
Sign up to save your podcasts
Or


Das war am 28. April 2026 bei der Buchvorstellung von Dimitrie Sissi Mukanviligara in der Wiener Buchhandlung Bibliobox. „Do not accept to die“ oder auf Deutsch „Akzeptiere einfach nicht, zu sterben“ ist der Titel ihres Buches. Darin erzählt Frau Mukanviligara als Völkermord-Überlebende aus Ruanda ihre Erinnerungen, damit wie sie sagt, „die Getöteten nicht zum zweiten mal sterben“. In der Buchpräsentation erzählte sie von der immer wiederkehrenden Frage „Warum habe ich überlebt und nicht die anderen?“ – Bild: Bibliobox auf Instagram
Während Ahlam Dorfer – gebürtige Libyerin und SPÖ-Gemeinderätin in Schardenberg im oberösterreichischen Schärding – erzählt, dass sie kaum rassistische Erfahrungen in ihrer Gemeinde gemacht hat, ist Rilwan Mogaji anderer Meinung. Der Unternehmer ist in Wien aufgewachsen – in einer rassistischen Gesellschaft, wie er sagt. Allerdings hat er Strategien entwickelt, wie er aus diesem Nachteil Vorteile ziehen kann. simon INOU im Gespräch mit zwei Pragmatiker:innen, die in Österreich ihren eigenen antirassistischen Weg gehen.
> ZARA stellt zum ersten mal den Rassismus Report Online
> Eröffnung in den USA des Genozidmuseums über die Völker der Bamiléké aus Kamerun
> Der Wiener Aktionsplan gegen Rassismus wurde vorgestellt
> Schluss mit der endlosen Kopftuchdebatte
In der heutigen Episode beschäftigen wir uns mit folgenden Themen:
From the publisher's feed
JOSÉPHINE – Antirassismus im Radio – Die Stimme für ein antirassistisches Österreich
-
Ihr Kampf war ein zutiefst persönlicher: Ihr Vater, der hochgeschätzte Intellektuelle und Freund Mozarts, Angelo Soliman, wurde trotz seines Prestiges Opfer der grausamen Entmenschlichung durch den Rassismus der Habsburgermonarchie. Joséphine kämpfte unermüdlich für die Würde ihres Vaters und gegen ein System, das Menschen nach ihrer Herkunft wertete.