Deutschland steigt aus der Atomkraft aus - bis 2022. Das ist längst beschlossene Sache. Aber wohin der radioaktive Müll kommen soll, das weiß noch keiner. Vor fast genau einem Jahr begann die Suche nach einem deutschen Endlager. Es muss geeignet sein, den radioaktiven Abfall eine Million Jahre sicher zu verwahren. Gesucht werden soll bis 2031. Die ersten Behälter könnten im besten Fall 2050 eingelagert werden. Wo stehen wir in diesem langen Prozess? Wir sprechen mit Ursula Heinen-Esser. Sie ist Geschäftsführerin der Bundesgesellschaft für Endlagerung.
Offen ist auch noch die Frage, wie es im Zwischenlager Asse in Niedersachsen weitergeht. Das gilt als nicht sicher, die Fässer sollen wieder rausgeholt werden.
Christoph Scheld aus unserem Hauptstadtstudio war dem ehemaligen Salzbergwerk. Seine Eindrücke schildert er in einer Reportage.