Im Herzen der EFT-Paartherapie - Impulse zum Auftanken, Vertiefen und Dranbleiben

Im Herzen der EFT-Paartherapie - Impulse zum Auftanken, Vertiefen und Dranbleiben

By Christine Weiß & Ben SchusterHealth & FitnessMental Health
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Im Herzen der EFT-Paartherapie - Impulse zum Auftanken, Vertiefen und Dranbleiben episodes

  • 39. Sexualität durch die Bindungsbrille: Was uns sexuelle Dynamiken über Paare zeigen

    Sexualität ist für viele Paare ein hochsensibles und konfliktreiches Thema – und gleichzeitig ein wichtiger Zugang zu Bindung und Verletzlichkeit. In dieser Folge sprechen Christine Weiß und Ben Schuster darüber, wie wir Sexualität in der EFT durch die Bindungsbrille betrachten können und welche Bindungsbedürfnisse hinter sexuellen Wünschen, Rückzug, Druck oder einem „Nein“ liegen können.

    Dabei geht es auch um die wichtige Unterscheidung zwischen Sexualität und körperlicher Nähe. Kuscheln, Berührung, Umarmungen und Zärtlichkeit können zentrale Formen von Bindungsverhalten sein und müssen nicht automatisch mit Sexualität verbunden sein. Gleichzeitig kann Sexualität für manche Menschen eine besonders intensive Erfahrung von Nähe und Verbundenheit sein.

    Christine und Ben beleuchten außerdem einen häufigen sexuellen Zyklus: Eine Person sucht mehr sexuelle Nähe, während die andere sich unter Druck gesetzt fühlt und sich zurückzieht. Beide Seiten können dabei mit Scham, Ablehnung, Selbstwertthemen und tiefer Bindungsnot konfrontiert sein. Die Einladung der EFT besteht darin, nicht vorschnell die sexuelle „Lösung“ zu suchen, sondern die darunterliegende Dynamik zu erforschen und beide Seiten mit Empathie und Verletzlichkeit in den Prozess einzubeziehen.

    Kapitel
    1. 00:00 – Warum Sexualität ein wichtiges EFT-Thema ist
    2. 03:09 – Sexualität als Zugang zu Bindung
    3. 05:09 – Sexualität, Körperkontakt und sichere Bindung
    4. 13:30 – Der klassische sexuelle Zyklus
    5. 18:33 – Bindungssehnsucht, Ablehnung und Scham
    6. 23:28 – Das Recht auf ein Nein
    7. 28:42 – Beide Seiten verstehen und die Dynamik entpacken
    8. Über die Hosts

      Christine Weiß ist zertifizierte EFT-Therapeutin, Supervisorin und Trainerin nach Sue Johnson. Sie bildet Therapeut in der Emotionsfokussierten Therapie aus und bietet Supervisionen sowie Fortbildungen an.

      Ben Schuster ist zertifizierter EFT-Therapeut und Supervisor nach Sue Johnson. Er begleitet Paare in seiner Praxis, bietet EFT-Supervisionen sowie Paarseminare an und engagiert sich für die Verbreitung der emotionsfokussierten Paartherapie im deutschsprachigen Raum.

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      Ausbildungen, Supervisionen und weitere Angebote: https://eft-ausbildungszentrum.de/Mehr

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      EFT-Supervisionen, Paar-& EFT Selbsterfahrungsseminare und weitere Angebote: https://www.benschuster.at

      Links & Ressourcen
      • Sue Johnson: EFT und Sexualität – deutsch übersetzter Vortrag von Sue Johnson über EFT und Sexualität, auf den Tine in der Folge verweist.
      • Zum YouTube-Video
      • Sex as a Safe Adventure: Connecting Sexually and Emotionally Through Emotionally Focused Therapy – Workshop zu EFT und Sexualität.

        Zum Workshop

      • Brave Love, Great Sex: Harnessing Attachment Theory for Passionate Relationships – Buch von Laurie Watson und George Faller über Bindung, emotionale Nähe und sexuelle Intimität.

        Zum Buch auf Amazon.de

        Keywords

        EFT, Emotionsfokussierte Paartherapie, Emotionally Focused Therapy, Sexualität und EFT, Sexualität in der Paartherapie, Sexualität und Bindung, Bindung und Sexualität, sexuelle Dynamik, sexueller Zyklus, sexuelle Nähe, körperliche Nähe, Körperkontakt, Bindungsbedürfnisse, Bindungssehnsucht, Verletzlichkeit, Scham, sexuelle Zurückweisung, Nein sagen, Lust, Paardynamik, Paartherapie, EFT Supervision, EFT Training, sichere Bindung

        35 min
      • 38. Den EFT-Tango zu Ende tanzen: Warum Fokus halten so wichtig ist

        Was passiert, wenn wir in der EFT mit einer Partnerseite in einen tieferen Prozess gehen – und dann plötzlich etwas im Raum den Fokus verändert? In dieser Folge sprechen Christine Weiß und Ben Schuster darüber, warum es so wichtig ist, den begonnenen EFT-Tango auch wirklich zu Ende zu tanzen und eine Person in ihrer neu gezeigten Verletzlichkeit nicht alleine zu lassen.

        Die beiden gehen die fünf Tango-Moves noch einmal durch und richten den besonderen Fokus auf den mittleren Teil des Prozesses: von Move 2 über das Enactment bis hin zu Move 4. Dabei geht es um die Balance zwischen Tiefe und dem Kontakt zum anderen Partner, um das Versorgen von Verletzlichkeit und um die Frage, wann wir als Therapeut:innen Gefahr laufen, aus der Paartherapie unbewusst eine Einzelsitzung zu machen.

        Christine und Ben sprechen außerdem über typische Fallen: zu lange bei einer Person zu bleiben, zu viel erreichen zu wollen oder nach einem schwierigen Enactment vorschnell zur anderen Partnerseite zu wechseln. Sie zeigen, wie ein bewusstes Abrunden helfen kann, den Fokus zu halten, neue Schritte zu würdigen und wieder mehr Regulation und Klarheit in den Raum zu bringen.

        Kapitel
        1. 00:00 – Warum wir den EFT-Tango zu Ende tanzen
        2. 01:58 – Die fünf Tango-Moves im Überblick
        3. 06:39 – Fokuswechsel und Verletzlichkeit halten
        4. 11:17 – Die Falle: Zu lange bei einer Person bleiben
        5. 16:41 – Move-4-Falle: Wenn das Enactment eskaliert
        6. 21:15 – Abrunden, Fokus halten und Regulation
        7. 24:24 – Keine perfekte Stunde: Die Struktur gibt Sicherheit
        8. Über die Hosts

          Christine Weiß ist zertifizierte EFT-Therapeutin, Supervisorin und Trainerin nach Sue Johnson. Sie bildet Therapeut in der Emotionsfokussierten Therapie aus und bietet Supervisionen sowie Fortbildungen an.

          Ben Schuster ist zertifizierter EFT-Therapeut und Supervisor nach Sue Johnson. Er begleitet Paare in seiner Praxis, bietet EFT-Supervisionen sowie Paarseminare an und engagiert sich für die Verbreitung der emotionsfokussierten Paartherapie im deutschsprachigen Raum.

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          Keywords

          EFT, Emotionsfokussierte Paartherapie, Emotionally Focused Therapy, EFT Tango, Tango Moves, EFT Supervision, Paartherapie, Paartherapie Supervision, therapeutischer Fokus, Fokus halten, Move 2, Move 3, Move 4, Enactment, Actment, Verletzlichkeit, Bindung, Bindungsbedeutung, emotionale Prozessarbeit, Eskalation, Toleranzfenster, therapeutische Führung, Paartherapie Ausbildung

          27 min
        9. 37. Mut zur Unterbrechung in der EFT: Wenn der Redefluss die Bindungsarbeit erschwert

          Wann ist es in der EFT sinnvoll, Klient:innen weiter erzählen zu lassen – und wann ist der Moment gekommen, in dem wir bewusst unterbrechen sollten? In dieser Folge sprechen Christine Weiß und Ben Schuster über einen der herausfordernden Aspekte der therapeutischen Führung: den Mut, in einen Redefluss hineinzugehen, zu verlangsamen und den Fokus wieder auf das innere Erleben zu richten.

          Dabei geht es um die Frage, was hinter langem Erzählen stehen kann: Manchmal möchte ein Mensch unbedingt verstanden werden, gerät dabei aber immer weiter in die Geschichte und entfernt sich vom emotionalen Erleben. Gerade in Paaren kann dadurch die Aktivierung weiter steigen. Die Unterbrechung wird dann nicht als Abbruch verstanden, sondern als Möglichkeit, Sicherheit herzustellen, zu regulieren und die eigentliche Botschaft hinter dem Erzählen zu kristallisieren.

          Christine und Ben sprechen außerdem über ihre eigenen inneren Reaktionen als Therapeut:innen: Woran merken wir körperlich, dass es zu viel wird? Wie können wir aus einer Haltung von Wärme und Verständnis statt Bewertung intervenieren? Und wie können wir auch mit unserer eigenen Unsicherheit und Überforderung in der therapeutischen Arbeit mitfühlend umgehen?

          Über die Hosts

          Christine Weiß ist zertifizierte EFT-Therapeutin, Supervisorin und Trainerin nach Sue Johnson. Sie bildet Therapeut in der Emotionsfokussierten Therapie aus und bietet Supervisionen sowie Fortbildungen an.

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          Keywords

          EFT, Emotionally Focused Therapy, Emotionsfokussierte Paartherapie, EFT Paartherapie, EFT Therapie, therapeutische Führung, Unterbrechen in der Therapie, therapeutische Interventionen, emotionales Erleben, primäre Emotionen, Bindung, Bindungssicherheit, Paartherapie, Paardynamik, Zyklusarbeit, Teufelskreis, Regulation, Ko-Regulation, Nervensystem, Toleranzfenster, empathische Vermutung, therapeutische Präsenz, Therapeutenrolle, Supervision, EFT Ausbildung, Sue Johnson

          32 min
        10. 36. EFT verstehen: Vom Paarkonflikt zur sicheren Bindung

          Was passiert eigentlich in der emotionsfokussierten Paartherapie, wenn ein Paar mit einem scheinbar ganz konkreten Problem in die Therapie kommt?

          In dieser Folge werfen Tine Weiß und Ben Schuster einen grundlegenden Blick auf die Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) nach Sue Johnson. Sie sprechen darüber, warum es in der EFT nicht darum geht, möglichst schnell die Probleme auf der Oberfläche zu lösen, sondern zu verstehen, was zwischen zwei Menschen geschieht, wenn sie sich verletzt, nicht gesehen oder nicht wichtig fühlen.

          An einem einfachen Beispiel – dem Streit um die nicht aufgeräumte Küche – zeigen sie, wie aus einem scheinbaren Sachkonflikt ein negativer Zyklus entsteht: Ein Verhalten des einen Partners wird zum Trigger für den anderen, Schutzreaktionen werden aktiviert und beide entfernen sich zunehmend voneinander.

          Tine und Ben erklären, warum die erste Phase der EFT zunächst Sicherheit und Deeskalation braucht, bevor tiefere Verletzlichkeit wirklich zugänglich wird. Sie sprechen über die drei Phasen der EFT, die Bedeutung korrigierender emotionaler Erfahrungen und darüber, was in der zweiten Phase passiert, wenn Partner ihre tiefsten Bedürfnisse und Verletzlichkeiten miteinander in Kontakt bringen.

          Dabei wird auch deutlich: EFT bedeutet nicht, Probleme nicht zu lösen. Im Gegenteil – wenn wieder mehr Sicherheit und Verbindung entstehen, können Paare ihre konkreten Themen oft ganz anders und selbstständig angehen.

          Eine Folge für alle, die EFT neu kennenlernen – und gleichzeitig eine gute Erinnerung für alle, die bereits mit der emotionsfokussierten Paartherapie arbeiten.

          Kapitel

          00:00 – Was ist der Kern der EFT?

          03:29 – Bindung als Landkarte für Paare in Not
          06:27 – Der negative Zyklus: Wie Paare sich gegenseitig in Not bringen
          13:30 – Die Küche ist nicht das Problem: Ein Beispiel aus der EFT
          20:37 – Phase 1: Deeskalation und Sicherheit
          21:41 – Phase 2: Bonding und korrigierende emotionale Erfahrungen
          26:56 – Warum EFT nicht auf die Lösung verzichtet

          Über die Hosts

          Christine Weiß ist zertifizierte EFT-Therapeutin, Supervisorin und Trainerin nach Sue Johnson. Sie bildet Therapeut in der Emotionsfokussierten Therapie aus und bietet Supervisionen sowie Fortbildungen an.

          Ben Schuster ist zertifizierter EFT-Therapeut und Supervisor nach Sue Johnson. Er begleitet Paare in seiner Praxis, bietet EFT-Supervisionen sowie Paarseminare an und engagiert sich für die Verbreitung der emotionsfokussierten Paartherapie im deutschsprachigen Raum.

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          Keywords

          Emotionsfokussierte Paartherapie, EFT, EFT Paartherapie, Sue Johnson, Bindung, Bindungssicherheit, Paartherapie, Paarberatung, negativer Zyklus, Paarkonflikte, Emotionen, Verletzlichkeit, Deeskalation, Bonding, korrigierende emotionale Erfahrungen, Bindungsverletzungen, Beziehung, Partnerschaft, Paartherapie Ausbildung, EFT Ausbildung, EFT Supervision

          34 min
        11. 35. Live Trigger in der EFT: Den Moment nutzen, wenn der Zyklus im Raum aktiv wird

          In dieser Folge sprechen Tine Weiß und Ben Schuster darüber, wie wir in der EFT mit dem arbeiten können, was gerade im Raum zwischen den Partner:innen passiert. Ein Blick, eine kleine Bewegung, eine Veränderung im Tonfall oder ein plötzliches Zurückziehen können bereits Hinweise darauf sein, dass der Bindungszyklus aktiviert wurde.

          Anstatt solche Momente zu übergehen und weiter in der Geschichte zu bleiben, können wir innehalten und genau diesen Live-Trigger nutzen. Denn wenn der Zyklus unmittelbar vor unseren Augen entsteht, haben wir die Möglichkeit, direkt mit dem gegenwärtigen emotionalen Erleben zu arbeiten und die Partner:innen wieder miteinander in Kontakt zu bringen.

          Tine und Ben sprechen darüber, wie wir solche kleinen Signale wahrnehmen können, warum unsere eigene Resonanz dabei eine wichtige Rolle spielt und wie wir entscheiden können, wann ein Trigger zum Ausgangspunkt für einen neuen Tango wird und wann es eher darum geht, zu containen und beide Partner:innen wieder ins Boot zu holen.

          Dabei geht es auch um die Herausforderung, während eines Tangos beide Partner:innen im Blick zu behalten – und darum, keine Angst vor Triggern zu haben, sondern ihren Wert für den therapeutischen Prozess zu erkennen.

          Kapitel:

          00:00 – Was gerade vor unseren Augen passiert

          Warum die gegenwärtigen Momente im Raum wichtige Möglichkeiten für die EFT-Arbeit bieten.

          04:27 – Die kleinen Signale erkennen: Körpersprache, Blick und Ton

          Wie Mini-Trigger sichtbar werden und warum die Reaktion des Partners oft wichtiger ist als der konkrete Auslöser.

          08:13 – Live-Trigger statt Story: Den Prozess ins Hier und Jetzt holen

          Wie ein kurzer Moment den gesamten Prozess verdichten und unmittelbar erlebbar machen kann.

          11:18 – Wenn wir etwas verpassen: Unsere eigene Wahrnehmung schulen

          Warum es völlig normal ist, Signale zu übersehen – und wie wir lernen können, den Raum stärker mit unserem ganzen System wahrzunehmen.

          15:05 – Vom reaktiven Moment zur primären Emotion

          Warum Live-Trigger besonders wertvoll sind, um authentisches emotionales Erleben zu erreichen und mit dem Zyklus zu arbeiten.

          17:45 – Tango, Containment und beide Partner:innen im Blick behalten

          Wann ein Trigger zum neuen Fokus wird und wann es wichtiger ist, zu containen, den Fokus zu halten und beide Partner:innen im Toleranzfenster zu behalten.

          23:44 – Live-Trigger sind Gold wert

          Ein Abschlussplädoyer dafür, Trigger nicht nur als Störung, sondern als wertvolle Möglichkeit für die EFT-Arbeit zu sehen.

          Über die Hosts

          Christine Weiß ist zertifizierte EFT-Therapeutin, Supervisorin und Trainerin nach Sue Johnson. Sie bildet Therapeut in der Emotionsfokussierten Therapie aus und bietet Supervisionen sowie Fortbildungen an.

          Ben Schuster ist zertifizierter EFT-Therapeut und Supervisor nach Sue Johnson. Er begleitet Paare in seiner Praxis, bietet EFT-Supervisionen sowie Paarseminare an und engagiert sich für die Verbreitung der emotionsfokussierten Paartherapie im deutschsprachigen Raum.

           

          Keywords

          Emotionally Focused Therapy, EFT, EFT Paartherapie, Paartherapie, Bindung, Bindungstheorie, Bindungsmuster, Beziehung, Paardynamik, Beziehungsmuster, emotionale Sicherheit, Emotionen, emotionale Prozesse, Live Trigger, Trigger, gegenwärtiger Moment, Hier und Jetzt, EFT Tango, Tango, EFT Prozess, Toleranzfenster, Containment, therapeutische Präsenz, Körpersprache, Nonverbale Signale, Eskalation, Verletzlichkeit, Primäre Emotionen, Reaktive Emotionen, ICEEFT, Paartherapeut:innen, EFT Ausbildung, EFT Supervision

          26 min
        12. 34. Der Fokus in der EFT: Vom Konflikt zur Bindung

          Ben Schuster & Christine Weiß sprechen in dieser Episode über eine der wichtigsten Grundlagen der emotionsfokussierten Paartherapie (EFT): Wo liegt eigentlich der Fokus einer EFT-Sitzung?

          Viele Therapeut:innen erleben gerade am Anfang eine große Herausforderung: Zwei Menschen sitzen vor ihnen, beide haben gute Argumente, konkrete Konflikte und wünschen sich schnelle Lösungen. Doch in der EFT folgen wir nicht dem Inhalt des Streits – wir folgen dem Bindungsprozess.

          In dieser Folge sprechen wir darüber,

          • warum wir nicht beim "Content" stehen bleiben,
          • wie der negative Zyklus zum eigentlichen Problem wird,
          • weshalb Phase 1 der EFT so entscheidend ist,
          • wie in Phase 2 neue Bindungserfahrungen entstehen,
          • und warum Paare ihre Lösungen oft selbst finden, sobald wieder Sicherheit zwischen ihnen entsteht.
          • Anhand konkreter Beispiele zeigen wir, wie Konflikte rund um Haushalt, Hochzeit oder andere Alltagsthemen häufig Ausdruck tieferer Bindungsbedürfnisse sind – und wie die EFT hilft, genau dort anzusetzen.

            Diese Episode richtet sich sowohl an Therapeut:innen, die neu mit der emotionsfokussierten Paartherapie beginnen, als auch an erfahrene EFT-Kolleg:innen, die ihren therapeutischen Fokus immer wieder schärfen möchten.

            Chapters

            00:00 – Einführung: Die Landkarte der emotionsfokussierten Paartherapie

            03:30 – Der negative Zyklus: Warum Paare sich immer wieder verlieren

            10:10 – Phase 1: Deeskalation – Sicherheit schaffen statt Probleme lösen

            22:00 – Phase 2: Bonding – Neue emotionale Erfahrungen ermöglichen

            26:45 – Wie echte Lösungen entstehen, ohne den Content zu bearbeiten

            31:00 – Der Kern der EFT: Verbindung statt schneller Lösungen

            Mehr über uns

            Ben Schuster – Certified EFT Therapist & Supervisor (Austria)

            🌐 https://eftpaartherapie.at

            Christine Weiß – Certified EFT Therapist, Supervisor & Trainerin

            🌐 https://christineweiss.de

            Wenn euch der Podcast gefällt, freuen wir uns über eine Bewertung, ein Abo und wenn ihr die Folge mit Kolleg:innen teilt.

            34 min
          • 33. Wenn Paare sich im Kreis drehen – Fokus in der EFT-Paartherapie

            Viele Paartherapeut kennen dieses Gefühl: Die Sitzung ist vorbei und man fragt sich, ob das Paar wirklich einen Schritt weitergekommen ist – oder ob sich alles nur im Kreis gedreht hat.

            In dieser Folge sprechen Christine Weiß und Ben Schuster darüber, warum wir uns manchmal im Content verlieren und wie wir auch in chaotischen Sitzungen den Fokus wiederfinden können. Gemeinsam zeigen wir, weshalb Co-Regulation bei uns selbst beginnt, wie wir bewusste klinische Entscheidungen treffen und warum die Bindungsbedeutung oft wichtiger ist als immer neue Geschichten.

            Anhand eines kleinen Rollenspiels wird deutlich, wie aus einer Flut von Inhalten wieder emotionale Begegnung entstehen kann – und wie wir Paaren helfen können, vom Erzählen ins Erleben zu kommen.

            Eine Folge für alle, die mit Paaren arbeiten und ihre EFT-Praxis noch sicherer, strukturierter und bindungsorientierter gestalten möchten.

            Über die Hosts

            Christine Weiß ist zertifizierte EFT-Therapeutin, Supervisorin und Trainerin nach Sue Johnson. Sie bildet Therapeut in der Emotionsfokussierten Therapie aus und bietet Supervisionen sowie Fortbildungen an.

            Ben Schuster ist zertifizierter EFT-Therapeut und Supervisor nach Sue Johnson. Er begleitet Paare in seiner Praxis, bietet EFT-Supervisionen sowie Paarseminare an und engagiert sich für die Verbreitung der emotionsfokussierten Paartherapie im deutschsprachigen Raum.

             

            Mehr über Christine Weiß

            Ausbildungen, Supervisionen und weitere Angebote:

            https://eft-ausbildungszentrum.de/

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            EFT-Supervisionen, Paarseminare und weitere Angebote:

            https://www.benschuster.at

             

            Chapters

            00:00 Intro: Warum sich manche Sitzungen im Kreis drehen

            02:40 Wenn auch Therapeut:innen den Fokus verlieren

            06:35 Erst regulieren – dann entscheiden

            09:45 Warum mehr Geschichten selten weiterhelfen

            14:00 Klinische Entscheidungen transparent machen

            20:35 Rollenspiel: Wie man den Fokus hält

            25:10 Bindungsbedeutung statt Inhaltsvalidierung

            29:45 Abschluss: Schwierige Stunden gehören dazu

             

            Keywords

            Paartherapie, Bindungsarbeit, Dysregulation, EFT, therapeutische Strategien, emotionale Regulation, Paarcoaching

             

            32 min
          • 32. Paul Greenman Teil 2 – EFT mit Paaren in Gesundheitskrisen

            In Teil 2 des Gesprächs mit Dr. Paul Greenman geht es um die praktische Arbeit mit Paaren, bei denen eine Person an einer schweren Krankheit leidet. Wir sprechen über Verletzlichkeit, Scham, Belastung für Partner und darüber, wie Krankheit bestehende Beziehungsmuster verstärken kann.

            Außerdem geht es darum, was EFT-Therapeut bei der Arbeit mit Krankheit beachten können und wie sichere Bindung Paaren hilft, mit großen Belastungen umzugehen.

            Chapters

            00:00 Krankheit als Bindungsauslöser verstehen

            04:45 EFT-Forschung mit herzkranken Paaren
            08:11 Verletzlichkeit und primäre Emotionen bei Krankheit
            13:14 Unterstützungssysteme, Scham und Belastung für Partner:innen
            17:34 Arbeiten mit Krankheit innerhalb des EFT-Modells

             

            Links

            Healing Hearts Together Programm 

            Dr. Paul Greenman - Universität du Quebec 

            Gäste

            LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/paul-greenman-63410b24/

            23 min
          • 31. Paul Greenman Teil 1 – EFT, Bindung und Herzkrankheit

            In Teil 1 des Gesprächs mit Dr. Paul Greenman geht es um die Verbindung zwischen Bindung, Paarbeziehung und körperlicher Gesundheit. Paul erzählt von seiner Zusammenarbeit mit Sue Johnson, seiner Forschung mit herzkranken Paaren und der Entwicklung des Programms „Healing Hearts Together“.

            Außerdem sprechen wir darüber, wie Krankheit Bindungsängste aktiviert, warum negative Zyklen körperlichen Stress verstärken können und wie EFT-Gruppen für Paare in Gesundheitskrisen aufgebaut sind.


            Chapters

            00:00 Einführung & Pauls Weg zur EFT-Forschung

            03:32 Warum Beziehungen körperliche Gesundheit beeinflussen
            06:48 EFT mit Herzpatient:innen & Paaren
            10:26 Bindungsängste hinter Kritik und Kontrolle
            12:58 Die Entstehung von „Healing Hearts Together“
            15:55 Aufbau der Gruppen & typische Themen

            Links

            Healing Hearts Together Programm 

            Dr. Paul Greenman - Universität du Quebec 

            Gäste

            LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/paul-greenman-63410b24/

             

            23 min
          • 30. EFT Phase 1 vs. Phase 2 – Wie sich Tango Move 2 verändert

            Wie verändert sich ein Tango Move 2 zwischen Phase 1 und Phase 2 in der EFT-Paartherapie?

            In dieser Episode machen Tine Weiß und Ben Schuster ein experientielles Rollenspiel mit einem fiktiven Paar („Paul und Katrin“) und zeigen live, wie sich dieselbe Dynamik in unterschiedlichen Phasen des Prozesses anfühlen kann.

            Anhand eines Konflikts über Hochbeete im Garten wird sichtbar, wie Therapeut:innen in Phase 1 zunächst den negativen Zyklus verlangsamen, Bindungsbedeutung herausarbeiten und beide Partner reguliert im Prozess halten. Später – in Phase 2 – zeigt sich dieselbe Verletzung mit mehr Reflexionsfähigkeit, mehr emotionalem Raum und größerer Sicherheit im Kontakt.

            Die Folge beleuchtet sehr praxisnah:

            • den Unterschied zwischen Phase-1- und Phase-2-Arbeit
            • wie emotionale „Perlen“ entstehen
            • warum Vertiefung nicht erzwungen werden kann
            • wie sich das Toleranzfenster im Prozess erweitert
            • und weshalb EFT weniger „Bohren“ als vielmehr ein sicheres Entfaltenlassen ist.
            • Eine lebendige Folge über Tempo, Präsenz, Allianz und die Kunst, Emotionen im richtigen Moment entstehen zu lassen.

              Kontakt

              Podcast Fragen & Wünsche - [email protected]

              Christine Weiß - https://eft-ausbildungszentrum.de/

              Ben Schuster - https://www.benschuster.at/

              Chapters

              00:00 Einführung: Ein experientielles Rollenspiel zu Move 2

              02:12 Phase 1: Zyklusarbeit und Deeskalation auf der Sachebene
              06:50 Emotionale „Perlen“ herausarbeiten und Bindungsbedeutung spiegeln
              10:09 Regulation, Verlangsamung und erste Einladungen ins Enactment
              16:02 Phase 2: Vertiefung von Move 2 mit mehr emotionalem Raum
              20:29 Primäre Emotionen entfalten und mit Bindungsverletzung arbeiten
              25:50 Das Toleranzfenster erweitern und emotionale Präsenz halten
              28:44 Phase-2-Arbeit begleiten statt forcieren

              Keywords

              Paartherapie, Konfliktlösung, Bindung, emotionale Verbindung, Rollenspiele, therapeutische Interventionen

               

              33 min

            About Im Herzen der EFT-Paartherapie - Impulse zum Auftanken, Vertiefen und Dranbleiben

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            Im Herzen der EFT-Paartherapie – der Podcast mit Christine Weiß und Ben Schuster. EFT, die emotionsfokussierte Paartherapie nach Dr. Sue Johnson, ist kraftvoll, bewegend und manchmal auch richtig…