Das einstündige Treffen in Washington hinterlässt ein Trümmerfeld diplomatischer Gewissheiten. Während Grönlands Premier Nielsen jede US-Herrschaft kategorisch ausschließt, konstatiert Vizekanzler Lars Klingbeil das Ende des transatlantischen Verhältnisses, wie wir es kannten. Der Affront, Gebiete eines NATO-Partners "besitzen" zu wollen, ist beispiellos. Dass Deutschland nun Erkundungsteams zur Sicherung grönländischer Souveränität entsendet, markiert eine historische Zäsur. Markus Feldenkirchen analysiert auf radioeins, warum der Glaube an die Partnerschaft dennoch einen kleinen Funken Hoffnung behält – trotz Trumps radikalem Egomanismus.