Über ökologische Baustoffe, Wohngesundheit und warum Lehm die Zukunft der Immobilienbranche sein könnte
Alexander Blunk (Co-Host, Dresden)
Niklas Guttenberger (Co-Host, Berlin)
Karl Preiser (Erdraum GmbH, Lehmbau-Spezialist)
🌱 Einstieg: Nachhaltigkeit in der Immobilienbranche
Wohnraummangel vs. ökologische Anforderungen
CO₂-Preis und zukünftige Bauvorschriften
Schritt in die Selbstständigkeit
Spezialisierung auf ökologische Baustoffe
Über 10 Jahre Erfahrung im Lehmbau
🏗️ Was ist mit Lehm alles möglich?
Innenausbau: Putz, Trockenbau, Böden
Tragende Lehmbauten (eingeschränkt)
Kombination mit Holzbau
Grenzen: Fundament, Keller, große Spannweiten
100 % wiederverwendbar (Cradle-to-Cradle)
Regulierung der Luftfeuchtigkeit (~50 %)
Bindung von Schadstoffen & Gerüchen
Verbesserung des Raumklimas
Aktuell teurer als konventionelle Baustoffe
Gründe: geringe Verbreitung, Fachkräftemangel
Einsparpotenziale durch andere Bauweisen & Designansätze
Zukunft: Preisangleichung möglich
🏡 Vision: Das perfekte nachhaltige Haus
Holzständerbau + Lehm als Innenmaterial
Schraubfundamente statt Beton
Wand- und Deckenheizungen
Minimierung von Kunststoffen
Lehmputz auf bestehenden Wänden
Innendämmung + Flächenheizung
Erhalt von Altbausubstanz (z. B. Holzböden)
Förderfähigkeit durch Energieeffizienzmaßnahmen
2–3 Projekte parallel
Mischung aus Handwerk & Marketing
Social Media zur Aufklärung über Lehmbau
Schwankende Projektgrößen
Planungsunsicherheit
Spezialisierung als Chance und Risiko
Relevanz für Klimaanpassung (z. B. Kühlungseffekte)
Regionale Verfügbarkeit
steigende Bedeutung durch Ressourcenknappheit
Wer baut oder saniert, sollte Lehm nicht nur „in Betracht ziehen“, sondern aktiv prüfen – am besten frühzeitig mit Experten.