Der Januar endet endlich. In dieser Folge von Kein Kokolores gibt’s ein persönliches Update: Ich lasse das letzte Jahr passieren, das Gefühl, noch nicht ganz im Erwachsenenleben angekommen zu sein und der Versuch, Bewegung, mentale Gesundheit und soziale Kontakte wieder besser unter einen Hut zu bekommen.Zwischendurch wird’s leichter: Vorfreude auf Hamburg, Cocktails und die große Espresso-Martini-Philosophie – inklusive der Frage, warum Dinge nur an bestimmten Orten wirklich gut schmecken. Dazu ein Bahn-Rant Deluxe (Verspätungen, Kostenrückerstattung und warum der Pott gefühlt nie befahrbar ist), ein kleiner Ausflug zu Schnee, Winter und der berechtigten Frage, warum es eigentlich keinen Wintermarkt gibt.
Es geht außerdem um neue Songideen im Emsa-Becher, Ballermann-Songs, virale Social-Media-Hits und Menschen, die Andere verurteilen, obwohl sie absolut keine Ahnung haben, wovon sie reden.
Zum Schluss wird es ernst und wütend. Anlass ist der Beitrag von Rosa, die im Stadion angegriffen wurde. Ich spreche über die ewige Debatte, dass Frauen im Fußball angeblich nichts zu suchen hätten und darüber, welchem permanenten Stress wir ausgesetzt sind, sobald wir ein Stadion betreten. Über Anfeindungen, Grenzüberschreitungen, Gewalt und darüber, wie selbstverständlich Männern dieser Raum gehört, während Frauen ihn sich immer noch rechtfertigen müssen.
Warum sind wir willkommen als Objekt, aber unerwünscht als Fans? Und warum wird uns immer wieder abgesprochen, dass Fußball auch unser Raum ist?Kein Filter. Kein Relativieren. Kein Kokolores.