Keimelion - Schätze des Wissens

Keimelion - Schätze des Wissens

By Ludwig-Maximilians-Universität MünchenEducation
Download on the App Store

Keimelion - Schätze des Wissens episodes

  • [Humanistische Sammelhandschrift]
    Cim. 3 (= 2° Cod. ms. 550)
    Plutarch,; Basilius magnus, und Xenophon,
    [Humanistische Sammelhandschrift] Entstehungsort: Italien (vermutlich Florenz)
    Entstehungszeit: 1437-1456
    Provenienz: Die in einer Gothico-humanistica abgefaßte und möglicherweise von Leonardo Tolosano da Colle rubrizierte Sammelhandschrift im Florentiner Weißrankenstil dürfte aus dem Vorbesitz des florentinischen Buchhändlers und Verlegers Vespasiano da Bisticci (1421-1498) sowie später der Adelsfamilie Pio aus Carpi in der Region Emilia-Romagna stammen. Sie enthält einen Besitzvermerk der UB Ingolstadt; auf welchen Wegen und aus welchen Gründen sie dorthin gelangte, ist unbekannt.
    0 min
  • Moosburger Graduale
    Cim. 100 (= 2° Cod. ms. 156)
    Moosburger Graduale
    Entstehungsort: Kollegiatstift St. Kastulus in Moosburg
    Entstehungszeit: um 1360
    Provenienz: Die mit Zierinitialen vom Lombardentyp mit reichem Fleuronnée ausgestattete Pergamenthandschrift nimmt unter den in Deutschland niedergeschriebenen lateinischen Musikhandschriften des Mittelalters eine herausragende Stellung ein. Das Kollegiatstift Moosburg wurde 1598 auf Veranlassung Herzog Wilhelms V. nach Landshut transferiert und im Zuge der Säkularisation 1803 aufgehoben; die imponierende Handschrift gelangte als Säkularisationsgut in die UB Landshut.
    0 min
  • Hausbuch Michaels de Leone – Würzburger Liederhandschrift
    Cim. 4 (= 2° Cod. ms. 731)
    Hausbuch Michaels de Leone – Würzburger Liederhandschrift
    Entstehungsort: Würzburg
    Entstehungszeit: 1345-1354
    Provenienz: Die in einer Textura formata von mehreren Händen abgefaßte Pergamenthandschrift verdankt seine Entstehung Michael de Leone († 1355), der aus einem bekannten Mainzer Patriziergeschlecht stammte und sich nach seinem Hof zum Löwen in Würzburg nannte. Das Hausbuch gab er an seinen Neffen Jakob de Leone († 1400) weiter. Das Schicksal des Hausbuches nach 1403 ist ungewiß, vermutlich hat es Würzburg aber nie verlassen. Jedenfalls erwarb es der Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575), der seit 1561 als Domkapitular und von 1564 bis 1569 als Domscholaster in Würzburg wirkte. Seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek vermachte er als Stiftung der UB Ingolstadt, an der sich das Hausbuch seit 1573 befand.
    0 min
  • Fragmente aus Parzival und Titurel
    Cim. 80b(1 (= 8° Cod. ms. 154)
    Wolfram ,
    Fragmente aus Parzival und Titurel
    Entstehungsort: unbekannt
    Entstehungszeit: um 1300
    Provenienz: Die Pergamentstreifen wurden aus der 214 Blatt umfassenden lateinischen Sammelhandschrift 8° Cod. ms. 154 gelöst, die in der Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden ist. Von dem waagerecht zu Heftfalzen zerschnittenen Blatt sind sieben Streifen der oberen Hälfte erhalten. Der Text ist in gotischer Buchschrift von zwei Händen geschrieben.
    0 min
  • Fragmente aus Parzival und Titurel
    Cim. 80b(2 (= 8° Cod. ms. 154)
    Wolfram ,
    Fragmente aus Parzival und Titurel
    Entstehungsort: unbekannt
    Entstehungszeit: um 1300
    Provenienz: Die Pergamentstreifen wurden aus der 214 Blatt umfassenden lateinischen Sammelhandschrift 8° Cod. ms. 154 gelöst, die in der Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden ist. Von dem senkrecht zerschnittenen Pergamentblatt sind vier Streifen erhalten. Der Text ist von einer Hand in gotischer Buchschrift geschrieben und ist mit roten Initialen zu Strophenbeginn versehen.
    0 min
  • Fragmente aus Parzival und Titurel
    Cim. 80b(3 (= 8° Cod. ms. 154)
    Wolfram ,
    Fragmente aus Parzival und Titurel
    Entstehungsort: unbekannt
    Entstehungszeit: um 1300
    Provenienz: Die Pergamentstreifen wurden aus der 214 Blatt umfassenden lateinischen Sammelhandschrift 8° Cod. ms. 154 gelöst, die in der Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden ist. Von dem senkrecht zerschnittenen Pergamentblatt sind vier Streifen erhalten. Der Text ist von einer Hand in gotischer Buchschrift geschrieben und ist mit roten Initialen zu Strophenbeginn versehen.
    0 min
  • Fragmente aus Parzival und Titurel
    Cim. 80b(4 (= 8° Cod. ms. 154)
    Wolfram ,
    Fragmente aus Parzival und Titurel
    Entstehungsort: unbekannt
    Entstehungszeit: um 1300
    Provenienz: Die Pergamentstreifen wurden aus der 214 Blatt umfassenden lateinischen Sammelhandschrift 8° Cod. ms. 154 gelöst, die in der Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden ist. Das Pergamentblatt ist am oberen und unteren Rand beschnitten, es entstand jedoch kein Textverlust. Der Text ist von einer Hand in gotischer Buchschrift geschrieben und ist mit roten Initialen zu Strophenbeginn versehen.
    0 min
  • Psalterium (Würzburg-Ebracher Psalter)
    Cim. 15 (= 4° Cod. ms. 24)
    Psalterium (Würzburg-Ebracher Psalter)
    Entstehungsort: Würzburger Raum (u. U. Zisterzienserkloster Ebrach)
    Entstehungszeit: um 1230
    Provenienz: Die in einer Textualis abgefaßte, reich geschmückte Pergamenthandschrift stammte aus dem Besitz des Augsburger Bischofs Johann Egolph von Knöringen (1537-1575), der seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung vermachte. An der UB Ingolstadt befand sie sich seit 1573.
    0 min
  • [Musiktheoretischer Sammelband]
    Cim. 13 (= 8° Cod. ms. 375)
    [Musiktheoretischer Sammelband] Entstehungsort: vermutl. im süddeutschen Raum
    Entstehungszeit: 1200-1250
    Provenienz: Die Pergament- und Papierhandschrift stammte aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563) und enthält zahlreiche Glossen und Kolumnentitel aus seiner Feder. Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt.
    0 min
  • Biblia sacra (Vetus Testamentum) – Biburger Bibel
    Cim. 19 (= 2° Cod. ms. 28)
    Biblia sacra (Vetus Testamentum) – Biburger Bibel
    Entstehungsort: Benediktinerkloster Biburg
    Entstehungszeit: 1147
    Provenienz: Die in einer karolingischen Minuskel abgefaßte Schaf- und Kalbpergamenthandschrift wurde 1147 auf Veranlassung des Erzbischofs Eberhard von Salzburg (1089-1164), der von 1138 bis 1147 als Abt dem Benediktinerkloster Biburg vorstand, von dem Professen Ebrordus aus dem Benediktinerkloster Prüfening, dem Biburger Professen Henrich und einem ungenannten Dritten geschrieben. In Biburg hat der Humanist und Historiograph Johannes Aventinus bzw. Johann Georg Turmair (1477-1534) aus Abensberg in Niederbayern die Handschrift benutzt. Das bei Kelheim gelegene Kloster wurde 1589 den Ingolstädter Jesuiten übergeben, die die Handschrift in ihre Kollegsbibliothek aufnahmen. Mit der Auflösung des Jesuitenordens 1773 gelangte sie an die UB Ingolstadt.
    0 min

About Keimelion - Schätze des Wissens

From the publisher's feed

In ihrer über 500-jährigen Geschichte hat die LMU zahlreiche ebenso seltene wie prächtige Handschriften und Drucke gesammelt. Diese einmaligen Kulturschätze macht die Universitätsbibliothek in ihrem…

More shows like Keimelion - Schätze des Wissens

Center for Advanced Studies (CAS) Research Focus Evolutionary Biology (LMU) - HD by Center for Advanced Studies (CAS)

Center for Advanced Studies (CAS) Research Focus Evolutionary Biology (LMU) - HD

0 Listeners

Hegel lectures by Robert Brandom, LMU Munich by Robert Brandom, Axel Hutter

Hegel lectures by Robert Brandom, LMU Munich

7 Listeners

MCMP – Philosophy of Science by MCMP Team

MCMP – Philosophy of Science

1 Listeners

MCMP – Epistemology by MCMP Team

MCMP – Epistemology

0 Listeners

MCMP – Mathematical Philosophy (Archive 2011/12) by MCMP Team

MCMP – Mathematical Philosophy (Archive 2011/12)

6 Listeners

John Lennox - Hat die Wissenschaft Gott begraben? by Professor John C. Lennox, University of Oxford

John Lennox - Hat die Wissenschaft Gott begraben?

4 Listeners

Theoretical Physics Schools (ASC) by The Arnold Sommerfeld Center for Theoretical Physics (ASC)

Theoretical Physics Schools (ASC)

2 Listeners

Medizin - Open Access LMU - Teil 16/22 by Ludwig-Maximilians-Universität München

Medizin - Open Access LMU - Teil 16/22

0 Listeners

Women Thinkers in Antiquity and the Middle Ages - SD by Peter Adamson

Women Thinkers in Antiquity and the Middle Ages - SD

0 Listeners

Epistemology and Philosophy of Science: Prof. Dr. Stephan Hartmann – HD by Ludwig-Maximilians-Universität München

Epistemology and Philosophy of Science: Prof. Dr. Stephan Hartmann – HD

1 Listeners