Kopf.Stillstand.Weiter.

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Kopf.Stillstand.Weiter. episodes

  • Wenn Planen plötzlich schwerfällt - Handlungsplanung im Alltag

    Schön, dass Du heute bei Kopf.Stillstand.Weiter. reinhörst.

    Was passiert, wenn einzelne Handlungsschritte bekannt sind, aber nicht mehr gut zu einem sinnvollen Ablauf zusammenfinden? In dieser Folge geht es um Handlungsplanung als Teil der exekutiven Funktionen, typische Schwierigkeiten im Alltag und darum, warum Struktur, Arbeitsgedächtnis, Aufmerksamkeit und Selbstkontrolle dabei eng zusammenspielen.

    #Neuropsychologie #Alltagsbeispiele #Exekutivfunktionen #Planung #Neurologie #Neurologische Reha



    Zur fachlichen Einordnung und zum Weiterlesen:
    Müller (2013), Müller et al. (2004), Drechsler (2007), Shallice & Burgess (1991), Stamenova & Levine (2019).

    18 min
  • Ein Gedanke aus meinem Alltag - im Funktionsmodus

    Hallo und herzlich willkommen bei Kopf.Stillstand.Weiter.

    In dieser kurzen Folge teile ich einen Gedanken aus meinem klinischen Alltag: Warum ich manchmal den Eindruck habe, dass Betroffene zunächst vor allem im „Funktionsmodus“ leben und die emotionale Verarbeitung erst später mehr Raum bekommt.


    #Neuropsychologie #GedankeamAbend #NeuroReha #EmotionaleVerarbeitung #Funktionsmodus #funktionieren


    5 min
  • Fatiguemanagement Teil 2: Alltag, Umfeld und Beruf

    Willkommen bei Kopf.Stillstand.Weiter.

    In dieser Folge geht es weiter mit dem Thema Fatiguemanagement. Nachdem es in Teil 1 vor allem darum ging, die eigene Belastbarkeit besser kennenzulernen, Warnzeichen wahrzunehmen und mit den drei Ps erste Strategien zu entwickeln, schauen wir diesmal noch konkreter in den Alltag.

    Es geht u.a darum, warum Reize wie Geräusche, Gespräche, Wartezimmer, Termine oder Bildschirmzeit so viel Kraft kosten können und wie Betroffene Fatigue oder reduzierte Belastbarkeit ihrem Umfeld einfacher erklären können, zum Beispiel mit dem Akku-Bild.

    Ein weiterer Schwerpunkt ist der berufliche Wiedereinstieg: Warum reicht es nicht, nur auf die Stundenzahl zu schauen? Welche Rolle spielen Aufgabenart, Reize, Pausen, Arbeitsweg und Erholung danach?

    Ich freue mich, wenn du reinhörst.

    Die Folge dient der allgemeinen Information und basiert vor allem auf meinem Wissen und meinen Erfahrungen als Klinische Neuropsychologin. Sie ersetzt keine individuelle medizinische oder therapeutische Beratung.

    Bis bald bei Kopf.Stillstand.Weiter.

    #Neuropsychologie #Fatigue #Fatiguemanagement #ReduzierteBelastbarkeit #Hirnschädigung #Schlaganfall #MultipleSklerose #Rehabilitation #Pacing #Erschöpfung #BeruflicherWiedereinstieg



    Quellen und weiterführende Literatur:

    KITE/UHN. Brain Injury Guidelines: Assessment of Fatigue and Sleep.

    NICE. (2025). Rehabilitation for chronic neurological disorders including acquired brain injury. NICE guideline NG252.

    Wendebourg, M. J. et al. (2024). Education for fatigue management in people with multiple sclerosis: Systematic review and meta-analysis.

    22 min
  • Fatiguemanagement Teil 1: Was kostet eigentlich Kraft?

    Willkommen bei Kopf.Stillstand.Weiter.

    In dieser Folge geht es um Fatiguemanagement — also darum, wie Betroffene mit Fatigue oder reduzierter Belastbarkeit im Alltag besser umgehen können.

    Nachdem es in der letzten Folge vor allem darum ging, Fatigue besser zu verstehen, schauen wir diesmal auf erste praktische Ansätze: Was kostet eigentlich Kraft? Warum reicht „einfach mehr ausruhen“ oft nicht aus? Wie kann ein Erschöpfungstagebuch helfen? Woran erkennt man eigene Warnzeichen? Und was bedeuten Pacing sowie die drei Ps: Planen, Priorisieren und Portionieren?

    Wichtig ist dabei: Fatiguemanagement bedeutet nicht, alles perfekt kontrollieren zu müssen. Es geht vielmehr darum, die eigene Belastbarkeit besser kennenzulernen, Grenzen früher wahrzunehmen und den Alltag realistischer zu gestalten.

    Die Folge dient der allgemeinen Information und basiert vor allem auf meinem Wissen und meinen Erfahrungen als Klinische Neuropsychologin. Sie ersetzt keine individuelle medizinische oder therapeutische Beratung.

    #Neuropsychologie #Fatigue #Fatiguemanagement #ReduzierteBelastbarkeit #NeurologischeReha #Hirnschädigung #Schlaganfall #MultipleSklerose #Rehabilitation #Pacing #Erschöpfung #KlinischeNeuropsychologie

    Quellen und weiterführende Literatur:

    Intercollegiate Stroke Working Party. (2023). National Clinical Guideline for Stroke.

    KITE/UHN. Brain Injury Guidelines: Assessment of Fatigue and Sleep.

    Wendebourg, M. J. et al. (2024). Education for fatigue management in people with multiple sclerosis: Systematic review and meta-analysis.

    18 min
  • Mehr als müde: Fatigue und reduzierte Belastbarkeit verstehen

    In dieser Folge von Kopf.Stillstand.Weiter. geht es um Fatigue und reduzierte Belastbarkeit bei neurologischen Erkrankungen.

    Viele Betroffene erleben nach einem Schlaganfall, einerHirnverletzung, bei Multipler Sklerose, nach Guillain-Barré-Syndrom oder anderen neurologischen Erkrankungen, dass ihre Kraft nicht mehr so reicht wie früher. Diese Erschöpfung ist für Außenstehende oft kaum sichtbar — kann den Alltag, den Beruf, das Sozialleben und den eigenen Selbstwert aber stark beeinflussen.

    In der Folge spreche ich darüber, was Fatigue von normalerMüdigkeit unterscheiden kann, warum reduzierte Belastbarkeit nach neurologischen Erkrankungen auftreten kann und weshalb Betroffene sich häufig erklären oder rechtfertigen müssen. Außerdem geht es darum, warum es in der Reha oft entlastend sein kann, Menschen mit ähnlichen Erfahrungen zu begegnen.

    Diese Folge soll Fatigue und reduzierte Belastbarkeit bessereinordnen und eine Brücke schlagen zwischen dem Erleben von Betroffenen und dem, was Angehörige, Interessierte oder Fachpersonen von außen wahrnehmen.

    Ich freue mich, wenn du mal reinhörst.



    Die Folge dient der allgemeinen Information und ersetztkeine individuelle medizinische oder therapeutische Abklärung.

    #Neuropsychologie #Fatigue #ReduzierteBelastbarkeit #Erschöpfung #NeurologischeReha #Neurologisch #Psychologie

    Weitere Quellen:

    Yi X. et al. (2024). Global prevalence of fatigue in patients with multiple sclerosis: A systematic review and meta-analysis.

    Paciaroni M. et al. (2019). Poststroke Fatigue.

    Kuppuswamy A. (2025). Post-stroke fatigue – a multidimensional problem or a cluster of disorders?

    28 min
  • Zu Gast im Podcast Klinisch Relevant: Im Gespräch mit Dr. med. Kai Gruhn

    Neuropsychologie in der Neurologischen Rehabilitation

    Heute gibt es eine etwas andere Folge. Ich durfte vor Kurzem zu Gast im Podcast Klinisch Relevant sein und dort mit Dr. med. Kai Gruhn ein Gespräch führen, das ich als sehr wertvoll erlebt habe. Deshalb habe ich gefragt, ob ich die Aufnahme auch hier veröffentlichen darf. Ich freue mich sehr, dieses Gespräch heute mit euch zu teilen und wünsche euch viel Freude beim Zuhören.

    Danke an Dr. med. Kai Gruhn und den Podcast Klinisch Relevant für das schöne Gespräch und die Erlaubnis zur Veröffentlichung. Ich bin gespannt, wie euch dieses Gesprächsformat gefällt. Schreibt mir gern in die Kommentare, ob ihr euch mehr solcher Folgen wünscht. Und wenn euch der Podcast gefällt, freue ich mich sehr, wenn ihr mir folgt.

    Bis bald bei Kopf.Stillstand.Weiter.


    #Sonderfolge #ZuGast #Interview #Neurologie trifft Neuropsychologie #Inspiration #Neurologische Reha #Kopf.Stillstand.Weiter.


    44 min
  • „Man sieht dir ja gar nichts an“ – Konzentrationsprobleme nach Hirnschädigung

    „Man sieht dir ja gar nichts an.“

    Viele Menschen hören diesen Satz nach einem Schlaganfall,einer Hirnverletzung oder anderen neurologischen Erkrankungen. Nach außen wirken sie oft wieder stabil, doch im Alltag stoßen sie plötzlich auf Schwierigkeiten, die für andere kaum sichtbar sind.

    In dieser Folge von Kopf.Stillstand.Weiter. geht es um Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme nach Hirnschädigungen.

    Warum strengen Gespräche plötzlich an?Warum wird Einkaufen schwieriger?


    Ich erkläre, was Aufmerksamkeit eigentlich ist, was konzentrative Belastbarkeit bedeutet und warum diese Veränderungen häufig zu Missverständnissen im Umfeld führen.


    #Neuropsychologie #Konzentration #Mentale Belastbarkeit#Aufmerksamkeit #Neurologische Erkrankungen

    Die Inhalte dieser Folge basieren auf meiner Erfahrungals klinische Neuropsychologin sowie auf neuropsychologischer Fachliteratur.

    Sturm, W., Herrmann, M., & Fimm, B. (Hrsg.). Lehrbuchder Klinischen Neuropsychologie. Springer.

    14 min
  • Einblicke in die Arbeit einer Klinischen Neuropsychologin

    In dieser Folge von Kopf.Stillstand.Weiter. geht esum die Frage:
    Was macht eigentlich eine Klinische Neuropsychologin?

    Nach einem Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder anderenneurologischen Erkrankungen verändern sich häufig nicht nur körperliche Funktionen, sondern auch Aufmerksamkeit, Gedächtnis, mentale Belastbarkeit oder emotionale Stabilität.

    In dieser Folge gebe ich einen Einblick in meine neuropsychologische Arbeit – von der Verhaltensbeobachtung über die neuropsychologische Diagnostik bis hin zur Arbeit mit Angehörigen.

    Außerdem geht es um eine Frage, die mir häufig gestelltwird: Warum ist Neuropsychologie keine klassische Psychotherapie und wo gibt es vielleicht Schnittstellen?

    Und ich spreche über einen Teil der Arbeit, der oft imHintergrund bleibt: die Begleitung und Aufklärung von Angehörigen, die im Rahmen einer neurologischen Erkrankung häufig selbst vor vielen Fragen und Unsicherheiten stehen.

     

    Wenn dich Einblicke in die neuropsychologische Praxis interessieren, freue ich mich, wenn du Kopf.Stillstand.Weiter. folgst und auch bei den nächsten Folgen wieder dabei bist.


    #Neuropsychologie #NeurologischeRehabilitation #Schlaganfall #Kognition #Psychologie #Rehabilitation


    14 min
  • Was passiert eigentlich in der neurologischen Reha?

    Was passiert eigentlich in der neurologischen Reha?

    In dieser Folge erkläre ich verständlich, was neurologische Rehabilitation bedeutet, welche Krankheitsbilder dort eine Rolle spielen, welche Therapien dazugehören und an welchen Zielen sich die Behandlung orientiert. Die Folge richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die einen Einblick in die neurologische Reha bekommen möchten – ruhig, realistisch und ohne Fachjargon

    Wenn dir diese Folge geholfen hat, freue ich mich, wenn du sie weiterempfiehlst oder beim nächsten Mal wieder reinhörst.

    Bis bald bei Kopf.Stillstand.Weiter.


    #Neuropsychologie #Psychologie #Neurologie #Rehabilitation #Schlaganfall #Gesundheit #ICF


    Grundlage dieser Folge sind Leitlinien der neurologischen Rehabilitation, das ICF-Modell der World Health Organization und eigene klinische Erfahrungen aus der neurologischen Reha.


    12 min
  • Wenn Stillstand Stille bedeutet

    In der letzten Folge ging es um Stillstand als erlebten Zustand – um Einschnitte, Verluste und Neuorientierung.

    Diese Folge richtet den Blick auf eine andere Form von Stillstand: auf Situationen, in denen Stillstand zunächst tatsächlich Stillstand bedeutet.

    Anhand von Beispielen aus der Frührehabilitation spreche ich über schwer betroffene Patientinnen und Patienten, über minimale Reaktionen, lange Phasen der Stille und darüber, wo Rehabilitation und Neuropsychologie ansetzen, wenn Entwicklung kaum sichtbar ist.

    Eine Folge über Geduld, Wahrnehmung und einen Stillstand über den selten gesprochen wird.

    Danke fürs Zuhören - und bis zur nächsten Folge bei Kopf.Stillstand.Weiter.


    Angesprochene Themen: Stillstand, Neuropsychologie, Frührehabilitation, neurologische Rehabilitation, schwere Hirnschädigung, Bewusstseinsstörungen

    12 min

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Einblicke in die Neuropsychologie – für alle, die betroffen sind, begleiten oder verstehen wollen.