Kontrafunk: Leselust

Kontrafunk: Leselust

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Kontrafunk: Leselust episodes

  • Lesestunde: „Winter in Venedig“ von Vladislav Jaros
    In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller Vladislav Jaros Auszüge aus seiner Novelle „Winter in Venedig“. Ein Mann streift auf der Suche nach seiner Vergangenheit durch das winterliche Venedig und verliert sich dabei in melancholischen Gedanken über die menschliche Existenz. Sein Leben scheint aus den Fugen, seltsame Erscheinungen plagen ihn, Chimären, die aus der Dunkelheit auftauchen, Schatten, die um Häuserecken huschen. Nach der rätselhaften Begegnung mit einem Fremden beginnt sich die Grenze zwischen Traum und Realität immer mehr aufzulösen.
    Vladislav Jaros wurde im tschechischen Karlsbad geboren. Er ist nicht nur Schriftsteller, sondern auch Komponist. Nach Reisen in die ganze Welt ließ er sich in der Schweiz nieder. Seinen ersten Roman – „Die Entwurzelten“ – veröffentlichte er 1994. „Winter in Venedig“ ist am 1. Februar 2023 bei der Edition Königstuhl erschienen.
    56 min
  • Lesestunde: „Tückisches Spiel“ von Gunnar Kunz
    In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller Gunnar Kunz aus seinem Kriminalroman „Tückisches Spiel“. Im Jahr 1926 erschüttern Enthüllungen über Putschpläne und Fememorde die Weimarer Republik, der Streit über die Enteignung der deutschen Fürstenhäuser spaltet das Land. In dieser aufgeheizten Stimmung wird im Deutschen Theater eine Schauspielerin ermordet. Kriminalkommissar Gregor Lilienthal begibt sich mit tatkräftiger Unterstützung seines Bruders und dessen Assistentin auf die Spur des Täters. Während der Proben zu Shakespeares „Sommernachtstraum“ wird ein zweiter Anschlag verübt, und die Ermittler begreifen: Sie müssen sich beeilen, wenn sie einen weiteren Mord verhindern wollen. Gunnar Kunz hat selbst vierzehn Jahre am Theater gearbeitet. Sein Roman aus dem Theatermilieu zur Zeit der Weimarer Republik ist im September 2022 im Selbstverlag erschienen.
    56 min
  • Lesestunde: "Inflation" von Gunnar Kunz
    In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller Gunnar Kunz aus seinem Kriminalroman „Inflation!“. In der Zeit der Hyperinflation vor 100 Jahren kostet ein Pfund Butter 1,3 Millionen Mark, das Spekulantentum blüht ebenso wie das Verbrechen. Ein Ermittlertrio aus einem Kriminalkommissar, einem Universitätsprofessor sowie dessen Assistentin macht sich auf, einen brutalen Mörder zu überführen. Ihre Ermittlungen führen sie zu Schiebern und Hehlern, zu Menschen am Rande der Existenz und nicht zuletzt in das von den Franzosen besetzte Ruhrgebiet. Gunnar Kunz ist Autor etlicher Romane, Theaterstücke und Kinderbücher. 2010 wurde er für den Literaturpreis Wartholz nominiert. „Inflation!“ ist der 3. Band einer Serie von Kriminalromanen, mit denen der Autor die Geschichte der Weimarer Republik erzählt. Er ist im Januar 2011 im Sutton Verlag erschienen.
    56 min
  • Lesestunde: "Feuer ins Herz" Teil 2 von Gerald Ehegartner
    In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller, Lehrer und Naturpädagoge Gerald Ehegartner aus seinem Roman „Feuer ins Herz – Wie ich lernte, mit der Angst zu tanzen“. Die Hauptfigur, den frustrierten Lehrer Noah, kennen Ehegartners Leser bereits aus dem ersten Roman des Autors unter dem Titel „Kopfsprung ins Herz – wie Old Man Coyote das Schulsystem sprengte“. Der spirituelle Lehrmeister Old Man Coyote spielt auch diesmal eine Rolle. Er besucht den Ich-Erzähler Noah mitten im Lockdown und fährt mit ihm in die Berge, um dort mit Freunden Rituale und eine Visionssuche zu unternehmen.
    56 min
  • Lesestunde: "Feuer ins Herz" Teil 1 von Gerald Ehegartner
    In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller, Lehrer und Naturpädagoge Gerald Ehegartner aus seinem Roman: „Feuer ins Herz - Wie ich lernte mit der Angst zu tanzen“. Die Hauptfigur, den frustrierten Lehrer Noah Breitenbach kennen Ehegartners Leser bereits aus dem ersten Roman des Autors unter dem Titel: „Kopfsprung ins Herz- wie Old man Coyote das Schulsystem sprengte.“ Der spirituelle Lehrmeister „Coyote“ spielt auch diesmal eine Rolle. Er besucht den Ich-Erzähler Noah mitten im Lockdown. Beide sind schnell in spirituell-philosophische Gespräche vertieft, treiben Späße und besuchen den Bärenwirt, der ihnen wegen der Corona-Massnahmen eigentlich gar kein Bier ausschenken darf.
    56 min
  • Lesestunde: „Phantome“ von Maurus Federspiel
    In der Lesestunde liest der Schweizer Journalist und Schriftsteller Maurus Federspiel seine Erzählung „Phantome“. Darin begegnet der Ich-Erzähler, ein Antiquitätenhändler, einem Mitreisenden von merkwürdigem Äußeren und nimmt eine Unterhaltung mit ihm auf. Für die Länge einer Zugfahrt gewähren die Fremden einander einen Blick auf ihr zurückliegendes Leben und ihre Hoffnungen für die Zukunft. Der eine, der sich selbst als „Phantom“ begreift, ist fasziniert von der Fähigkeit des anderen, mit dem Zeichenstift das Unsichtbare in die Welt zu holen. Für beide ist ihre Begegnung der Beweis, dass im Alltäglichen und scheinbar Zufälligen stets ein doppelter Sinn verborgen liegt.
    56 min
  • Lesestunde: „Eschenhaus“ von Jörg Bernig – Teil 2
    In der heutigen Lesestunde liest der Lyriker, Erzähler und Essayist Jörg Bernig aus seinem neuen Roman „Eschenhaus“. Im zweiten Teil der Lesung stößt Anna im Eschenhaus auf ein Fotoalbum und erfährt etwas über die Anfänge des Mannes, der ihr das Haus hinterlassen hat. Und sie entdeckt zwischen den Büchern der Bibliothek ein Heft mit Aufzeichnungen, die sie zurücktragen in jene untergegangene Welt eines untergegangenen Landes, in dem ihre Eltern mit einem Briten namens Norman Argent befreundet gewesen waren.
    56 min
  • Lesestunde: „Eschenhaus“ von Jörg Bernig
    In der heutigen Lesestunde liest der Lyriker, Erzähler und Essayist Jörg Bernig aus seinem neuen Roman „Eschenhaus“. Im ersten Teil der Lesung erbt Anna, eine aus Leipzig stammende und seit langem in Berlin lebende Zeichnerin und Buchillustratorin, von einem ihr unbekannten Mann ein Haus an der walisischen Küste. Während sie dort am Meer versucht herauszufinden, was es mit dem Erbe auf sich hat, verschafft sich auf dem Kontinent ein neuer Totalitarismus mehr und mehr Zugriff auf das Denken und Handeln der Menschen. Für sein literarisches Schaffen wurde der im sächsischen Radebeul lebende Bernig vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Eichendorff-Literaturpreis und dem Andreas-Gryphius-Ehrenpreis. Sein Roman „Eschenhaus“ erschien im April dieses Jahres in der Edition Buchhaus Loschwitz. Den zweiten Teil der Lesung bringen wir in unserer Lesestunde am kommenden Donnerstag.
    56 min
  • Lesestunde: „Mord in Helvetistan“ von Mathias Frey – Teil 2
    In unserer Lesestunde liest der Schweizer Simulationsexperte und Schriftsteller Mathias Frey aus seinem Politthriller „Mord in Helvetistan“. Angesiedelt in einer nicht zu fernen Zukunft, erzählt der Autor von einem Land, in dem sich die dystopischen Zeichen eines allmählich heraufziehenden Totalitarismus zu einem fiktiven politischen Schreckensszenario verdichten. Während sich der eine Teil der Schweizer Bevölkerung aus dem Wunsch nach Sicherheit und Konformität heraus einer immer tyrannischer agierenden Politkaste unterwirft, führen einige mutige Männer den anderen Teil in den Widerstand. Nach dem knappen Ausgang einer Volksabstimmung, die im Ergebnis das Ende der freien Rede bedeutet, gründet sich die „Freie Schweizerische Eidgenossenschaft“, von ihren Feinden verächtlich „Helvetistan“ genannt. Nach dem Bestseller „Excess – Verschwörung zur Weltregierung“ ist „Mord in Helvetistan“ Mathias Freys zweiter Roman. Er ist am 14. April im Selbstverlag erschienen.
    56 min
  • Lesestunde: „Mord in Helvetistan“ von Mathias Frey
    In der Lesestunde liest der Schweizer Simulationsexperte und Schriftsteller Mathias Frey aus seinem Politthriller „Mord in Helvetistan“. Angesiedelt in einer nicht zu fernen Zukunft, entwirft der Autor ein politisches Szenario der Schweiz, in dem sich der Wunsch nach Konformismus und der Drang nach Freiheit unversöhnlich gegenüberstehen. Während sich der eine Teil der Schweizer Bevölkerung aus dem Wunsch nach Sicherheit und Anpassung heraus einer immer tyrannischer agierenden Politkaste unterwirft, geht der andere Teil in den Widerstand. Nach dem knappen Ausgang einer Volksabstimmung zugunsten der Einschränkung der Meinungsfreiheit führt eine Handvoll mutiger Männer diese widerständige Minderheit in die politische Sezession. Nach dem Bestseller "Excess - Verschwörung zur Weltregierung" ist "Mord in Helvetistan" Mathias Freys zweiter Roman. Er ist am 14. April im Selbstverlag erschienen.
    56 min

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Schriftsteller lesen aus ihren Werken. Ob Roman oder Erzählung, ob Lyrik oder Thriller – in der literarischen Sprechstunde des Kontrafunks geht es ausschließlich um Belletristik. Manche Texte sind…