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Warum hassten die Bürgerlichen die Sozialdemokraten so, dass sie ihre Vernichtung wollten? Warum gerieten die Sozialdemokraten, die in der 1. Republik den Sozialstaat etablierten, in politische Defensive? Warum war ihr friedliebender Vater 1934 bereit, ein Gewehr in die Hand zu nehmen? Der Hass der Bürgerlichen auf die "Sozis" halte sich bis heute, schreibt Wilhelmine Goldmann. Sie habe das in ihrem Berufsleben erlebt. Nun hat sie ihre Fragen und Antworten niedergeschrieben: in "Rote Banditen - Geschichte einer sozialdemokratischen Familie" begibt sie sich auf eine Spurensuche. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 22.03.2024
Seit 2012 verkörpert Jörg Hartmann den Dortmunder "Tatort"-Kommissar Peter Faber. Bekannt ist der1969 in Hagen (Westfalen), geborene Schauspieler auch für seine Rolle als Stasi Offizier Falk Kupfer in der TV-Serie "Weissensee". Hartmann war bis 2007 vor allem an Theatern tätig und stand dann vermehrt für Film- und TV-produktionen vor der Kamera. 2024 geht der mehrfach ausgezeichnete Mime unter die Autoren. In seinem Erstlingswerk "Der Lärm des Lebens" befasst er sich mit der Situation seiner gehörlosen Großeeltern im Nationalsozialismus, schildert die Lebensklugheit seiner Mutter, verarbeitet die Demenzerkrankung seines Vaters. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz erzählt er, warum er sich die Familiengeschichte als literarisches Debüt ausgesucht hat, warum wir immer wieder zu unseren Wurzeln zurückkehren. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 15.03.2024.
Brigitte Holzinger, 1962 in Wien geboren, haben Träume schon seit ihrer frühen Kindheit fasziniert. Während ihres Psychologie-Studiums an der Universität Wien vertiefte sie ihr Wissen über Schlaf und Bewusstsein. Sie beginnt, Traumtagebücher zu führen. Holzinger war als Gastforscherin an der Stanford University und dissertierte mit einer der ersten systematischen wissenschaftlichen Arbeiten über luzides Träumen. 1991 gründet Brigitte Holzinger mit Kolleginnen und Kollegen die "Österreichische Gesellschaft für Schlafmedizin" und das "Institut für Bewusstseins- und Traumforschung". Andreas Obrecht spricht mit Brigitte Holzinger über ihren persönlichen und wissenschaftlichen Zugang zur geheimnisvollen Welt des Schlafes, in der wir rund ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 8.3.2024.
Am 28. Februar 2024 feierte eine der markantesten Stimmen Österreichs, eine Frau mit poetischem Eigenwillen und einem ebenso bewegenden wie interessanten Lebensweg ihren 85. Geburtstag. Erika Pluhar wurde 1939 in Wien geboren. Nach der Matura studierte sie am Reinhardt-Seminar in Wien und wurde 1959 Mitglied des Ensembles des Wiener Burgtheaters. Aber Erika Pluhar, die vor allem unter Direktor Achim Benning große Rollen spielte, entschied sich Ende der 1990er Jahre gegen das Theater. Ihre Karriere als Sängerin hatte schon in den 1970er Jahren begonnen. Nun kam auch noch das Schreiben dazu. Eine Bestseller-Autorin für Geschichten des alltäglich Erlebten sei sie, sagte André Heller einst über Erika Pluhar. Zu ihrem 85. Geburtstag besucht Renata Schmidtkunz Erika Pluhar und lässt mit ihr gemeinsam die letzten Jahre dieses so vollen und oft porträtierten Lebens Revue passieren. Was hat noch Bestand - was ist unbedeutend geworden? Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 1.3.2024
2005 erschien Sabine Kuegler's Buch "Dschungelkind" und wurde ein Weltbestseller. 1979 zog die deutsche Familie Kuegler in den Dschungel von West-Papua, Neuguinea. Der Vater, Klaus, Linguist und Missionar, erforschte dort die Sprache der entlegenen Ethnie Fayu. Damals war Sabine, geboren 1972 in Nepal, sieben Jahre alt. Sie und ihre drei Geschwister wuchsen in einer Natur und Kultur auf, die der europäischen diametral entgegengesetzt sind. Beim Internatsbesuch in der Schweiz entdeckte Sabine Kuegler eine völlig fremde Welt. Mit 19 Jahren wurde sie Mutter, drei weitere Kinder folgten. Im Herbst 2011 erkrankte sie schwer. Die Ärzte können nicht helfen. 2012 kehrte sie nach Neuguinea zurück, wo sieim tiefsten Dschungel lebt und Heilung findet. Von dieser dramatischen Reise an die Grenzen des Vorstellbaren und ihrem aktuellen Buch "Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind", spricht sie im Gespräch mit Andreas Obrecht. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 23.2.2024
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