IPU Berlin

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By Kommunikationsabteilung der IPU BerlinScience
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IPU Berlin episodes

  • Dreams to Nightmares
    Public presentation of the Policy Makers Conference with the research network "Migration – Trauma in Transition"
    When survivors go ashore European and partner countries, they encounter people who feel the immediate urge to help - but also people full of resentments, anxieties and doubts. Both, optimistic compassion and fearful avoidance are rooted in unconscious convictions and expectations, shaped by different national histories along the Balkan route and in the target countries.
    Since 2017, the international DAAD research network "Migration, Trauma in Transition" has been working to make the psychological expertise of scientists available to refugee aid. Clinical and psychological trauma researchers are working with experts from refugee work.
    On 1 December 2018, a conference with political decision-makers from countries along the Balkan route was held at the IPU Berlin to develop the practical implementation of this knowledge. A central component were three parallel workshops on the topics of integration, education and mental health. The Conference modified and finalised best practice recommendations. This public presentation followed the workshops, the results of the issues addressed were presented and discussed.
    45 min
  • Zum Leiden am Qualitätsmanagement
    Vortragsreihe Psychoanalysis meets Organisation 2018/2019 – Teil 1
    Dr. Ronny Jahn von der IPU Berlin hält den Auftaktvortrag in der Vortragsreihe „Psychoanalysis meets Organisation“ 2018/2019. Er spricht darüber, warum es so schwer ist, Interesse für das Qualitätsmanagement zu wecken und wie sich das ändern kann.
    Die flächendeckende Einführung von QM in Organisationen jeder Couleur ist ein Phänomen, das aus praktischer wie organisationssoziologischer Perspektive erklärungsbedürftig ist und aufgeklärt werden will. Unter anderem stellen sich in diesem Zusammenhang folgende Fragen: Warum stellt sich die Motivationsfrage im Zusammenhang mit QM? Worin gründet organisationaler Widerstand gegen QM? Wie kann diesem produktiv begegnet werden?
    Ronny Jahn ist Soziologe, Organisationsberater und Supervisor (DGSv). Er leitet die beratungspraktische Ausbildung im Studiengang Leadership und Beratung an der IPU Berlin und ist geschäftsführender Gesellschafter des Beratungsunternehmens P + O. Ronny Jahn promovierte an der Universität Potsdam und forscht in der Tradition der Objekten Hermeneutik zu Gruppen- und Organisationsdynamiken.
    46 min
  • International Panel: Social Trauma
    Research and Teaching on a Former Battlefield
    Public panel discussion event on the DAAD-supported international research network: "Trauma, Trust and Memory – Social Trauma and Reconciliation in Psychoanalysis, Psychotherapy and Cultural Memory".
    • Damir Arsenijevic (University Tuzla, Bosnia-Herzegovina)
    • Andreas Hamburger (IPU Berlin, Spokesperson TTM)
    • Camellia Hancheva (University Sofia, Bulgaria)
    • Carmen Scher (IPU Berlin, Coordinator TTM)
    • Chair: Martin Teising (IPU Berlin, President)
    Social trauma affects groups of people who share common experiences of war, persecution or genocide. The most recent cases of these are the conflicts in the Balkan region in the 1990s or the still ongoing war in Syria.
    In 2012, an international research network was established, consisting of professors, students, up-and-coming scientists and researchers, as well as Western Balkan experts from Bosnia-Herzegovina, Serbia, Bulgaria and Germany. On a specialist level, research areas in psychoanalysis, the social sciences, cultural studies and psychology are represented here. This academic network provides a bridge-building model of trauma transformation, reconciliation and recovery through academic reconstruction and cross-border dialogue. It has already resulted in a "Social Trauma" compulsory elective module that is recognised by all of the project partners and is being taught at the seven participating partner universities.
    The initial project phase that focused on "Trauma, Trust and Memory – Social Trauma and Reconciliation in Psychoanalysis, Psychotherapy and Cultural Memory" was brought to a conclusion in 2016. The outcomes from this are reflected in the first joint book that has now been published, which, in addition to contributions from Vamik Volkan and Mark Solms, also presents research results from students in the network. Since 2017, the follow-up project "Migration – Trauma in Transition. Exploring Sociotraumatic Roots of Dealing with Refugees" has been up and running.
    1 hr 32 min
  • "Weihnachten ist die vielleicht brüchigste Form der Selbsttäuschung"
    Weihnachtsgespräch mit Lilli Gast (2017)
    Weihnachten – Zeit für die Familie, viel Essen und noch viel mehr Geschenke. Wir kennen das alle. Wenn man diese Dinge einmal beiseite lässt – den Einkaufsstress, die geschmückten Weihnachtsbäume, den Weihnachtsmann und das alljährliche Gedudel der immer gleichen Weihnachtsschlager –, dann bleibt vor allem eines: Weihnachten als ein emotionales Ereignis. Weihnachten, das Fest der Liebe.
    Was an diesem Fest psychoanalytisch interessant sein kann, haben wir mit Lilli Gast besprochen. Die ehemalige Vizepräsidentin und Professorin für Theoretische Psychoanalyse und Subjekttheorie hat uns mal wieder an der IPU besucht, um über Kommerz und den schönen Schein an Weihnachten zu sprechen. Vor allem geht es aber um die Kehrseite der glänzenden Fassade: Um Weihnachten als ein Ereignis voller Ambivalenz.
    Im Gespräch erwähnte Literatur:
    Starobinski, J. (1994). Gute Gaben, schlimme Gaben: die Ambivalenz sozialer Gesten. Frankfurt/Main: S. Fischer.
    Derrida, J. (1991). Donner le temps 1.: La fausse monnaie. Paris: Galilée.
    28 min
  • Prof. Dr. Ilka Quindeau – Inaugurationsrede
    Antrittsrede der neuen IPU-Präsidentin vom 18. Oktober 2018
    Prof. Dr. Ilka Quindeau hat zu Beginn des Wintersemesters 2018/2019 das Amt der Präsidentin der International Psychoanalytic University (IPU) Berlin übernommen, das ihr von Prof. Dr. Martin Teising übergeben wurde, der in den letzten sechs Jahren die Geschicke der Universität leitete. Am 18. Oktober wird sie bei ihrer feierlichen Einführung zu „Perspektiven einer psychoanalytischen Universität“ sprechen.
    Wie ihr Vorgänger kommt die Soziologin, Psychologin und Psychoanalytikerin von der Frankfurt University of Applied Sciences nach Berlin. Zur Psychoanalyse und deren Umsetzung in der universitären Praxis hat sie klare Vorstellungen: „Die Psychoanalyse steht paradigmatisch für eine transdisziplinäre Wissenschaft. Das spezifische, psychoanalytische Denken braucht den Austausch, es muss nun in Kontakt gebracht werden mit anderen Disziplinen, damit es sich in den unterschiedlichsten Bereichen entfalten kann, in der Wissenschaft ebenso wie in der Therapie, in der Arbeitswelt, in kulturellen und sozialen Zusammenhängen.“
    Was „psychoanalytisches Denken“ ausmacht, geht für sie weit über „eine Art zu denken“ hinaus, es sei „vielmehr eine umfassende Haltung, die man zu sich selbst und dem oder den anderen einnimmt oder wenn man so will: ein reflexives Selbst- und Weltverhältnis.“ Dies stellt nach Quindeau ein zentrales Studienziel an der IPU dar. Auch die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung und die Persönlichkeitsbildung der Studierenden ist für sie von zentraler Bedeutung. „Ich finde sehr beeindruckend“, betont Quindeau, „mit welchem Engagement sich Studierende der IPU etwa für Geflüchtete engagiert haben und noch engagieren. Das verdient jede Unterstützung.“
    Die IPU sieht sie „als Leuchtturm in der universitären Landschaft – auch mit ihrer starken Praxisorientierung der Studiengänge, der Verzahnung von Wissenschaft und Praxis. Die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts erfordern die Fähigkeit zu eigenständigem, kritischem und innovativem Denken über die eigenen Fachgrenzen hinaus.“
    Inzwischen ist die Zahl der Studierenden der IPU auf rund 600 angewachsen und die Internationalität der Universität wurde weiter ausgebaut, zuletzt durch den englischsprachigen Masterstudiengang Psychologie mit Studierenden aus 17 Ländern. Angedacht sind nun gemeinsame Studiengänge mit Universitäten aus Paris und New York, um die Internationalisierung auch wissenschaftlich fruchtbar zu machen.
    36 min
  • Weiblich, männlich und ... divers?
    Podiumsdiskussion zur Kontroverse um den Gesetzesentwurf zum staatlichen Geschlechtseintrag
    Der Diskurs um die Gender-Vielfalt ist 2018 in der Bundesregierung angekommen. Neben männlich und weiblich soll es fortan eine dritte Geschlechtskategorie geben, die „divers“ heißen wird. Mit diesem Kabinettsbeschluss wird eine Änderung im Personenstandsgesetz auf den Weg gebracht, die im Jahr 2017 vom Bundesverfassungsgericht gefordert wurde.
    IPU-Präsidentin Ilka Quindeau lädt zur Diskussion von Fragen ein, die durch die Entscheidung zur Einführung dieser neuen Geschlechtskategorie entstehen: Geht der Gesetzentwurf weit genug? Sollte die Verankerung des Geschlechts im Personenstand ganz aufgegeben werden? Besteht durch die dritte Geschlechtskategorie eine neue Gefahr zur Diskriminierung von Trans- und Intersex-Personen?
    Teilnehmende
    Lucie Veith, Inter*-Menschenrechtsaktivist_in, organisiert bei Intersexuelle Menschen e.V., Bundesverband Deutschland
    Prof. Dr. Konstanze Plett, Juristin und Rechtssoziologin, Professorin i.R. der Universität Bremen
    Dr. Ina-Marie Blomeyer, BMFSFJ, Referat 215: Gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Geschlechtliche Vielfalt
    Dr. Katinka Schweizer, Diplom-Psychologin, Sexualwissenschaftlerin und Psychotherapeutin. UKE Hamburg
    Fabian Vogler, Mag. Art., MFA., Bildhauer und Bronzeplastiker
    Moderation
    Prof. Dr. Ilka Quindeau, IPU Berlin
    1 hr 53 min
  • Prof. Dr. Günther Ortmann – Organisation und Psyche
    Vortrag im Dialogforum "Psychoanalysis meets Organisation"
    Wie lässt sich das Verhältnis von Organisation und Psyche bestimmen, ohne einem psychologischen Reduktionismus zu folgen, aber auch ohne individuelle Motive und individuelles Handeln zugunsten einer Verdinglichung der Organisation zu übergehen? Und: Lässt sich von Moral, Verantwortlichkeit und gar Schuld nur mit Blick auf individuelle Akteure oder auch auf Organisationen sprechen? Oder wie lässt sich begründen, dies auch auf Organisationen zu beziehen? Prof. Dr. Günther Ortmann sprach dazu an der IPU Berlin in seinem Vortrag „Organisation und Psyche. Über die Moral individueller korporativer Akteure“.
    Prof. Ortmann ist Inhaber der Forschungsprofessur für Führung am Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung der Universität Witten/Herdecke. Er befasst sich mit Fragen der Macht in Organisationen und forscht auf den Gebieten Organisationstheorie, Organisationssoziologie, strategisches Management und Führung.
    Das Dialogforum „Psychoanalysis meets Organisation“ ist eine Veranstaltungsreihe des Studiengangs Leadership und Beratung und ist offen für alle Interessenten. Der berufsbegleitende Masterstudiengang Leadership und Beratung integriert in einzigartiger Weise psychoanalytische, sozialpsychologische sowie beratungswissenschaftliche Erkenntnisse und richtet sich insbesondere an Führungskräfte und Beraterinnen und Berater, die organisationale Veränderungsprozesse initiieren, steuern und begleiten. Mehr Informationen: www.ipu-berlin.de/leadership.
    1 hr 2 min
  • Tim Seitz – Design Thinking und der neue Geist des Kapitalismus
    Vortrag im Dialogforum "Psychoanalysis meets Organisation"
    Tim Seitz ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin. In seiner Masterarbeit hat er sich mit einem ethnografischen Forschungsansatz dem Thema "Design Thinking" angenommen. An der IPU hielt er dazu am 1. März 2018 einen Vortrag.
    Das Dialogforum „Psychoanalysis meets Organisation“ ist eine Veranstaltungsreihe des Studiengangs Leadership und Beratung und ist offen für alle Interessenten. Der berufsbegleitende Masterstudiengang Leadership und Beratung integriert in einzigartiger Weise psychoanalytische, sozialpsychologische sowie beratungswissenschaftliche Erkenntnisse und richtet sich insbesondere an Führungskräfte und Beraterinnen und Berater, die organisationale Veränderungsprozesse initiieren, steuern und begleiten. Mehr Informationen: www.ipu-berlin.de/leadership.
    35 min
  • Dr. Silja Kotte – Wie wirksam ist Coaching?
    Vortrag im Dialogforum "Psychoanalysis meets Organisation"
    Was weiß man aus wissenschaftlicher Sicht über die Wirksamkeit von Coaching als berufsbezogenem Beratungsformat?
    Im Rahmen des Dialogforums „Psychoanalysis meets Organisation“ des IPU-Masterstudiengangs Leadership und Beratung sprach Dr. Silja Kotte an der IPU zur Wirksamkeit des Coachings. Ihr Vortrag gibt einen Einblick in den Stand der Forschung und verfolgt vor allem drei Fragen: Wie wirksam ist Coaching, was weiß man über dessen Wirkungen? Wie und wodurch wirkt Coaching, was sind Einflussfaktoren auf die Wirksamkeit? Welche Anregungen lassen sich daraus für die Evaluation von Coaching in der Praxis ableiten?
    Dr. Silja Kotte ist Psychologin, Supervisorin (DGSv) und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Theorie und Methodik der Beratung an der Universität Kassel. Sie hat zur Evaluation eines Leadership Development Programms promoviert und forscht und lehrt zu Coaching, Supervision, Führung und Gruppenprozessen. Zuvor war sie mehrere Jahre als Beraterin und Trainerin sowie als Personalentwicklerin in der pharmazeutischen Industrie tätig.
    Das Dialogforum „Psychoanalysis meets Organisation“ ist eine Veranstaltungsreihe des Studiengangs Leadership und Beratung und ist offen für alle Interessenten. Der berufsbegleitende Masterstudiengang Leadership und Beratung integriert in einzigartiger Weise psychoanalytische, sozialpsychologische sowie beratungswissenschaftliche Erkenntnisse und richtet sich insbesondere an Führungskräfte und Beraterinnen und Berater, die organisationale Veränderungsprozesse initiieren, steuern und begleiten. Mehr Informationen: www.ipu-berlin.de/leadership.
    46 min

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