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Die mit den zwei Seiten
Eigentlich sollte es für diese Woche eine ganz normale Podcastfolge werden. Dann kam ein Gerichtsurteil gegen TotalEnergies. Und gleichzeitig rollte eine Hitzewelle über Europa.
Also machen wir es heute wie früher auf einer Schallplatte.
Seite A: Ein französisches Gericht stellt die Frage neu, wie weit die Verantwortung von Unternehmen für die Emissionen ihrer Produkte reicht. Ist Scope 3 mehr als eine Bilanzierungskategorie? Und erleben wir gerade die Rückkehr der Produzentenverantwortung?
Seite B: Ich nehme euch mit auf meine Rückfahrt vom Sustainability Summit des TÜV Rheinland in Berlin. Eine gesperrte A2, aufgeplatzter Asphalt, überlastete Umleitungen und die Erkenntnis, dass Klimarisiken längst keine PowerPoint-Folien mehr sind.
Zwei Geschichten.
Zwei Perspektiven.
Am Ende vielleicht doch nur zwei Seiten derselben Platte.
🎙️ Themen dieser Folge:
Zum Nachlesen und Vertiefen natürlich auch wieder ein paar Shownotes:
TotalEnergies und Scope 3
Hitze und wirtschaftliche Folgen
Aus dem VSME wird der VS.
Kaum hatte die Nachhaltigkeitsbranche gelernt, wofür die vier Buchstaben eigentlich stehen, streicht die EU zwei davon wieder.
Doch hinter der Umbenennung steckt deutlich mehr als ein Rebranding.
Der neue Voluntary Standard (VS) soll künftig für einen Großteil der europäischen Unternehmen die Grundlage freiwilliger Nachhaltigkeitsberichterstattung werden. Gleichzeitig begrenzt er über den Value Chain Cap, welche ESG-Daten große Unternehmen überhaupt noch von ihren Lieferanten verlangen dürfen.
Klingt nach Bürokratieabbau?
Genau darüber wird aktuell gestritten.
Während Wirtschaftsverbände Entlastung feiern, warnen Banken, Investoren und NGOs vor Informationsverlusten. Scope 3, Klimarisiken, Transformationspläne und Lieferkettendaten stehen plötzlich im Zentrum einer Debatte, die weit über Nachhaltigkeitsberichte hinausgeht.
In dieser Folge erfährst du:
Eine Folge über ESG, CSRD, Omnibus, Lieferketten, Bürokratieabbau, Nachhaltigkeitsmanagement und die Frage:
Wie viele Nachhaltigkeitsinformationen braucht die Wirtschaft eigentlich wirklich?
Shownotes
Europäische Kommission – Sustainability Reporting Standard for Voluntary Use (VS)
https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/17232-Sustainability-reporting-standard-for-voluntary-use_en
Konsultation und Stellungnahmen zum VS
https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/17232-Sustainability-reporting-standard-for-voluntary-use/feedback_en
EFRAG – Voluntary Reporting Standard for SMEs (VSME)
EFRAG VSME Projektseite
DRSC – Informationen zum Voluntary Standard (VS)
DRSC Nachhaltigkeitsberichterstattung VS
Da ist "Irgendwas mit Nachhaltigkeit?" inzwischen ein Jahr alt.
65 Folgen. Unzählige Stunden Recherche, Aufnahme, Schnitt und gelegentliche Diskussionen mit Mikrofonen, Software und der eigenen Motivation.
Eigentlich sollte dieser Podcast nur ein Experiment werden. Schauen, ob jemand zuhört. Schauen, ob es Spaß macht. Schauen, ob Nachhaltigkeit genug Stoff bietet.Ein paar Wochen. Ein, vielleicht zwei "Handvoll" Folgen.
Und dann?
Ein Jahr lang: Jede Woche eine Folge! Dazu CSRD-Specials und aktuelle Themen als Sonderfolgen.
Spoiler: Nachhaltigkeit bietet mehr als genug Stoff.
In dieser Jubiläumsfolge blicke ich zurück auf das erste Podcastjahr. Auf Überraschungen, Irrtümer, Lieblingsfolgen, Gegenwind, Nachhaltigkeitsbürokratie, gesellschaftliche Debatten und die Erkenntnisse, die mir nicht immer gefallen haben.
Warum handeln Menschen oft nicht nach dem, was sie längst wissen? Warum beschäftigen sich manche Organisationen ernsthaft mit ihrer Zukunft, während andere Risiken ignorieren? Warum scheint Nachhaltigkeit plötzlich selbst zum Problem geworden zu sein, obwohl die eigentlichen Probleme weiterhin existieren?
Zwischen Klimakrise, Omnibus, Norbert dem Archivar, Backlash, Wesentlichkeitsanalysen und 65 Folgen hat sich mein Blick auf Nachhaltigkeit verändert. Vielleicht geht es am Ende gar nicht um Nachhaltigkeit. Vielleicht geht es um Menschen.
Danke an alle, die in den vergangenen zwölf Monaten zugehört, kommentiert, diskutiert, widersprochen oder den Podcast weiterempfohlen haben.
Und keine Sorge:
Das erste Jahr ist vorbei.
Der Podcast noch nicht.
Nachhaltige Veranstaltungen? Klingt erst einmal nach Mehrwegbechern, vegetarischem Catering und der Empfehlung, mit der Bahn anzureisen.
Doch nachhaltige Veranstaltungswirtschaft ist deutlich mehr!
In dieser Folge spreche ich mit Marco Roscher, Referent für Nachhaltigkeit bei der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen von Messen, Kongressen, Festivals und Events und diskutieren, welche Rolle Nachhaltigkeit dabei heute und in Zukunft spielt.
Unsere Themen:
• was eine nachhaltige Veranstaltung überhaupt ausmacht
• warum Nachhaltigkeit weit mehr ist als Klimaschutz
• welche Rolle die ISO 20121 für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement spielt
• wie Nachhaltigkeit entlang der gesamten Veranstaltungs-Lieferkette umgesetzt werden kann
• warum Veranstaltungen ein besonders wirksamer Ort für Verhaltensänderungen sind
• weshalb Menschen nachhaltiges Verhalten häufig erst übernehmen, wenn sie es selbst erleben
• welche Potenziale Green Nudging & Gamification bieten
• ob Nachhaltigkeit bereits ein echter Wettbewerbsvorteil ist
• wie die Branche mit Greenwashing und Glaubwürdigkeit umgeht
• und wie die Veranstaltung der Zukunft aussehen könnte
Ein Gedanke, der sich durch das gesamte Gespräch zieht: Menschen ändern ihr Verhalten selten durch Vorschriften oder Präsentationen. Sie ändern es durch Erfahrungen.
Wer einmal erlebt hat, dass nachhaltiges Handeln funktioniert, Spaß macht und keinen Verzicht bedeutet, nimmt diese Erfahrung oft mit nach Hause.
Eine Folge über Veranstaltungen. Und gleichzeitig eine Folge darüber, wie gesellschaftlicher Wandel entsteht.
Viel Spaß beim Hören!
DIE SHOWNOTES
Umweltbundesamt: Nachhaltige Veranstaltungen
Praxisleitfäden und Hilfestellungen für die nachhaltige Organisation von Veranstaltungen.
https://www.umweltbundesamt.de/nachhaltige-veranstaltungen
Blauer Engel für Veranstaltungen
https://produktinfo.blauer-engel.de/uploads/criteriafile/de/230/DE-UZ%20236-072024-de-Kriterien-V2.pdf
Quick Guide ISO 20121 – Nachhaltigkeitsmanagement in der Veranstaltungsbranche
Praxisorientierte Einführung in die internationale Norm für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement.
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-50333-8
Bestival Berlin
Praxisbeispiel für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement und im Gespräch als Beispiel für die Anwendung der ISO 20121 erwähnt.
https://convention.visitberlin.de/ueber-uns/bestival
IMEX Frankfurt
Eine der weltweit größten Fachmessen für Meetings, Events und Incentives.
https://imex-frankfurt.com/
Landkarte der Veranstaltungswirtschaft
https://www.igvw.org/wp-content/uploads/Landkarte-der-Veranstaltungswirtschaft-2021.pdf
fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft
https://forward.live/
IFES - International Federation of Exhibition and Event Services
https://www.ifesnet.com/
AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft
https://www.auma.de/
Green Nudging
Informationen und Praxisbeispiele rund um nachhaltige Verhaltensimpulse.
https://green-nudging.de/
Green Nudges
Internationale Plattform mit Beispielen und Forschung zu Nudging-Ansätzen.
https://www.green-nudges.com/
Net Zero Carbon Events
Internationale Initiative zur Dekarbonisierung der Veranstaltungsbranche.
https://www.netzerocarbonevents.org/
Net Zero Carbon Events Roadmap
Die Roadmap der Branche auf dem Weg zu klimaneutralen Veranstaltungen.
https://www.netzerocarbonevents.org/wp-content/uploads/NZCE_Roadmap2022_Full-Report-updated-26Jan2023.pdf
🍲 Harrys Bude
Soziales Projekt aus Köln, das im Gespräch als Beispiel für gesellschaftliches Engagement und gelebte Nachhaltigkeit erwähnt wurde.
https://www.harrys-bude.org/
SWR-Dokumentation: „Harry macht satt“
https://youtu.be/dbS7OpThyE0
The Firm of the Future – A Business Inspired by Nature
Denise DeLuca und George Hutchins über Kooperation, Resilienz und zukunftsfähige Organisationen.
https://forward.live/wp-content/uploads/2026/05/DeLuca-Denise_Brochure_Business_Inspired_by_Nature.pdf
Im Königreich Terra breitet sich ein Grauer Nebel aus.
Die Wälder werden kleiner. Die Brunnen trockener. Die Menschen suchen nach Antworten.
Und wie in jedem guten Märchen suchen sie vor allem nach einem Helden.
Dies ist die Legende von Terra.
Eine Fantasy-Geschichte über Prophezeiungen, Kommissionen, Hoffnung, Irrtümer und einen Archivar dritter Klasse namens Norbert.
Eine Märchenfolge?
Eine Satire?
Ein Experiment?
Und falls ihr euch währenddessen fragt, was das alles mit Nachhaltigkeit zu tun hat:
Hört einfach weiter.
Moin.
Der Klimawandel ist abgesagt.
Zumindest wenn man einigen Schlagzeilen der letzten Wochen glaubt.
Denn das berüchtigte Klimaszenario SSP5-8.5, lange Zeit das Synonym für die schlimmsten Folgen der Erderwärmung, gilt inzwischen als zunehmend unrealistisch und wurde im neuen Szenario-Rahmenwerk für den kommenden IPCC-Bericht nicht mehr als Standardpfad übernommen. Für manche Medien offenbar Grund genug, gleich die gesamte Klimakrise mit abzuräumen.
Problem gelöst. Podcast beendet. Nachhaltigkeit kann weg.
Oder?
In dieser Folge schauen wir uns an, was tatsächlich hinter der Diskussion steckt, warum der IPCC die Klimakrise keineswegs abgesagt hat und weshalb aus einer wissenschaftlichen Einordnung innerhalb weniger Tage eine politische und mediale Erzählung wurde.
Und während manche noch darüber diskutieren, ob Nachhaltigkeit überhaupt noch nötig ist, stehen bereits die nächsten Regulierungen vor der Tür:
📦 Die PPWR verändert die Spielregeln für Verpackungen in Europa grundlegend. Recyclingfähigkeit, Rezyklatanteile, Mehrwegquoten und neue Dokumentationspflichten werden für viele Unternehmen zur Pflichtaufgabe.
🌱 Die EmpCo-Richtlinie erklärt dem Greenwashing den Kampf. Wer künftig mit Begriffen wie „nachhaltig“, „umweltfreundlich“ oder „klimaneutral“ wirbt, braucht dafür belastbare Nachweise. Das Zeitalter der grünen Bauchgefühle endet langsam, aber sicher.
Wir sprechen über Klimaszenarien, Schlagzeilen, Verpackungen, Marketingversprechen und darüber, warum Nachhaltigkeit als Unternehmensthema erstaunlich wenig davon abhängt, ob das schlimmste Klimaszenario nun plausibel ist oder nicht.
Kurz gesagt:
Die Klimakrise wurde nicht abgesagt.
Die Regulierung auch nicht.
Und deshalb gibt es wohl doch noch weitere Folgen von „Irgendwas mit Nachhaltigkeit?“.
80 Prozent der Umweltwirkung eines Produkts werden festgelegt, bevor überhaupt produziert wird.
Bevor die erste Schraube sitzt.Bevor das erste Kilogramm CO2 entsteht.Bevor irgendjemand über Recycling, Kreislaufwirtschaft oder Nachhaltigkeitsberichte spricht.
In dieser Folge geht es um den eigentlichen Ursprung vieler Umweltprobleme:Designentscheidungen.
Warum Produkte oft so gebaut werden, dass sie nicht reparierbar sind.Warum Recycling häufig schon am Reißbrett scheitert.Warum Nachhaltigkeit in Entwicklungsprozessen strukturell untergeht.Und warum wir inzwischen hervorragend regulieren können, wie Unternehmen über Nachhaltigkeit sprechen, während die eigentlichen Produkte oft immer noch für Wegwerfen statt Kreislaufwirtschaft entwickelt werden.
Wir reden über:
Muss dieses Produkt eigentlich existieren?
Eine Folge über Produktdesign, Wegwerfgesellschaft, Kreislaufwirtschaft, Regulierung und den teuersten Fehler überhaupt:Den Fehler am Anfang.
SHOWNOTES / QUELLEN / LESETIPPS
- EU Circular Economy Action Plan: https://ec.europa.eu/environment/strategy/circular-economy-action-plan_en
- Leyla Acaroglu / Unschool of Disruptive Design: https://www.leylaacaroglu.com
- Leyla Acaroglu / What You Probably Didn’t Learn in Design School:
https://www.youtube.com/watch?v=PeQdOxXdTcQ
- TED Talk Leyla Acaroglu "Paper Beats Plastic?": https://www.ted.com/talks/leyla_acaroglu_paper_beats_plastic_how_to_rethink_environmental_folklore
- Viktor Papanek, "Design for the Real World" (1971)
- Braungart / McDonough, "Cradle to Cradle" (2002)
- Ellen MacArthur Foundation - Fashion and the Circular Economy: https://www.ellenmacarthurfoundation.org/fashion-and-the-circular-economy
- EU Ökodesign-Verordnung (ESPR): https://ec.europa.eu/growth/industry/sustainability/ecodesign-sustainable-products-regulation_en
- EU Right to Repair Directive (2024): https://commission.europa.eu/topics/consumers/right-to-repair_en
- Digitaler Produktpass: https://ec.europa.eu/growth/industry/sustainability/digital-product-passport_en
Nachhaltigkeit lebt von schönen Geschichten.
Von Roadmaps.
Von Transformationspfaden.
Von strategischen Zielbildern.
Von perfekt designten LinkedIn-Posts mit Sonnenuntergang, Windrad und dem Satz:
‚Gemeinsam gestalten wir die Zukunft.‘ Und dann gibt es die Realität. Excel-Dateien mit kaputten Formeln.
Überforderte Teams. Geschätzte Scope-3-Daten. Budgets, die plötzlich verschwinden.
KPI-Chaos.
Regulatorik, die sich schneller verändert als manche Unternehmensstrategie.
Und Menschen, die gleichzeitig die Welt retten und Lieferantenfragebögen nachtelefonieren sollen.
In dieser Folge reden wir über die Dinge, die man normalerweise eher nach dem Meeting sagt.
Oder nach dem dritten Bier auf Nachhaltigkeitskonferenzen.
Freut euch auf:
Eine Folge über Tabus.Über Widersprüche.Über organisierte Improvisation.
Und darüber, warum Ehrlichkeit vielleicht gerade wichtiger wird als Hochglanz.
Staffel 3, Folge 3: „Die mit dem Tabu“
Irgendwas mit Nachhaltigkeit?
Die mit der Reichweitenangst!
Reichweitenangst, Ladefrust, Preisdebatten.
Und dazwischen die unbequeme Wahrheit: Es funktioniert. Meistens sogar ziemlich gut.
Diese Folge ist kein Hype und kein Gegen-Hype.
Sondern ein Blick auf Elektromobilität aus der Praxis.
Mehrere Jahre elektrisch unterwegs.
Vom ersten „Mal schauen, ob das überhaupt geht“ bis zu dem Punkt, an dem es einfach Alltag wird.
Was sich wirklich verändert, wenn man nicht mehr tankt, sondern lädt.
Warum viele Diskussionen immer noch auf Annahmen basieren, nicht auf Erfahrung.
Und wieso Verhalten oft wichtiger ist als Technik.
Es geht um die typischen Urban Legends: Reichweite, Laden, Winter, Strommix.
Was davon stimmt. Was nicht. Und was irgendwo dazwischen liegt.
Dazu ein ehrlicher Blick auf Kosten und Energiepreise.
Warum der Vergleich oft schon im Ansatz schief läuft.
Und weshalb die Frage „lohnt sich das?“ selten so einfach zu beantworten ist, wie sie gestellt wird.
Außerdem ein Perspektivwechsel in die Unternehmenswelt.
Dort, wo weniger diskutiert und mehr gerechnet wird.
Und wo Elektromobilität manchmal nicht ideologisch, sondern schlicht wirtschaftlich wird.
Und am Ende bleibt eine ziemlich unspektakuläre Erkenntnis:
Elektromobilität ist weder die Lösung für alles.
Noch ist sie der große Irrweg.
Sie ist ein Werkzeug.
Und wie gut es funktioniert, hängt weniger vom Auto ab als von den Rahmenbedingungen.
Keine Romantik, kein Kulturkampf.
Nur Praxis.
Nachhaltigkeit scheitert selten an fehlendem Wissen.
Und auch nicht an fehlenden Daten.
Sie scheitert an Entscheidungen.
In dieser Folge geht es um den Ort im Unternehmen, an dem sich tatsächlich entscheidet, was passiert... Und das ist in den wenigsten Fällen der Vorstand, die Strategieabteilung oder das Nachhaltigkeitsteam.
Es ist der Einkauf.
Dort, wo Angebote verglichen werden.
Dort, wo über ein paar Prozent Preisunterschied entschieden wird.
Dort, wo Lieferketten, Materialien und Risiken real ausgewählt werden.
Und genau dort verliert Nachhaltigkeit erstaunlich oft.
Nicht, weil sie niemand ernst nimmt.
Sondern weil sie im entscheidenden Moment nicht die gleiche Rolle spielt wie Preis, Verfügbarkeit und Qualität.
Die Folge schaut sich an, warum das so ist, warum selbst die öffentliche Beschaffung als einer der größten Einkäufer mit genau diesen Fragen kämpft und was sich konkret ändern müsste, damit sich Entscheidungen tatsächlich verschieben.
Es weder um Moral, noch um perfekte Daten.Und nein, auch nicht um den nächsten Bericht.
Es geht um eine ziemlich einfache Frage:
Was passiert in dem Moment, in dem wirklich entschieden wird?
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