Sechzigjährig zog Pierre Bonnard 1926 an die Côte d’Azur, in eine Villa oberhalb von Cannes. Er schätzte es, abseits vom Pariser Kunstleben ganz für die Malerei zu leben.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Hodler zu einem der wenigen grossen eigenständigen Landschaftsmaler Europas. Mehr als ein Jahrzehnt lang befasste er sich mit Motiven aus der Gebirgs- und Seenwelt der Schweiz.
1909 mietete Vallotton eine Villa in Honfleur an der Küste der Normandie als Sommerresidenz. Damit begann ein neues Kapitel seiner Malerei; die Landschaft wurde in den folgenden Jahren sein Hauptthema.
Bonnard, Vuillard und Félix Vallotton gehörten zum Kreis der Nabis-Maler. Unter ihnen war Vallotton “le nabi étranger”, der Fremde aus dem Waadtland, aber auch der Aussenseiter.
1874 ist das Geburtsjahr des Impressionismus. In Paris wurde unter dem Titel “première exposition impressionniste” eine Ausstellung veranstaltet, die eine neue Malerei lancierte und damit Aufsehen erregte.
In Paris hatte Vincent van Gogh den Impressionismus kennengelernt. Als er 1888 in Arles ankam, lag diese Begegnung bereits hinter ihm und er suchte nach neuen Ausdrucksmitteln.
Brüssel und Antwerpen waren in den zwanziger Jahren zwei wichtige Zentren der Avantgarde. Um den Maler René Magritte scharte sich in Brüssel ein Kreis von Literaten.