Keimelion - Schätze des Wissens

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Keimelion - Schätze des Wissens episodes

  • Die geverlicheiten und einsteils der geschichten des loblichen streytparen und hochberümbten helds und Ritters herr Tewrdannckhs
    Cim. 72 (= 2 P.germ. 44)
    Maximilian ,
    Die geverlicheiten und einsteils der geschichten des loblichen streytparen und hochberümbten helds und Ritters herr Tewrdannckhs
    Entstehungsort: Nürnberg: Johann Schönsperger
    Entstehungszeit: [1517]
    Provenienz: Das bekannte Werk von Kaiser Maximilian I. (1459-1519) in einem Halblederband des 19. Jahrhunderts zeichnet sich durch die vielen Holzschnitte bekannter Künstler wie Leonhard Beck (1480-1542), Hans Schäufelein (1480/85-1538/40) oder Hans Burgkmair (1473-1531) aus. Den Druck und die Herausgabe der Erstauflage 1517 besorgte Johann Schönsperger d. Ä. (1455-1521), seit 1508 kaiserlicher Hofbuchdrucker, in Nürnberg; er war auf Wunsch des Hofes für diesen Auftrag von Augsburg, wo er seine Offizin betrieb, nach Nürnberg umgezogen. Die kursive Gestaltung der Kleinbuchstaben mit scharfen Brechungen und die sogenannten Quadrangeln, die quadratischen Verdickungen der Enden des Buchstabenschafts auf der Grundlinie, kennzeichnen die von Schönsperger nach Vinzenz Rockners Entwurf geschnittene Frakturschrift. Das Exemplar der UB München stammt aus dem Vorbesitz von Carl Heinrich Edler von Kehling in München, der es 1687 als seinen Besitz ausweist. Der Druck enthält ferner einen Besitzvermerk der UB Landshut; auf welchen Wegen und aus welchen Gründen er dorthin zwischen 1800 und 1826 gelangte, ist unbekannt.
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  • Der weis Ritter wie er so getruwlich bei stund ritter Leuwen des, Herzogens sun von Burges, das er zu letst ein künnigreich besaß
    Cim. 42 (= 2 P.germ. 15)
    Elisabeth ,
    Der weis Ritter wie er so getruwlich bei stund ritter Leuwen des, Herzogens sun von Burges, das er zu letst ein künnigreich besaß
    Entstehungsort: Straßburg: Grüninger
    Entstehungszeit: 1514
    Provenienz: Der Frühdruck in einem Pappeinband mit Pergamentrücken gelangte in den Zimelienbestand der UB München, da man ihn im 19. Jahrhundert für überaus selten hielt; heute sind vier Exemplare in Deutschland nachgewiesen. Die Herkunft des Druckes, der einen Besitzvermerk aus Ingolstädter Zeit trägt, ist unbekannt.
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  • [Spanischer Seeatlas]
    Cim. 20 (= 8° Cod. ms. 185)
    [Spanischer Seeatlas] Entstehungsort: Nordafrika
    Entstehungszeit: um 1509
    Provenienz: Die Pergamenthandschrift, deren aus der Heftung gelöste Karten den Charakter von Portolankarten aufweisen, verfaßte ein unbekannter Kartograph. Sie gelangte in die Bibliothek des Ingolstädter Jesuitenkollegs und kam nach dessen Auflösung 1773 an die UB Ingolstadt.
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  • Bücherkatalog der Ingolstädter Artistenfakultät
    Cim. 34e (= 4° Cod. ms. 923)
    Tengler, Christoph und Einßpeck, Leonhard
    Bücherkatalog der Ingolstädter Artistenfakultät
    Entstehungsort: Ingolstadt
    Entstehungszeit: 1508
    Provenienz: Den Bücherkatalog schrieb 1508 im Auftrag des Dekans der Ingolstädter Artistenfakultät, Christoph Tengler, der Notar-Pedell Leonhard Einßpeck in Bastarda nieder. Neben dieser Haupthand finden sich mehrere Nachtragshände. Der Katalog trägt weder einen Besitzvermerk der Artistenfakultät noch spätere Signaturen, nur ein Bestandsetikett des Universitätsarchives von 1870. 1903 kam er ungebunden vom Archiv in die UB.
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  • 1) [Missarum diversorum auctorum Liber primus. Si dedero Obreth. …]; Stimmbuch Tenor. (RISM B I: 15091) 2) [Motetti C.]. Stimmbuch T[enor]. (RISM B I: 15041)
    Cim. 44m(1 (= 4° Liturg. 374)
    1) [Missarum diversorum auctorum Liber primus. Si dedero Obreth. …]; Stimmbuch Tenor. (RISM B I: 15091) 2) [Motetti C.]. Stimmbuch T[enor]. (RISM B I: 15041)
    Entstehungsort: Venedig (Drucker: Octavianus Petrutius)
    Entstehungszeit: 1) 1508 2) 1504
    Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder gebundene Sammlung von Messen und Motetten stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt. Die Muster des Einbandes (Blindpressung) stammen vom Buchbinder Glareans. Beide Stimmbücher enthalten das Exlibris Knöringens sowie Eintragungen von der Hand Glareans im Deckel. Das Tenor-Stimmbuch weist außerdem noch einige verteilte Marginalien auf.
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  • Cosmographiae introductio: cum quibusdam geometriae ac astronomiae principiis ad eam rem necessariis
    Cim. 74 (= 4 Math. 863)
    Waldseemüller, Martin und (Ringmann, Matthias)
    Cosmographiae introductio: cum quibusdam geometriae ac astronomiae principiis ad eam rem necessariis
    Entstehungsort: Deodati
    Entstehungszeit: 1507
    Provenienz: Der Frühdruck stammte aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt. Der überaus seltene Druck in einem Landshuter Bibliothekseinband des 19. Jahrhunderts enthält zwischen Blatt 14 und 15 eine zweiseitige, in flüchtiger Federzeichnung mit Flächenkolorit ausgeführte handschriftliche Weltkarte Glareans.
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  • 1) [Missarum diversorum auctorum Liber primus. Si dedero Obreth. …]; Stimmbuch Barytonans. (RISM B I: 15091) 2) [Motetti C.]. Stimmbuch B[assus]. (RISM B I: 15041)
    Cim. 44m(2 (= 4° Liturg. 374)
    1) [Missarum diversorum auctorum Liber primus. Si dedero Obreth. …]; Stimmbuch Barytonans. (RISM B I: 15091) 2) [Motetti C.]. Stimmbuch B[assus]. (RISM B I: 15041)
    Entstehungsort: Venedig (Drucker: Octavianus Petrutius)
    Entstehungszeit: 1) 1508 2) 1504
    Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder gebundene Sammlung von Messen und Motetten stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt. Die Muster des Einbandes (Blindpressung) stammen vom Buchbinder Glareans. Beide Stimmbücher enthalten das Exlibris Knöringens sowie Eintragungen von der Hand Glareans im Deckel. Das Tenor-Stimmbuch weist außerdem noch einige verteilte Marginalien auf.
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  • Hortulus animae
    Cim. 39 (= 8 Asc. 3261)
    Brant, Sebastian und Wimpfeling, Jakob
    Hortulus animae
    Entstehungsort: Argentine , Offizin Johann Wehinger
    Entstehungszeit: 1503
    Provenienz: Der leider nicht ganz vollständige Frühdruck in einem schwarzen Halblederband mit goldverziertem Rücken zeichnet sich durch einen außergewöhnlichen Buchschmuck aus. Alle Initialen sind mehrfarbig mit Blattgoldgrund gehalten, den Rand verzieren Blatt- und Blumenmuster, alle Holzschnitte sind koloriert und mit Gold ausgelegt. Der Band ist bedauerlicherweise stark beschnitten, so dass ein Teil des Randschmucks verloren gegangen ist. Der aus klösterlichem Vorbesitz stammende Druck, dem handschriftliche Blätter vor- und nachgebunden sind, gelangte nach 1826 in den Bestand der UB München.
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  • Commentaria in Bibliam (Ed.: Bernardinus Gadolus)
    Cim. 87 (= 2 Inc.lat. 69a)
    Hieronymus, Sophronius Eusebius
    Commentaria in Bibliam (Ed.: Bernardinus Gadolus)
    Entstehungsort: Venetiis , Offizin Johannes und Gregorius de Gregoriis, de Forlivio
    Entstehungszeit: 1497/98
    Provenienz: Der zweibändige Wiegendruck stammte ursprünglich aus dem Besitz des Erasmus von Rotterdam (1465/69-1536); in beiden Bänden befindet sich auf der Versoseite des letzten Blattes der Eintrag „Sum Erasmi“. Das Werk gelangte später in den Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563) und enthält Marginalien aus seiner Feder. Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt.
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  • Missale Romanum
    Cim. 59 (= 4 Inc.lat. 612)
    Missale Romanum
    Entstehungsort: Nürnberg, Offizin Georg Stuchs
    Entstehungszeit: 1484
    Provenienz: Eine farbige Initiale mit Blattgoldgrund sowie fein ausgeführte Randverzierungen mit Blumen- und Pflanzenmustern stehen am Anfang dieses seltenen Pergamentdrucks der Nürnberger Offizin Stuchs. Er stammte aus dem Besitz des Augsburger Bischofs Johann Egolph von Knöringen (1537-1575), der seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung vermachte. An der UB Ingolstadt befand sie sich seit 1573.
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