Im Gespräch
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Im Gespräch episodes

  • T.C. Boyle, Bestsellerautor

    Im Juni 2023 reiste Schriftsteller T.C. Boyle nach Wien. Mit im Gepäck hatte er sein brandneues Buch "Blue Skies". Darin befasst sich der 1948 im Bundesstaat New York geborene Autor mit der Klimakrise. Im Roman hat der Countdown zur Apokalypse schon begonnen: Kalifornien geht in Flammen auf, Überschwemmungen bedrohen Florida. Die Frage nach dem Verhältnis zur Umwelt geht wie ein Riss durch die Gesellschaft. Bereits vor über 20 Jahren schrieb T. C. Boyle in seinem Roman "Ein Freund der Erde" über Umweltzerstörung. Mitte Juni 2023 präsentierte T. C. Boyle im Wiener "Theater im Park" sein neues Buch. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz erklärt er, warum er den Klimawandel für die Hauptkrise unserer Zeit hält, wie sich die Klimakrise seit seinem Buch "Ein Freund der Erde" verschärft hat und wie er selbst mit Krisen umgeht. Auch im 2024 bei Hanser erschienen Buch "I walk between the raindrops" erzählt Boyle von der Klimakrise. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 2.8.2024.

    53 min
  • Maya Turowskaya, Film- und Kulturwissenschaftlerin

    Maja Turowskaja wurde 1924 im heute ukrainischen Charkiw geboren. Nach ihrem Studium an der philologischen Fakultät der Moskauer Lomonossow-Universität und der Theaterfakultät des Staatlichen Instituts für Theaterkunst GITIS (heute Russische Akademie für Theaterkunst) begann sie bereits 1949 mit knapp 25 Jahren, regelmäßig Essays für Kulturzeitschriften zu verfassen. Aber erst nach dem Ende der Stalin-Zeit begann ihre Karriere als einflussreiche Filmtheoretikerin, Kulturwissenschafterin und Drehbuchautorin. Ihren internationalen Durchbruch erlangte sie 1965, als sie mit Juri Chanjutin und dem Regisseur Michail Romm das Drehbuch für den Dokumentarfilm "Der gewöhnliche Faschismus" schrieb. Am 4. März 2019 verstarb sie in München. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz, das zwei Jahre vor ihrem Tod aufgenommen wurde, sprach die Kulturwissenschafterin über Film und Poesie, den Untergang der UdSSR und die Ästhetik des Kapitalismus. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 1.8.2024.

    53 min
  • Eric Pleskow, Filmproduzent

    Am 24. April 2024 wäre Eric Pleskow 100 Jahre alt geworden. Meilensteine der Filmgeschichte würde man jene Filme nennen, die er produziert hat: "Eine flog übers Kuckucksnest", "Das Schweigen der Lämmer", "Hair", "Der mit dem Wolf tanzt", "Platoon", "Mississippi Burning", James Bond-Filme, "Der letzte Tango in Paris" und viele andere. "Das Wichtigste", sagt Plekow, der 1924 in Wien zur Welt kam, "ist eine gute Geschichte, dann ein gutes Drehbuch. Erst dann kommen die Schauspieler und der Regisseur". Verstorben ist Pleskow 2019 in den USA. Renata Schmidtkunz traf Eric Pleskow mehrmals zum Gespräch, zum ersten Mal im Herbst Jahr 2010. Damals erzählte der Ehrenpräsident der "Viennale" Eric Pleskow von seinem Leben im Filmgeschäft und seinen Erinnerungen an das antisemitische Wien der 1930er Jahre. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 26.7.2024.

    53 min
  • Sabine Kuegler, Autorin

    2005 erschien das Buch "Dschungelkind" von Sabine Kuegler. Es wurde ein Weltbestseller. Es ist die abenteuerliche Geschichte der deutschen Familie Kuegler, die 1979 in den Dschungel von West-Papua, Neuguinea, zieht. Der Vater, Klaus erforschte dort die Sprache der entlegenen Ethnie Fayu. Damals ist Sabine, geboren 1972 in Nepal, sieben Jahre alt. Sie und ihre drei Geschwister wachsen in einer Natur und Kultur auf, die der europäischen diametral entgegengesetzt sind. Mit 17 Jahren verlässt Sabine den Dschungel, um ein Internat in der Schweiz zu besuchen. Mit 19 Jahren wird Sabine Mutter, drei weitere Kinder folgen. Im Herbst 2011 erkrankt sie schwer.. 2012 kehrt sie nach Neuguinea zurück, wo sie fast fünf Jahre lang im tiefsten Dschungel lebt und Heilung findet. Von dieser Reise an die Grenzen des Vorstellbaren und ihrem aktuellen Buch "Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind", spricht sie im Gespräch mit Andreas Obrecht. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 19.7.2024.

    53 min
  • David Steindl-Rast, Benediktinermönch und spiritueller Lehrer

    Wenn man sich bei Christen, Buddhisten und selbst bei so manchen Agnostikern umhört, wer für sie zu den faszinierendsten spirituellen Lehrern der Gegenwart zählt, dann fällt oft der Name David Steindl-Rast. In über 100 Ländern der Erde hat Steindl-Rast, der am 12. Juli 2024 seinen 98. Geburtstag feiert, Menschen in Meditation, Achtsamkeitspraxis und Gebet unterrichtet. "Bruder David", wie er sich selbst bescheiden nennt, wird als in der christlichen Mönchstradition tiefverwurzelter Grenzgänger gesehen. Er gilt als einer, der es versteht, scheinbare Gegensatze und weit verbreitete Dualismen zu überwinden - zwischen Glaube und Naturwissenschaft, Alltag und Mystik, Christlichem und Nichtchristlichem. Aus Anlass seines Geburtstags wiederholen wir ein Gespräch, das Johannes Kaup am 4. Dezember 2014 mit David Steindl-Rast im ORF RadioKulturHaus geführt hat. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 12.7.2024 in den Sommerreprisen.

    53 min
  • Sophie Wennerscheid, Kulturwissenschaftlerin und Skandinavistin

    Über die Zukunft etwas auszusagen, ist immer schwer, sagt Sophie Wennerscheid. Das trifft auch auf unser künftihges Sexualverhalten und Liebesleben zu. Werden wir mit von künstlicher Intelligenz belebten sex toys unsere Lust befriedigen, fragt Wennerscheid in ihrem Buch "Sex Machina. Zur Zukunft des Begehrens". Eine Steigerung wäre der Sex-Roboter. Welches Begehren wird daraus entstehen? Sex ist ein Geben und Nehmen, aber auch ein Spiel von Macht und Herrschaft. Könnte es sein, dass uns der Sex-Roboter gefährlich wird? Anhand zahlreicher, lebendig erzählter Beispiele aus Film, Fernsehen, Kunst und Literatur, zeigt Sophie Wennerscheid, die Bandbreite des Begehrens und der möglichen Beziehungen zwischen Menschen und Maschinen. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz plädiert sie für einen entspannten Umgang mit der Technik als Eigenart von Sexualität und Begehren. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 11.7.2024 in den Sommerreprisen.

    53 min
  • Ann-Marlene Henning, Sexologin und Autorin

    Zum Start der "Im Gespräch"-Sommerreprisen: Ann-Marlene Henning, geboren 1964 im dänischen Viborg, hat Expertise in vielen Berufsfeldern: Von der Studentin der Rechtswissenschaften an der Universität Aarhus in Dänemark zur Buchhalterin in einer dänischen Bank in Hamburg, zum Model, zur Studentin der Neuropsychologie an der Universität Hamburg, und schlussendlich zur Sexologin und Paartherapeutin. Bekannt wurde Henning, als sie 2012 ihr Buch "Make Love - Ein Aufklärungsbuch" veröffentlichte. Darin schreibt sie, dass erfüllender Sex immer eine genitale wie emotionale Komponente habe. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" lobte den "Anspruch einer achtsamen Erkundung der eigenen Sexualität." Ann-Marlene Henning schreibt Bücher, berät Menschen und hält Vorträge über Liebe und Sexualität. Sie hat auch einen Podcast mit dem Titel: "Ach komm!, Der Podcast für Körper, Seele, Herz und ... Sex". Das Gespräch führte Renata Schmidtkunz. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 5.7.2024.

    53 min
  • Christoph Viscorsum, Künstler

    "Wie kann ich Zukunft fühlen?" Diese Frage steht am Anfang einer akustisch unterlegten Wanderreise im Salzkammergut, dem "Großen Welt-Raum-Weg". Wer alle Hör-Stationen erleben will, braucht ein Smartphone und Zeit. Die Routen sind in fünf bis sechs Tagesetappen zu meistern - von Berghütte zu Berghütte, von Hör-Raum zu Hör-Raum. Gesprochen werden die Hörpassagen u.a. von Sänger Hubert von Goisern, Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner, dem Bad Ischler Stadtpfarrer Christian Öhler oder der Philosophin Elisabeth von Samsonow. Diese Wanderreise ist Teil des Programms "Europäische Kulturhauptstadt Bad Ischl/Salzkammergut 2024". Die Wanderung haben die Künstler Christoph Viscorsum und Andreas Hagelüken initiiert. Gemeinsam mit Christoph Viscorsum ist Renata Schmidtkunz einen Teil der Strecke gegangen und reflektiert über diese Erfahrung im Gespräch mit Christoph Viscorsum. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 28.06.2024.

    53 min
  • Bernhard Flieher, Journalist und Autor

    Alltagsgegenständen wie dem Buch, dem Teller und dem Fahrrad widmet der Residenz Verlag die Buchreihe: "Dinge des Lebens". Bernhard Flieher, seit 1992 Kulturredakteur bei den Salzburger Nachrichten, schreibt über das Fahrrad, auf das er nie verzichten will. Und das, obwohl er sein Buch "Das Fahrrad" mit einem Radunfall samt gebrochenem Schlüsselbein beginnt. Flieher, geboren 1969 in Schärding am Inn, erinnert sich aber auch an sein erstes Fahrrad, an die Tour de France im Fernsehen und daran, was ihn das Radfahren schon früh lehrte. Er taucht ein in die Geschichte des Drahtesels: er berichtet vom ersten Mann auf Hochrad und der ersten Frau auf dem Niederrad, die um die Welt fahren wollte. Auch Renata Schmidtkunz ist eine passionierte Radfahrerin. Mit Bernhard Flieher macht sie eine akustische Tour-de-France durch Geschichte und Gegenwart des Fahrrads. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 21.06.2024.

    53 min
  • Andrea Eckert, Schauspielerin und Sängerin

    Manchmal haben Schauspielerinnen Lebensrollen. Bei Andrea Eckert war es die Verkörperung der weltberühmten Opern-Sängerin Maria Callas im Stück "Meisterklasse" von Terence McNally. Geboren wurde sie am 17. September 1958 in Baden. Eine ihrer Lehrmeisterinnen war die berühmte Schauspielerin Dorothea Neff. Es folgten Engagements u.a. im Theater in der Josefstadt und dem Wiener Volkstheater. 2010 erhielt sie den Titel Kammerschauspielerin. 2011 brillierte die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin in der Rolle ihrer Lehrerin Dorothea Neff im Felix Mitterer-Stück "Du bleibst bei mir". Neben ihrem Theaterengagement ist Andrea Eckert auch aus Film- und Fernsehenbekannt. Außerdem ist sie Filmemacherin. Zuletzt erschien 2018 ihre Doku zur Lebensgeschichte des Robert Perels." Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 14.06.2024.

    53 min

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