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In der sechsten Folge spricht Christiane Schulz mit Johanna Hille darüber, welche Rolle Kommunikation in Transformationsprozessen in Unternehmen einnimmt. Johanna Hille verantwortet den Bereich Employee Engagement und Change bei der internationalen Netzwerkagentur Weber Shandwick in Berlin. Sie sagt: Wandel ist anstrengend, aber das Ergebnis kann toll sein.
Bei Veränderungsprozessen spielt Kommunikation eine zentrale Rolle, sagt Johanna Hille. Weil aber alle kommunizieren, wird sie zu oft als selbstverständlich gesehen und nicht strategisch mitgedacht. Doch nur weil etwas kommuniziert wurde, hat es noch nicht jeder verstanden.
Eine Change Story erzählt die Geschichte des Wandels: Unternehmen sollten für sich definieren, warum sie sich verändern, welche Ziele sie verfolgen und in welchen Schritten diese erreicht werden können. Auch sei es wichtig, die Veränderungen nicht nur nach außen zu kommunizieren, sondern auch innerhalb der Organisation zu informieren; und sich darüber klar zu werden, welche Auswirkungen die angestrebten Maßnahmen für die Mitarbeiter haben. Zwischenschritte zu kommunizieren und erste Meilensteine zu feiern sei wichtig, um den Weg des Wandels kontinuierlich zu begleiten.
Die Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Abteilungen sind zentrale Akteure im gesamten Prozess. Sie müssen eingebunden und ihre Anregungen oder auch Bedenken ernst genommen werden. Um den Wandel für alle greifbar zu machen, können Planspiele hilfreich sein. Aber auch eine kreative Auseinandersetzung mit dem Thema, zum Beispiel mit audiovisuellem Material, macht die Notwendigkeit des angestoßenen Prozesses sowie die Maßnahmen für alle sichtbar und nachvollziehbar. Fürsprecher und diejenigen, die sich aktiv beteiligen, sind konstruktive Multiplikatoren im Unternehmen, denn sie treiben den Wandel aus der Mitte heraus. Ein informeller Austausch in lockeren Gesprächsrunden kann dagegen diejenigen abholen, die sich eher passiv verhalten und nicht gleich laut ihre Meinung kundtun.
Eine offene und konstruktive Feedbackkultur ist ein weiterer Aspekt des Wandels: Wer Feedback einholt, sollte es aber auch annehmen wollen, sagt Johanna Hille. Am Ende stärkt man nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit sondern auch die Reputation nach außen. Insgesamt ist in den letzten Jahren ein zunehmender Austausch zwischen den Bereichen HR und Kommunikation wahrzunehmen, nicht zuletzt, weil die Reputation nicht nur aus dem Bereich Corporate Communications gesteuert wird, sondern weil Mitarbeiter in Zeiten der sozialen Medien ein Unternehmen gleichermaßen schnell nach außen darstellen können. Stimmen Innensicht und Außensicht überein, kann der Transformationsprozess als Chance für eine Reputation genutzt werden.
Feedback, Anmerkungen, Hinweise zum Podcast an [email protected] und auf Twitter und Facebook @GPRA sowie Linkedin
By GPRAIn der sechsten Folge spricht Christiane Schulz mit Johanna Hille darüber, welche Rolle Kommunikation in Transformationsprozessen in Unternehmen einnimmt. Johanna Hille verantwortet den Bereich Employee Engagement und Change bei der internationalen Netzwerkagentur Weber Shandwick in Berlin. Sie sagt: Wandel ist anstrengend, aber das Ergebnis kann toll sein.
Bei Veränderungsprozessen spielt Kommunikation eine zentrale Rolle, sagt Johanna Hille. Weil aber alle kommunizieren, wird sie zu oft als selbstverständlich gesehen und nicht strategisch mitgedacht. Doch nur weil etwas kommuniziert wurde, hat es noch nicht jeder verstanden.
Eine Change Story erzählt die Geschichte des Wandels: Unternehmen sollten für sich definieren, warum sie sich verändern, welche Ziele sie verfolgen und in welchen Schritten diese erreicht werden können. Auch sei es wichtig, die Veränderungen nicht nur nach außen zu kommunizieren, sondern auch innerhalb der Organisation zu informieren; und sich darüber klar zu werden, welche Auswirkungen die angestrebten Maßnahmen für die Mitarbeiter haben. Zwischenschritte zu kommunizieren und erste Meilensteine zu feiern sei wichtig, um den Weg des Wandels kontinuierlich zu begleiten.
Die Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Abteilungen sind zentrale Akteure im gesamten Prozess. Sie müssen eingebunden und ihre Anregungen oder auch Bedenken ernst genommen werden. Um den Wandel für alle greifbar zu machen, können Planspiele hilfreich sein. Aber auch eine kreative Auseinandersetzung mit dem Thema, zum Beispiel mit audiovisuellem Material, macht die Notwendigkeit des angestoßenen Prozesses sowie die Maßnahmen für alle sichtbar und nachvollziehbar. Fürsprecher und diejenigen, die sich aktiv beteiligen, sind konstruktive Multiplikatoren im Unternehmen, denn sie treiben den Wandel aus der Mitte heraus. Ein informeller Austausch in lockeren Gesprächsrunden kann dagegen diejenigen abholen, die sich eher passiv verhalten und nicht gleich laut ihre Meinung kundtun.
Eine offene und konstruktive Feedbackkultur ist ein weiterer Aspekt des Wandels: Wer Feedback einholt, sollte es aber auch annehmen wollen, sagt Johanna Hille. Am Ende stärkt man nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit sondern auch die Reputation nach außen. Insgesamt ist in den letzten Jahren ein zunehmender Austausch zwischen den Bereichen HR und Kommunikation wahrzunehmen, nicht zuletzt, weil die Reputation nicht nur aus dem Bereich Corporate Communications gesteuert wird, sondern weil Mitarbeiter in Zeiten der sozialen Medien ein Unternehmen gleichermaßen schnell nach außen darstellen können. Stimmen Innensicht und Außensicht überein, kann der Transformationsprozess als Chance für eine Reputation genutzt werden.
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