Mit Meron Mendel sprechen Cili (zurück aus dem Podcast-Ruhestand!) und Louise über seine Kindheit im Kibbuz, den Nahostkonflikt und die Frage, wie Gesellschaften mit Angst, Gewalt und Spaltung umgehen. Der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank erzählt, warum in Israel irgendwann fast alle der Meinung sind, dass ein Staat ohne Militär nicht überleben kann, wie die Hoffnung auf Frieden nach dem Attentat auf Yitzhak Rabin zerbrach und weshalb radikale Siedlerbewegungen für ihn ein Rückschritt sind. Außerdem beschreibt er, wie er den 7. Oktober erlebt hat, warum Freundschaften und ganze Gruppen an der Nahostfrage zerbrechen – und weshalb der Kibbuz für ihn immer auch ein Stück „Mikro-Kommunismus“ geblieben ist.