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Wir brauchen einen Imagefilm! Really?! Für wen? Und warum? Und müssen es die tragenden Landschaftsaufnahmen mit dramatischer Musik sein und der Bürgermeister, der die Vorzüge seiner Stadt anpreist, wie man ihn schon 800 Mal gesehen hat und der am Ende doch nur irgendwo auf einer Unterseite rumliegt?
Nö, sagt Julia Burkhardt von Qreate - Mitinhaberin einer Filmagentur und Ex-Kommilitonen von Christian und Julia aus dem Online-Journalismus-Studium.
Und sie sagt auch, wie es stattdessen geht: In Asterix-und-Obelix-Manier wie für den Landkreis Enz zum Beispiel. Hier wird mit Vorteilen gespielt und handfest aufs Image ausgeteilt:
Schaut doch mal rein: https://qreate.de/enzkreis-imagefilm-landkreis-jubilaeum
In Taunusstein gab’s zum 50. Jubiläum eine Zeitreise in die Zukunft. Die Aufnahmen dafür haben zeitgleich ganz viele Filmbausteine für Extra-Content geliefert: https://www.youtube.com/watch?v=NsW0KfExu_k
Welche coolen Nicht-Image-Filme kennt Ihr?
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Der Grat ist schmal und oft auch noch vernebelt: Was ist lustig - was grenzüberschreitend? Wo tut eine Prise Humor gut und wo versalzt sie die Debatte? Oder ganz grundsätzlich: Darf und sollte eine Behörde überhaupt witzig sein oder sollte der Staat eher sachlich und neutral bleiben? Fragen, die sich wahrscheinlich die meisten Social-Media-Manager:innen in Verwaltungen stellen. Denn Humor ist unterhaltend - und nach Unterhaltung suchen viele auf Social Media.
Christian und Julia sprechen in der Folge Kleinstadtniveau mit jemanden, der es wissen muss: Sven Matis ist der Chef der Pressestelle der Landeshauptstadt Stuttgart und hat in den vergangenen Jahren immer wieder die Grenzen der humoristischen Behörden-Kommunikation getestet und bei Extra3 auch selbst eine eingezogen.
Fazit: Komik kommt von Können. Wichtig ist, vorher zu testen, ob der Witz zündet oder falsch verstanden wird und ob sich jemand verletzt fühlen kann. Wenn Humor gelingt, kann er Brücken bauen und Schärfe mildern. Deshalb lohnt es sich, das Stilmittel in der Kommunikation zu nutzen.
Wer sich die Beispiele aus dem Podcast genauer anschauen möchte:
Lustige Pressemitteilung zur Rathausuhr:
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.wohnungen-fuer-fluechtlinge-in-stuttgart-warum-man-im-rathaus-nicht-ueber-extra-3-beitrag-lacht.1039fbcb-079f-4e94-9cc1-7b92f572b382.html?reduced=true
Kampagne aus Heidenheim "Verliebt, verlobt, verbeamtet":
https://www.heidenheim.de/ausliebezumjob
https://www.linkedin.com/posts/sven-matis-008736163_so-coole-pressemeldungen-finden-sich-im-amtsblatt-activity-7054742868657102849-wTUT?utm_source=share&utm_medium=member_desktop
Schreibt uns:
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Chef schüttelt anderem Typ die Hand, schneidet Bänder durch, schaufelt Erde gen Himmel und überreicht Urkunden - falls jemand fragt: So geht Chef:innen-Positionierung nicht. Das ist erstens keine Position und zweitens unglaublich langweilig.
Aber, keine Positionierung ist auch keine Lösung. Der Behörden-Chef oder die Behörden-Chefin ist oft schon deshalb spannend und wichtig nach außen zu positionieren, weil sie oder er gewählt wurden. Aber leichter gesagt, als getan. Denn wie so oft: Das One-Size-Fits-all-Konzept gibt es hier schon mal gar nicht. Wer sich nicht wohl dabei fühlt, frei in eine Kamera zu sprechen, strahlt das aus. Das hat dann genau die gegenteilige Wirkung, die man erzielen möchte.
Wie kann es klappen, was muss man beachten, was gibt es für Formate, Ideen, Themen und vor allem: Was kann es bewirken, wenn es gut gelingt?
Was genau mit Positionierung gemeint ist und welche praktischen Tipps du direkt in die Tat umsetzen kannst und wie das in Taunussteiner mit den Wochenupdates mit dem Bürgermeister damals anfing, das gibt's in dieser sehr ausführlichen ;) Folge Kleinstadtniveau.
Wie positioniert Ihr Eure:n Chef:in auf Social Media? Kennt Ihr tolle Beispiele? Schreibt uns!
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Traumjob Amtfluencer in der Landeshauptstadt München!
Klingt seltsam? Dann fragt mal bei den 16 Corporate Influencern in München nach. Die sind Teil des bundesweit ersten Amtfluencer-Programms der bayerischen Landeshauptstadt. Und das ist einfach unfassbar großartig.
Was das ist, wie es funktioniert und vor allem was es innen und außen bewirkt: Die zwei Chef-Amtfluencerinnen, Stefanie Nimmerfall und Diana Heffels, verraten es uns und Euch in dieser Folge. Da gibt es sooo viel Inspiration!
So viel vorweg: Das Konzept (und die zwei treibenden Kräfte dahinter) ist/sind der Hammer - und nicht nur was für Großstädte! Für was eigentlich? Für das Image, für den Öffentlichen Dienst, fürs Recruiting, für den Austausch, einfach für das große Ganze!
Finden wir großartig: Die Amtfluencer machen stellvertretend all die vielen Amtshelden sichtbar, die für die Straßenbegrünung und für die Abfallentsorgung
Hört unbedingt rein und folgt dem Hashtag #WirFuerMuenchen auf LinkedIn.
Gleich danach einfach den @Amtshelden folgen ;)
Und den Kontakt zu uns gibt's natürlich auch noch - wir freuen uns immer über Post:
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Wer aus Hessen kommt, hat gleich einen ganzen Eimer Klischees im Kopf, wenn er "Offenbach" hört. Das macht es nicht einfacher, wenn man als Stadtverwaltung - wie so viele Behörden aktuell - Fachkräfte aus den unterschiedlichsten Disziplinen braucht und bei Leuten aus der IT, der Juristerei oder dem Ingenieurswesen ohnehin eher selten auf dem Arbeitgeber-Zettel steht.
Und nun? Attacke!
Wie das ganze ablief, welche Herausforderungen es gab und wie das eine arme Stadt wie Offenbach realisiert, erzählt Lara Reichwein, die für das Projekt verantwortlich war und ist. Super spannende Einblicke für alle, die sich fragen, wie sie ihr Employer Branding strategisch gut aufsetzen können.
Was sagt Ihr?
Connected Euch gerne mit Lara:
Oder uns:
Christian und Julia haben diesmal einen besonderen Gast im Podcast: Lena aka ChatGPT. Sie fragen sie (oder ihn?) zum Beispiel zur Bedeutung von Social Media in der Behördenkommunikation - und sind überrascht, wie die Antwort ausfällt.
Richtig beeindruckt sind sie aber, als sie ChatGPT bitten, aus ein paar Infos drei Tweets zu entwickeln: einmal informativ, einmal emotional und einmal im Bildzeitungs-Stil. Ob mit KI in der Breite die Jobs in den Pressestellen künftig obsolet sind? Auch das klären die drei.
Was denkt Ihr? Ist KI eine Chance oder ein Risiko für die Behördenkommunikation?
Was ist ein Image? Und wie zur Hölle ändert man das von Behörden?! Es geht um Loyalität, um Vertrauen. Und am Ende ist das die Währung unserer demokratischen Grundordnung. Hoch ins Regal gegriffen? Nee, nee. Denn wenn Bürger:innen den staatlichen Organen und Institutionen nicht mehr vertrauen, geht eigentlich nichts mehr. Nun ist das Image einer Stadt oder eines Landkreises selten maßgeblich von der Stadtverwaltung geprägt. Und doch kann man mit guter Kommunikation einiges in Sachen Image machen. Wenn man es durchdenkt und strategisch angeht. Uuuund Lust hat, dicke Bretter zu bohren. Aber es lohnt sich, glauben Christian und Julia.
Auf eine Folge rund um Amtfluencer und warum das Beamtenimage wirklich weg kann.
Schreibt uns!
Bilder auf dem Diensthandy, Videos auf dem Privathandy des Kollegen, Fotos und Video auf der Kamera, auf dem Laufwerk, auf Instagram, in der Mail, in einem Schrank der nach Narnja führt ... Ihr kennt es sicher auch. Wer beruflich viel schnellen Content produziert und braucht, hat schnell Chaos. Und dann verstauben gute Bilder, die öfter brauchen könnte, schnell im Speicher oder niemand kommt dran, wenn man sie gerade braucht.
Christian und Julia sagen: Jetzt reicht's und geben Tipps, Tools und Taktiken an die Hand, wie man das Chaos beherrscht und effizient auch in größeren Teams zusammenarbeitet. Es geht um Datenmanagement, vernünftige Ablage, webbasierte Zusammenarbeit und leider gar nicht um Narnja.
Welche Tools nutzt Ihr?
Wahrscheinlich (hoffentlich!) überlegt sich aktuell jede Behörde in Deutschland, wie sie in Zukunft ihre offenen Stellen besetzt bekommt. Christian und Julia haben mit Christian Pollak in dieser Folge jemanden als Gast, der täglich in unterschiedlichsten Verwaltungen genau diese Frage versucht zu lösen. Denn: Personalberater und Headhunter sind heute auch im Öffentlichen Dienst längst Realität - und zwar nicht nur für Top-Positionen.
Er diskutiert mit Christian und Julia, wie sich Behörden unterscheiden können, was er von Ads und LinkedIn hält und warum er am Ende immer wieder bei der Behördenkultur anlangt - und vor allem, was sich da ändern muss, damit sich gute Leute nicht nur bewerben, sondern auch bleiben.
Super spannende Episode #Kleinstadtniveau zum Start der 3. Staffel (whoop, whoop!) - und sicher nicht die letzte rund um das Thema Recruiting, Employer Branding und Behördenkultur.
Hört rein und verratet uns Eure Cultural Hacks und Employer-Branding-Strategien:
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