Konzerteinführung digital

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Konzerteinführung digital episodes

  • Starke Stücke | Konzerteinführung Digital
    Zum Konzert
    Als Wunderkind wurde sie durch die Medien gereicht. Sie modelte für Chanel und spielte in zehn Jahren zwölf CDs ein. Dann kam eine Krise, aus der sich Leila Josefowicz mit viel Energie herausarbeitete und aus der sie als reife Künstlerin mit einer absolut eigenen musikalischen Sprache hervorgegangen ist. In unserem Konzertsaal beweist sie das mit Strawinskis Violinkonzert. Strawinski selbst soll gesagt haben, es sei ein Stück, „das nach Geige stinken soll“. Damit meinte er, es habe viele Effekte, die der Solist übertreiben müsse, damit das Werk seine Doppelbödigkeit zeige. Schwer ist es jedenfalls und fordert dem Interpreten alles ab. Die Dritte Sinfonie von Sibelius dagegen hat keinen doppelten Boden, sondern gehört zu den klassischsten Werken des finnischen Nationalkomponisten.
    Programm
    Jean Sibelius
    Sinfonie Nr. 3 C-Dur (1905-07)
    Igor Strawinski
    Violinkonzert in D-Dur (1931)
    Maurice Ravel
    Boléro (1928)
    Mitwirkende
    Leila Josefowicz
    Violine
    Dresdner Philharmonie
    Orchester
    16 min
  • Romeo und Julia | Konzerteinführung Digital
    Rebecca Saunders hat ihr Violinkonzert „Still“ für Carolin Widmann geschrieben, die es auch in unserem Konzert spielen wird. „Ich hatte ein Klangfragment, das ich auf meiner eigenen Geige gefunden hatte. Ich bin dann mit diesem Fragment auf der Handfläche zu ihr gegangen und habe gesagt: Was tut das mit dir? Kannst du es ausprobieren?“ Die erste Begegnung war so inspirierend für beide, dass sie gleich zwei Stunden zusammen experimentiert haben. Der Name Saunders steht für Gegenwartsmusik, die ihre Hörer:innen in den Bann zieht und emotional tief berührt. Für Emotionalität und Tiefe steht auch eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur. Sergei Prokofjews Ballettmusik zu „Romeo und Julia“ gehört zweifellos zu seinen Meisterwerken.
    Programm
    Eric Satie
    Musik zu „Parade – Ballet réaliste“ nach einem Thema von Jean Cocteau (1916/17)
    Rebecca Saunders
    „Still“ für Violine und Orchester (2011)
    Sergei Prokofjew
    Suite Nr. 2 aus dem Ballett „Romeo und Julia“ (1935/36)
    Mitwirkende
    Maxime Pascal
    Dirigent
    Carolin Widmann
    Violine
    Dresdner Philharmonie
    Orchester
    13 min
  • Rachmaninow 2 | Konzerteinführung Digital
    Wenn die norwegische Geigerin Vilde Frang die Bühne betritt, groß gewachsen, oft in leichte, fließende Kleider gehüllt, hat sie etwas Elfenhaftes. Doch darin verbirgt sich eine junge Frau mit einem ausgeprägten Charakter und einer starken Persönlichkeit. Das hört man auch ihrem Spiel an, das von Spannung, Intensität und vor allem Neugier geprägt ist. „Die Musik stellt permanent Fragen, auf die man als Interpret Antworten finden muss“, sagte sie einmal in einem Interview. Neugierig war sie offenbar auch auf Schostakowitschs Violinkonzert, das sie nun im Kulturpalast interpretiert. Aufregend bleibt es auch mit der Sinfonie des Abends. Rachmaninow schuf seine Zweite in Dresden, gleichwohl wurde sie 1908 in St. Petersburg uraufgeführt – am Pult stand der Komponist selbst. Heute ist sie für viele die „russischste“ Sinfonie überhaupt. Ein Konzert im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele
    Dmitri Schostakowitsch
    Violinkonzert Nr. 1 a-Moll
    Sergei Rachmaninow
    Sinfonie Nr. 2 e-Moll
    Kahchun Wong | Dirigent
    Vilde Frang | Violine
    16 min
  • Brahms und Tschaikowski | Konzerteinführung Digital
    Joana Mallwitz ist außerhalb der Musikwelt nicht berühmt. Aber sie ist auf dem besten Weg dahin und in der Klassikwelt kennt man sie längst. 2019 wurde sie zur "Dirigentin des Jahres" und Kritiker schrieben, bei Joana Mallwitz stimme "nun wirklich alles", sie schaffe es, "große Geschichten aus der Musik herauszuarbeiten". Zur Dresdner Philharmonie kommt sie schon das zweite Mal, diesmal mit der Ersten Sinfonie von Johannes Brahms. Vierzehn Jahre hatte Brahms an ihr gearbeitet, zu groß war der Respekt vor dem großen Vorbild Beethoven. Aber mit ihr gelang ihm 1876 der Durchbruch, und heute zählt sie zu den beliebtesten seiner Sinfonien.
    Ein Konzert im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele
    Kurt Weill
    Sinfonie Nr. 1 „Berliner Sinfonie“ (1921)
    Peter I. Tschaikowski
    Variationen über ein Rokoko-Thema A-Dur (1877)
    Johannes Brahms
    Sinfonie Nr. 1 c-Moll (1876)
    Joana Mallwitz | Dirigentin
    Gautier Capuçon | Violoncello
    Dresdner Philharmonie
    17 min
  • Kent Nagano dirigiert Bruckner | Konzerteinführung Digital
    Bruckners Sechste zusammen mit Werken von Charles Ives und Toshio Hosokawa
    Lebenslanges Lernen war für Kent Nagano schon Leitbild, als es den Begriff so noch gar nicht gab. Für den gebürtigen Kalifornier, der durch einen hoch engagierten Musiklehrer zu seiner Leidenschaft kam und heute zu den weltweit besten Dirigenten gehört, bedeutet das zweierlei: Werke selbst immer wieder zu hinterfragen, um Neues über sie zu lernen, und sein Wissen an junge Menschen weiterzugeben. Anton Bruckners Sechste Sinfonie gehört zweifellos zu diesen Werken und ist zudem perfekt auf die Akustik der Frauenkirche zugeschnitten.
    Ein Konzert im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele
    Toshio Hosokawa
    Intermezzo aus der Oper „Stilles Meer“ (2016)
    Charles Ives
    „The Unanswered Question“ (1906/1935)
    Anton Bruckner
    Sinfonie Nr. 6 A-Dur (1879-1881)
    Kent Nagano | Dirigent
    Dresdner Philharmonie
    17 min
  • Dresdner Kreuzchor singt Beethoven | Konzertführung Digital
    Beethovens C-Dur-Messe mit Dresdner Kreuzchor und Philharmonie im Kulturpalast.
    Dresdner Kreuzchor und Dresdner Philharmonie – es lässt sich kaum eine engere und traditionsreichere musikalische Verbindung in Dresden denken. Mit diesem Programm gehen wir 20 Jahre in der gemeinsamen Geschichte zurück und erinnern an eine gemeinsame Südamerika-Tournee 2002, auf der ebenfalls Beethovens Messe in C-Dur gespielt wurde. Bereits damals unter der Leitung von Kreuzkantor Roderich Kreile. Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit schließt sich sozusagen ein Kreis und erinnert aufs Beste an viele Jahre fruchtbarer Zusammenarbeit.
    Johann Sebastian Bach
    „Ich hatte viel Bekümmernis“
    Kantate für Sopran, Bass, Chor und Orchester BWV 21 (1713/1723)
    Ludwig van Beethoven
    Messe in C-Dur für Soli, Chor und Orchester (1807)
    Kreuzkantor Roderich Kreile | Dirigent
    Elisabeth Breuer | Sopran
    Marie Henriette Reinhold | Alt
    Cornel Frey | Tenor
    Krešimir Stražanac | Bass
    Dresdner Kreuzchor
    Dresdner Philharmonie
    15 min
  • Janowski dirigiert Brahms | Konzertführung Digital
    Chefdirigent Janowski kombiniert ein Werk des Sinfonikers Karl Amadeus Hartmann mit dem Violinkonzert von Johannes Brahms
    Ein Violinkonzert, in dem die Solovioline gar nicht so richtig brillieren kann? Das war im 19. Jahrhundert ungewöhnlich. Johannes Brahms hat der Violine aber ganz bewusst eine neue Rolle gegeben: Er wollte, dass sie gemeinsam mit dem Orchester musiziert, beide sollten sich gegenseitig ergänzen und dadurch die Musik noch eindringlicher werden lassen. Heute wissen wir: das ist ihm gelungen! Für viele ist es DAS Violinkonzert schlechthin...
    Auch Karl-Amadeus Hartmann leistete Widerstand, allerdings ganz anderer Art. Nach 1933 ging der Münchner Komponist in die innere Emigration und schrieb nur noch für die Schublade. Seine Sechste Sinfonie, die als Reaktion auf die Schrecken der Kriegszeit entstand, gilt heute als seine beste.
    Grußwort (am 30. APR)
    Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden
    Johannes Brahms
    Violinkonzert D-Dur (1879)
    Karl Amadeus Hartmann
    Sinfonie Nr. 6 (1953)
    Marek Janowski | Dirigent
    James Ehnes | Violine
    Dresdner Philharmonie
    18 min
  • Janowski dirigiert Wagner | Konzerteinführung Digital
    "Die Qualität ist ungeheuer hoch, ist ungeheuer inspiriert, und es ist eine großartige kompositorische Leistung Wagners." Marek Janowski schätzt Wagners „Siegfried-Idyll“ außerordentlich und hat es in seiner langen Laufbahn schon oft dirigiert. Diesmal setzt er es in Kontrast mit zwei anderen musikalischen Dichtungen: Seiner Tondichtung "Luonnotar" legte Jean Sibelius eine finnische Ur-Erzählung über die Erschaffung der Welt zugrunde. Und auch Alban Berg hat sich von Literatur inspirieren lassen. Seine „Bruchstücke aus ‚Wozzeck‘“ stellte er aus seiner gleichnamigen Büchner-Oper zusammen. Wobei „Bruchstücke“ etwas irreführend ist. Berg wählte ganz bewusst bestimmte Stellen und Szenen aus, die charakteristisch sind für das Armeleutestück und seine Atmosphäre musikalisch beeindruckend wiedergeben.
    Jean Sibelius
    Sinfonie Nr. 7 C-Dur (1924)
    Jean Sibelius
    „Luonnotar“ Tondichtung für Sopran und Orchester op. 70 (1913)
    Richard Wagner
    „Siegfried-Idyll“ (1870)
    Alban Berg
    Drei Bruchstücke aus „Wozzeck“ (1923)
    17 min
  • Jupitersinfonie | Konzerteinführung Digital
    Mozarts letzte Sinfonie gilt als seine vollendetste. Und sein Fagottkonzert als eins der schönsten für dieses Instrument.
    Mozart hat seine letzte Sinfonie selbst nie „Jupiter“ genannt, der Name wurde ihr erst im 19. Jahrhundert gegeben - in der Überzeugung, dass es sich um den „höchsten Triumph der Instrumentalkomposition“ handle. Auch wenn man das heute für etwas übertrieben hält, gehört das Werk doch zum Schönsten und kompositorisch Vollendetsten, das Mozart geschaffen hat. Heute im Konzertgeschehen etwas im Hintergrund, war das Fagott zu Mozarts Lebzeiten ein beliebtes Solo-Instrument und galt sogar als „Instrument der Liebe“. Liebevoll ist Mozart in jedem Fall mit ihm umgegangen und hat alle Möglichkeiten seines spezifischen Klangs genutzt um ihm (und dem Solisten!) eine große Bühne zu verschaffen. Auf ganz andere Art unterhaltsam sind Igor Strawinskis Danses concertantes. Er schrieb sie nicht ausdrücklich als Ballettmusik, sondern für ein kalifornisches Unterhaltungsorchester. Aber die erste – berühmt gewordene – Tanzchoreografie schuf George Balanchine schon zwei Jahre später. Ihr folgten zahlreiche weitere, aber bis heute sind die fünf aparten Stücke auch beim Konzertpublikum beliebt.
    Das Programm wurde coronabedingt kurzfristig geändert. Tickets behalten ihre Gültigkeit.
    Igor Strawinski
    Danses concertantes (1941/42)
    Wolfgang Amadeus Mozart
    Konzert für Fagott und Orchester B-Dur KV 191 (1774)
    Wolfgang Amadeus Mozart
    Sinfonie Nr. 41 C-Dur "Jupiter-Sinfonie" KV 551 (1788)
    Jonathan Nott | Dirigent
    Felix Amrhein | Fagott
    Dresdner Philharmonie
    18 min
  • Rachmaninow und Ravel
    Boris Giltburg gilt als der erste Pianist an der Weltspitze, der alle Werke digitalisiert hat, die er spielt. Auf die Bühne kommt er nicht mit einem Notenheft, sondern mit dem iPad. Wenn er überhaupt Noten braucht. Rachmaninows „Klassiker“fulminantes Zweites Klavierkonzert spielt er natürlich auswendig… Ravels Ballettmusik „Daphnis et Chloé“ gehört ebenfalls zu den Klassikern der Konzertsäle weltweit. Dabei war Ravel einfach nur froh, als das Werk das erste Mal über die Bühne gegangen war. Heute ist kaum noch vorstellbar, wie schwierig die Proben waren und was für einen Tumult es bei der Uraufführung eines Werks gab, das vielen als das „schönste Schäferstündchen der Klassik“ gilt.
    Donghoon Shin
    „Kafka’s Dream“ (2018/19), Deutsche Erstaufführung
    Sergei Rachmaninow
    Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll (1901)
    Anatoli Ljadow
    „Der verzauberte See“ op. 62. Ein Märchenbild für Orchester (1909)
    Maurice Ravel
    „Daphnis et Chloé“ 2. Suite (1907/12)
    Tung-Chieh Chuang | Dirigent
    Boris Giltburg | Klavier
    Dresdner Philharmonie
    15 min

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