Kapitelrauschen - Der Literaturpodcast für MV

Kapitelrauschen - Der Literaturpodcast für MV

By LiteraturRat MV, Anna Christina AlersSociety & CultureArtsBooksPersonal Journals
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Kapitelrauschen - Der Literaturpodcast für MV episodes

  • Folge 32 mit Hassan Altiziny
    Auf der Suche nach Heimat

    In dieser Folge begrüßen wir Hassan Altiziny, der 2014 aus Syrien nach

    Greifswald geflohen ist. Dort hat er Deutsch als Zweitsprache studiert und gibt jetzt dieses
    Wissen weiter, vor allem in Schreibkursen für geflüchtete Menschen. Ein großer Teil davon
    war der Workshop „Gefundene Briefe”, bei dem Menschen über ihre Erfahrungen und
    Erlebnisse, aber auch von ihrer Flucht sowie ihren Wünschen und Hoffnungen schreiben.
    Selbst schreibt er viel zweisprachig, indem er seine eigenen Texte vom Deutschen ins
    Arabische übersetzt und umgekehrt.

    Im Gespräch mit Marie spricht Hassan über die Erfahrungen in den Workshops, und warum

    das literarische Schreiben für den Spracherwerb wichtig ist. Vor allem wünscht er sich
    weitere Finanzierungsmöglichkeiten für Angebote zum Spracherwerb für Geflüchtete.
    Außerdem blickt er auf schwierige Momente, in denen Traumata und Traurigkeit den Alltag
    prägen.

    Im Anschluss spricht Lisa mit dem Literaturwissenschaftler Stephan Lesker von der Uni

    Rostock. Dabei blicken die beiden darauf, wie Lyrik vom Orient nach Europa gekommen ist
    und übersetzt wurde.

    Website von “Gefundene Briefe”:

    https://lettersfound.de/

    unser Podcast auf Instagram:

    https://www.instagram.com/kapitelrauschen/?hl=de

    51 min
  • Folge 31 mit Barbara Handke
    Schreiben und Dozieren in Leipzig

    In der neuen Folge unseres Podcasts begrüßen wir die Wahlleipzigerin Barbara Handke. Geboren in Barth im Landkreis Vorpommern-Rügen, zog es die Autorin, Lektorin und Dozentin nach einer Station in Rostock anschließend in die sächsische Metropole, wo sie neben dem aufmerksamen Blick auf ihre eigenen Texte – mehrere Bücher sind unter ihrem Namen veröffentlicht – auch das Schreiben anderer unter die Lupe nimmt, etwa als Leiterin von Schreibworkshops.

    Mit Nina spricht Handke über ihren aktuellen Roman, „Bernadette ändert ihr Leben“, warum sie diesem einen hoffnungsvollen Ton geben wollte, über die große Frage nach KI beim Schreiben – und warum sie manchmal mit dem Gedanken liebäugelt, sich als Nicht-Social Media-affine Person doch noch Instagram herunterzuladen.

    Im Anschluss spricht Lisa mit der Literaturwissenschaftlerin Anne Schülke-Witte von der Uni Rostock. Dafür nehmen sich die beiden Handkes Roman und die Protagonistin Bernadette vor und überlegen, ob man den Begriff des klassischen Bildungsromans auf das Buch anwenden kann, auch wenn keine männliche, jugendliche Figur im Zentrum steht.

    Barbara Handkes Website:

    https://centralbuero.de/

    Buch „Bernadette ändert ihr Leben":

    https://www.rowohlt.de/buch/barbara-handke-bernadette-aendert-ihr-leben-9783805201216

    55 min
  • Folge 30 mit Silke Peters
    Schreiben als Zauberspruch
    In dieser Folge "Kapitelrauschen" spricht Lisa Gerlach mit der Autorin Silke Peters. Sie bewegt sich als Person sehr gern in M-V und in ihren Texten am liebsten in der Grauzone zwischen Prosa und Lyrik. In ihren Schreibworkshops möchte sie auch anderen Menschen zeigen, dass Schreiben einem manchmal zugänglich macht, was die gesprochene Sprache als flüchtiges Medium nicht greifbar machen kann. Trotzdem versuchen wir es hier im Podcast!
    Am Ende der Folge spricht Marie Zimmer passend dazu wieder mit dem Literaturwissenschaftler Dr. Stephan Lesker: Kann man "gutes" Schreiben eigentlich lernen? Ist es folglich ein Handwerk oder eher eine Kunst? Wie änderte sich der Blick auf das Schriftsteller*innen-Dasein kultur- und literaturgeschichtlich über die Jahrhunderte hinweg?
    Silke Peters Website: https://silke-peters.jimdofree.com/biographisches/
    Silke Peters auf Instagram: https://www.instagram.com/silkepetersstralsund/
    Link zum Projekt "Letters found" (Interkulturelles Schreiben): https://lettersfound.de/
    30 min
  • Folge 29 mit Daniel Stähr
    Wirtschaftswissenschaften, um die Welt ein Stückchen besser zu machen

    In der neuen Folge “Kapitelrauschen” wird es wirtschaftswissenschaftlich, denn Marie Zimmer spricht mit Daniel Stähr über die Macht der Ökonom*innen. Der gebürtige Kühlungsborner lebt heute in Frankfurt am Main und hat jetzt sein erstes eigenes Sachbuch „Die neuen Propheten- Wie Ökonomen unsere Zukunft verspielen“ veröffentlicht.

    Das Gespräch mit Marie Zimmer dreht sich um die Entstehung seines Sachbuches, aber auch um das Schreiben von fiktionalen sowie journalistischen Texten. Im Leseausschnitt und im Gespräch berichtet der Autor von den Stärken, aber auch von den Schwächen der Ökonominnen. Für seine neuen Prophetinnen hat er aber auch direkt ein neues Gebot in petto. Außerdem erzählt er, warum er die Wirtschaftswissenschaften nicht verlassen will, auch wenn sie von verschiedenen Skandalen und Problemen geprägt sind. Neben dem Schreiben spielt auch das Lesen in Daniel Stährs Leben eine große Rolle – im Gespräch verrät er, was für ihn ein gutes Buch ausmacht und welche Autor*innen ihn auf seiner Reise bisher geprägt haben.

    Was unterscheidet ein Sachbuch von Prosa? Mit Sicherheit die Fakten, aber wo verläuft die Grenze zwischen diesen beiden Genres? Mit dieser Frage beschäftigen sich Lisa Gerlach (@realisatorin) und Literaturwissenschaftler Stephan Lesker (@stephan.lesker zum Abschluss der Folge. Außerdem blicken sie auf die Parallelen zwischen Stährs Sachbuch und fiktionalen Werken, und Stephan Lesker verrät, was bei Sachbuchtiteln gerade Trend ist.

    Daniel Stährs Website:

    https://danielstaehr5.wordpress.com/

    Daniel Stähr auf Instagram:

    https://www.instagram.com/danielstaehr_autor/

    Sachbuch “Die neuen Propheten- Wie Ökonomen unsere Zukunft verspielen”:

    https://www.fischerverlage.de/buch/daniel-staehr-die-neuen-propheten-9783103977288

    “Die Sprache des Kapitalismus” von Daniel Stähr & Simon Sahner:

    https://www.fischerverlage.de/buch/simon-sahner-daniel-staehr-die-sprache-des-kapitalismus-9783103975932

    Daniel Stähr im Poetencamp des Literaturhauses Rostock 2020:

    https://www.literaturhaus-rostock.de/autorenfoerderung/schreibsommer-m-v/poetencamp-2020/stipendiatinnen-2020/daniel-staehr/

    unser Podcast auf Instagram:

    https://www.instagram.com/kapitelrauschen/

    51 min
  • Folge 28 mit Slata Roschal
    Zwischen München und MV und zwischen Lyrik und Prosa

    Die neue Folge unseres Podcasts kommt aus München: dort wohnt die Autorin und Schriftstellerin Slata Roschal seit ihrem Wegzug aus Greifswald. Aufmerksamen „Kapitelrauschen“-Hörer*innen wird auffallen, dass es nicht das erste Mal ist, dass die Autorin und Literaturwissenschaftlerin bei uns zu Gast ist, denn im Sommer 2022 war Slata schon einmal bei uns im Gespräch.

    Damals ging es vor allem um ihr Prosadebüt „153 Formen des Nichtseins“, was wenig später für den Deutschen Buchpreis nominiert werden sollte, und ihre Liebe zu Dostojewski. Seitdem hat sich einiges getan: ein weiterer Roman und Beiträge in Textreihen folgten, und in diesem Jahr veröffentlichte sie ihren neuen Gedichtband „Ich brauche einen Waffenschein ein neues bitteres Parfüm ein Haus in dem mich keiner kennt“. Ausgehend von diesem Werk sprechen Nina Abrahams und Slata Roschal über das Verhältnis von Prosa und Lyrik, ihren Umzug von Greifswald nach München und die Arbeitsbedingungen im Literaturbetrieb. Dieses Thema beschäftigt Roschal immer wieder: Am Beispiel von Aufenthaltsstipendien übt sie Kritik an Förderprogrammen, sowohl in ihren Werken als auch öffentlich. Wie können angemessene Stipendien für Autorinnen und Autoren zwischen Utopie und selbstverständlichen Forderungen aussehen? Und was haben fehlende Bürostühle damit zu tun? Slata Roschal hat da eine Idee.

    Wo verläuft die Grenze zwischen Lyrik und Prosa, und wie frei sind Gedichte? Nachdem Slata Roschal und Nina Abrahams Gespräch bereits auf dieses Spannungsverhältnis eingehen, ergründet Lisa Gerlach dieses Thema nochmal aus literaturwissenschaftlicher Perspektive und befragt dazu die Germanistin Anne Schülke-Witte, die für uns die Entwicklung von freien Versen und Rhythmen in der Lyrik nachzeichnet.

    Slata Roschal Webseite:

    https://www.slataroschal.de/

    Slata Roschal auf Instagram:

    https://www.instagram.com/slata.roschal/

    aktueller Gedichtband „Ich brauche einen Waffenschein […]“

    https://www.wunderhorn.de/?buecher=ich-brauche-einen-waffenschein-ein-neues-bitteres-parfuem-ein-haus-in-dem-mich-keiner-kennt

    Stipendienliste des Blogs „Other writers need to concentrate“:

    https://other-writers.de/stipendien/

    Textreihe zu Residenzstipendien im JÁDU-Magazin des Goethe-Instituts:

    https://www.goethe.de/prj/jad/de/the/hcw/res.html

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    1 hr 1 min
  • Folge 27 mit Helga Schubert
    Lebenslanges Schreiben in Neu Meteln

    Für die neue Folge unseres Podcasts zieht es uns ins dörfliche Neu Meteln in Nordwestmecklenburg: Hier besucht Lisa Gerlach die Schriftstellerin Helga Schubert. Dort, in der Nähe von Schwerin, lebt und arbeitet die ausgebildete Psychologin, die seit ihrem Gewinn des Bachmannpreises 2020 auch einem breiteren Publikum bekannt ist – geschrieben hat sie aber immer.

    Im Gespräch ergründen die beiden ihr lebenslanges Schreiben, den Entstehungsprozess des Dokumentarfilms „Sonntagskind“ (2023) über Schuberts Werdegang – und wie es ist, im Alter von 80 Jahren einen der bedeutendsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum zu gewinnen. Außerdem verrät Schubert, woran sie gerade arbeitet: Im November erscheint ihr neuer Band „Luft zum Leben“ bei dtv, aus dem sie sogar ein kurzes Gedicht für uns liest.

    Schuberts Erzählungen weisen oft erkennbare Bezüge zu ihrem eigenen Leben auf. In diesem Kontext diskutieren Marie Zimmer und die Literaturwissenschaftlerin Anne Schülke-Witte autobiografisches Schreiben sowie seine Ursprünge, und Anne verrät uns, was es mit dem Begriff des „autobiografischen Pakts“ auf sich hat.

    Neuer Erzählungsband „Luft zum Leben“ (VÖ: 13.11.2025):

    https://www.dtv.de/buch/luft-zum-leben-28513

    NDR-Dokumentarfilm „Sonntagskind“ über Helga Schubert:

    https://www.ardmediathek.de/video/unsere-geschichte/sonntagskind-das-leben-der-helga-schubert/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjMzMzU4N19nYW56ZVNlbmR1bmc

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    1 hr 12 min
  • Folge 26 mit Juli Katz
    Vom Dorf übers Dorf, direkt aus MV

    Juli Katz' Website:

    https://julikatz.de

    Juli Katz' Instagram:

    https://www.instagram.com/juli_katz.jpg/

    Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern 2025:

    https://literaturrat-mv.de/detail/juli-katz-gewinnt-literaturpreis-mecklenburg-vorpommern-2024 https://youtu.be/JuokxXwzIpE?si=AU8stP7oJcIfURDM

    „annegret will nach chicago“:

    https://julikatz.de/annegret-will-nach-chicago/

    „Vorpommern aufs Ohr“:

    http://vorpommern-aufs-ohr.de

    Unser Podcast auf Instagram:

    https://www.instagram.com/kapitelrauschen/

    42 min
  • Folge 25 mit Isabelle Lehn
    Über Schreiben in Leipzig und Dozieren in MV

    Isabelle Lehns Autorinnenseite auf literaturport.de:

    https://www.literaturport.de/lexikon/isabelle-lehn/

    Roman „Die Spielerin“:

    https://www.fischerverlage.de/buch/isabelle-lehn-die-spielerin-9783103972023

    Hintergrund des reales Falls, der „Die Spielerin“ inspirierte:

    https://sandromattioli.de/wollte-die-mafia-ddp-kaufen/#:~:text=Und%20so%20standen%20kurz,%20nachdem%20Martina%20N.%20eingecheckt%20hatte,%20Beamte

    Weiterbildung „Schreibsommer“ des LiteraturRats MV:

    https://literaturrat-mv.de/detail/schreibsommer-2025-junge-autorinnen-gesucht

    Literaturvermittlungsprogramm „Weltenschreiber für MV“:

    https://weltenschreiber-mv.de/

    Essay „Weibliches Schreiben in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“:

    https://www.fischerverlage.de/magazin/extras/weibliches-schreiben-gegenwartsliteratur

    Unser Podcast auf Instagram:

    https://www.instagram.com/kapitelrauschen/

    1 hr 2 min
  • Folge 24 mit Steffen Dürre
    „Kauzige“ Prosa und Lyrik aus Rostock

    Steffen Dürre auf Instagram:

    https://www.instagram.com/steffen.duerre/?hl=de

    Neuer Instagram-Account dieses Podcasts:

    https://www.instagram.com/kapitelrauschen/

    47 min
  • Folge 23 mit Bertram Reinecke
    Zwischen Lyrik, Montage und Verlegerdasein

    Bertram Reineckes Autorenseite auf literaturport.de:

    https://www.literaturport.de/lexikon/bertram-reinecke/

    Gedichtband „Daphne, ich bin wütend“:

    https://poetenladen.jimdofree.com/lyrik/reihe-neue-lyrik-1-1/#cc-m-product-6420261566

    Verlagsseite „Reinecke & Voss“:

    https://reinecke-voss.de/

    neuer Band zu 250 Jahren Caspar David Friedrich im Verlag:

    https://www.reinecke-voss.de/der-horizont-ist-bloss-eine-rhetorische-figur

    54 min

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Literarisch hat Mecklenburg-Vorpommern einiges zu bieten. Der Podcast „Kapitelrauschen“ macht das jetzt hörbar.

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