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In unserer 13. Folge waren Lilly, Daniel und Richard, die alle Schüler*innen des Oberstufenzentrums I Barnim am Bauhaus Campus Bernau sind, und deren Lehrer für Mediengestaltung, Dennis Meier-Schindler, zu Gast. In ihrem Seminarkurs haben sie während des vergangenen Schuljahres Quiztouren für die neue "Bauhaus Denkmal Bernau" App entwickelt. Sogar eine eigene Schülerfirma wurde zu diesem Zweck gegründet und das Schulkonzept neu auf "Bauhaus" ausgerichtet. Was wünschen sich Jugendliche, um die Bernauer UNESCO-Welterbestätte auch für Gleichaltrige attraktiv, interessant und erfahrbar zu machen?
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In der 12. Folge setzt sich unsere Serie „Bauhaus Denkmal Bundesschule“ mit dem 3. Teil zur NS-Zeit der ehemaligen ADGB-Bundesschule von 1933 bis 1945 fort. Der Antisemitismusforscher Prof. Wolfgang Benz spricht in diesem Podcast über die Ergebnisse und erstaunliche Erkenntnisse seines Projektes zur NS-Zeit an der ehemaligen ADGB-Bundesschule, das er Studierenden der Technischen Universität Berlin im Jahr 2009 umgesetzt hat. Diese Folge widmet sich den dunklen Jahren der ehemaligen Bundesschule, während der sie von den Nationalsozialisten besetzt, zur perfiden Planung der Vernichtung der Juden und dem inszenierten Start des Zweiten Weltkriegs herhalten musste.
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In unserer 11. Folge sprechen wir mit der Historikerin Dr. Birgit Schädlich über die Hexenverfolgung in Bernau. Im Mittelpunkt steht dabei eine Frau, über die die Historikerin auch nach über 350 Jahren jede Menge Informationen herausgefunden hat: Dorothea Meermann. Anhand ihres Leidensweges wird die abstrakte Vorstellung der Hexenverfolgung in Bernau nun ganz real.
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Fakten zur Folge:
Tobias Seiler: Chronik der Stadt Bernau 1736
Wellen der europäischen Hexenverfolgung:
Erste Welle der Hexenverfolgung in Europa 1500-1530/ Erste bekannte Fälle in Bernau 1536, 1537
Zweite Welle um 1560
Dritte Welle und Höhepunkt der Verfolgung zwischen 1580 und 1650
In Bernau ein Dokument von 1583, das die erste Inhaftierung von einer Frau, die Selckoinne genannt (es handelt sich sehr wahrscheinlich um Dorothea Meerman, verheiratete Selcho). Die Chronik nennt die Mutter und Großmutter von Dorothea Meerman als wegen Zauberei Verbrannte um 1680. Beides könnte in Zusammenhang gesehen werden.
Die meisten Bernauer Prozesse finden zwischen 1617 und 1622 statt, die letzten 1653 und 1658 statt.
In der Fachliteratur wird von rund 70.000 Hinrichtungen zwischen 1400 und 1800 infolge der Hexenprozesse in Europa, davon 40.000 im damaligen Deutschen Reich ausgegangen. Die Zahl der Prozesse ist noch größer, denn immer gelang es auch Angeklagten sich durch die Prozesse von dem Vorwurf der Zauberei „loszurechten“. In Mecklenburg wird die Hinrichtungszahl mit mindestens 1.609 bei etwa 4.000 Prozessen angegeben (Katrin Möller: Dass Willkür über Recht ginge). Für Brandenburg gibt es noch keinen Überblick. Die letzte Hinrichtung in Brandenburg wurde 1701 im uckermärkischen Fergitz durchgeführt.
Um dem unerwünschten Schalleffekt in der Aula der Bundesschule in Bernau entgegenzuwirken und das Licht im gesamten Raum optimal zu verteilen, brauchte es ein Material, das beide Anforderungen erfüllen konnte. Da es 1929 ein solches Material noch nicht gab, beauftragte das Bauhaus kurzerhand eine seiner besten Weberinnen damit, in ihrer Diplomarbeit einen entsprechenden Stoff zu entwickeln. Anni Albers entwarf ein metallisch glänzendes Gewebe aus Zellophan, Chenille und Baumwolle. Der Stoff wurde nun im Auftrag der Josef & Anni Albers Foundation von dem niederländischen Jongeriuslab reproduziert.
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Mit der 8. Folge unseres Bernau-Podcasts startet unsere erste Podcast-Serie: Bauhaus Denkmal Bundesschule. Bis zur Eröffnung des Bauhaus-Besucherzentrums im Herbst 2021 führen wir Gespräche mit Experten zur über 90-jährigen Bau- und Nutzungsgeschichte des Bauhausensembles, um so abschließend einen optimalen Überblick über alle Epochen zu haben. Im 1. Teil erzählt Anja Guttenberger, zukünftige Leiterin des Besucherzentrums, wieso die ehemalige ADGB-Bundesschule in Bernau entstand und warum sie gerade vom Bauhaus gebaut wurde.
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Vom 19. März bis 19. April zeigt die Künstlerin Beatrice Schuett Moumdjian ihre neue Fotoarbeit „Magic City“ (2021) in Bernau. Da Galerien zurzeit noch nicht wieder geöffnet sind, verlegten die Künstlerin und Galerieleiterin Frederiek Weda die Arbeit kurzerhand in den öffentlichen Raum. Auf Gleis 5 am Bahnhof Bernau eröffnet sich den Zugreisenden nun in einer Plakatausstellung Moumdjians „Magic City“ – zerstörte Kirchen der typisch armenischen Architektur, gebaut aus kulinarischen und materiellen Erinnerungsstücken Moumdjians. Passend dazu ist diesmal der Fotograf Claudio Gobbi zu Gast im Podcast. Seine Publikation „Arménie Ville“ dokumentiert armenische Sakralbauten in aller Welt und war damit ein Stück Inspiration für die Künstlerin. Diese Folge ist unsere erste in deutscher und englischer Sprache. Have fun listening!
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Im 2. Teil unseres Gespräches mit Friedemann Seeger erzählt er über sein Studium an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Design in Ost und West und wie er 1975 nach Bernau kam. Als Mitarbeiter im Kollektiv zum Abriss maroder Fachwerkhäuser in der Bernauer Innenstadt plante Friedemann Seeger deren Umbau zur sozialistischen Musterstadt mit. Seine Erinnerungen an diese Zeit, in der sich das Gesicht Bernaus komplett änderte, sind ein wichtiges Stück Zeit- und Stadtgeschichte. Das scheinbare Durcheinander und Nebeneinander unterschiedlicher Baustile vom Mittelalter bis in die späten 1970er-Jahre zieht sich wie ein roter Faden durch den Stadtkern und ergibt für uns endlich einen historisch tieferen Sinn.
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Friedemann Seeger prägt seit 1975 das architektonische Bild Bernaus mit – erst im Planungskollektiv zum Stadtabriss und dem darauffolgenden Aufbau als sozialistische Musterstadt, später im Bernauer Stadtplanungsamt. Als Alumni der Kunsthochschule Burg Giebichenstein kam er schon früh mit dem Bauhaus in Berührung. Heute ist er Vorsitzender des baudenkmal bundesschule bernau. Dies ist der erste Teil des Gespräches mit Friedemann Seeger, in dem wir uns über das Bauhaus, die Bundesschule und deren Erweiterungsbauten unterhalten.
Das Buch Hannes Meyer. Im Streit der Deutungen findet Ihr bei Spectorbooks. Einen Artikel zu den Waterstradt-Erweiterungsbauten findet Ihr hier: www.bauhaus-imaginista.org.
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Die GALERIE BERNAU ist eine kommunale Galerie für zeitgenössische Kunst, zentral im historischen Stadtkern von Bernau bei Berlin gelegen. In dieser Folge von KNTXT – Bernauer Stadtgespräche erzählt die Leiterin der Galerie, Frederiek Weda, warum sie sich gerade hier beworben hat, wie es in der Galerie aussieht, was hier ausgestellt wird und wie alternative Formate zur Kunstvermittlung im Lockdown essentiell wurden. Nicht zuletzt gibt Frederiek Weda eine Vorschau darauf, welche Künstler Besucher im laufenden Jahr in der Galerie erwarten können. Sie gibt außerdem Einblicke in den Ausschreibungs- und Juryprozess, der jedes Jahr im März startet und das Programm für das kommende Jahr bestimmt.
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