Konzerteinführung digital

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Konzerteinführung digital episodes

  • Herzog Blaubarts Burg | Konzerteinführung Digital
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    Aus Liebe zu Herzog Blaubart hat Judith hat ihr vergangenes Leben hinter sich gelassen. Aber in seiner Burg herrschen Dunkelheit und Eiseskälte, und bald ahnt sie, dass er ein Geheimnis hat. Es verbirgt sich hinter sieben verschlossenen Türen. Judith bittet ihn, eine nach der anderen zu öffnen. Voller dunkler Rätsel sind die ersten sechs Räume, aber im siebten und letzten Raum erhält sie schreckliche Gewissheit...
    "Herzog Blaubarts Burg" ist die erste und einzige Oper von Béla Bartók. Aber mit ihr gelang ihm ein Meisterwerk, das uns bis heute in seinen Bann zieht.
    Joseph Haydn hat dagegen 104 Sinfonien geschrieben. Nummer 97 gehört also zu seinen späten und - das kann man mit Fug und Recht sagen - zu seinen reifsten. Komponiert für ein musikhungriges Publikum in London, begeistert sie auch heute noch mit Witz, Charme und vielen unerwarteten Wendungen.
    19 min
  • Petruschka | Konzerteinführung Digital
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    Jahrmarktsgetümmel in St. Petersburg. Ein Puppenspieler betritt die Szene. Marionetten erwachen zum Leben. Zwischen Petruschka, einer Ballerina, und einem dunkelhäutigen Diener entspinnt sich ein Spiel um Verführung und Eifersucht, das tödlich endet. Das ist sie eigentlich schon, die Handlung des Balletts "Petruschka", zu dem Igor Strawinski eine bezaubernde Musik schuf. Mit russischen Volkstänzen, viel Bewegung und am Ende der Frage: waren es wirklich nur Marionetten, die uns hier von der Tragik des Lebens erzählt haben? Saint-Saëns wiederum entführt uns mit seinem letzten Klavierkonzert in den Orient. Er komponierte es während seines Aufenthalts in Ägypten und meinte selbst, im zweiten Satz könne man Anklänge an ein nubisches Liebeslied hören, das er von Schiffen auf dem Nil vernommen hätte. In diesem Sinne: bon voyage!
    13 min
  • Götterdämmerung - Richard Wagner | Konzerteinführung Digital
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    Vierter und letzter Teil, in der Götterdämmerung kommt der Ring zum Showdown: Wagner lässt Siegfried sterben (zuvor trifft er am Gibichungenhof Menschen, die aus Gier nach Macht und Reichtum vor keinem Mittel zurückschrecken). Und auch Brünnhilde geht in den Tod. Sie allein weiß, dass der verfluchte Ring nur dann keine Macht mehr hat, wenn sie sich opfert und ihn dem Rhein zurückgibt. Aus ihrer Asche erklingt das Erlösungsmotiv, das bis dahin nur einmal in der „Walküre“ zu hören war. Mit ihm wissen wir: der Kampf um den Ring hat nicht nur zu Untergang und Tod geführt, sondern er lässt uns auch Hoffnung. Ein Kreis schließt sich und vielleicht beginnt ein neuer – wie er wohl enden wird?? Musikalisch jedenfalls setzt Wagner noch einmal alles ein, was motivische Verflechtung, Kontrapunkt, stimmliche und instrumentale Schönheit nur hergeben. Und nun kommt auch der MDR-Rundfunkchor zum Einsatz – zum einzigen Mal im gesamten Ring, dafür umso eindrucksvoller…
    13 min
  • Siegfried - Richard Wagner | Konzerteinführung Digital
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    Mit Siegfried hat für Wagner eigentlich alles angefangen. Mit dieser Figur, die Naivität, Kraft, Tatendrang und Natürlichkeit vereint, begann er seine Überlegungen zum Ring. Siegfried wird in diesem Teil Dreh- und Angelpunkt der Handlung. Er emanzipiert sich von seinem Ziehvater, zieht in die Welt, um seinen Tatendrang auszuleben, raubt dem Drachen Fafner den Ring (ohne zu wissen, was er da in die Hand bekommt) und findet Brünnhilde hinter der Feuerwand. Ein „Weib“, wie er staunend erkennt… Musikalisch geht es mit ihm durch die hämmernden Amboss-Schläge in der Schmiede von Mime über den tosenden Kampf in der Drachenhöhle bis zur berückend klangschönen Entdeckung der Liebe auf Brünnhildes Felsen – wieder so farbenreich, vielschichtig wie an den Abenden zuvor. Und nun den Hörer:innen schon durch die Wiederkehr zahlreicher Leitmotive vertraut…
    11 min
  • Mahler 9 - Kent Nagano | Konzerteinführung Digital
    Todesahnung, Abschied, Vollendung - über Gustav Mahlers Neunte Sinfonie ist vieles gesagt worden. Fakt ist, dass er mit diesem Werk den Gipfel seines sinfonischen Schaffens erreichte. Wie so oft in seinem Leben haben auch hier tragische Lebensumstände sein Komponieren beeinflusst. Er hatte seine geliebte Tochter verloren, war selbst unheilbar krank, musste sein Amt als Hofoperndirektor in Wien aufgeben, weil man ihn antisemitisch verleumdete. Dennoch und vielleicht gerade deshalb schuf er Musik, die das Ende einer Ära markiert, aber auch in die Zukunft weist. Das unheimlich lange, langsame Verklingen des vierten Satzes prägt sich unauslöschlich ein.
    14 min
  • Die Walküre | Konzerteinführung Digital
    Nachdem Wotan mit den anderen Göttern am Ende des Rheingolds triumphal in die Burg Walhall eingezogen ist, stehen nun die Zeichen auf Sturm: Machtgier, Misstrauen und Besitzdenken hat die Menschen ergriffen. Die Götter verwalten nur noch ihre alten Gesetze, statt nach ihrem Sinn zu fragen. Und die Geschwister Siegmund und Sieglinde werden dem Tode ausgeliefert, weil für ihre Liebe in diesem System kein Platz ist. Als die Walküre Brünnhilde wagt, ihrem Vater Wotan zuwider zu handeln und das Paar zu beschützen, wird sie hinter eine Feuerwand verbannt. Wieder entfaltet Wagner einen dichtgewebten und klug strukturierten Klangteppich, dessen Vielfarbigkeit und musikalischer Schönheit man sich kaum entziehen kann. Catherine Forster lernen wir als Brünnhilde kennen, Emily Magee und Vincent Wolfsteiner geben das Geschwisterpaar, und Marina Prudenskaya als Fricka versucht, ihrem Gatten Wotan ins Gewissen zu reden…
    14 min
  • Das Rheingold l Konzerteinführung Digital
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    Wagners Ring-Zyklus beginnt mit einem „Vorabend“, an dem sozusagen die Pflöcke der Handlung eingeschlagen werden: Die Rheintöchter müssen Alberich das Rheingold überlassen, der schmiedet einen Ring, dieser wird ihm vom Göttervater Wotan gleich wieder weggenommen – und damit beginnt ein Kampf um Macht, der uns drei weitere Opernabende lang in Atem halten wird. Vorgestellt werden hier auch die ersten Leitmotive – musikalische Zellen, die für Personen, Handlungen oder auch Stimmungen stehen und die wir an den folgenden Abenden immer wieder hören werden. Und natürlich erheben hier die Protagonisten zum ersten Mal ihre gewaltigen Stimmen: allen voran Jochen Schmeckenbecher als Alberich, Christian Elsner als Loge und natürlich Egils Silins, dem wir als Wotan und Wanderer ebenfalls wiederbegegnen werden…
    Gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Die Dresdner Philharmonie als Kultureinrichtung der Landeshauptstadt Dresden (Kulturraum) wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
    Programm
    Richard Wagner
    "Das Rheingold" Vorabend zum Bühnenfestspiel "Der Ring des Nibelungen"
    Mitwirkende
    Marek Janowski
    Dirigent
    Egils Silins
    Wotan
    Markus Eiche
    Donner
    Bernhard Berchtold
    Froh
    Christian Elsner
    Loge
    Jochen Schmeckenbecher
    Alberich
    Rúni Brattaberg
    Fafner
    Marina Prudenskaya
    Fricka
    Regine Hangler
    Freia
    Wiebke Lehmkuhl
    Erda
    Christina Landshamer
    Woglinde
    Roxana Constantinescu
    Wellgunde
    Christel Loetzsch
    Floßhilde
    Jörg Schneider
    Mime
    Tareq Nazmi
    Fasolt
    Dresdner Philharmonie
    Orchester
    20 min
  • Mahler 9 - Kent Nagano | Konzerteinführung Digital
    Zum Konzert
    Todesahnung, Abschied, Vollendung - über Gustav Mahlers Neunte Sinfonie ist vieles gesagt worden. Fakt ist, dass er mit diesem Werk den Gipfel seines sinfonischen Schaffens erreichte. Wie so oft in seinem Leben haben auch hier tragische Lebensumstände sein Komponieren beeinflusst. Er hatte seine geliebte Tochter verloren, war selbst unheilbar krank, musste sein Amt als Hofoperndirektor in Wien aufgeben, weil man ihn antisemitisch verleumdete. Dennoch und vielleicht gerade deshalb schuf er Musik, die das Ende einer Ära markiert, aber auch in die Zukunft weist. Das unheimlich lange, langsame Verklingen des vierten Satzes prägt sich unauslöschlich ein.
    14 min
  • Geniale Schöpfung | Konzerteinführung Digital
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    „Die Einleitung der ‚Schöpfung‘ ist eine Abenteurertat, mit der Haydn in der Musikgeschichte weit vorausgegriffen hat.“ Marek Janowski gerät schnell ins Schwärmen, wenn er von Haydn spricht und ganz besonders von diesem Werk. Kein Wunder, wenn man allein an die Schilderung des Chaos zu Beginn denkt, die in der Bibel der Erschaffung des Lichts vorausgeht. Und daran, wie effektvoll es ist, wenn mitten in düsterem, leisen Grollen der Musik zu den Worten „Es werde Licht!“ das Orchester urplötzlich in volle Lautstärke und strahlendes C-Dur ausbricht. Manchmal gehen noch heute genau an dieser Stelle die Lichter im Saal an! An Effekten mangelt es dem Werk nicht, aber es beeindruckt vor allem durch seine musikalische Sprache, mit der Haydn Die Entstehung der Welt erzählt. Da wird keine Minute zu lang…
    Programm
    Joseph Haydn
    „Die Schöpfung“ (1796/98) Oratorium für Soli, Chor und Orchester
    Mitwirkende
    Marek Janowski Dirigent
    Christiane Karg Sopran
    Benjamin Bruns Tenor
    Tareq Nazmi Bass
    Dresdner Philharmonie
    MDR Rundfunkchor
    17 min
  • Klavierkonzert und Jazz | Konzerteinführung Digital
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    „Absolut einfach, nichts als Mozart“ – das meinte Ravel einmal, als man ihn nach seinen musikalischen Idealen fragte. Ganz so wie Mozart klingen seine Werke natürlich nicht, aber was Melodien, Rhythmus und den raffinierten Einsatz der Instrumente angeht, erinnert er sehr wohl an den Meister der Klassik. Sein Klavierkonzert in G-Dur ist noch aus einem anderen Grund bemerkenswert: Ravel hat darin Elemente des Jazz einfließen lassen, den er auf einer Amerika-Tournee kennen gelernt hatte. Kennen gelernt hat er da auch die Musik George Gershwins, die ihn tief beeindruckte, unter anderem dessen Klavierkonzert in F-Dur, das ebenfalls in unserem Konzert zu hören ist. Amerika war im Jazzfieber, als er es 1925 schrieb und damit seinen Ruhm als Komponist noch vergößerte.
    Programm
    Maurice Ravel
    „Le tombeau de Couperin“ (1914-17)
    Maurice Ravel
    Klavierkonzert G-Dur (1929-31)
    George Gershwin
    Klavierkonzert F-Dur (1925)
    Mitwirkende
    Marek Janowski
    Dirigent
    Jean-Yves Thibaudet
    Klavier | Artist in Residence
    Dresdner Philharmonie
    Orchester
    15 min

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