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In dieser Folge begrüßen wir Hassan Altiziny, der 2014 aus Syrien nach
Im Gespräch mit Marie spricht Hassan über die Erfahrungen in den Workshops, und warum
Im Anschluss spricht Lisa mit dem Literaturwissenschaftler Stephan Lesker von der Uni
Website von “Gefundene Briefe”:
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In der neuen Folge unseres Podcasts begrüßen wir die Wahlleipzigerin Barbara Handke. Geboren in Barth im Landkreis Vorpommern-Rügen, zog es die Autorin, Lektorin und Dozentin nach einer Station in Rostock anschließend in die sächsische Metropole, wo sie neben dem aufmerksamen Blick auf ihre eigenen Texte – mehrere Bücher sind unter ihrem Namen veröffentlicht – auch das Schreiben anderer unter die Lupe nimmt, etwa als Leiterin von Schreibworkshops.
Mit Nina spricht Handke über ihren aktuellen Roman, „Bernadette ändert ihr Leben“, warum sie diesem einen hoffnungsvollen Ton geben wollte, über die große Frage nach KI beim Schreiben – und warum sie manchmal mit dem Gedanken liebäugelt, sich als Nicht-Social Media-affine Person doch noch Instagram herunterzuladen.
Im Anschluss spricht Lisa mit der Literaturwissenschaftlerin Anne Schülke-Witte von der Uni Rostock. Dafür nehmen sich die beiden Handkes Roman und die Protagonistin Bernadette vor und überlegen, ob man den Begriff des klassischen Bildungsromans auf das Buch anwenden kann, auch wenn keine männliche, jugendliche Figur im Zentrum steht.
Barbara Handkes Website:
Buch „Bernadette ändert ihr Leben":
In der neuen Folge “Kapitelrauschen” wird es wirtschaftswissenschaftlich, denn Marie Zimmer spricht mit Daniel Stähr über die Macht der Ökonom*innen. Der gebürtige Kühlungsborner lebt heute in Frankfurt am Main und hat jetzt sein erstes eigenes Sachbuch „Die neuen Propheten- Wie Ökonomen unsere Zukunft verspielen“ veröffentlicht.
Das Gespräch mit Marie Zimmer dreht sich um die Entstehung seines Sachbuches, aber auch um das Schreiben von fiktionalen sowie journalistischen Texten. Im Leseausschnitt und im Gespräch berichtet der Autor von den Stärken, aber auch von den Schwächen der Ökonominnen. Für seine neuen Prophetinnen hat er aber auch direkt ein neues Gebot in petto. Außerdem erzählt er, warum er die Wirtschaftswissenschaften nicht verlassen will, auch wenn sie von verschiedenen Skandalen und Problemen geprägt sind. Neben dem Schreiben spielt auch das Lesen in Daniel Stährs Leben eine große Rolle – im Gespräch verrät er, was für ihn ein gutes Buch ausmacht und welche Autor*innen ihn auf seiner Reise bisher geprägt haben.
Was unterscheidet ein Sachbuch von Prosa? Mit Sicherheit die Fakten, aber wo verläuft die Grenze zwischen diesen beiden Genres? Mit dieser Frage beschäftigen sich Lisa Gerlach (@realisatorin) und Literaturwissenschaftler Stephan Lesker (@stephan.lesker zum Abschluss der Folge. Außerdem blicken sie auf die Parallelen zwischen Stährs Sachbuch und fiktionalen Werken, und Stephan Lesker verrät, was bei Sachbuchtiteln gerade Trend ist.
Daniel Stährs Website:
Daniel Stähr auf Instagram:
Sachbuch “Die neuen Propheten- Wie Ökonomen unsere Zukunft verspielen”:
“Die Sprache des Kapitalismus” von Daniel Stähr & Simon Sahner:
Daniel Stähr im Poetencamp des Literaturhauses Rostock 2020:
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Die neue Folge unseres Podcasts kommt aus München: dort wohnt die Autorin und Schriftstellerin Slata Roschal seit ihrem Wegzug aus Greifswald. Aufmerksamen „Kapitelrauschen“-Hörer*innen wird auffallen, dass es nicht das erste Mal ist, dass die Autorin und Literaturwissenschaftlerin bei uns zu Gast ist, denn im Sommer 2022 war Slata schon einmal bei uns im Gespräch.
Damals ging es vor allem um ihr Prosadebüt „153 Formen des Nichtseins“, was wenig später für den Deutschen Buchpreis nominiert werden sollte, und ihre Liebe zu Dostojewski. Seitdem hat sich einiges getan: ein weiterer Roman und Beiträge in Textreihen folgten, und in diesem Jahr veröffentlichte sie ihren neuen Gedichtband „Ich brauche einen Waffenschein ein neues bitteres Parfüm ein Haus in dem mich keiner kennt“. Ausgehend von diesem Werk sprechen Nina Abrahams und Slata Roschal über das Verhältnis von Prosa und Lyrik, ihren Umzug von Greifswald nach München und die Arbeitsbedingungen im Literaturbetrieb. Dieses Thema beschäftigt Roschal immer wieder: Am Beispiel von Aufenthaltsstipendien übt sie Kritik an Förderprogrammen, sowohl in ihren Werken als auch öffentlich. Wie können angemessene Stipendien für Autorinnen und Autoren zwischen Utopie und selbstverständlichen Forderungen aussehen? Und was haben fehlende Bürostühle damit zu tun? Slata Roschal hat da eine Idee.
Wo verläuft die Grenze zwischen Lyrik und Prosa, und wie frei sind Gedichte? Nachdem Slata Roschal und Nina Abrahams Gespräch bereits auf dieses Spannungsverhältnis eingehen, ergründet Lisa Gerlach dieses Thema nochmal aus literaturwissenschaftlicher Perspektive und befragt dazu die Germanistin Anne Schülke-Witte, die für uns die Entwicklung von freien Versen und Rhythmen in der Lyrik nachzeichnet.
Slata Roschal Webseite:
Slata Roschal auf Instagram:
aktueller Gedichtband „Ich brauche einen Waffenschein […]“
Stipendienliste des Blogs „Other writers need to concentrate“:
Textreihe zu Residenzstipendien im JÁDU-Magazin des Goethe-Instituts:
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Für die neue Folge unseres Podcasts zieht es uns ins dörfliche Neu Meteln in Nordwestmecklenburg: Hier besucht Lisa Gerlach die Schriftstellerin Helga Schubert. Dort, in der Nähe von Schwerin, lebt und arbeitet die ausgebildete Psychologin, die seit ihrem Gewinn des Bachmannpreises 2020 auch einem breiteren Publikum bekannt ist – geschrieben hat sie aber immer.
Im Gespräch ergründen die beiden ihr lebenslanges Schreiben, den Entstehungsprozess des Dokumentarfilms „Sonntagskind“ (2023) über Schuberts Werdegang – und wie es ist, im Alter von 80 Jahren einen der bedeutendsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum zu gewinnen. Außerdem verrät Schubert, woran sie gerade arbeitet: Im November erscheint ihr neuer Band „Luft zum Leben“ bei dtv, aus dem sie sogar ein kurzes Gedicht für uns liest.
Schuberts Erzählungen weisen oft erkennbare Bezüge zu ihrem eigenen Leben auf. In diesem Kontext diskutieren Marie Zimmer und die Literaturwissenschaftlerin Anne Schülke-Witte autobiografisches Schreiben sowie seine Ursprünge, und Anne verrät uns, was es mit dem Begriff des „autobiografischen Pakts“ auf sich hat.
Neuer Erzählungsband „Luft zum Leben“ (VÖ: 13.11.2025):
NDR-Dokumentarfilm „Sonntagskind“ über Helga Schubert:
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Juli Katz' Website:
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Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern 2025:
„annegret will nach chicago“:
„Vorpommern aufs Ohr“:
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Isabelle Lehns Autorinnenseite auf literaturport.de:
Roman „Die Spielerin“:
Hintergrund des reales Falls, der „Die Spielerin“ inspirierte:
Weiterbildung „Schreibsommer“ des LiteraturRats MV:
Literaturvermittlungsprogramm „Weltenschreiber für MV“:
Essay „Weibliches Schreiben in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“:
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Bertram Reineckes Autorenseite auf literaturport.de:
Gedichtband „Daphne, ich bin wütend“:
Verlagsseite „Reinecke & Voss“:
neuer Band zu 250 Jahren Caspar David Friedrich im Verlag:
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