Konzerteinführung digital

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Konzerteinführung digital episodes

  • DAS LIED VON DER ERDE
    Wir können uns heute kaum noch vorstellen, wie fern und exotisch China noch vor hundert Jahren für Westeuropäer war. Auch Gustav Mahler war fasziniert vom Fernen Osten und beschäftigte sich mehrere Jahre mit der „Chinesischen Flöte“, einer Sammlung von Nachdichtungen chinesischer Lyrik. Im „Lied von der Erde“ hat er sieben dieser Gedichte vertont. Tragisch waren die Begleitumstände: In dieser Zeit starb seine älteste Tochter, er wurde antisemitisch verleumdet und musste als Direktor der Wiener Hofoper zurücktreten, und schließlich stellte sich heraus, dass er schwer herzkrank war. Vielleicht ist deshalb „Das Lied von der Erde“ sein tiefsinnigstes und berührendstes Werk überhaupt.
    Alexander von Zemlinsky
    „Sinfonietta“ (1934)
    Gustav Mahler
    „Das Lied von der Erde“ (1908) Eine Sinfonie für eine Tenor- und eine Altstimme und Orchester
    19 min
  • Beethoven in Gneixendorf
    Brett Deans Klavierkonzert und Beethovens Fünftes Klavierkonzert im Vergleich.
    Ein Jahr vor seinem Tod fuhr Beethoven zu seinem Bruder auf dessen Gut in Gneixendorf. Auf der Rückreise wurde er krank und starb wenig später. Unser Programm widmen wir zwei Klavierkonzerten, die damit in Beziehung stehen. Sein Fünftes Klavierkonzert schrieb Beethoven zwar einige Jahre eher, aber auch da litt er schon an Schwerhörigkeit. Brett Dean wiederum hat sich von der letzten Reise Beethovens zu seinem neuen Klavierkonzert inspirieren lassen, das hier zum ersten Mal in Deutschland aufgeführt wird. Wir laden zum Vergleichen ein und spielen zuvor noch eine Ouvertüre von Beethoven, in denen er sich als meisterhafter Verarbeiter tragischer Stoffe zeigt.
    Konzerteinführung zu ›Beethoven und Gneixendorf‹
    Ludwig van Beethoven
    Ouvertüre "Coriolan" (1807)
    Brett Dean
    Klavierkonzert "Gneixendorfer Musik - eine Winterreise" (2020) Deutsche Erstaufführung
    Ludwig van Beethoven
    Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur (1808-09)
    Krzysztof Urbański | Dirigent
    Jonathan Biss | Klavier
    Dresdner Philharmonie
    17 min
  • Beethoven Reger
    Janowski dirigiert, Marc-André Hamelin spielt eine Rarität
    Max Regers einziges Klavierkonzert ist für den Solisten so schwer, dass es nur von wenigen überhaupt gespielt werden kann. Zu ihnen gehört Marc-André Hamelin, der als der Mann mit dem vermutlich größten Repertoire unter den lebenden Pianisten gilt. Er ist eine Art Universalgelehrter am Klavier, seine musikalische Neugier ist legendär und reicht bis in die entlegensten Ecken. Und er wird gerühmt für die technische Brillanz und interpretatorische Schärfe seines Spiels. Marek Janowski setzt mit Regers Klavierkonzert ein weiteres Mal ein Werk auf das Programm, das fast nie öffentlich zu hören ist. Gepaart ist es mit Beethovens Sechster Sinfonie „Pastorale“, der vielleicht bekanntesten musikalischen Schilderung eines Sommertags.
    Max Reger
    Klavierkonzert f-Moll (1910)
    Ludwig van Beethoven
    Sinfonie Nr. 6 F-Dur „Pastorale“ (1807/1808)
    Marek Janowski | Dirigent
    Marc-André Hamelin | Klavier
    Dresdner Philharmonie
    15 min
  • Liszt Klavierkonzert
    Bertrand Chamayou spielt Liszts bekanntes 1. Klavierkonzert und Dima Slobodeniouk dirigiert Suks monumentale Asrael-Sinfonie
    Josef Suk nannte seine „Asrael“-Sinfonie ein „Werk übermenschlicher Kraft“. Als sein Schwiegervater Antonín Dvořák 1904 gestorben war und Suk gerade eine Trauermusik für ihn komponierte, starb überraschend auch seine Frau, mit nur 27 Jahren. Beiden widmete er diese Sinfonie, die vielleicht zu den am meisten unterschätzten Werken der Musikgeschichte gehört. Wenn Bertrand Chamayou Liszt spielt, spricht die Presse von einer „punktgenauen und einschneidenden Projektion, wie wenn ein Laserstrahl durch Metallplatten hindurchfährt“. Das Publikum darf also gespannt sein auf eine so kenntnisreiche wie intensive Interpretation seines Ersten Klavierkonzerts.
    Franz Liszt
    Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur
    Josef Suk
    Sinfonie Nr. 2 c-Moll „Asrael“ (1905/06)
    Dima Slobodeniouk | Dirigent
    Bertrand Chamayou | Klavier
    Dresdner Philharmonie
    16 min
  • Aus der neuen Welt
    Dvořáks "Neunte" und Olivier Latry mit einem neuen Orgelkonzert von Dusapin
    Krzysztof Urbański war bereits mehrfach bei uns zu Gast und er kommt gern wieder. Diesmal mit Antonín Dvořáks Neunter Sinfonie, die dieser - erfüllt von seinen Amerika-Eindrücken - während seines dreijährigen Aufenthaltes in New York schrieb und zu seinen populärsten Werken gehört. Daneben stellen wir „Waves“, das neue Werk von Pascal Dusapin, und wer wäre für seine Interpretation geeigneter als sein französischer Landsmann Olivier Latry? Unser aktueller Palastorganist präsentiert sich damit erneut als Kenner und Liebhaber zeitgenössischer Musik für sein Instrument.
    Pascal Dusapin
    „Waves“ Konzert für Orgel und Orchester (2021)
    Antonín Dvořák
    Sinfonie Nr. 9 e-Moll "Aus der neuen Welt (1893)
    Krzysztof Urbański | Dirigent
    Olivier Latry | Orgel
    Dresdner Philharmonie
    13 min
  • Bártok und Schmidt
    Franz Schmidt – noch nie gehört? Dann wird es Zeit! Er ist tatsächlich einer der „großen Unbekannten“ des letzten Jahrhunderts und seine spätromantische Vierte Sinfonie wird viel zu selten aufgeführt. Marek Janowski ist überzeugt von ihrer musikalischen Qualität und hat mit Bartóks Zweitem Violinkonzert noch eine weitere Rarität auf das Programm gesetzt. Arabella Steinbacher wird es spielen und uns einmal mehr fesseln mit ihrer Begeisterung für die schroffen und gleichzeitig tiefgründigen Seiten dieses Werks.
    30 min
  • Tango Klavierkonzert
    Wenn Thibaudet die Bühne betritt, ist das Publikum oft überrascht. Mit seinen extravaganten Outfits passt er nicht so recht in die Klassik-Schublade. Und auch seine Vorliebe für Jazz und seine Opernbearbeitungen für Klavier lassen nicht sofort an den Klassikstar denken. Aber wenn er sich ans Klavier setzt, sind schnell alle Zweifel vergessen. Und wenn er erst anfängt, uns in die Welt des Tango mitzunehmen, wird es vermutlich ein unvergesslicher Konzertabend.
    Maurice Ravel
    Shéhérazade Ouverture
    Aaron Zigman
    „Tango Manos“ Klavierkonzert
    Nikolai Rimski-Korsakow
    Sheherazade
    Lionel Bringuier | Dirigent
    Jean-Yves Thibaudet | Klavier
    Dresdner Philharmonie
    17 min
  • Brahms 2
    Prinzessin und Bettler – das klingt nicht nur nach Märchen, sondern ist tatsächlich eins. Die Solo-Philharmoniker Fabian Dirr und Daniel Bäz übernehmen in unserem Konzert mit ihren Instrumenten die Rollen aus Andersens Märchen vom Schweinehirten. Es inspirierte Richard Strauss zu seinem Duett-Concertino. Johannes Brahms dagegen ließ sich für seine Zweite Sinfonie nicht von Märchen anregen – auch wenn die Musik oft märchenhaft schön ist! – sondern von der Natur am Wörthersee. Bei Bartók war es noch ein bisschen anders: als Pest und Buda zum heutigen Budapest zusammengelegt wurden, bekam er den Auftrag, eine Art Festmusik zu komponieren. Das tat er und seine so entstandene Tanz-Suite kann das Publikum ebenfalls in diesem Konzert erleben.
    16 min
  • Sibelius trifft Wagner und Mahler

    Richard Wagner

    Ouvertüre zur Oper „Das Liebesverbot“ (1836)
    Gustav Mahler
    „Lieder eines fahrenden Gesellen“ (1885)
    Jean Sibelius
    Sinfonie Nr. 1 e-Moll (1899)

    1. Oktober
    2. Mark Wigglesworth | Dirigent
      Dresdner Philharmonie
      21 min

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