität einer Universität ab.
Ist das die technische Revolution, auf die Studierende und Dozierende gewartet haben? Hausarbeiten nicht mehr selbst schreiben, sondern von einer Software schreiben lassen? Hausarbeiten nicht mehr korrigieren, sondern korrigieren lassen? Denn das ist mit ChatGPT, einem maschinellen Lernmodell mit einer vollständigen Gesprächsschnittstelle, nun grundsätzlich möglich. Warum die komplette Ausarbeitung einer Hausarbeit durch Chat GPT aber nicht zu empfehlen ist und für welche Zwecke der Einsatz der KI wirklich Sinn macht, darüber sprechen Prof. Dr. Carola Jungwirth und Prof. Dr. Rafaela Kraus von der Universität der Bundeswehr München. Sie sind begeistert von den Möglichkeiten der KI-Software. Sie sind aber auch davon überzeugt, dass sich die Lehrmethodik an den Hochschulen grundlegend ändern muss.
Die eine Krise ist noch nicht vorbei, da beginnt schon die nächste. Um sich nicht von der Krisenstimmung mitreißen zu lassen, brauchen Studierende derzeit viel Selbstmotivation. Welche Herangehensweisen und Techniken helfen und wo sich Studierende an der Universität Passau Hilfe holen können (https://www.uni-passau.de/psychologische-beratung/), darüber sprechen Dr. Stefan Halft, Karrierecoach und systemischer Berater (https://gemeinsamwachsen.de/), und Gregory Schranz von der Fachschaft WiWi. Nörgeln Sie einfach mal so richtig, rät Dr. Halft, finden Sie heraus, was Sie brauchen und erinnern Sie sich daran, was Sie in Ihrem Leben schon erreicht haben. Und macht morgens Euer Bett, ergänzt Gregory Schranz, dann wisst Ihr, dass Ihr es abends schön Zeit haben werdet.
Es ist nicht einfach, sich um eine Stelle zu bewerben: Wo finde ich eine passende Stelle und das richtige Unternehmen? Was soll ich in meinen Lebenslauf schreiben? Wie beginne ich mein Anschreiben? Ob Ihr in die engere Wahl kommt und eine Stelle bekommt, hängt davon ab, welche Qualifikationen und Erfahrungen Ihr für diese Stelle vorweisen könnt und wie Ihr diese Informationen präsentiert. Hilfe bei der Stellensuche und bei der Erstellung Eurer Unterlagen erhaltet Ihr als Passauer Studierende am Zentrum für Karriere und Kompetenz (ZKK) der Universität Passau. Karriereberater Matthias Schöberl und Philipp Thorwirth von der Fachschaft WiWi geben konkrete Tipps, welche Angebote des ZKK als Vorbereitung auf die Stellensuche besonders hilfreich sind und wie Ihr an die Erstellung Eurer Bewerbungsunterlagen geht.
Bei der "Like a Boss"-Party der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Passau leben Studierende aller Fakultäten die Klischees über BWL-Studenten aus. Arroganz und Überheblichkeit seien charakteristisch für BWL-Studierende - schrieb kürzlich sogar die FAZ. Stefanie Bayer und Marvin Krista sprechen mit Prof. Dr. Carola Jungwirth über „das" BWL-Klischee, warum sie sich selbst für ein BWL-Studium entschieden haben und warum das Motto der Party ironisch gewählt wurde: Manchmal ist es einfach lustig, über sich selbst zu lachen.
Eigentlich haben wir uns auf mehr Normalität in unserem Alltag gefreut. Doch am 24. Februar begann ein neues Krisen-Kapitel. Neben der Unsicherheit durch den Ukraine-Krieg ist (Energie)Sparen für den Winter angesagt. Prof. Dr. Carola Jungwirth will von Tobias Klostermaier wissen, wie es den Studierenden in dieser Situation geht, welche staatlichen Hilfen ankommen, welche nicht und was sie sich noch wünschen würde. Außerdem sprechen sie darüber, was an der Universität getan wird, um Energie zu sparen und wie jede:r in der Uni und zu Hause seinen Beitrag leisten kann.
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