Im Buchfieber: Der Podcast von Literaturlounge.eu

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Im Buchfieber: Der Podcast von Literaturlounge.eu episodes

  • Interview mit Karsten Harms über das Buch : Marc Zeichnet schwarz – weiß – Podcast
    Inhalt :
    Engel oder Teufel? Liebe oder Triebe? Vitalität oder Selbstmitleid? Marc schwankt zwischen Extremen und versucht dabei stets, sich selbst treu zu bleiben. Seine Mitmenschen, ob mit guten oder schlechten Absichten, sind dabei nicht immer hilfreich:
    Sei es der überhebliche Chef, dessen herablassenden Tadel Marc sich nicht länger gefallen lassen will – woraufhin er prompt gefeuert wird; sei es die Exfreundin, die statt Mitgefühl nur Vorwürfe zu bieten hat, oder die spannende neue Bekanntschaft, die Marc dermaßen verwirrt, dass er kaum wagt, ihren Brief zu öffnen. Am Ende einer ereignisreichen Woche findet er sich in einer psychiatrischen Klinik wieder und rekapituliert, was ihn und die Welt an diesen Punkt gebracht hat.
     
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    Interview mit Karsten Harms:
    53 min
  • Interview mit Rita Falk – Podcast
    Rita Falk, Jahrgang 1964, geboren in Oberammergau, lebt noch immer in ihrer bayrischen Heimat und ist Mutter von drei erwachsenen Kindern. Sie hat sich mit ihrer Provinzkrimiserie um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer (›Winterkartoffelknödel‹, ›Dampfnudelblues‹, ›Schweinskopf al dente‹, ›Grießnockerlaffäre‹ und ›Sauerkrautkrautkoma‹) sowie den Romanen ›Hannes‹ und ›Funkenflieger‹ in die Herzen ihrer Leser geschrieben.
    Von sich selber sagt die Autorin, dass sie die schönste Zeit ihres Lebens in Oberbayern verbracht hat, wo sie bei der Oma aufwuchs. Dem ihr so vertrauten Landstrich ist Rita Falk auch als Erwachsene treu geblieben. Sie ist Mutter von drei Kindern, lebt in München und hat in weiser Voraussicht damals einen Polizeibeamten geheiratet.
    Die Kindheitserfahrungen sind der Schatz, aus dem Rita Falk als Schriftstellerin schöpft. In ihrem Franz-Eberhofer-Krimi bildet ein bayerisches Dorf den Mittelpunkt des Geschehens. Keine Frage, dass es Rita Falk exzellent gelingt, dieses Bild authentisch in Szene zu setzen. Vor allen Dingen die kleinen und großen Schwächen der Menschen sind es, die sie ihren Lesern kenntnisreich und mit einer gehörigen Portion bissigem Humor serviert. Sie hat ihrem Protagonisten, dem Dorfgendarmen Franz Eberhofer, einen original bayerischen Ton auf den Leib geschrieben, der hart, aber herzlich ist. Der Franz sagt halt, was er denkt.
    Rita Falk ist sich also beim Schreiben treu geblieben. Ihre eigenen biografischen Wurzeln liefern den Grundstock für amüsante und geistreiche Unterhaltung der besten Lesart. Es bleibt weiterhin spannend - sicherlich wird sie noch viel von sich reden machen, mit ihren Geschichten von »dahoam«.
    Mit ›Hannes‹ und dem ›Funkenflieger‹ zeigt sie sich von einer neuen, überraschenden Seite, indem sie wahrhaftige, universelle Geschichten erzählt, die niemanden ungerührt lassen.
    Höchst erfolgreiche Kino-Verfilmung der Eberhofer-Serie mit Sebastian Bezzl und Simon Schwarz in den Hauptrollen.
    Interview mit Rita Falk:
    19 min
  • Interview und Hörprobe zu Der 27. Fall von Commissario Brunetti von Donna Leon
    In Heimliche Versuchung begegnet Brunetti einem Drogenhändler, einem zwielichtigen Apotheker, einem Teenager in Nöten und einer geplagten Mutter. Wo haben Sie diese Leute kennengelernt? Donna Leon: Wie es in kleinen Städten öfter passiert, stellte ich mich dazu, als sich Freunde auf der Straße unterhielten. Sie sprachen von einer neuen Methode der Drogendealer, im Viertel ihre Geschäfte abzuwickeln, vor aller Augen und wohl auch mit dem Wissen der Polizei. Wenn das kein Stoff für eine Geschichte war. Ich wusste sofort, ich war auf eine Goldader gestoßen, und hatte damit den Ausgangspunkt für mein neues Buch. Und während ich daran schrieb, weitete das Thema sich aus bis hin zu Machenschaften, die sich in einer Apotheke zutrugen.
    Einmal mehr hat Sie der venezianische Alltag inspiriert? Donna Leon: Je näher meine Geschichten an der Wirklichkeit sind, desto besser. Auf viele meiner Themen bin ich im Gazzettino gestoßen, jener Fundgrube für Klatsch, die ich wie jeder Venezianer täglich mit Vergnügen studiere. Oft löst ein einziger Artikel in dieser Lokalzeitung eine Lawine von Gerüchten aus. Den Besuchern, die von der Geschichte und Schönheit Venedigs überwältigt sind, ist kaum je bewusst, dass die Stadt nur 54 000 Einwohner hat − mit einer einzigen Einnahmequelle: dem Tourismus. Hinzu kommen Überalterung, eine hohe Arbeitslosigkeit, enorme Schwierigkeiten, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Kurz: So unglaublich schön diese Stadt auch ist, sie hat dieselben Probleme wie jede andere Kleinstadt. Der Alltag in Venedig unterscheidet sich kein bisschen vom Alltag anderswo, nur dass er sich hier inmitten grandioser Schönheit abspielt.
    Im vorigen Roman hat Brunetti eine Auszeit genommen. Ist er jetzt wieder an der Arbeit? Donna Leon: Ja, in Stille Wasser hat er eine Art Urlaub in der Lagune gemacht, jetzt ist er wieder mittendrin im Getümmel und bekommt es mit einer Ermittlung zu tun, die immer größere Ausmaße annimmt.
    Privat lädt er seine Batterien mit Lesen auf? Donna Leon: Brunetti mag die griechischen und römischen Klassiker. Mehr denn je sucht er bei ihnen Erkenntnisse über menschliches Tun und Hoffen. Immer wieder findet er Hinweise darauf, dass die Menschen von damals uns sehr ähnlich waren, dass sie dieselben Sorgen und Schwächen hatten wie wir. Dies ist ein Trost für ihn, wenn auch ein schwacher. In Heimliche Versuchung liest er Antigone, eine Tragödie, in der es um Recht und Gerechtigkeit geht und die Figuren am Scheideweg stehen. Brunetti fällt auf, dass jeder Einzelne in dem Stück – genau wie im wirklichen Leben – darauf besteht, selbst zu entscheiden, was recht und billig für ihn ist. Und da die Figuren sehr unterschiedliche Auffassungen davon haben, muss Brunetti zwischen ihren Standpunkten entscheiden.
    Brunetti hat Jura studiert, aber je älter er wird, desto mehr scheint er die Klassiker dem Codice Penale (Strafgesetzbuch) vorzuziehen? Donna Leon: Gesetze sind ihrem Wesen nach Auslegungssache. Als Jurist weiß Brunetti, wie vage und interpretationsbedürftig Gesetze sein können. Als Polizist jedoch muss er sie nicht bis ins Letzte aufdröseln, sondern nur für Ordnung sorgen. Doch weil er die Dinge in Frage stellt, weiß er, dass der Buchstabe des Gesetzes noch so klar sein mag: Menschliche Beweggründe sind widersprüchlich, und das Leben ist chaotisch. Mir fällt auf, dass Brunetti, so wie die Bücher mit den Jahren an Reife gewonnen haben (so hoffe ich jedenfalls), sich immer mehr dafür interessiert, warum die Menschen etwas tun. Genau genommen ist es uninteressant zu erfahren, wer ein Verbrechen begangen hat: Das ist nur ein Name. Viel spannender sind die Motive für ein Handeln, das die Gesellschaft gemeinhin als Verbrechen betrachtet.
    Mehrere Personen in dem Buch verstoßen gegen Gesetze, um ihre Familie zu schützen. Als Familienmensch bringt Brunetti dafür Verständnis auf. Aber als Polizist? Donna Leon: Nach meiner Überzeugung können die meisten Leute so ziemlich alles rechtfertigen, ganz gleich, wie b
    5 min
  • [Podcast] Interview mit Ute Wegmann über das Buch : Toni – Podcast
    Inhalt:
    Eine herzerwärmende Oma-Enkelin-Geschichte
    Ferien bei Oma auf dem Land. Toll, aber leider wohnt da niemand in Tonis Alter. Doch dann lernt sie einen Jungen kennen, der auch fremd ist im Dorf. Mit ihm kann sie Boot fahren. Und es gibt nebenan den brummigen Nachbarn. Immer, wenn der wegfährt, besucht Toni seine Tiere. Als Toni zufällig ein Telefonat mithört, denkt sie, der Bauer wolle seine Hühner schlachten. Ganz klar, eine solche Bluttat muss verhindert werden! Die nächtliche Hühnerentführung zum totsicheren Versteck gelingt. Anfänglich. Aber dann endet alles in einem Desaster mit großem Feuerwehreinsatz. (Zum Glück ohne Verletzte.) Dumm gelaufen! Vor allem, weil der Bauer gar nicht daran gedacht hatte, seine Tiere in den Hühnerhimmel zu schicken ...
    Interview mit Ute Wegmann:
    23 min
  • Interview mit Andreas Hock über das Buch : Generation Kohl – Podcast
    Inhalt:
    Ob man ihn nun mochte oder nicht: Mit Helmut Kohl, dem am längsten amtierenden Bundeskanzler Deutschlands, verbindet eine ganze Generation die Erinnerung an eine besondere Zeit. Damals konnten wir noch zwischen Gut und Böse unterscheiden und auch ohne Facebook und Tinder entstanden Freundschaften fürs Leben. Für die meisten Familien war der gemeinsame Samstagabend heilig und der zweiwöchige Adriaurlaub war der Höhepunkt eines jeden Jahres. Es war eine Zeit des Friedens und der Sicherheit.
    Andreas Hock erzählt anhand von politischen Ereignissen und persönlichen Erlebnissen aus einer Ära, deren tatsächliche Bedeutung wir erst jetzt, nach dem Tod Helmut Kohls, wirklich ermessen können. Generation Kohl ist ein Buch für alle, die sich angesichts der extremen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und einer immer hektischer werdenden globalisierten Welt ein bisschen nach der langweiligen guten alten Zeit sehnen ...
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    Interview mit Andreas Hock:
    33 min
  • Interview mit Uwe Wittstock über das Buch: Karl Marx beim Barbier – Podcast
    Inhalt:
    Leben und letzte Reise eines deutschen Revolutionärs
    Am 18. Februar 1882 besteigt Karl Marx in Marseille den Dampfer »Said« und verlässt zum ersten Mal in seinem Leben Europa. Am Kai von Algier nimmt ihn Albert Fermé in Empfang, der sich in der Pariser Kommune engagiert hatte. Doch an politische Kämpfe ist für Marx nicht mehr zu denken. Den Tod seiner Frau Jenny drei Monate zuvor hat er nicht verwunden, und das wärmere Klima kann seine chronische Rippenfellentzündung nicht kurieren. Karl Marx lässt sich ein letztes Mal fotografieren, bevor er beim Barbier Haarpracht und Bart opfert. Ein Akt, der ihm selbst beinahe symbolisch vorkommt. Seine größte Sorge gilt dem Wohlergehen seiner Töchter. Während er die Eindrücke einer ihm ganz neuen Kultur auf sich wirken lässt, zieht er unsentimental eine Art Resümee seines Lebens und Wirkens: der liberale Vater mit jüdischen Wurzeln, die wilden Studienjahre in Bonn und Berlin, seine frühen poetischen Ambitionen, seine seltsam bremsende Rolle im Revolutionsjahr 1848, dann das ewige Exil, die Zumutungen der Armut.
    Der renommierte Autor Uwe Wittstock erzählt eine bisher wenig beachtete Episode des späten Karl Marx und beleuchtet aus ihr heraus das Leben und Wirken dieses großen, aber auch zutiefst widersprüchlichen Geistes.
    »Es ist ein wunderbares Buch. Uwe Wittstock wechselt immer wieder elegant zwischen Biographie und Erzählung und ihm gelingt sogar das Kunststück, die philosophischen Ideen dieser Zeit mühelos zu erklären.«
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    Interview mit Uwe Wittstock:
    35 min
  • Interview mit Iny Lorentz über Recherche bei Historischen Romanen – Podcast
    Inhalt :
    Italien im 13. Jahrhundert: Pandolfina, Tochter einer Sarazenenprinzessin und eines apulischen Grafen, wächst wohlbehütet am elterlichen Hofe auf. Doch als ihr Vater stirbt, bringt der Widersacher und Nachbar ihres Vaters Silvio di Cudi die Burg in seinen Besitz - und will das 14-jährige Mädchen zur Heirat zwingen. Pandolfina kann entkommen und findet Schutz am Hofe von Friedrich, des Königs von Sizilien und Kaisers des Heiligen Römischen Reiches. Fortan setzt die Prinzessin alles daran, Friedrich zur Rache gegen di Cudi zu bewegen ...
     
    Interview mit Iny Lorentz:
    28 min
  • Interview mit Alex Reinert über das Buch : Ich bin der Fiedel – Podcast
    Inhalt:
    mit Illustrationen von Bärbel Busch
    Fidel ist ein Kuscheltier. Pssssst, das hört der Fidel gar nicht gerne. So richtig ein Kuscheltier ist Fidel nämlich nicht. Die meisten Menschen sehen in ihm zwar nur ein Kuscheltier für Kinder. Aber: Er lebt, ja, er lebt, und zwar so richtig. Und er lebt nicht einfach nur, nach seinen eigenen Angaben hat er auch schon alles ERlebt.
    Fidel war schon fast überall, auf der ganzen Welt und noch viel viel weiter.
    Noch weiter? Geht das überhaupt?
    Lass dich überraschen.
    Ach und noch was: Fidel lispelt etwas, aber das sagt man ihm besser nicht! Sonst könnte es passieren, dass er einem in den Finger beißt!
    Dies ist die Geschichte der großartigsten Freundschaft die du dir vorstellen kannst. Eine Freundschaft voll von Abenteuern, Überraschungen und traurigen und fröhlichen Begebenheiten ...
    Für kleine und große Kinder zum Vorlesen oder selbst Genießen
    Interview mit Alex Reinert:
    41 min
  • Interview mit Nicol Ljubic über das Buch: Ein Mensch brennt – Podcast
    Inhalt:
    Aufrüttelnd und provokant, zugleich warmherzig und witzig.
    Wenn es um Fußball geht, kann man dem zehnjährigen Hanno Kelsterberg nichts vormachen. In Sachen Protest allerdings auch nicht. Seit zwei Jahre zuvor der asketische Hartmut Gründler ins Souterrain der Familie zog und sich als unbeugsamer Politkämpfer entpuppte, steht Hannos einst heile Welt auf dem Kopf. Statt Fußball zu spielen, muss er nun mit zu Demos und verteilt Handzettel. Während der Vater den Mann im Keller zunächst belächelt, gerät die Mutter in den Bann des kompromisslosen Idealisten, die Ehe zerbricht. Ein provokanter und berührender Roman über eine Familie, die unversehens von der Zeitgeschichte gestreift wird.
    Interview mit Nicol Ljubic:
    26 min
  • Interview mit Alina Bronsky über das Buch : Und du kommst auch drin vor – Podcast
    Inhalt:
    Kims Leben: Roman oder Realität?
    Seit der ersten Klasse sind sie beste Freundinnen: Kim, 15, eher unauffällig, und Petrowna, klug, exzentrisch und daran gewöhnt, immer und überall den Ton anzugeben. Alles wird anders, als die beiden mit ihrer Klasse zu einer Schullesung gehen: Während die anderen tuscheln, sich die Haare kämmen oder aus dem Fenster schauen, wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vor sich hin nuschelt, handelt von ihr. Okay, es kommen andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie! Doch die Geschichte geht nicht gut aus, vor allem nicht für Jasper, Kims Klassenkameraden, der, wenn das Buch die Wahrheit sagt, am Ende an einem Wespenstich stirbt. Um das zu verhindern, bleibt Kim nichts anderes übrig, als ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Auf einmal macht sie alle möglichen Dinge zum ersten Mal, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Das aber passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept ...
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    Interview mit Alina Bronsky :
    16 min

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