JOSÉPHINE - ANTIRASSISMUS im RADIO

JOSÉPHINE - ANTIRASSISMUS im RADIO

By simon INOUNewsEducationPolitics
Download on the App Store

JOSÉPHINE - ANTIRASSISMUS im RADIO episodes

  • Cinéma Africain! 2026: Sandra Krampelhuber über das Programm und die Anerkennung der Stadt Linz

    Zum dritten Mal in Folge organisiert Sandra Krampelhuber vom 4. bis 7. November 2026 das Festival "Cinéma Africain!" in Linz. Wir haben mit ihr im Interview über das Programm und die Hintergründe gesprochen.

    Das Filmfestival, veranstaltet vom Kulturverein Beyond Frames, wurde 2026 mit dem Preis „Stadt der Vielfalt – Preis für Interkulturalität“ der Stadt Linz ausgezeichnet. Ein starkes und verdientes Signal für ein Engagement, das bereits 2024 seinen Anfang nahm. Wir gratulieren herzlich!

    • Das gesamte Programm des heurigen Festivals: https://www.cinema-africain.at
    • Instagram: https://www.instagram.com/cinemaafricain/

    Biographie von Sandra Kramppelhuber:

    Sandra Krampelhuber ist eine in Linz, Österreich, lebende Filmemacherin und Kulturproduzentin. Ihre Arbeit umfasst Dokumentarfilm, Filmfestival-Kuration und Kulturarbeit. Ein Schwerpunkt liegt auf afrikanischen Kontexten und der afrikanischen Diaspora, mit einer besonderen Verbindung zum Senegal. In ihren Dokumentarfilmen beschäftigt sie sich mit kultureller Identität, Geschichte, Geschlechterfragen, künstlerischem Ausdruck und gesellschaftlichem Wandel. Zu ihren Filmen zählen Queens of Sound – A Herstory of Reggae and Dancehall (2006), 100% Dakar – more than art (2014), Accra Power (2016), Mané (2020) und Letter of a Woman (2027).

    2024 gründete sie das internationale Filmfestival CINÉMA AFRICAIN! in Linz. Das Festival widmet sich der Vielfalt afrikanischer Filme und des Kinos der afrikanischen Diaspora und schafft Begegnungsräume für Filmschaffende, Publikum und Kulturakteur:innen.

    9 min
  • Michael Lysander FREMUTH, Universität Wien: Das islamische Kopftuchgesetz verletzt drei Grundrechtspositionen

    Seit Beginn des Schuljahres 2026/27 gilt in Österreich ein Gesetz, dass das Tragen eines islamischen Kopftuchs für Mädchen unter 14 Jahren untersagt. Die Bundesregierung begründet die Maßnahme mit dem Schutz von Kindern vor religiösem Zwang. Kritiker:innen sehen darin hingegen einen Eingriff in Grund- und Freiheitsrechte.

    Über diese Fragen diskutierten am 7. Oktober sechs Expert:innen und Betroffene bei einer Veranstaltung des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte in der Wiener Diplomatischen Akademie. Mehr als 200 Menschen verfolgten die Debatte mit dem Titel: „Kopftuchverbot an Schulen – Schutz oder Einschränkung der Selbstbestimmung?“ Moderiert wurde die Diskussion von der Juristin und Journalistin Amira Awad.

    Ein Bericht von simon INOU

    -

    Begrüßung: Angelika WATZL, Generalsekretärin, Österreichische Liga für Menschenrechte

    Podiumsteilnehmer:innen:

    • Yara ALNAHHAS, Schülerin, 8. Klasse, Realgymnasium
    • Michael Lysander FREMUTH, Direktor, Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte; Professor für Grund- und Menschenrechte, Universität Wien
    • Dunia KHALIL, Expertin für Antirassismus, Vielfalt und diskriminierungskritische Arbeit, Dokustelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus
    • Martin KIENL, Leiter Sektion II: Integration, Kultur und Volksgruppen, Bundeskanzleramt
    • Marawan MANSOUR, Rechtsanwalt
    • Karin MEDITS-STEINER, Vorsitzende, Personalvertretung der Wiener Pflichtschullehrer:innen
    20 min
  • Ebako Ugbodu: In Österreich wird viel verdeckt und schön geredet

    Mit einer antirassistischen Performance am Wiener Otto-Wagner-Areal reagiert der Künstler Ebako Ugbodu auf einen rassistischen Vorfall während seiner Residency im „Hof der Kulturen“. Nach monatelanger Mediation fordert er nun Konsequenzen vom Volkskundemuseum.

    Der gesamte Artikel mit Hintergrundinformationen ist hier zu lesen

    9 min
  • Caroline Nwafor spricht über Klimagerechtigkeit in Österreich

    Antirassismus bedeutet, gesellschaftliche Ungleichheiten und strukturelle Benachteiligungen sichtbar zu machen und ihnen entgegenzuwirken. Denn ungleiche Zugänge zu Arbeit, Einkommen, Wohnraum und gesellschaftlicher Teilhabe können Armut und soziale Ungleichheit verstärken.

    Gesellschaftliche Ungleichheiten tragen oftmals maßgeblich dazu bei, dass Menschen in Armut geraten und auch von Energiearmut betroffen sind. Doch was hat das konkret mit Energie zu tun?

    Dazu haben wir ein Interview mit Caroline Nwafor geführt. Sie leitet die Koordinierungsstelle zur Bekämpfung von Energiearmut ( kurz kea), eine Abteilung des Klima- und Energiefonds der Republik Österreich, die Klimaschutz und Energieeffizienz fördert.

    Die kea bietet bedürftigen Familien, die ihre Energiekosten nicht mehr bezahlen können, Beratung und vielfältige Unterstützung. Doch wie können gesellschaftliche Ungleichheiten dazu führen, dass bestimmte Menschen stärker von Energiearmut betroffen sind?

    Mehr Infos über die Arbeit von Caroline Nwafor: https://kea.gv.at

    21 min
  • Ursula Hemetek über die Anfänge der Initiative Minderheiten

    Vor 35 Jahren wurde die Initiative Minderheiten gegründet. Am Anfang dieser Initiative war ein Kollektiv von Menschen aus der weißen österreichischen Mehrheitsgesellschaft, darunter die Musikwissenschaftlerin Ursula Hemetek. Hier erzählt sie ihre persönliche Gründungsgeschichte.

    -

    Bild: © Sabine Hauswirth

    10 min
  • Farid Hafez on Governing Islam in Austria and Germany: From Colonial Times to the Present

    Professor Farid Hafez ist Politikwissenschaftler, Lehrender an der renommierten Universität College of William & Mary in Virginia sowie Senior Researcher an der Georgetown University. Am William & Mary College hält er Vorlesungen über rechtsextremen Populismus, Islamophobie, internationale Beziehungen und Terrorismus.

    Derzeit befindet er sich auf Europatournee, um sein neues Buch „Governing Islam in Austria and Germany: From Colonial Times to the Present“ vorzustellen, das im April 2026 bei Oxford University Press erschienen ist. Am vergangenen Montag, dem 8. Juni 2026, war er zu Gast bei Katharina Ivanyi, Professorin am Institut für Orientalistik der Universität Wien. In diesem Interview resümiert Farid Hafez die Ergebnisse seiner Forschung, die sich über einen Zeitraum von 150 Jahren erstreckt, und ermutigt junge Menschen, sich von rassistischen Strukturen nicht entmutigen zu lassen. Er selbst, so erzählt er, wurde von seiner damaligen Schullehrerin nie an einem Gymnasium gesehen. Das Buch ist noch nicht auf Deutsch erschienen. Ein Interview von simon INOU.

    14 min

About JOSÉPHINE - ANTIRASSISMUS im RADIO

From the publisher's feed

JOSÉPHINE – Antirassismus im Radio – Die Stimme für ein antirassistisches Österreich

-