Kontrafunk: Leselust

Kontrafunk: Leselust

By KontrafunkArtsBooks
Download on the App Store

Kontrafunk: Leselust episodes

  • Lesestunde: „Materialermüdung“ mit Dietrich Brüggemann
    In unserer „Lesestunde“ hören Sie heute Auszüge aus dem Roman „Materialermüdung“ von Dietrich Brüggemann. Die drei ungleichen Freunde Jacob, Maya und Moses navigieren einen Herbst lang durch die Untiefen eines Lebens zwischen Kulturszene, Social Media, künstlicher Intelligenz und postmoderner Ellbogengesellschaft. Doch spätestens, als Moses sich auf Twitter anmeldet, um dort seine verschollene Schwester zu suchen, wird deutlich, dass das Leben der drei Freunde sich mehr verändern wird, als sie es ahnen. Denn die geplante Obsoleszenz, aufgrund derer heute jedes Gerät nach vier Jahren den Geist aufgibt, hat schleichend die ganze Welt befallen, und eine große Materialermüdung breitet sich aus. Also kämpfen die drei in einer zerfallenden Welt um das, was ihnen wichtig ist: Ihre Freundschaft, ihre Familien, ihre Liebe – und die Menschheit, die sich stets Geschichten vom eigenen Untergang erzählt und sich darin immer wieder neu erfindet. Der Roman erschien im August 2022 im Westend Verlag.
    56 min
  • Lesestunde: "Heimatnovelle" von Gil Barkei
    In unserer Lesestunde liest Gil Barkei aus seiner 2021 erschienenen„Heimatnovelle“.
    Heimat – das kann Vieles sein: Erinnerungen vor allem an die Kindheit, aber auch an Menschen mit denen man aufgewachsen ist, Gerüche, Lieblingsspeisen, Lieder und Filme. In „Heimatnovelle“ berichtet der Ich-Erzähler Leon von der Zusammenkunft seiner Familie in einer westfälischen Kleinstadt. Der Mittdreissiger aus Berlin erlebt eine innere Reise durch die Achtziger, Neunziger und Nullerjahre. Kriegsgeneration, 68er und Generation Y treffen mit all ihren Wandlungen und Widersprüchen aufeinander. Gil Barkei, 1983 geboren, hat Politikwissenschaften in Marburg, Budapest und Potsdam studiert und ist seit 2016 Redakteur der Wochenzeitung: „Junge Freiheit“.
    56 min
  • Lesestunde: „Sieben Tage Sommer“ von Thommie Bayer
    Thommie Bayer liest aus seinem aktuellem Roman „Sieben Tage Sommer“: Max ist über siebzig und hat fünf alte Freunde in seine Villa an der Côte d’Azur eingeladen. Diesen Menschen ist er vor Jahrzehnten auf einer Wanderung begegnet. Sie haben ihm bei einem Überfall das Leben gerettet. Max tauscht E-Mails mit Anja aus, einer sehr viel jüngeren Freundin, und bittet sie, die Gäste zu empfangen und zu bewirten. Erst allmählich wird enthüllt, was Max eigentlich im Sinn hat, und alles kommt ganz anders als gedacht. „Sieben Tage Sommer“ erschien in diesem Jahr im Piper-Verlag.
    57 min
  • Lesestunde: „Der Abschied“ von Giuseppe Gracia
    An der Grenze zwischen Leben und Tod, zwischen Erinnerung und Traum erlebt der Erzähler den Trip seines Lebens, als er mit seinem besten Freund, dem Regisseur Lichtenberger, einen Berliner Kulturanlass besucht, der von islamistischen Terroristen gestürmt wird. Live übertragen ins Internet, werden die Opfer mit Schwert und Maschinenpistole hingerichtet, während der Erzähler unter den Geiseln plötzlich seine vor Jahren verstorbene Frau entdeckt.
    56 min
  • Lesestunde: "Der Wehrläufer" von Jörg Bernig
    In Bernigs Erzählung „Der Wehrläufer“ geht ein Schriftsteller nach Prag, um vor der Kulisse der Mutter der Städte seinen vor langem begonnenen Roman über einen Maler zu beenden. Seine stillen Tage sind erfüllt von den Geräuschen des Hauses und der Moldau, die er von seinem Fenster aus sieht. Eines Tages steht ein Wehrläufer mitten im Fluß, und der Schriftsteller sieht sich plötzlich im Verwirrspiel der Zeiten und Begegnungen, im Erinnern an Erlebtes und lebenslang Verschwiegenes.
    56 min
  • Lesestunde: „Im Drüben fischen" von Cora Stephan
    Die Frankfurter Autorin Cora Stephan reiste 1990 in ein ihr bislang unbekanntes Land: nach Mecklenburg-Vorpommern, in die Hauptstadt Schwerin. Dort hatte eine Bürgerrechtlerin eine Zeitung gegründet - den "Mecklenburger Aufbruch". Vielleicht konnte Regine Marquardt Unterstützung gebrauchen? In der Folge fanden Wessi und Ossi nur langsam zusammen, dann aber umso intensiver. Einem Gemeinwesen beim Ableben zuzusehen, war so makaber wie lehrreich. Lehrreich auch im Vergleich mit der eigenen, der westdeutschen Kultur. Cora Stephans Buch: “Im Drüben fischen. Nachrichten von West nach Ost”, erschienen in der Edition Buchhaus Loschwitz, versammelt Texte aus den ersten Jahren nach Wende und Wiedervereinigung.
    56 min
  • Lesestunde: „Lob des Normalen" von Cora Stephan
    Die „Normalen“ stellen die Mehrheit im Lande. Oft ein bisschen spießig, verheiratet, ein bis zwei Kinder, Eigenheim, geregeltes Einkommen, verlässliche Steuerzahler; gutmütige Menschen. Lange haben sie es sich gefallen lassen, zum Auslaufmodell erklärt zu werden. Bis jetzt. Warum und wie sie sich jetzt wehren, davon erzählt Cora Stephan in ihrem Buch „Lob des Normalen: Vom Glück des Bewährten“. Die promovierte Politikwissenschaftlerin und Historikerin ist Kontrafunk-Hörern als Gast in vielen Diskussionssendungen sowie als Kommentatorin bekannt. Als Schriftstellerin schreibt sie Sachbücher und Romane. Zuletzt „Margos Töchter“, erschienen bei Kiepenheuer&Witsch.
    56 min
  • Lesestunde: „Kleine Träume" von Nikola Schröder-Liefring
    In der „Lesestunde“geht es heute um spannende Medizingeschichten: ein Team von Krankenhausmitarbeitern versucht im Berliner Klüngel die eigenen Arbeitsplätze zu retten - ein fast hoffnungsloses Unterfangen. Die Autorin Nikola Schröder-Liefring liest aus den ersten Kapiteln aus dem Berlin-Band der Romanserie „Kleine Träume“. Ihre medizinische Belletristik schreibt sie unter dem Pseudonym Ben A. Deyval, was nur zufällig wie „bin ein Teufel“ klingt. Sie war selbst als Ärztin tätig.
    52 min

About Kontrafunk: Leselust

From the publisher's feed

Schriftsteller lesen aus ihren Werken. Ob Roman oder Erzählung, ob Lyrik oder Thriller – in der literarischen Sprechstunde des Kontrafunks geht es ausschließlich um Belletristik. Manche Texte sind…